Rödelheimer Bauprojekte

  • Fuchstanz Palais (Fuchstanzstraße 30)

    Ein kleines Wohnprojekt in Rödelheim (Fuchstanzstraße 30, siehe Karte) hat die PROJECT Immobilien Wohnen AG in ihrem Portfolio. Im begrünten Blockinneren wird ein deutlich kleineres, einzelstehendes Haus durch ein 3-geschossiges Mehrfamilienhaus mit 11 Eigentumswohnungen ersetzt. Es entstehen 3- und 4-Zimmer-Wohnungen mit variierenden Größen von 85 bis 108 qm. Der Entwurf ist eher schnörkellos, hat aber durchaus ansprechende Details wie bodentiefe Doppelfenster mit Holzprofilen und weißer Fasche, einen zurückgesetzten Mittelteil der hinteren Fassade und großzügig dimensionierte Balkone bzw. französische Balkone vor den einfachen Fenstern:





    Bilder: PROJECT Immobilien Wohnen AG, Frankfurt


    Die Ausstattung ist gehoben; die Quadratmeter-Preise beginnen bei ca. 4.300 Euro. Weitere Infos sind der Website zu entnehmen. Ob der Bau bereits läuft, weiß ich nicht.

  • Neuentwicklung Thudichumstraße 9-11

    Update zu Beitrag #27: Der Abbruch des Hochbunkers (weiteres Foto) dürfte in Kürze beginnen. Das anschließend zu errichtende Domicil-Seniorenpflegeheim soll 135 Betten auf 7.565 m² Bruttogrundfläche erhalten. Der Entwurf der Berliner Broll Förster Architekten:



    Grafik: HBB Hanseatische Gesellschaft für Seniorenimmobilien / Broll Förster Architekten

  • Wohn- und Geschäftshaus Westerbachstraße, Ecke Breitlacher Straße

    1813 befand sich Napoleons Heer nach der berühmten Völkerschlacht von Leipzig auf dem Rückzug. Bei Hanau und Rödelheim kam es zu Kämpfen mit 15.000 toten napoleonischen Soldaten. Ein Teil der Toten wurde auf dem Areal der heutigen Baustelle für ein Wohn- und Geschäftshaus mit REWE-Markt beerdigt. Bei der Erstellung der Baugrube wurden zahlreiche Skelette gefunden, die später im Historischen Museum der Stadt Frankfurt einen Platz finden werden. (Artikel FR, =29747149"]Artikel FRANKFURT.de)


    Die archäologischen Funde verzögern die Bauarbeiten, aber es sind bereits erste Tiefbau-Ergebnisse zu sehen:



    Die Ecke des Abriss-Supermarkts steht immer noch:


  • Gerüchte im Stadtteil munkeln, dass sich unter dieser Ecke Strom-/Telefonkabel befinden sollen und deshalb nicht einfach die Abrißbirne ran darf. Früher oder später muss diese Ecke jedoch verschwinden. Sonst wird es nichts mit dem Busbahnhof.

  • Fuchstanz Palais (Fuchstanzstraße 30)

    Es scheint mit dem Fuchstanz-Palais weiter zu gehen, in den gängigen Immobilienportalen werden wieder Wohnungen zum Kauf angeboten.

  • "Westerbach Höfe" | Neubau am Arthur-Stern-Platz

    Ein ordentliches Tempo wird für die "Westerbach Höfe" an den Tag gelegt. Gleichzeitig wird der Abbruch der Poly-clip-Fabrik zu Ende gebracht und bereits an der Baugrube gearbeitet.



    Die Gebäude im Hintergrund wurden 1903 für die Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen GmbH gebaut und von dieser bis Anfang der Neunziger genutzt. Heute ist dort "Die Fabrik".



    Und die Firma Nagel stellte heute auch noch einen Kran auf:



    Auch der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses an der Westseite des Bahnhofs kommt gut voran. Von Süden gesehen:



    Von Norden gesehen:



    Außer als Hüter von Strom- und Telefonkabeln fungiert die verbliebene Ecke des Supermarkts als Holzlagerplatz und gleichzeitig als praktischer Carport:



    Alle Bilder (heute nur aus dem Telefon): Schmittchen

  • Wohnbauprojekt Rödelheimer Bahnweg Ecke Dreispitzstraße

    Eine weitere Ergänzung zum Rödelheimer Bahnweg/Dreispitzweg:
    Gemäß "Immobilienscout" stehen die Wohnungen nun zum Verkauf und werden dort mit den kompletten Exposés beworben.

  • Neubau am Arthur-Stern-Platz

    Besser als das Bekannte wird es nicht: Dieses Transparent hängt jetzt am verbliebenen Rest des alten Supermarkts - ein Siebziger-Traum in Weiß. Noch nie haben dominierende, die Horizontale betonenden Loggien gut ausgesehen. Eröffnung des neuen Supermarkts im Frühjahr 2017, weiß die Frankfurter Rundschau.



