Immobilienmarkt und -wirtschaft

  • Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Situation in Chemnitz so unheimlich anders sein soll also z.B. in Magdeburg, Halle oder Leipzig. Habe vor kurzem 2 Objekte von der GGG erworben und kann mich über mangelnde Mietanfragen nicht beklagen. Die GGG hat mir mitgeteilt, dass nach der jetzigen Versteigerung mit ca. 25 Objekten es künftig weniger Angebote an Sanierungsobjekten seitens der GGG geben wird. Meine Einschätzung ist daher, dass sich der Markt bereinigen und entspannen wird.
    Es gibt nämlich nach meiner Erfahrung in Chemnitz viele Familien, die grosse, (d.h. 4-5 Zimmer, ab 100qm, aber bezahlbare) und innenstadtnahe Wohnungen suchen, die es anscheinend nicht auf dem Markt gibt. Und sie wollen weg aus den Grosswohnsiedlungen z.B. in Kappel - Usti nad Labem, usw., weil dort das Umfeld für Kinder nach ihrer Aussage nicht stimmt.
    Diese Tendenz gibt es genau so in den Altbundesländern. In den Innenstädten ist Wohnraum knapp, in den Grosswohnsiedlungen am Stadtrand wohnen nur die sozial Schwachen. Diese Situation werden wir in
    Chemnitz und anderen Städten in den neuen Bundesländern in 10-20 Jahren nach meiner Einschätzung genau so haben.

  • Dass große Wohnungen in Chemnitz absolute Mangelware sind, kann ich aus dem eigenen Umfeld bestätigen. Auch die Tendenz in die Innenstadt ist eindeutig, wobei ich bisher nicht den Eindruck hatte, dass diese unbedingt vorrangig aus den Neubaugebieten und einem Auszugswunsch aufgrund deren sozialer Zusammensetzung gespeist wird, obwohl das Heckert- oder Yorckgebiet schon aufgrund eines hohen Altersschnitts kein ideales Umfeld für eine junge Familie sein dürfte. Allerdings beobachte ich das alles nur interessiert aus der Ferne und will deshalb die geschilderten Erfahrungen aus erster Hand nicht beurteilen. Die sind sicher mehr wert als noch so intensives Quellenstudium.
    Was ich aber wirklich bezweifele, ist die Aussage der GGG, dass es künftig weniger Abgebote an Sanierungsobjekten geben soll. Wenn man einen Blick auf die Webseite wirft, ist dort noch reichlich Auswahl, das dürfte vor kurzem sogar deutlich ausgebaut worden sein (das werte ich in der nächsten Woche noch mal genau aus). Ebenso ist bekannt, dass die GGG immer noch auf großen Beständen sitzt, die dort gar nicht auftauchen. Damit kann man die Auktionen noch für etliche Jahre bestücken.
    Was mich natürlich sehr freut, ist die gute Nachfrage nach den erworbenen Altbauten. Genau das erhoffe ich mir ja für die Stadt. Natürlich muss ich jetzt aber auch nachfragen, um welche Objekte es sich handelt (gerne auch per PN und ohne weitere Details).

  • Die vermehrte Nachfrage nach größeren Wohnungen zeigt sich auch an der derzeitigen Neuvermietungssituation der aktuellen GGG-Sanierung an der Fürstenstraße. Die großen Wohnungen sind fast alle weg. Insgesamt scheint die Vermietung sehr gut zu laufen.
    lguenth1: Ich werde am Montag mal wieder ein paar Fotos machen und diese Dir dann zumailen.

