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…hier möchte ich Anmerken, dass gerade in Deinen Posts hier im Forum ich immer wieder den Eindruck gewonnen habe, dass es sehr wohl einen solchen Automatismus gibt.
Und was wäre so schlimm daran, wenn es eine Vollrekonstruktion geben würde?
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…hier möchte ich Anmerken, dass gerade in Deinen Posts hier im Forum ich immer wieder den Eindruck gewonnen habe, dass es sehr wohl einen solchen Automatismus gibt.
Und was wäre so schlimm daran, wenn es eine Vollrekonstruktion geben würde?
… meinst Du wirklich mich? Ich schreibe mit keinem Wort was über die Gemäldegalerie .. ![]()
… und kannst Du bitte aufhören Deine Posts im nachhinein zu ändern , jetzt hast Du ˋGemäldegalerie‘ aus Deinem Post gelöscht und meiner kann somit in den Orkus (Cher Mod.)
… Thema Vollrekonstruktion: ich war einer der Ersten hier im Forum, der eine Vollrekonstruktion thematisiert hatte. Folge war ein Shitstorm, nicht etwa von Gegnern des Projektes sondern von den eifrigsten Befürworten der jetzigen Rekonstruktion. Böse Taktik war der Vorwurf, um das Projetkt völlig zu verhindern.
Was meinst Du denn mit Vollrekonstruktion ?.??
Willst Du alles was nicht rekonstruiert ist woedei rausreißen oder wie soll man das verstehen?
Definiere mal Deine ˋVollrekonstruktion‘, bitte.
Ich meinte jedenfalls seinerzeit, eine Rekonstruktion Stein für Stein, auch über mehrere Jahrzehnte hinweg. Als nationale Bauaufgabe sozusagen, mit Schulen und Bauhütten vor Ort für alle Gewerke.
Nun jetzt ist es so gekommen wie die Befürworter des Projektes es gewollt haben. Jetzt werden wir damit erstmal leben können und müssen, denke ich.
^ Genau! Vollrekonstruktion und danach Einzug der Gemäldegalerie.
Eine solche Konstellation hätte nur Vorteile. Und keinerlei Nachteile.
( Camondo, ich hatte die Gemäldegalerie nach 15 Sekunden wieder rausgenommen. Reingenommen habe ich das wieder, weil du Bezug genommen hast auf die Gemäldegalerie. .... Warte du doch einfach mal 60 Sekunden ab, bevor du völlig überhastet Bezug nimmst.)
Die Wiederherstellung der Fassaden verdanken wir... (nicht zuletzt) auch den Spendern von Bausteinen!
Diese finden ihre Namen übrigens auf großen LED - Bildschirmen.
( Kleiner Hinweis für Baukörper )
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Es zeichnet sich zumindest momentan keine öffentliche Debatte über eine mögliche Fortsetzung der Rekonstruktion ab
"Nein, das Berliner Schloss ist noch nicht fertig" betitelt die WELT einen Kommentar zum Giganten-Treppenhaus und lässt vor allem Wilhelm von Boddien zu Wort kommen.
Und der bekannte Architekturkritiker Nikolaus Bernau fragt im Tagesspiegel: "Warum nicht noch das Schlüter-Treppenhaus nachbauen?". Er fordert darin eine seriösere Debatte als nur mit Schlagworten wie „nicht finanzierbar“, „nicht beschlossen“, „Preußenkult“ zu argumentieren. Ein Einbau der gut dokumentierten Treppe sei "methodisch sinnvoll", da es "der Höhepunkt eines nördlich der Alpen einzigartigen barocken Raumkunstwerks aus Schlossplatz, Schlossfassaden, Durchfahrten, dem prachtvollen Schlüterhof" war.
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Diese finden ihre Namen übrigens auf großen LED - Bildschirmen.
( Kleiner Hinweis für Baukörper )
Das weiß ich, aber dennoch steht dort "Die Wiederherstellung ... verdanken wir".
Das greift leider zu kurz!
Ganz ohne Hinweis ist da natürlich etwas dran.
Bin mir jedoch nicht sicher ob die Bildschirme vielleicht im gleichen Portal aufgebaut sind (?) und der Betrachter somit erkennt dass es neben den Großspendern auch zahllose Kleinspender gibt.
Start der Spendensammlung für die Gigantentreppe
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Der Förderverein sammelt für dieses Projekt keine Spenden.
Es werden Spenden für die Planung der Gigantentreppe gesammelt (seit dem 21. November 25).
Wilhelm von Boddien will die Gigantentreppe rekonstruieren und sammelt wieder Spenden.
Die BZ berichtet heute darüber.
Das Haupttreppenhaus des Berliner Schlosses wurde ab 1699 von Andreas Schlüter gebaut (im Volksmund Gigantentreppe genannt, weil die Treppenläufe und Emporen von riesigen Figuren, den Giganten (Atlanten) getragen wurden, die in der griechischen Mythologie die Götter aus dem Olymp vertreiben sollen).