    Foto (wieder nur aus dem Telefon): Schmittchen | Entwurf: Hoechstetter und Partner Architekten BDA, Darmstadt

  • ^ In der Tat grausig! Die Straßenfront links im Bild ist wenigstens etwas untergliedert. Einiges wäre gewonnen, wenn man den Brutalo-Balken oberhalb der Loggien wegließe oder an einer oder zwei Stellen unterbräche. So blendend weiß wird das Ding auch nicht bleiben, in ein paar Jahren sieht das alles gräulich und versifft aus.

  • Abbruch des Rödelheimer Bunkers / Neubau Seniorenheim

    Es geht los...
    In der Rödelheimer Thudichumstrasse haben die Arbeiten zum Abbruch des
    Bunkers aus dem 2 Weltkrieg begonnen.
    Bekanntlich ( siehe Beitrag #39) soll auf dem Grundstück ein Senioren/ Pflegeheim mit über 135 Plätzen entstehen.

  • ALEX 65 – Konversionsprojekt Torpedowerke

    Nachdem Leo Burnett aus der Alexanderstrasse ins Schwedler-Carré umgezogen ist, wurde diese Bürogebäude nicht mehr nennenswert gewerblich genutzt.
    Vorher wurden die ehemaligen Torpedowerke von einer industriellen in eine tertiäre Nutzung überführt (Habe dazu keine Beiträge dazu im DAF gefunden).
    Jetzt wird die nächste Konversionsstufe umgesetzt: Wohnnutzung!
    Der Zwischenschritt der tertiären Nutzung war m.E. obsolet, da dieser Bürostandort nie genug Strahlkraft entfaltet hat.


    Sipaq hatte mal hier berichtet und die Wohungsanzahl hat sich von 75 auf 84 erhöht. Wahrscheinlich wurde dies durch das zusätzliche Geschoss erzielt.


    Der Projektname lautet ALEX 65 (sub-title Willkommen im neuen Rödelheim) und umfaßt 84 Wohneinheiten inkl. Penthouse-Maisonetten (von/bis Wohnflächen der WE):

    • 13 St. 1-Zimmer-Whg. (37qm – 55 qm)
    • 32 St. 2-Zimmer-Whg. (43 qm – 109 qm)
    • 14 St. 3-Zimmer-Whg. (83 qm – 135 qm
    • 19 St. 4-Zimmer-Whg. (112 qm – 181 qm)
    • 4 St. 5-Zimmer-Whg. (137qm - 179qm)
    • 1 St. 6-Zimmer-Whg. (166 qm)
    • 127 St. Tiefgaragen-Stellplätze
    • 185 St. Fahrrad-Stellplätze
    • 60 St. kostenneutrale E-Bike-Ladestationen
    • mehrere Kinderwagenabstellräume
    • 1 St. Kinderspielplatz


    Strassenfront an der Alexanderstraße (beachte die Aufstockung um eine Etage):


    Der L-förmige Innenhof mit dem markant abgerundeten Treppenhaus:


    Das Atrium bleibt auch enthalten:


    Fotos: main1a | Renderings: buero kulbe architekten ingenieure, Vierte HeBa Immobilien GmbH

    2 Mal editiert, zuletzt von main1a () aus folgendem Grund: 8-Zimmer-Whg. sind nicht projektiert

  • ^
    Interessantes Projekt und auch architektonisch durchaus als ansprechend zu bezeichnen.
    Ein paar Fragen bleiben aber:


    • Die Wohnungen sind teilweise extrem groß. Wer will denn eine 2-Zimmer-Wohnung mit 109qm? Das wäre selbst bei drei Zimmern noch überaus großzügig.
    • Ich frage mich, was man mit den vielen TG-Stellplätzen machen will. Man hört jetzt immer häufiger, dass bei Neubauprojekten mit einem TG-Stellplatz pro Wohnung schon die Stellplätze nicht vollständig genutzt werden, da immer weniger Leute ein Auto haben. Hier hat man ja sogar ein Wohnung zu TG-Stellplatz Verhältnis von 1:1,5
  • Ein wirklich interessantes Projekt, zumal hier Wert auf Spezial- bzw. Zukunftsthemen gelegt wird: Zweigeschossige Penthäuser, Loft-Wohnungen, dedizierte Fahrradparkplätze und E-Bike-Stationen in der Tiefgarage, geschliffene Wände in den Wohnungen (statt Tapeten-Standard), hohe Decken, erweiterte Klimatisierung (Fußboden-Heizung/Kühlung, kontrollierte Belüftung) etc. sieht man schon immer wieder, allerdings selten zusammen in einem Projekt. Auch das Industrie-Atrium ist ein pfiffiges, ungewönliches Detail.


    Zitat

    Die Wohnungen sind teilweise extrem groß. Wer will denn eine 2-Zimmer-Wohnung mit 109qm?


    Hm, vielleicht der Käufer? Ich kenne Leute, die genau so wohnen.