  • Zum Thema "innenstadtnahes Wohnen" passen auch die derzeit vermehrt entstehenden zentralen kleinen Baugebiete.
    Die Firma Gigaron entwickelt ja bereits seit Jahren sehr erfolgreich ein solches Baugebiet auf dem Kassberg, was bereits erweitert wurde. Siehe
    Parallel dazu wird von der gleichen Firma ein kleines Baugebiet an der Bernhardstraße in Gablenz erschlossen. Dieses ist zwar noch in den Anfängen, die ersten Häuser sind aber bereits bezogen. Siehe
    Auch die GGG hat ja den Trend nicht nur für Vermietungen erkannt und ein kleines Baugebiet an der Humboldthöhe erschlossen, welches gerade fertig gestellt wurde. Mal schauen, wann die ersten Häuser errichtet werden. Dem Parzellenplan ist eine rel. hohe Nachfrage zu entnehmen. Siehe
    Auch sehr interessant und schon sehr weit fortgeschritten ist das Baugebiet der Firma IVG Chemnitzhäuser in Schönau. Wenn ich richtig liege, stand da vorher dieses Gebäude. Nach der bereits erfolgten Errichtung von drei kleinen Mehrfamilienhäusern (nur noch eine Wohnung frei) werden derzeit 6 sog. Doppelvillen (bereits 50% verkauft) errichtet. Trotz der Nähe zur Zwickauer Straße.

  • Der Katalog der DGA enthält folgende Chemnitzer Objekte:


    Schlossstraße 2 (Luftbild), Zentrum, Mindestgebot 90.000 Euro (bei 16.813 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    7 leere Wohnungen, von 3 Geschäftseinheiten ist eine vermietet. Das "Fahrrad-Franke-Haus" wurde 1882 als Wohn- und Posthaus errichtet. 1968 wurden die Räume im Erdgeschoss zu einem Laden umgebaut, die ein Fahrrad-Händler bezog. Seit einigen Jahren befindet sich ein Erotikshop in den Räumlichkeiten. Das Objekt wurde 1994 saniert.


    Körnerstraße 13 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 22.000 Euro

    5 leerstehende Wohnungen.


    Körnerstraße 15 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 22.000 Euro (bei 2.760 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    1 vermietete, 4 leerstehende Wohnungen.


    Körnerstraße 15a (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 22.000 Euro (bei 2.700 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    1 vermietete, 4 leerstehende Wohnungen.


    Zwickauer Straße 223a (Luftbild), Kappel, Mindestgebot 495.000 Euro (bei 56.031 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    Besitzer des ehemaligen Gebäudes der Wandererwerke ist die TLG Immobilien, die es schon auf der Winterauktion Ende 2011 versteigern wollten, aber keinen Käufer fand. Die Wandererwerke wurden 1885 in Chemnitz gegründet. In den Fabrikhallen des Unternehmens wurden unter anderem Fahrräder, Motorräder, Autos, Lieferwagen, Werkzeugmaschinen und Büromaschinen produziert. Bereits in den Jahren 2008 und 2011 hatte TLG Immobilien zwei Gebäude des ehemaligen Firmengeländes nahe der Chemnitz-Arena versteigert. Eins wird heute von einem Automobilzulieferer als Lager genutzt, das andere steht leer. Zwei weitere Wanderer-Gebäude, darunter die Messe Chemnitz, sollen laut TLG-Pressesprecherin Sabine Pentrop in der Hand des Unternehmens bleiben. Für ein drittes werde gerade ein Käufer gesucht.


    Das nun zu versteigernde Bürohaus wurde 1943 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Nach Angaben der TLG wurde es früher als Ärztehaus genutzt und 2003 saniert. Derzeit sei ein Großteil der Räume vermietet, sagte Pressesprecherin Pentrop. Die Mieter sollen ihr zufolge nach der Versteigerung in dem Gebäude verbleiben können.

  • Nachdem man die Altbauten nicht mehr abreißen kann, lässt sich die GGG jetzt etwas Neues einfallen, um den Wohnungsmarkt nach ihren Vorstellungen zu verzerren. Wer in eine der GGG-Wohnungen zieht, bekommt insgesamt 4000 Euro "Begrüßungsprämie" und spart zum Beispiel in den ersten drei Jahren sechs Kaltmieten (=253&cHash=d497faf2fe2eed7561b496095978e192"]Link, Freie Presse). Da sich das kein privater Wohnungseigentümer leisten kann, werden die Meldungen über die unglaubliche Attraktivität von Plattenbauten auf Zugezogene sicher nicht lange auf sich warten lassen.

