Hafencity IV [Juni 2010 - August 2015]

  • Science Center

    Das ist dann das Aus für das Science Center.
    Schade.
    Na ja, dann fährt man halt weiter nach Bremen ...


    Bin auf die Aussichtsplattform im Ersatzbau gespannt!

  • Erstmal ist es schön, dass es mit dem Südteil des Überseequartiers weitergeht. Der Wetterschutz wirkt elegant, funktioniert aber nur, wenn der Regen senkrecht fällt....


    Dass der überarbeitete Entwurf nun kompakter ist, sieht man auf Anhieb bei der Waterfront (Elbblick Südwest). Im Vergleich zum alten Entwurf wirkt diese Zone etwas vollgestellt. Ich finde es schade, dass das Kreuzfahrtterminal nach dem schwungvollen Entwurf von Fuksas und das Science-Center mit Durchblick nach dem Entwurf von Koolhaas nicht kommen.

  • Im entsprechenden Artikel auf der Website der HCH wird klar gemacht, dass die in den Visualisierungen dargestellten Gebäude zum allergrößten Teil nur die Baumassen wiedergeben, aber noch nicht auf konkreten Entwürfen basieren. Die Erstellung der Architektur wird laut Artikel die Hauptaufgabe für das Jahr 2015 sein.
    Demnach sind lediglich die bereits bekannten Waterfront Tower von UNstudio sowie das Gebäude auf dem ehemaligen Standort des Science Centers wirklich konkret, letzteres nach einem Entwurf des Pritzker-Preistärger Christian de Portzamparc. Der Entwurf sah gleich so französisch aus.


    Was die Umplanungen im Städtebau anbelangt:
    - Die Idee der Führung der Fußgängerwege über mehrere Wege und Höhenniveaus klingt interessant, ich bin mir jedoch nicht sicher, wie gut die Lage an der beschwerlicheren Treppenanlage gegen die Lage am ebenerdigen südlichen Überseeboulevard funktionieren werden, insbesondere eingedenk des Umstandes, dass die Treppenanlage eher eine Nebenlage gegenüber dem Boulevard als Haupteinkaufsachse darstellen würde.
    - Die angedeutete Idee einer Art Pavillon am Elbufer gefällt mir sehr gut.
    - Insgesamt wirkt der Städtebau jetzt unübersichtlicher und es fällt mir spontan schwerer, die räumliche Situation zu erfassen.
    - Die Gebäude südlich der U-Bahnstation wirken um etwa ein Geschoss zu niedrig, in Richtung Elbe wirkt das Verhältnis von Gebäudehöhen zu Straßenbreiten durch den ansteigenden Straßenverlauf noch problematischer.
    - Die Elbuferbebauung wirkt in der Tat etwas gedrängt, aber ich denke, dass sich dieser Eindruck durch eine entsprechende Ausarbeitung der tatsächlichen Entwürfe auflösen lassen wird.

  • Die Idee der Führung der Fußgängerwege über mehrere Wege und Höhenniveaus klingt interessant, ich bin mir jedoch nicht sicher, wie gut die Lage an der beschwerlicheren Treppenanlage gegen die Lage am ebenerdigen südlichen Überseeboulevard funktionieren werden, insbesondere eingedenk des Umstandes, dass die Treppenanlage eher eine Nebenlage gegenüber dem Boulevard als Haupteinkaufsachse darstellen würde.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird es *keinen* Niveausprung im Ueberseeboulevard geben, sondern dieser wird auf ein und der selben (der heutigen) Ebene bis an die Elbe fortgefuehrt.


    Die erhöhte Lage scheint sich (denke ich) auf Teile des Areals zu beschraenken. Zum Beispiel in dem Man das Strassennieveau fuer Fussgaenger und Taxen im Block rund um den Kreuzfahtterminal auf Ebene +1 anhebt, sodass auf der Ebene daruter im Verborgenen der (nicht unerhebliche) LKW und Reisebusverkehr abgewickelt werden kann, den ein grossen Kreuzfahrtschiff mit sich bringt. In dieser 'neuen' Ebene koennte dann auch grossflaechiger Einzelhandel verschwinden.



    Ich finde es schade, dass das Kreuzfahrtterminal nach dem schwungvollen Entwurf von Fuksas und das Science-Center mit Durchblick nach dem Entwurf von Koolhaas nicht kommen.


