Ennepe-Ruhr-Kreis: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Witten: Ausbau der Pferdebachstraße

    Der Ausbau der Pferdebachstraße zwischen der Wittener Innenstadt und der A448 ist nach fünfjähriger Bauzeit im letzten Spätsommer mit großer Verspätung fertig geworden. Der in der Stadt Witten zwischenzeitlich als 'Jahrhundertbauwerk' betitelte zähe und schmerzhafte Umbau für die Anwohnerschaft/Autofahrer hatte es entlang der etwas über einen Kilometer langen Strecke mit Lärm und Schmutz in sich.

    Bei der Nachbetrachtung kam zutage, dass eine Anfangs überforderte Behörde (die Bauverwaltung wechselte komplett), Kostenexplosion durch fehlerhafte Planung, bei der sich das Projekt auf 21 Millionen Euro fast verdoppelte und dass es zwischen Stadt Witten und Baufirma (85 % Nachträge) noch ein juristisches Nachspiel gibt, was die Kosten weiter nach oben treiben könnte.


    Mit über zweijähriger Verspätung präsentiert sich die nun je Richtung einspurige Straße mit teils begrüntem Mittel- und Seitenstreifen, 3 Verteilerkreisen und einer neuen Fuß- und Radwegebrücke für den Radweg 'Rheinischer Esel' tauglich für den täglichen Verkehr. (WAZ+).


    Eine kleine Bilderserie entlang der Strecke, beginnend in der Innenstadt, Kreuzung Ardey-/Pferdebachstraße:

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    Blickrichtung Ev. Krankenhaus stadtauswärts:

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    Fuß- und Radwegebrücke 'Rheinischer Esel':

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    Blick von der Brücke Richtung Innenstadt:

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    Gegenseite. Blick von der Brücke auf Kreisverkehr und Krankenhaus:

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    Blickrichtung stadteinwärts:

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    Stadtauswärts:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Witten: Neubau Gesundheitsquartier an der Pferdebachstraße

    ^ 2016 eröffnete an der Pferdebachstraße ein Gesundheitshaus im Zuge der Generalplanung Umbau Pferdebachstraße auf einer Teilfläche des alten Güterbahnhof-Ost. Nach Zukauf der restlichen Fläche durch eine Investorengemeinschaft für weitere Büro- und Gesundheitsräume wurde im letzten Jahr nach Abriss des alten Güterbahnhofs mit dem Anschlussgebäude begonnen. Mittlerweile ist der Rohbau fertiggestellt, z.Zt. laufen die Innenarbeiten sowie Fassadenarbeiten. Gebaut wird noch am anliegenden Parkhaus. (NRW-Urban)


    2016-gesundheit-buero-medizinzentrum-witten2.jpgVisualisierung: Frielinghaus Schüren Architekten Witten


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • STADTQUARTIER WESTLICHE SÜDSTADT I O&K-Gelände

    Die Vision vom Stadtquartier westliche Südstadt nimmt weiter Gestalt an: Nach fast zwei Jahrzehnten des Stillstandes auf der ehemaligen O&K-Fläche hat die Entwicklung des Areals in den vergangen zwei Jahren ordentlich Fahrt aufgenommen. Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Gelände in der Nähe der Hattinger Innenstadt soll ein modernes, gemischtes Stadtquartier entstehen, das eine Verbindung zwischen gewerblicher Nutzung und attraktivem Wohnraum schafft – gleichzeitig aber auch auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Gestaltung setzt. Momentan läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung; Q.

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    Foto: Luftbild des ehemaligen O&K-Geländes (C) Immowerk

  • Hattingen: STADTQUARTIER WESTLICHE SÜDSTADT I O&K-Gelände

    Mittlerweile gibt es eine Webseite mit ersten Plänen und Visualisierungen des Investors; Immowerk GmbH Frankfurt am Main.

    Unterteilt wurde das neue gemischt genutzte Quartier in 3 Bauabschnitte.


    Sorge und Ärger bereitet der Bürgerschaft derzeit allein die lange Zwischennutzung. Der Großteil der Fläche wurde vom Autokontor Bayern angemietet, die mit geplanten 18 täglichen Autotransportern das Gelände anfahren, das derzeit als Logistik- und Parkplatzfläche dient. Der Investor dagegen macht unterdessen geltend, das Engagement des Autokontors auf der Fläche treibe das gesamte Projekt voran. So würden schon Jahre vor Baubeginn Investitionen in die Infrastruktur des Stadtquartiers getätigt.


    Schon vorher waren nach dem Abriss des alten O&K-Fabrikgeländes dieses von den ortsansässigen Autohändlern nach und nach besetzt worden. So wird es nun demnächst Zeit, sich auch von dieser Epoche mit dem neuen Stadtquartier zu verabschieden und sich nach Jahrzehnten als industrieller zentrumsnaher Standort ins ruhigere Fahrwasser zu begeben. Allein diese Aussichten sind erfreulich, trotz der zähen Verwaltungsstrukturen in Deutschland.


    Geplanter BA 1 ab 2026/2027. Blickrichtung Innenstadt:

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    Grüne Achse:

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    Zeitstrahl:

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    Bilder: Immowerk GmbH Frankfurt am Main