  • Die Ergebnisse der letzten DGA-Auktion nachgetragen:


    Schlossstraße 2 (Luftbild), Zentrum, Mindestgebot 90.000 Euro (bei 16.813 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    Verkauft für 160.000 Euro


    Körnerstraße 13 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 22.000 Euro

    Verkauft für 22.000 Euro


    Körnerstraße 15 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 22.000 Euro (bei 2.760 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    Verkauft für 22.000 Euro


    Körnerstraße 15a (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 23.500 Euro (bei 2.700 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    Verkauft für 23.500 Euro


    Zwickauer Straße 223a (Luftbild), Kappel, Mindestgebot 495.000 Euro (bei 56.031 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    Nicht verkauft

  • Immobilienpreise

    Das Ergebnis der Herbst-Auktion der Sächsischen Grundstücksauktionen bestätigt für mich einen klaren Trend der Immobilienpreise in Chemnitz nach oben. Das Eckhaus in der Stadlerstraße / Ecke Lutherstraße zum Beispiel ist bei einem Startpreis von 11.000 EUR für 48.000 EUR versteigert worden, was für ein Sanierungsobjekt beachtlich ist.
    Ein solcher Zuschlagpreis wäre noch vor einem Jahr meines Erachtens nicht erzielt worden.
    Endlich tut sich was in Chemnitz!

  • Oha, das wäre mir doch beinahe durch die Lappen gegangen. Damit alles seine Ordnung hat und ich den Überblick behalte, gibt es das von mir noch einmal im Details aufbereitet. Das dürfte Deine Vermutungen ganz dick unterstreichen (Herbstauktion SGA, Katalog):


    Jägerstraße 2, 4 und 6 (Luftbild), Zentrum, Mindestgebot 25.000 Euro


    Leerstehende Bürogebäude, früher Arbeitsamt. Eine Umnutzung zu Wohnzwecken sollte problemlos möglich sein, in der absoluten Innenstadtlage wäre das sicher höchst attraktiv, auch wenn man auf die traurigen Platten in der Augustusburger Straße schauen müsste. [Verkauft für 74.000 Euro]


    Müllerstraße 9 (Luftbild), Zentrum, Mindestgebot 9.000 Euro

    GGG, 9 leere Wohnungen. Das Gebäude war erst neulich für 23.000 Euro versteigert worden, vermutlich ist der Verkauf dann noch geplatzt, weil die GGG immer noch als Verkäufer angegeben ist. Hier lässt sich der Preisanstieg gut nachvollziehen: [Verkauft für 28.000 Euro]


    Limbacher Straße 8 (Luftbild), Schloßchemnitz, Denkmal, Mindestgebot 5.000 Euro

    GGG, 9 leere Wohnungen, 2 leere Geschäftseinheiten. Auch das Haus wurde schon mal versteigert, damals zum Mindestgebot von 5.000 Euro. Das dürfte auch geplatzt sein. [Verkauft für 12.000 Euro]


    Kanalstraße 26 (Luftbild), Schloßchemnitz, Denkmal, Mindestgebot 3.000 Euro

    8 leerstehende Wohnungen. [Verkauft für 16.000 Euro]


    Stadlerstraße 13/Lutherstraße (Luftbild), Lutherviertel, Mindestgebot 11.000 Euro


    Das ist besonders interessant, weil das Objekt von der GGG für 13.000 Euro versteigert wurde. Da jetzt die GGG nicht mehr als Verkäufer angegeben ist, wäre ein Weiterverkauf naheliegend. Inwiefern wertsteigernde Arbeiten vorgenommen wurden, bleibt Spekulation, gelohnt haben dürfte sich das aber auf jeden Fall: [Verkauft für 48.000 Euro]


    Zietenstraße 11 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 8.000 Euro

    6 leere Wohnungen, 1 leere Geschäftseinheit. [Verkauft für 20.000 Euro]

