Wohnungsbau in HH - Diskussionsthread

  • Das mit den totalitaeren Staaten ist vielleicht etwas weit hergeholt...


    Aber: In der Tat ziemlich albern das Ganze. Das sieht mir aus wie schlimmster Aktionismus um sich bei den Waehlern anzubiedern solange das Thema "Wohungsnot" noch so gross in den Medien ist. Das wird doch absehbar keine spuerbare Wirkung auf den Wohungsmakrt haben. Dafuer wird es weiter zum Anschwellen des Wasserkopfes an nutzlosen Regularien und Gesetzen beitragen den wir in Deutschland eh schon mit uns herum schleppen.


    Wenn ein Hamburger Wohnungseigentuemer zB drei Monate ins Ausland geht - mit welchem 'Recht' will ihm der SPD-Senat verbieten solange die Wohung Wochen- oder Monatsweise als Ferienwohung zu vermieten :nono:


    Ausserdem ist das mit dem 'Versuch des Werbens' doch voellig weltfremd in Zeiten von Internettausschboersen und Facebook.

  • Nicht albern

    "Aber: In der Tat ziemlich albern das Ganze."


    Lieber Midas und alle,


    Ich will nicht unbedingt streiten, aber albern ist das nicht!


    Wisst ihr, es drohen bis zu 50 000 € Geldstrafe. Einen anderen Vermieter hier in Hamburg hat man mit Polizei,Gerichtsvollzieher etc das Zuhause und Büro durchsucht, um Mietverträge, Email-Kontakte zu erhaschen.


    Wenn man sein Eigentum, welches man für seine Kinder erworben hat, zwangsweise zu zwangsweise vorgeschriebenen Preisen (Mietspiegel) anderen überlassen muss... das tut weh.


    Und jeden Tag habe ich Angst, was im Briefkasten ist, was die Stadt Hamburg noch mehr von mir will.


    Nein, das ist nicht albern. Ich habe ANGST vor meinen Staat.

  • auch Kerndämmung nicht die nötigen U werte erzeilen kann?


    Zahlst du dann auch gerne die damit verbundenen Mieterhöhungen? Ich denke mal ihr wohnt da jetzt sehr günstig und heizt dafür etwas mehr. Unterm Strich für euch eine gute Sache. Nur dann ist ja auch klar warum kein Geld für Sanierungen da ist und die Anlage wegen gewissen Mängeln teilweise leer steht. Mal angenommen die Verwaltung/Genossenschaft saniert so das modernste Dämmungswerte etc. erreicht werden und die Wohnungen danach unüblich teuer werden für Hamm. ZB 800€ kalt für 65qm. Dann hätte man top sanierte, aber ebenfalls leerstehende Wohnungen. Das eine Verwaltung/Genossenschaft das nicht will leuchtet ein. Abriss und Neubau ist vermutlich die einzige wirtschaftliche Variante. Ohne Geld von Dritten (zB der Stadt) geht die Rechnung nunmal nicht auf. Natürlich ist es schade um die schönen Rotklinker und euere Gemeinschaft. Ich würde mich von sowas nicht kaputt machen lassen. Es gibt wichtigere Dinge.

  • Hamburger SPD - kontroproduktive Effekthascherei

    Hi,


    Der Artikel vom 23.2.13 im Abendblatt trifft die Situation. Auch die Hamburger Bausenatorin Blankau sagte noch am 24.2.13:


    "Bezahlbarer Wohnraum ist nur in einigen Hamburger Stadtteilen knapp"


    Trotzdem wird gegenwärtig die Ausweitung des Verbots, Ferienwohnungen in Hamburg zu vermieten, in der Bürgerschaft auf Antrag der SPD beraten und sicher beschlossen werden.


    Vermieter muessen Leerstand melden und müssen binnen 3 Monaten neu vermieten, sonst droht Bussgeld.


    Irre, denn der Artikel im Abendblatt zitiert Makler, die auch in 3 Monaten einfach keine neuen Mieter für Wohnungen fanden.


    Nunmehr haben alle, die sich mit dem Thema Wohnraumknappheit auskennen, diese für Ganz-Hamburg verneint. Trotzdem will die SPD in Hamburg sich bei Mietern einschmeicheln und vergrault Vermieter und Investoren.

  • Hier passt es besser:


    Wenn die lieben Buerger-Inis weiterhin so fleissig jedes zweite Neubauvorhaben aufhalten, dann drehen sie zudem fleissig mit an der Wohnkostenspirale.