Das große Treppenhaus war eines der großartigsten Treppenhäuser des deutschen Barock
So soll es wieder aussehen:
Blick zur Decke:
Bilder © Humboldt Forum | Förderverein Berliner Schloss e.V. (KI-generiert)
An der Stelle des Treppenhauses befindet sich zur Zeit der Skulpturensaal.
Die Größe des Skulpturensaals ermöglicht eine Rekonstruktion der Gigantentreppe.
Zuerst sollen 500.000 Euro Spenden eingesammelt werden für die Planungskosten.
Die baureife Planung soll vom Architekturbüro Franco Stella kommen.
2026 möchte man den Auftrag für die Planung erteilen.
Nach Abschluss der Planung will sich der Förderverein das Einverständnis für das Projekt vom
Kulturstaatsminister Weimar holen.
Die eigentlichen Baukosten werden auf ca. 19 Mio. Euro geschätzt.
Man rechnet damit die Spenden in 4 Jahren einzusammeln,
also wäre der früheste Baubeginn 2029/2030.
Quellen:
Ich bin eh kein so Barock-Fan, aber dieses Projekt lässt mich ratlos zurück. Ich finde das wirklich hässlich und unnötig. Es gibt doch deutschlandweit genug Relikte aus dem Barock. Warum sollte man so etwas künstlich nachbauen? Dadurch wird es auch nicht wieder 300 Jahre alt. Lasst uns doch die Reste alter Zeiten sorgfältig bewahren. An so vielen Stellen bröckelt alte Substanz und es ist kein Geld da. Und hier wird für "neues" Altes Geld gesammelt.
Für mich ist das nichts. Aber - wie schon gesagt - meine ganz persönliche Meinung.
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An so vielen Stellen bröckelt alte Substanz und es ist kein Geld da.
Meist wird dieses Argument von Leuten vorgetragen, die selbst nichts zum Erhalt alter Bausubstanz beitragen.
... aber es geht doch hier gar nicht um den Erhalt alter Bausubstanz, sondern um die Schaffung neuer, die alt aussieht...
Und wenn du mich meinst, mit "den Leuten" habe ich immerhin hierfür gespendet. Ist aber "nur" gotisch und nicht barock. ![]()
Mein Gott, die allgemeine Diskussion pro und contra Rekonstruktionen wurde doch nun wirklich, auch in diesem Strang, hunderttausendfach geführt. Müssen wir die Runde wirklich noch einmal drehen?
Ich freue mich sehr, dass die Tatkraft des gemeinnützigen Vereins weiterhin ungebrochen ist. Mit Herrn Weimar haben wir nach eigener Aussage einen "Schlossfan der ersten Stunde" im Amt des Kulturstaatsministers. Ich gehe davon aus, dass die Begeisterung des Publikums ungebrochen ist und die Planungskosten schnell zusammenkommen. Da der Raum aktuell unternutzt ist, spricht meines Erachtens sachlich nichts gegen die Rekonstruktion des architektonisch wichtigen Treppenhauses. Es wird gigantisch!
Ich wünsche dem Projekt und euch allen alles Gute für 2026!
KaBa1: "An so vielen Stellen bröckelt alte Substanz und es ist kein Geld da. Und hier wird für "neues" Altes Geld gesammelt."
Es ist doch nicht so, dass hier ein Sack voller Spendengeld dasteht und aus dem was möglichst gerecht verteilt wird, sondern Spenden werden für ganz bestimmte Zwecke erbracht - hier z.B. für eine herrliche barocke Treppenanlage, die nach Teilzerstörung von Banausen gesprengt wurde, die das ganze preußische Zeugs bäbä fanden. Ich bin zuversichtlich, dass hierfür rechtzeitig genug Spenden eingehen und man dann endlich auch dem Berliner Schlossplatz etwas von seiner früheren Schönheit zurückgibt, einschließlich Neptunbrunnen, der für diesen Platz geschaffen wurde...
Die Diskussion ist unnötig. Richtig wird es dadurch, dass gespendet wird. Wer spendet, der will es, und er spendet genau dafür und für nichts anderes. Das Ausspielen üblich-linker Argumente, wonach das Geld doch an so vielen anderen Stellen gebraucht würde läuft daher ins Leere. Und nach meiner persönlichen Meinung ist eine Rekonstruktion von etwas Verschwundenem die absolute Königsklasse der Denkmalpflege. Denn etwas neu anstreichen, verputzen, oder ein paar Teile austauschen ist doch nur Tagesgeschäft, aber hier nach historischen Vorbildern, die nicht als CAD-Dateien vorliegen, in Werkstätten die es seinerzeit so noch nicht gab originalgetreu zu restaurieren ist eine echte Meisterleistung. Wenn man das hinbekommt, Hut ab! Rekos beeindrucken mich daher fast immer, wenn sie wirklich gut gemacht sind. Diesen Eindruck habe ich bei gut gepflegter Originalsubstanz nicht, da würde ich mein Gefühl eher mit Wohlbefinden beschreiben. Ich wünsche Herrn Boddien von Herzen viel Erfolg!