  • Nachdem die GGG jahrelang bei jeder Auktion eine zweistellige Zahl von Gebäuden veräußert hat, scheint es jetzt eine Kehrtwende oder zumindest Pause zu geben. Bei der Winterauktion der SGA (Katalog) tauchen keine neuen GGG-Objekte auf:


    Casparistraße 5 (Luftbild), Lutherviertel, Mindestgebot 9.000 Euro


    GGG-Objekt, 12 leere Wohnungen. Interessanterweise wurde das Gebäude schon zwei Mal versteigert, ist aber immer noch in GG-Besitz. Das zeigt, dass bei einer Versteigerung auch einige Luftpumpen mitbieten.


    Zwickauer Straße 473 (Luftbild), Reichenbrand, Denkmal, Mindestgebot 9.000 Euro

    8 leere Wohnungen. Auch das Haus wurde bereits einmal zum gleichen Preis versteigert. Hier kann es sich theoretisch aber auch um eine Weiterversteigerung handeln.

  • Bahnhof Chemnitz-Mitte

    Jetzt kommt in der Winterauktion des Auktionshauses Karhausen das Bahnhofsgebäude Chemnitz-Mitte zu einem Startpreis von 4.500 EUR unter den Hammer. Weiss jemand näheres?

  • Der wenig erfreuliche Zustand des Bahnhofes war schon mal Thema beim Stadtforum, dort finden sich auch einige Hinweise auf die privaten Besitzer: Link. Man kann nur hoffen, dass sich für den doch recht geringen Preis jemand findet, der aus diesem prachtvollen Jugenstilgebäude in allerbester Lage etwas macht.

  • Der Bahnhof-Mitte wurde für 45.000 Euro versteigert, also das Zehnfache des Mindestgebotes. Sollte der hohe Preis etwa ein Hinweis auf ernsthafte Pläne sein?

  • Die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG berichtet von einem erfolgreichen Jahre 2012 (=36&cHash=6cde98f0c5e8defd6a7556bfc5413064"]Link):


    - Von den zum Stichtag 31.12.2012 verwalteten 4.736 Wohnungen standen lediglich 108 vermietbare Wohneinheiten leer. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 2,3 % (2011 = 2,5 %).
    - Der Gesamteinlagenbestand der im Oktober 2009 eröffneten Spareinrichtung erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14,9 Mio. € von 22,5 Mio. € (Stand 31.12.2011) auf 37,4 Mio. € (Stand 31.12.2012).
    - Im Jahr 2013 steht die Fertigstellung der denkmalgeschützten Wohnanlage „Am Karbel 1-15“ im Mittelpunkt.
    - Die Vorbereitungen für 2 Neubauvorhaben auf dem Kaßberg befinden sich aktuell in der finalen Phase. Der Baubeginn für beide Projekte ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen.

  • Der Bahnhof-Mitte wurde für 45.000 Euro versteigert, also das Zehnfache des Mindestgebotes. Sollte der hohe Preis etwa ein Hinweis auf ernsthafte Pläne sein?


    Der Preis von 45.000 für so ein prachtvolles Gebäude ist ja immer noch ein Schnäppchen. In jeder anderen Stadt würden die Investoren Schlange stehen, um einen solchen Ort in Szene-Gastronomie umzuwandeln, in der sich dann die gestylten "Young urban professionals" zu Lounge-Musik sonntags zum Brunch treffen... Warum nicht auch in Chemnitz? Die Stadt hat die Voraussetzungen, auf jeden Fall! Und ich sage es Euch, in 5 - 10 Jahren haben wir es geschafft.

  • Investitionen auf Rekordniveau sind aus dem Heckertgebiet zu vermelden. Die Wohnungsgenossenschaft Einheit plant für 2013 eine weitere Steigerung ihrer Investitionen auf 18,3 Millionen Euro. Das Wohnhaus Annaberger Straße 171 soll saniert und altersgerecht umgebaut werden. An den Wohnblöcken Otto-Hofmann-Straße 11/13 und Wilhelm-Firl-Straße 30/32 sind barrierefreie Zugänge geplant. Bereits im Bau ist der Umbau der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in der Alfred-Neubert-Straße 21 zu einer seniorengerechten Wohnanlage mit 29 Wohnungen. Dieser Umbau soll im Frühjahr 2014 beendet werden. In Hutholz Süd, an der Martin-Opitz-Straße 43-69, sollen neben den bereits im Bau befindlichen 3 Doppelhäusern 4 vier weitere Doppelhäuser errichtet werden.