    Die Preise steigen, weil die Nachfrage stark das Angebot übersteigt - es gibt kein anderes Gegenmittel als die Erhöhung des Angebots, also möglichst viele neue Wohnungen bauen. Wenn die Neubautätigkeit ausgebremst oder reduziert wird, steigen die Preise natürlich stärker.
    Etwa in Düsseldorf war jahrelang das stetige Ergebnis der Bürgerbeteiligungen, dass weniger Wohnungen errichtet wurden als zunächst geplant - in Hamburg war/ist es nicht anders? Man hätte denken können, dass mit der medialen Präsenz des Wohnraumbedarfs im Rücken Kommunalpolitiker dem üblichen Gequengel bestehen können.


    Zitat

    Geschaetzten 99% der Menschen auf der Welt kaemen die Verhaltnisse am Hamburger Wohungsmark was Preise, Wohungsauswahl und Mieterrechte angeht nebenbei 'paradisisch' vor. Aus globaler Sicht jammern die Hamburger auf sehr hohem Niveau.


    In Weltstädten wie Paris und London bewohnen viele Singles Miniwohnungen um 10-20 Qm und auch Familien begnügen sich mit entsprechend weniger Fläche. Ich selbst bin in einer 64-Qm-Wohnung aufgewachsen, die von drei Personen bewohnt wurde, jetzt haben meine Frau und ich ca. 45. Kürzlich las ich die Ergebnisse einer Düsseldorfer Studie, nach der die Bürger im Schnitt etwas über 40 Qm pro Kopf zur Verfügung haben und selbst die ärmsten Haushalte 29 Qm/Person - auch mir kam die Formulierung paradiesische Verhältnisse in den Kopf. Wie viele Qm sind es in Hamburg?

  • Zitat

    Wenn die lieben Buerger-Inis weiterhin so fleissig jedes zweite Neubauvorhaben aufhalten, dann drehen sie zudem fleissig mit an der Wohnkostenspirale.


    Naja, es kann anders herum nicht sein, dass knapper Wohnraum automatisch jedes Neubauvorhaben legitimiert. Wenn Wohnraum knapp ist, müssen sich Anwohner nicht automatisch mit jedem Neubauvorhaben automatisch anfreunden oder ? Frei nach dem Motto: Friß oder stirb...
    Hier geht ja jedes Mal ein Aufschrei durchs Forum, wenn sich eine Bürgerinitiative gründet und dann heisst es gleich: Jedes 2te Bauvorhaben wird verhindert. Angesichts der Tatsache, wieviel gebaut wird und wieviele Vorhaben davon durch Bürgerinis verhindert werden, sehe ich das anders.
    Lieber Midas: Wie war das noch mit dem Feindbild :) Also, schliesse nicht von dir auf Andere, wenn du dein Feindbild längst für dich definiert hast. Was mir nicht gefällt, ist eine gewisse dreiste Stimmungsmache gegen freie Meinungsäußerung, bzw Bürgerbeiteiligung. Wer diese möchte, der kann nicht damit rechnen, das sie automatisch immer zu Gunsten der Investoren stattfindet.

  • Lieber Midas: Wie war das noch mit dem Feindbild Also, schliesse nicht von dir auf Andere.


    Aehm... Es wird langsam peinlich wenn man schon so im Verfolgungswahn ist, dass man aus den Augen verliert mit wem man grade eigentlich spricht. Du antwortest in diesem Thread auktuell auf 'Bau-Lcfr' nicht auf mich. Ich sag' das nur mal so fuer den Fall, dass Du ueberhaupt noch 'was merkst...

  • Lies mal richtig Midas: Das Zitat ist doch von dir gewesen richtig ?
    Aber nett, dass du mit Verfolgungswahn unterstellst.... (schliesst du wieder von dir auf andere?)


    :)


    Aber vielleicht gehen dir ja auch die Argunmente aus, immerhin kommt da nix gescheites mehr, wie ich sehe.

  • ich finde euren Streit ja ganz lustig :D Mein Standpunkt zu Bürgerinitiativen:


    Meistens sind Bürgerinitiativen nicht produktiv, sondern versuchen, eine Veränderung zu verhindern. Aber man kann von Bürgern nicht erwarten oder verlangen, daß sie selber Projekte entwickeln - das ist gar nicht deren Aufgabe.