Wie einige schon bemerkt haben, ermüdet die ewige und immer wieder aufgewärmte Streiterei "Reko ja/nein" und bringt nichts Neues. Gleiches gilt für das Thema Spenden. Daher ist hier kurz Pause. Wünsche euch allen dennoch bei der Gelegenheit einen guten Rutsch!
Aus dem Humboldt-Forum / Stadtschloss - Bauthread hierhin verschoben. Hier könnt ihr die Spendendiskussion nun zum tausendsten Mal führen.
Für die Fassade sammelte der Förderverein Berliner Schloss e.V. unter der Leitung von Wilhelm von Boddien die beachtliche Summe von 110 Millionen Euro von privaten Spendern ein.
Ohne Fassade kein Schloss: Ohne diese Spenden stünde in Berlins Mitte heute ein grauer Kasten aus Stahlbeton!
Wer gedacht hätte, dass der Generalintendant vom Humboldt Forum, Hartmut Dorgerloh, den Förderern die verdiente Anerkennung zukommen lassen würde, der hätte sich geirrt: Der Verein bekam keinen Platz im Schloss, um seine Arbeit zu präsentieren.
Er musste sich in den Räumen der Berliner Tourismus-Agentur „Visit Berlin“ einrichten.
Der Vertrag wurde nicht verlängert, die Förderer fliegen jetzt raus.
Der Verein aber möchte gern weiterhin den Besuchern seine Arbeit präsentieren. Das ist legitim. Und er wirbt dafür, ein Treppenhaus im Schloss nach historischem Vorbild wiederherzustellen.
Darüber könnte man reden.
Dorgerloh aber will nicht reden, er will mit den Förderern offenbar überhaupt nichts zu tun haben.
Sogar der Vorschlag, einen „Freundeskreis Humboldt Forum“ zu gründen, um dort die Spender zu versammeln, wurde strikt abgelehnt.
Solche Freundeskreise sind aber üblich, bekannt und erfolgreich, zum Beispiel im Falle der Staatsoper oder der neuen Nationalgalerie.
Der vom Kanzleramt eingesetzte Generalintendant Dorgerloh, ein Beamter, der nichts zum Aufbau des Schlosses beigetragen hat,
gibt den Spendern noch einen Fußtritt und setzt sie vor die Tür.
Wo leben wir eigentlich?
Das Verhältnis des Fördervereins zu den anderen Stakeholdern am Schlossbau war leider nicht immer unbelastet. Auch Boddiens Truppe hatte ihren Anteil daran, wenn man gegen Kritiker der Rekonstruktion gerichtlich vorging und dabei regelmäßig unterlag. Dass man den Förderverein nun vor die Tür setzt, geht aber in meinen Augen zu weit. Man sollte schon allen Beteiligten die Würde zukommen lassen, die ihrem Anteil am Gelingen des Projekts entspricht. Das wirft kein gutes Licht auf Dorgerloh, wenn man sich solcher Mittel bedient.
Hinsichtlich des Pfeiles an der Schmalseite des Stella-Flügels bin ich zwiegespalten. Einerseits hat der Wettbewerb für mich deutlich gemacht, dass eine Gestaltung dieses Wandabschnittes bereichernd wirkt, weil sie den Übergang von barocker zu moderner Fassade weicher gestaltete, andererseits habe ich bei dem Ideenwettbewerb bessere Entwürfe gesehen. Ich hatte das im letzten Jahr bereits in einer kleinen Kunstkritik zusammengefasst: https://www.zeilenabstand.net/kritik-das-hum…e-kunst-am-bau/
Danke für die Pfeilfotos. Die Umsetzung entspricht voll der Visualisierung und kommt in Realisät sogar auffälliger rüber. Das Werk an sich find ich gut, simpel und stark.
ABER die moderne Fassade, die vorher für den Betrachter nicht auffiehl und vom Barock überstrahl wurde, rückt nun in den Fokus. Muss ich noch etwas länger verweilen um mir bewusst zu werden ob dies gut, schlecht oder dazwischen ist.
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Der vom Kanzleramt eingesetzte Generalintendant Dorgerloh, ein Beamter, der nichts zum Aufbau des Schlosses beigetragen hat,
gibt den Spendern noch einen Fußtritt und setzt sie vor die Tür.
Wo leben wir eigentlich?
Der Beitrag ist weitgehend deckungsgleich mit einem Artikel in der B.Z. vom 12.4.26. (Der Förderverein hat ihn auch gepostet, hier die Quelle.) Ich verkneife mir die unsägliche Pseudoempörungsrhetorik des Beitrags und halte nur fest: Es ist nicht in Ordnung und verstößt wahrscheinlich gegen Forenregeln, hier fremde Beiträge unter eigenem Namen zu posten.