    Den Fuksas-Entwurf fand ich immer schon misslungen und ich bin eigentlich ganz froh, dass er nicht kommt. Um das Science-Center ist es in der Tat schade. Allerdings ist das eigentlich nicht erst seit gestern gestorben sondern schon seit Jahren, naemlch seitdem der Senat beschlossen hat die oeffentliche Kofinanzierung dafuer zu stoppen. Rein privatwirtschaftlich haette es sich nie getragen und es war daher klar, dass es nicht kommt, solange nicht ein Maezen mit ein paar (hundert) Millionen daher kommt. Was das Science Center am Ende wirlich getoetet hat waren die Mehrkosten bei der Elbphilharmonie.


    Im Hinblick auf die etwas exzentrischen (Portzamparc) und die etwas banalen (van Berkel) Solitaere im suedlichen UeSQ hoffe ich, dass man bei den restlichen Bauten eine recht strenge einheitliche Gestaltungslinie verfolgt, sodass kein reines Sammelsurium entsteht.


    Bei den Flachbauten bitte bitte kein zweites Sumatra, sondern Orientierung an Java, Arabica, Celyon, etc.

  • Die Planung beinhaltet auf den ersten Blick ganz ordentliche Bausteine. Die eher zu niedrigen Ziegelhäuser und die Proportionen des Boulevards gefallen mir gut, die Überdachung ist in Ordnung, wenn sie tatsächlich so transparent und filigran umgesetzt werden kann.


    Der Höhenversprung der San-Francisco-Straße ist erst einmal ungünstig, da man sich nun schlechter im Straßenraum orientieren kann (Elbblick verstellt), aber im Prinzip wird das überfrachtete Konzept des Cruiseterminals (Sternehotel über Terminal über Busbahnhof ??) entspannt.


    Glücklicherweise sind die Waterfront-towers von Egeraat schon lange Geschichte. Deren Nachfolger sind belanglos, aber ordnen sich einer Art städtebaulichem Konzept unter (Flächige Ziegelbauwerke vs. helle, höhere Punkthäuser), wie auch schon am Brooktorkai u.a..


    Leider ist der Portzamparc-Bau auf den ersten Blick autistisch und ohne städtebauliche und architektonische Qualität. Und wenn das Gebäude inhaltlich keine "Leuchtturm-Funktion" mehr besitzt (Elbphilharmonie - Science Center - XX ), darf es sich eigentlich an prominenter Stelle nicht so breit machen. Diese Logik wurde mir in zahlreichen Vorträgen über den Städtebau der Hafencity eingetrichtert.


    Grundsätzlich empfinde ich Stadtentwicklungsmaßnahmen in dieser Größenordnung als eher abstoßend. Den BGF-Schleudern sieht man teilweise das Ringen um Fläche an, und ob tatsächlich die lokalen Produzenten in den Boulevard einziehen werden -wie in der Visualisierung suggeriert- wird sich zeigen.

  • Ich finde den Pontzamparc-Entwurf sehr elegant. Natürlich kann man fragen, wie viele Schiffs-, Wellen- bzw. in diesem Falle Segelmotive man in Hamburg nach benötigt, aber grundsätzlich finde ich, dass die Baumasse so sehr schön gegliedert ist.


    Der Verlust des Koolhaas'schen Durchbruchs ist bedauerlich, weil er das Gebäude visuell interessanter gemacht und eine bessere visuelle Verknüpfung von Überseequartier und Elbtorquartier geschaffen hätte, aber natürlich ist ein solcher Scheibenentwurf praktischer, vermutlich auch günstiger und erhöht die BGF.


    Was städtebaulich noch zu bedenken ist: die Visualisierung mit Blick auf den Pontzamparc-Bau spart den ebenfalls 70 Meter hohen Hochpunkt und die vermittelnden 12- und 7-geschossigen Gebäude von Störmer Murphy westlich der HCU aus. Im Zusammenspiel mit dem Turm und den sekundierenden Gebäuden ergibt das Segel, denke ich, mehr Sinn und markiert als westlicher Teil einer Torsituation den Eingang zum Magdeburger Hafen als mehr oder weniger geographischen Zentrum der HafenCity.