    Der Grund, warum es zahlreiche Initiativen überhaupt gibt, ist, daß die Stadtplanung es nicht hinbekommt, ausreichend auf die Belange der Nachbarn und der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Hier wurde in den letzten Jahrzehnten so viel Kredit verspielt, daß einem Neubauvorhaben grundsätzlich erst einmal Mißtrauen entgegengebracht wird.


    Ich sehe, daß Politik und Behörde in Bereichen wie Denkmalschutz, Bestandsschutz, sozialer Erhaltung und Privatisierung inzwischen dank der zahlreichen Initiativen wesentlich sensibler geworden ist, und hoffe, daß sie ihre steuernden Aufgaben in Zukunft verstärkt wahrnehmen.

  • ^^ Ja, so in Etwa sehe ich das auch...
    Die Initiativen unterliegen sicherlich auch einer Entwicklung und das Misstrauen unter Anwohnern angesichts des beinahe täglichen Theams der Mietverteuerungen kann ich allzu gut nachempfinden. Wenn neue Wohnungen gebaut werden zum Beispiel, heisst es ja nicht gleich automatisch, dass die Mieten sinken. Wenn ich mir die Entwicklungen im Stadtteil Eimsbüttel, Sternschanze oder Altona ansehe, wo momentan sehr viel Wohnraum entsteht, dann sinken die Mieten dort nicht, sie steigen weiter. Gleichzeitig verlassen mehr und mehr "Alteingesessene" die Viertel. Das führt zu einer meist kritischen Betrachtung der Bürger, was die Entwicklung angeht und die Frage, welche Interessen tatsächlich berücksichtigt werden, wird nicht zu unrecht gestellt. Wenn es rein um finazielle Aspekte geht, dann sind etwas überspitzt ausgedrückt höhere erzielte Mieten aus sicht der Investoren sicherlich wichtiger, als zufriedene Menschen, die eine niedrige Miete zahlen wollen. Wenn der Bürger dann auch noch Verständnis aufbringen soll für eventuelle Problematiken der Investoren, was Dämmstoffe, Umweltstandarts und Materialien etc angehen, ist es vielleicht ein bisschen viel verlangt...

  • Zitat

    Ich sehe, daß Politik und Behörde in Bereichen wie Denkmalschutz, Bestandsschutz, sozialer Erhaltung und Privatisierung inzwischen dank der zahlreichen Initiativen wesentlich sensibler geworden ist


    Ich habe selbst viel Verständnis und Sympathie, wenn eine Initiative etwa gründerzeitliche Fassaden rettet - oft kann der Neubau dahinter stehen mit besserer Wirkung als wenn es bloß gesichtslose Kiste wäre. Zu oft bekomme ich jedoch den Eindruck, dass reflexartig gegen genau jedes Projekt gekämpft wird - so, dass es oft heisst, am einfachsten könne man in Gegenden ohne Anwohner (die berüchtigte Grüne Wiese) bauen. Es wäre mir lieber, würde man als Reaktion auf die Proteste nicht die Baudichte senken, sondern die Optik verbessern - angenehme Fassadengestaltung macht sehr viel aus.


    Zitat

    Wenn neue Wohnungen gebaut werden zum Beispiel, heisst es ja nicht gleich automatisch, dass die Mieten sinken. Wenn ich mir die Entwicklungen im Stadtteil Eimsbüttel, Sternschanze oder Altona ansehe, wo momentan sehr viel Wohnraum entsteht, dann sinken die Mieten dort nicht, sie steigen weiter.


    Niemand kann sinkende Mieten versprechen - die können nur bei großen Leerständen sinken, wie in großen Teilen des sich entvölkernden Ruhrgebiets. Davon ist Hamburg weit entfernt. Der Punkt ist, dass sie ohne starke Neubautätigkeit viel schneller steigen würden.

  • Zitat

    Niemand kann sinkende Mieten versprechen - die können nur bei großen Leerständen sinken, wie in großen Teilen des sich entvölkernden Ruhrgebiets. Davon ist Hamburg weit entfernt. Der Punkt ist, dass sie ohne starke Neubautätigkeit viel schneller steigen würden.


    Natürlich nicht, nur sollte das Verhältnis von steigenden Mieten und steigenden Löhnen, Inflation u.s.w. wieder mehr in ein "gesundes Verhältnis" gebracht werden. Ansonsten sehen sich Bürger ggf. als "Opfer verplanter Wohnungspolitik". Mir ist als Kaufmann vollkommen bewusst, dass eine steigende Nachfrage bei sinkendem Angebot die Preise in die höhe treibt, nur wenn es um ein angemessenes Dach über dem Kopf geht, also um reine Existenzgrundlagen, sollte der Bürger doch durch gewisse Instrumente besser geschützt werden können. So wie ich das mitbekomme, ist es ja auch gerade im Gespräch, Mietensteigerungen nur in einem gewissen Maß per gesetzlicher Regelung zuzulassen.