    Interessant ist zudem, dass die WG Einheit die beiden Ärztehäuser Alfred-Neubert-Straße 1 und Fritz-Fritzsche-Straße 18 erworben hat. Geplant ist der Kauf des Versorgungszentrums Alfred-Neubert-Straße 17. Offenbar ist die WG Einheit bemüht, ganze Quartiere in ihr Eigentum zu überführen, damit sie diese nach ihren Plänen gestalten kann. Zu dieser Strategie passt auch der Bau eines Blockheizkraftwerkes in Markersdorf Süd, das im Frühjahr 2013 in Betrieb gehen soll. Dieses soll zunächst die Versorgung der Kleinsiedlung Eisenweg absichern, langfristig ist aber auch die Versorgung des ganzen Stadtteiles möglich. Diese Strategie macht es der Genossenschaft möglich, sich zunehmend von städtischen Planungsvorstellungen abzukoppeln.


    Interessant ist weiterhin, dass die Investitionen zu 70 Prozent durch Eigenmittel finanziert werden sollen. Offenbar ist die Vermietung der Plattenbauten im Heckertgebiet so gewinnbringend, dass sich die Genossenschaft das leisten kann.


    http://www.wg-einheit.de/menu/…d-und-das-Wohnumfeld.html


    http://www.wg-einheit.de/menu/…weitzer-Mittelschule.html

  • Im Katalog der Frühjahrsauktion der SGA (Link) finden sich folgende teilweise sehr interessante Chemnitzer Angebote:


    Lassallestraße 14 / Otto-Schmerbach-Straße 3 (Luftbild), Siegmar, Denkmal, Mindestgebot 695.000 Euro (bei 265.000 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    Großer Industriekomplex, von ca. 19.000 m² Nutzfläche sind 14.514 m² vermietet (16 Mieter). Errichtet ca. 1904 durch den Maschinenbauunternehmer Hermann Escher, danach fortlaufend bis überwiegend in die 1960er Jahren erweitert (Niles Großdrehmaschinen). Das Produktions-/Bürogebäude wurde in den 1990er Jahren umfassend saniert. In dem Hallenkomplex wurden nach 2007 (vorrangig in den Mietbereichen) Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.


    Liselotte-Herrmann-Straße 1-15 (Luftbild), Gablenz, Denkmal, Mindestgebot 95.000 Euro (bei 934 Euro Jahrespacht für Garagen und Kleingartennutzung)

    GGG-Objekt, folgerichtig komplett ungenutzt. 108 leerstehende Wohnungen, 11 leere Geschäftseinheiten. Ehem. Mannschaftsgebäude einer Kasernenanlage, erbaut ca. 1918. Die beeindruckende, schlossartige Gesamtanlage nimmt barocke Stilmotive auf. Eine dreibogige Durchfahrt beherrscht die Mittelachse der Gebäude. Absolut perfekte Verkehrsanbindung, trotzdem ruhig gelegen, insgesamt ein Wahnsinnsangebot. Auf der GGG-Webseite bisher nicht angeboten.


    Huttenstraße 17 (Luftbild), Hilbersdorf, Mindestgebot 8.000 Euro (bei 4.260 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    8 Wohnungen und 1 GE, teilweise vermietet.


    Frankenberger Straße 131 (Luftbild), Hilbersdorf, Mindestgebot 3.000 Euro (bei 2.700 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    GGG-Objekt. 8 leerstehende Wohnungen. Zustand ist entsprechend der meisten Altbauten im GGG-Eigentum katastrophal. Auf der GGG-Webseite bisher nicht angeboten.