  • @ Sipaq, ich nehme mal an das die Größe der genannten Wohnflächen nach DIN 277 und nicht nach der mieterfreundlicheren Wohnflächenverordnung (WoFlV) berechnet wird. Und nach DIN zählt auch der Kellerraum, die komplette Fläche der Loggia usw. dazu. Ebenso dürften bei den großen Whg. in den Flächen die Hauswirtschaftsräume enthalten sein, da lt. Prospekt die Whg. größtenteils mit Hauswirtschaftsräume ausgestattet sind.


    Fakt ist jedenfalls das sich dieses Gebäude durch die bevorstehende Sanierung, von den drei Bürogebäuden in diesem Quartier, optisch am besten entwickelt und die „Dachlandschaft“ und Fassade in der Alexanderstraße endlich eine stimmige Einheit bilden werden.


    Auch wenn das die Freunde des Satteldaches im DAF nicht so gerne hören, aber die Satteldächer der 3 Bürogebäude in der Alexanderstraße können dem klassischen Dachgeschoss eines Gründerzeitlicher nicht das Wasser reichen. Und deshalb kann ein Flachdach das geeignete Mittel der Wahl sein.

  • Alex 59 (?) – Konversionsprojekt das 2.

    In der Nachbarschaft zum bereits vorgestellten Konversionsprojekt wir noch das L-förmige Bürogebäude Alexanderstraße 59 in Wohnungen umgebaut. Das Wohnhaus Alexanderstraße 57 bleibt anscheinend unberührt. Dieser Komplex wie auch der Bürogebäude-Komplex zw. dem Alex 59 (so habe ich mal diese Prj. getauft) und ALEX 65 wurden in den 1990 Jahren gebaut. Die Fassaden bleiben wohl unverändert und neben der energetischen Sanierung der Fenster werden noch Balkone an das Gebäude geschraubt. Wie das ganz am Schluss aussieht kann der Zuschauer zurzeit noch nicht abschließend beurteilen. Die Balkone an der Alexanderstraße werden versetzt montiert und diese Geometrie folgt damit einem aktuellen architektonischen Trend.
    Eine Aufstockung ist wohl jedenfalls nicht geplant und ansonsten findet exzessiver Trockenbau statt.
    Diese bauliche Sanierung wird von der Schmück GmbH + Co.KG aus Bad Kissingen ausgeführt.


    Mangels Bauschild oder -tafel konnte ich keine weiteren Infos recherchieren und muss die Antwort schuldig bleiben ob Eigentums- oder Mietwohnungen entstehen.
    Vielleicht haben die Immobilienzeitungen Infos und jemand im DAF, der Zugang hat, kann dann was beisteuern.


    Fotos vom Status quo gibt es nur als Thumbnails (die Qualität ist nicht so berauschend).
    ......

  • Alex 59 – Konversionsprojekt das 2.

    Dank epizentrum kann ich noch Fakten anhand dem Online-Bauschild nachreichen.


    Lt. dem Geschäftsbericht 2014 ist die Bayer-Pensionskasse VVaG, Leverkusen seit 1991 Eigentümer der Alexanderstraße 57-59 und die Mietfläche für die Liegenschaft wird darin mit 5.651 qm angegeben. In 1996 zieht die Deutschlandzentrale der Chase Manhattan Bank von dort in die Taunusanlage 11.
    Der Bauherr Bayer-Pensionskasse nutzt das Bürogebäude in der Alexanderstraße 59 in ein Mehrfamilienhaus mit 38 Wohnungen um. Ob der geschäftliche Fokus der Bayer-Pensionskasse - sie bezeichnet sich selbst „heute als die größte betriebliche Pensionskasse Deutschlands“ - auch die Entstehung von Eigentumswohnungen in diesem Gebäude impliziert ist nicht klar.
    Jedenfalls werden Balkonanlagen angebracht und die Tiefgarage (wahrscheinlich zur Erweiterung der Kellerflächen bezogen auf die einzelne Wohnung) durch die Reduzierung der KFZ-Stellplätze von 84 auf 68 umgestaltet. Ebenfalls werden die Außenanlagen u.a. durch den Rückbau von 19 Stellplätzen verändert. Für die Architektur und Bauleitung ist Jo. Franzke Architekten, Frankfurt a.M. verantwortlich.

  • Neuentwicklung Thudichumstraße 9-11

    Im Zuge der oben vorgestellten Neuentwicklung hat der Abbruch des Hochbunkers Thudichumstraße 9-11 begonnen.



    Den Job erledigt die Offenbacher Firma Zeller.



    Auf einem Aushang ist als voraussichtliches Ende der Abbrucharbeiten der 8. Juli angegeben.



    Zeitspuren:



    Ferner lässt die 1922 gegründete Wohnbau-Genossenschaft "Heimatfriede" (Web) gegenüber ein Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen bauen. Der Entwurf der Meckel Architekten (Web) erhält drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Das (gefühlt) innenliegende Grundstück mit der Hausnummer 24 wird von der Straße Alt-Rödelheim erschlossen.



    Bilder: Schmittchen