  • Ansonsten sehen sich Bürger ggf. als "Opfer verplanter Wohnungspolitik".

    Der Wohnungsmarkt ist im Gegensatz zum Büromarkt so stark reguliert, daß er als Markt nicht mehr funktioniert. Auch bei hoher Nachfrage und geringem Angebot finden sich nicht genügend Investoren. Büros hingegen werden immer in ausreichender Zahl und in allen Preisklassen angeboten, da sich der Staat raushält und die Mieter weder vor Kündigungen noch vor Preissteigerungen schützt.


    Sind halt 2 Seiten einer Medaille, und man muß sich entscheiden was man will. Regulierung der Mietsteigerungen und Kündigungsschutz nützen "Altmietern", bremsen aber den Neubau aus und schaden damit allen, die eine Wohnung suchen.

  • Ja, es gibt ja bekanntlich bei allen Dingen immer 2 Seiten. Allerdings bin ich ein Freund von "sowohl als auch" anstatt von "entweder oder".... :)
    Wenn im Bürosektor genügend Immobilien in allen Preisklassen angeboten werden, gibt es bei Mietsteigerungen auch genug Alternativen, um sich nach neuen Büroräumen umzuschauen. Unsere Firme hat das gerade vor ein paar Jahren durchgemacht, wobei es dem neuen Käufer damals herzlich egal war, ob wir uns die Miete weiterhin leisten konnten oder wollten. Und wir waren nicht die einzige Firma, die aus dem Gebäude ausgezogen ist, nachdem es verkauft wurde.
    Meine Befürchtung auf dem Wohnungsmarkt wäre allerdings, dass ohne Regulierungen ausschliesslich Eigentumswohnungen, bzw Luxuswohnungen gebaut werden würden, was ja bekanntlich die 2 Klassen Gesellschaft fördert, die ja von Niemandem so richtig gewollt ist. Das beisst sich dann wiederum mit der Familienpolitik, will man ja auch bezahlbaren Wohnraum schaffen für die mittelständischen Familien. Wenn gleichzeitig Bildungskosten, Mieten, Energiekosten, Benzin u.s.w. steigen (Inflation) und die Löhne aber auf lange Sicht gesehen weniger Steigen, da ja der Arbeitgeber bekanntlich nur das mehr zahlt, was der Arbeitnehmer geschlossen einfordert, wird es irgendwann problematisch. Dann geht die Aufwertung am Volk vorbei und man bekommt das Gefühl, das es einem nicht gedankt wird, Kinder in die Welt zu setzen. Denn das geht nicht nur mir so, sondern auch dem einen oder anderen Bekannten aus meinem Umfeld. Mittlerweile bleibt immer etwas auf der Strecke: das Auto, das Umfeld, die größe der Wohnung und das meist auf Kosten der Kinder.
    Um unseren beiden Kindern ein möglichst angemessenes Umfeld zu ermöglichen, sind wir von Hamburg nach Schleswig Holstein in die Nähe von Pinneberg gezogen. In HH haben wir nach langer Suche nichts finden können, was für uns passt. dafür habe ich jeden Tag einen Arbeitsweg von etwa einer Stunde jeweils hin- und zurück und im Gegenzug sind hier die Schulen ok (für uns einer der wichtigsten Aspekte), es gibt einen kleinen Garten und die Nachbarskinder zum Spielen. Die Wohnfläche beträgt 100qm, jedes Kind hat ein eigenes Kinderzimmer und die Miete ist unter 1000,-... das ist ok und finanziell gerade zu wuppen, wenn die Frau im Mutterschutz ist und ich der alleinige "Grossverdiener" bin...
    Angesichts dieser Hürden kann ich also wie gesagt den Unmut der Bürger gut nachvollziehen und auch, wenn die eine oder ander Initiative unsinn ist, zeigt mir die rege Beteiligung doch, das die Menschen den wunsch haben, etwas anders zu machen als bisher und ich finde, das sollte entsprechend beachtet werden, anstatt einfach zu sagen "die Initiativen gehören abgeschafft" oder seien "Weltfremd" oder was auch immer. Wie gesagt, man kann nicht erwarten, dass jeder Bürger die Hintergründe des Wohnungsmarktes versteht und dennoch darf und sollte er meiner Ansicht nach seine legitimen Möglichkeiten nutzen, um seine Interessen zu vertreten. Und dann muss es doch möglich sein, Lösungen zu finden, die nicht nur auf reinen kurzfristigen Profit abzielen, sondern auf eine langfristige Zufriedenheit der Bürger.