  • Was ich nie verstanden habe, ist der Verzicht auf Wohnungen in Wassernähe wegen der "auch in Zukunft nicht gänzlich emissionsfreien" Kreuzfahrtschiffe. Ich wohne selbst in unmittelbarer Elbnähe und bin täglich mehrfach auf dem Wasser unterwegs. Es kommt nur selten vor, dass man von den Abgasen spürbar etwas in die Nase bekommt. Gefühlt sind die Belastungen durch Autoverkehr entlang jeder auch nur halbwegs frequentierten Straße höher. Ich schau mir auch öfters mal vom Dach des Altonaer Kreuzfahrtterminal die Schiffe aus nächster Nähe an, und habe es dort bisher noch NIE geschafft, in die Abgasfahne zu geraten, da die Schornsteine sehr hohe Emissionspunkte bilden und die Gase - da wärmer als die Umgebungsluft - aufsteigen. Für die mutmaßlich nur wenigen Stunden im Jahr, wo denn wettertechnisch alles passt, eine starke Verwirbelung erzeugt wird und das eigene Fenster tatsächlich getroffen wird, könnte man dieses ja auch ganz einfach schließen.

  • Die menschliche Nase ist sehr grob und erkennt nur extrem penetrante Gerüchte im Vergleich zum Geruchssinn von Tieren. Und Schadstoffe sind schlicht geruchlos. In der Schifffahrt ist es nach wie vor üblich, Schweröl, das ist im Grunde der Abfall der in Erdölraffinerien anfällt, als Brennstoff zu verbrennen weil es viel billiger als Schiffsdiesel ist. Und von Geschichten wie den Kat beim PKW hat die Schiffahrtsbranche auch noch nichts gehört. Man kann vermutlich nirgendwo in Westeuropa als Anwohner so dreckige Luft, geschwängert von einer solchen Vielzahl an Schadstoffen und Schwermetallen, einatmen, in seine Wohnräume reinlüften usw., wie in der Nähe von großen Seehäfen. Nirgendwo sonst werden solche Emissionen noch geduldet. Und dazu muss man auch nicht von einer sichtbaren und riechbaren "Rußfahne" getroffen werden, im Zweifel sind die groben Rußpartikel selbst das kleinste Problem, die erreichen die Bronchien eh selten. Die feinen Partikel, die man nicht sieht und nicht riecht, sind das, was bis in die Lungenbläschen eingeatmet wird.

  • ^^ Sei doch so gut und verbreite nicht so einen unreflektierten Bloedsinn im DAF.


    Weder ist Schweroel ein Abfallprodukt der Raffinerie noch wird auf der Elbe oder im Hamburger Hafen mit Schweroel gefahren. Es gibt nebenbei sehr wohl Schiffe mit Katalysator (wenige, weil es bessere Konzepte gibt) und es gibt mittlerweile recht viele Schiffe mit Abgas-Nasswaschanlangen (aka Scrubber) oder mit extrem abgasarmen LNG-Antrieben. Zudem tritt in genau 16 Tagen von heute (!) eine sehr starke Verschaerfung der SOx und NOx Emissionen in vielen Seegebieten (aka, SECA-rules, incl Nordsee, Ostsee, Kanal) in Kraft. Daruber hinaus nehmen immer mehr Schiffe in Hamburg Strom von Land und von der neuen LNG-Power-Barge.


    Das Schiffe-sind-alles-Dreckschleudern-Mantra wird im Wesentlichen von NABU, WWF und Gruenen als Stimm- und Spendenfang-Instrument vor sich her getragen, wobei man noch nicht mal davor zurueckscreckt in diesbezueglichen Pressemeldungen glatte Falschaussagen zu drucken.


    Die Schadstoffbelastung wenn man neben einen Kreuzfahrtschiff wohnt ist ungefaehr so als lebte man neben einer Hamburger Hauptverkehrsstrasse. Nur, dass letztere immer da ist, 365 Tage im Jahr, waehrend das Schiff nur ein paar Stunden am Tag vor einem liegt - und das in Zukunft auch noch an Landstrom oder LNG-Barge angeschlossen.

  • Die menschliche Nase ist sehr grob und erkennt nur extrem penetrante Gerüchte im Vergleich zum Geruchssinn von Tieren. Und Schadstoffe sind schlicht geruchlos.


    Na das kann ich so nicht stehen lassen.


    1. Der menschliche Geruchssinn ist etwas wunderbares und kann mit ein wenig Training sehr niedrige Konzentrationen wahrnehmen. Dies ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch wenn manche Tiere einen weit besseren Geruchssinn haben, ist der des Menschen nicht zu verachten. Ich verlasse mich gerne auf meinen "eingebauten Gaschromatographen".


    2. "Schadstoffe" ist ein Unwort. Weil die Dosis das Gift macht kann man nicht pauschal sagen, dass ein Stoff schadet oder eben nicht. Und wem schadet er, und wie ist der Wirkmechanismus? Der Begriff Schadstoff verallgemeinert das alles unnötig.