  • Meine Befürchtung auf dem Wohnungsmarkt wäre allerdings, dass ohne Regulierungen ausschliesslich Eigentumswohnungen, bzw Luxuswohnungen gebaut werden würden

    Das ist doch eher der Zustand, den wir jetzt mit Regulierung haben. Hochpreisige Mietwohnungen und Eigentumswohnungen rechnen sich auch in einem regulierten Markt, weil die erzielbaren Renditen im hochpreisigen Segment am höchsten sind bzw. bei Eigentum keine Rolle spielen.


    Das soll jetzt kein Plädoyer für totale Derugulierung sein. Es ist eben nur nicht sonderlich überraschend, daß ein regulierter Markt nicht funktioniert. Aber selbst wenn diese Probleme irgendwie gelöst werden würden, bliebe die 2. Hürde, daß in Hamburg so gut wie keine Grundstücke verfügbar sind.


    Ansonsten stimme ich Dir zu.


    P.S. Wir haben uns für die Variante "Auf Auto verzichten, und dafür in Hamburg wohnen" entschieden. Die kurzen Wege zur Arbeit sind ein Stück Lebensqualität.

  • in Hamburg fehlen gar keine Wohnungen - 82 000 weniger Hamburger

    Guten Tag,


    Interessante Neuigkeiten zu dem angeblichen Wohnraummangel in Hamburg, wie von der SPD Hamburg, dort ein Dirk Kienscherf, behauptet.


    Nun kam anlaesslich eines Mikrozensus in Hamburg heraus, dass in Hamburg 80 000 Menschen weniger leben, als bisher vermutet.


    Andererseits behauptete dieser Dirk Kienscherf, SPD, dass 50 000 Wohnungen in Hamburg fehlen.


    Irre ich mich, oder muss diese Zahl nicht falsch sein, wenn es 82 000 weniger Menschen gibt. Grob über den Daumen brauchen 82 000 weniger Menschen ja etwa 50 000 weniger Wohnungen als bisher vermutet.


    Vermutet ist das richtige Wort, denn es gab und gibt keine Zählung des Wohnungbesatandes in Hamburg.


    Und warum bleibt es nicht nur bei dem unsäglichen „Hamburgischen Wohnraumschutzgesetz“, sondern warum soll dieses Wohnraumschutzgesetz nach den Willen der SPD noch verschärft werden – wenn es doch deutlich weniger Menschen in Hamburg gibt, als angenommen ?


    Alles nur „Politil“ der SPD, um vom Makel Hartz 4 und anderes abzulenken ? Auf Kosten der Immobilienbesitzer, Vermieter, um angeblich Mieter zu schützen?

  • Selbst der zuständige Staatsrat in Hamburg spricht von Unfug

    Der jetzige Baustaatsrat Michael Sachs in der Stadtentwicklungs-behörde und bis 2011 "Wohnungsbaukoordinator" des Senats sagt zum Wohnraumschutzgesetz in Hamburg:


    " Eine Phantomdiskussion und politischer Unfug. Das Handwerks-
    zeug ist vorhanden, um gegen Leerstand und Zweckentfremdung
    vorzugehen, die Bezirke müssen sie nur anwenden.


    Die Politik reagiert reflexhaft auf wachsenden öffentlichen Druck mit der Schaffung neuer Bürokratien.


    Überwiegend sind das Leerstände, die in Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten stehen......."
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    Das sagt die rechte Hand der Hamburger Bausenatorin Blankau zu den Gesetzesplänen seiner Chefin ..... unglaublich

  • Vermutet ist das richtige Wort, denn es gab und gibt keine Zählung des Wohnungbesatandes in Hamburg.


    Nicht? Das war genauso Bestandteil der Zensus2011.
    Ergebnis: Hamburg ist das Bundesland mit dem geringsten Wohnungsleerstand.
    Und auch als Stadt liegt es ganz vorn!


    Also trotz geringer Einwohnerzahl, keine Entwarnung an der Wohnungefront!