    3. Schließlich ist die geruchliche Wahrnehmung von "Schadstoffen" aus Verbrennungsemissionnen sehr verschieden: Schwefelwasserstoff stinkt regelrecht und ist leicht in niedrigen Konzentrationen wahrnehmbar. Ähnlich verhält es sich mit Benzolen, diese werden aber oft als angenehm empfunden. Kohlenmonoxid hingegen bleibt gänzlich unbemerkt und kann in geschlossenen Räumen tödlich sein, wie wir vor kurzem wieder erfahren durften.


    Es macht also wenig Sinn auf diesem Niveau zu diskutieren. Wenn Emissionen durch den Schiffsbetrieb im Hafen entstehen, sollte man sie unter die Lupe nehmen und entsprechend begrenzen. Das passiert aber bereits. Und wenn das bei manchen chemischen Verbindungen, beim Ruß oder beim Lärm oder sonstwas nicht ausreicht, dann wird man sicherlich nachbessern.

  • Schön, ich vertraue da zB lieber der WHO, die glasklar festgestellt hat, dass Dieselmotoren durch ihre Emissionen Krebs auslösen können.


    Im Wikipediaartikel zum Thema sind übrigens exemplarisch konkrete Zahlen für Hamburg genannt: http://de.wikipedia.org/wiki/E…t#Gesundheitssch.C3.A4den


    71 t Stickoxide und 2,6 t Schwedeldioxid alleine in der "Hafencity", da atmet man doch gerne tief durch. :cool:

  • Schön, ich vertraue da zB lieber der WHO, die glasklar festgestellt hat, dass Dieselmotoren durch ihre Emissionen Krebs auslösen können.


    Stimmt. Und ich wuerde annehmen, dass 99.9% der Dieselmotoren, die sich z.B. grade innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen befinden nicht in Seeschiffen befinden und grade neben dem Ueberseequartier liegen, sondern in PKW, LKW, Kleinkraftwerken, Lokomotiven, Gewerbebetrieben, Notstrom-Aggregaten, etc kreuz und quer durch Hamburg.


    Ich wette, dass viele die direkt an einer Haupverkehrsstrasse in Hamburg wohnen, wo jeden Morgen und jeden Abend Stau vor der Haustuer ist, jederzeit Ihre Wohnung gegen ein Domizil direkt neben dem Kreuzfahrt-Terminal in der Hafencity tauschen wuerden, wenn sie denn duerften.


    Im Wikipediaartikel zum Thema...


    Achja, die liebe Wikipedia, wo man Zahlen nimmt die in der TAZ stehen, welche sie wiederum vom Fraktionsvorsitzenden der Hamburger Gruenen diktiert bekommen hat, welcher sie wiederum aus einer Schaetzung haben will, welche wiederum auf eine Anfrage seiner Partei an den Senat zurueckgeht und der natuerlich auch gar keine politische Agenda hat. ;-)


    Natuerlich sind Schiffsabgase schaedlich wenn Du sie einatmest. Genau wie Autoabgase oder Flugzeugabgase oder das was aus dem Schornstein Deiner Heizung kommt. Der Negativ-Hype den einige Parteien jedoch grade um das Thema machen ist nichts weiter als Bauernfaengerei.


    Um mal zum Thema zurueckzukommen: Ich finde es gut, dass der Wohnanteil im UeSQ erhoeht wurde und, dass die Wohnungen auch weiter in den Sued-Teil vorruecken (wenn auch aus Gruenden siehe oben nicht ganz bis an die Elbe). Allein das waere ja nach der urspruenglichen Planung angeblich nicht genehmigungfaehig gewesen.

  • @ Midas
    Es ist ja wohl der letzte Klitsch, dass Grüne dein Sogn. Mantra als Stimmenfang benutzen.


    Lediglich 7,5% Der Seeschiffe besitzen moderne Motoren oder Katalysatoren.
    Zwar sind die großen Kreuzfahrtreederein wegen dem Angst vor Image- Schaden
    auf dem richtigen Weg.
    Im Hamburger Hafen gibt es außerdem gerade mal ein Landstromakregart, da die CDU die Pläne der Grünen blockiert hat und erst jetzt der SPD- Senat entschärft was die CDU verbockt hat.
    Erst mit dem neuen Cruiseterminal wird es 2015 ein Landstromakregart für Kreuzfahrtschiffe geben. :nono:


  • Achja, die liebe Wikipedia, wo man Zahlen nimmt die in der TAZ stehen, welche sie wiederum vom Fraktionsvorsitzenden der Hamburger Gruenen diktiert bekommen hat, welcher sie wiederum aus einer Schaetzung haben will, welche wiederum auf eine Anfrage seiner Partei an den Senat zurueckgeht und der natuerlich auch gar keine politische Agenda hat. ;-)


    Sorry wenn ich jetzt abschweife - diese Aussage kann man aber genau so wenig stehen lassen.
    In Foren die Wikipedia zu zitieren ist völlig legitim. Ganz so wirr und unfundiert ist die Wikipedia doch nun auch nicht! ;)


    Fun Fact: Erst kürzlich hat die Fachzeitschrift PLOS ONE eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass die inhaltliche Genauigkeit medizinischer Wikipedia Artikel bei einem Durchschnittswert von 99,7% liegt (vgl. mit Fachbüchern). Das ist ziemlich bemerkenswert.


    Zum Thema:
    Hauptsache es gibt mehr Wohnungen, es ist zwar schade, dass es direkt am Wasser weniger (gar keine?) sind, aber wenn die sich nicht verkauft hätten, wäre es ja auch schade drum. Ist vielleicht ganz gut so.

  • Sorry wenn ich jetzt abschweife - diese Aussage kann man aber genau so wenig stehen lassen.


    Has Du Dir die Muehe gemacht in den besagten Wiki-Artikel zu schauen? Nochmal: Die oben zitierte Aussage stammt (nach eigener Quellenangabe der Wikipedia) aus der Hamburger Regionalausgabe der TAZ, welche sie wiederum (nach Angabe der TAZ) vom Fraktionsvorsitzenden der Hamburger Gruenen hat, welcher sie wiederum (laut ebendiesen Politikers) aus einer Schaetzung hat, welche wiederum (Laut Dokumentenarchiv der Hamburgischen Buergerschaft) auf eine Kleine Parlamentarische Anfrage seiner Partei an den Senat zurueckgeht und so weiter uns so fort...


    Koennen wir also bitte in diesem Thread zum Thema zurueckkehren?


    Es macht also wenig Sinn auf diesem Niveau zu diskutieren.


    Immerhin faellt es auch mal jedmandem auf! Danke Darwin, ich hatte schon an mir gezweifelt :-)


    Es ist doch deprimierend in einem Architekturforum, wenn eine Investition von 860 Mio Euro in ein zentrales und staedtebaulich entscheidendes Architekturvorhaben in Hamburg nur ein paar wenige Beitraege ausloest, aber dann anschliessend ein winziger Teilaspekt endlose Diskussionen ueber die menschliche Nase als Solches, ueber die Qualitaet der Wikipedia oder irgendwelche Dieselmotoren nach sich zieht die keinen normalen Leser in einem Architekturforum interessieren.

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    Also irgendwie finde ich die Renderings nicht so toll.
    Die Idee mit der Treppe ist toll. Wenn die auf der einen Seite hochgeht, dann muss sie wohl auf der anderen auch wieder runter oder?
    Aber ich muss sagen, dass es seit den ersten Entwürfen immer schlechter geworden ist.
    Das fing schon mit den Waterfronttowers an. Das neue Crusie Center sieht jetzt nur noch belanglos aus und das ehemalige Science Center - das wirklich eine Landmarke hätte werden können - ist jetzt komplett daneben. Filigran wirkt diese Mauer aus meiner Sicht leider gar nicht.
    Was mit neben der Treppe noch gefällt ist die konsequente Verwendung von roten Klinkersteinen. Das wirkt warm, haronisch, hanseatisch. Auch die Wetterdächer über der Straße haben was. Die Wasserseite aber wirkt zusammen gewürfelt, strukturlos. Da passte iegtnlich nichts zueinander. Ich finde die Entwürfe so, erstmal eine Enttäuschung. Hoffe, dass sich die Fassaden noch stark ändern.

  • Ich finde die Entwürfe so, erstmal eine Enttäuschung. Hoffe, dass sich die Fassaden noch stark ändern.


    Ich will bei dieser Gelegenheit noch einmal daran erinnern, dass es sich bei den meisten Gebaueden im suedlichen UeSQ noch nicht um fertige Entwuerfe handelt, sondern um Platzhalter die nur ungefaehr die Materialitaet und die zukuenftigen Baumassen darstellen. Die eigentlichen Entwuerfe werden erst 2015 angefertigt.


    Dein Wunsch koennte also in Erfuellung gehen.