• Schulbauten

    Aktuelle Pressemeldung der Stadt über ein kleineres Erweiterungsprojekt für die Georg-Büchner-Schule in der City-West:


    [INDENT]Georg-Büchner-Schule erhält Anbau


    (pia) Die Georg-Büchner-Schule im Stadtteil Bockenheim bekommt für rund 3,2 Millionen Euro ein neues Schulgebäude mit naturwissenschaftlichen Fachräumen, einer Aula und Räumen für die Schulverwaltung.


    Schulamt und Hochbauamt hatten gemeinsam einen Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Aus insgesamt zehn Entwürfen des europaweiten Architektenwettbewerbs wurde nun der Siegerentwurf ausgewählt. Der erste Preis ging an die Berliner Architekten Bock + Sachs. Den zweiten Preis erhielten Prof. Gies Architekten in Mainz, dritter Preisträger ist Marius Puppendahl aus Olfen.


    Wie Bildungsdezernentin und Bürgermeisterin Jutta Ebeling mitteilt, präsentiert der Siegerentwurf die Anforderungen an das neue Gebäude am überzeugendsten. Entsprechend der städtischen Richtlinien wird der Neubau im Passivhausstandard errichtet. Geplant ist, den in die Jahre gekommenen Altbau im Hof der Schule für die Dauer der Bautätigkeit weiterzunutzen und erst nach Fertigstellung des Neubaus abzureißen.


    Eine Ausstellung in der Cafeteria der Bockenheimer Georg-Büchner-Schule (Pfingstbrunnenstraße 15-17, Raum B 106) zeigt sämtliche Entwürfe noch bis einschließlich 22. August. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von zehn bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von zehn bis 18 Uhr.[/INDENT]


    Rendering:



    Modellfoto:



    Text und Bilder: Stadt Frankfurt am Main


    Bestehende Situation:



    Bild: Google

  • Schulbauten

    Zeil Ecke Seilerstraße: Neben dem Bürgeramt wird die Schule abgerissen und neu gebaut. Bauschild samt Bild steht schon. War das bereits im Forum bekannt?

  • Wie Irrlicht oben geschrieben hat, wurden an der Lange Straße, südlich des zentralen Bürgeramts Zeil 3, die alten Gebäude der Julius-Leber-Berufsschule abgerissen. An deren Stelle entsteht einer Pressemitteilung der Stadt zufolge ein Neubau für die Friedrich-Stoltze-Schule, Hauptschule in der Seiler Straße, und die Gerhart-Hauptmann-Schule, Haupt- und Realschule in der Hanauer Landstraße. Am 18. Februar 2009 wird der Grundstein für das neue Schulhaus gelegt. Der Neubau wird nach den energetischen Vorgaben des Passivhausstandards gebaut und bietet den Klassen unter anderem Platz für Fachunterricht wie Chemie und Physik aber auch Computer-, Musikräume und eine Schülerbibliothek.


    So soll der Neubau aussehen:



    Bild: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt


    Edit: Der Entwurf stammt vom Büro Dierks Blume Nasedy, Frankfurt/Darmstadt.

  • Die verdrehten Proportionen würde ich mal auf die wenig professionelle Visualisierung schieben.


    Das Gebäude könnte in Wirklichkeit tatsächlich sehr ansehlich werden! Nicht schlecht für eine Schule. Was sich aber rechts und links anschließt, sieht mehr als grausam aus... vielleicht geht ja noch ein bisschen mehr.

  • Schon deutlich besser als das was vorher dort stand. Aber das Umfeld ist natürlich immer noch ziemlich mies...
    Weil es hier auch schon wieder Passivhaus ist, mal eine allgemeine Frage: schließen sich Passivhaus und richtiges Dach eigentlich aus? Ich hoffe doch nicht. Schon das gefühlte tausendste Passivhaus-Projekt und alle haben sie Flach- oder maximal Pultdächer... Langsam kann ichs echt nicht mehr sehen

  • @ Rohne: Nö, das schließt sich nicht aus. Man kann so ziemlich jede Optik als Passivhaus bauen - schwierrig wirds nur bei Vollglasfassade.


    Ein vernünftig konstruiertes Passivhaus beachtet die Himmelrichtungen: unbeheizte Wintergärten oder eben große Fenster im Süden (solare Gewinne) und eine sehr gut gedämmte Nordseite. Auch sollte es nich zu verschachtelt sein, also ein günstiges Außenfläche/Volumen Verhältnis haben. Das wars auch schon.
    Allerdings sind diese Punkte nicht unbedingt Pflicht. Es sind nur die optimalen architektonischen Ansätze. Mit technischem Aufwand (super-Isolierglas, pervers dicke Dämmstärken) kann man alles als Passivhaus bauen. Gerade in letzter Zeit sieht man Gebäuden ihren Energiestandart nicht mehr an, somit kann der Energiestandart kaum als Entschuldigung für das Aussehen herhalten.



    Ich denke beim Konkreten Fall war die Abkapselung von der hässlichen Nachbarschaft ein Thema des Entwurfs. Ohne jetzt schon werten zu wollen, würde ich sagen, dass die Architeten ganz bewußt die massiv erscheinende, schwere Fassade wählten um die Schule voll in den Innenräumen zu konzentrieren.
    Was bei Büros oder auch noch Wohnungen funktioniert - bei einem öffentlichen Gebäude bin ich mal gespannt, wie die Außengestaltung in 10 Jahren gesehen werden wird.

  • Oh, die lahmste Baustelle der Stadt erwacht! War ja kaum noch zu hoffen, daß dieser Schandfleck doch noch mal ertüchtigt wird. Die Schüler taten mir echt leid die letzten Jahre, daß die Halbjahr für Halbjahr keinen Fortschritt sahen (vielleicht wenigstens innen und hinten im Gelände ?).

  • Schulbauten

    Die fast einhundert Jahre alte Kalbacher Grundschule (Kalbacher Hauptstraße 54) wird für 12 Millionen Euro saniert und erhält einen Erweiterungsbau.


    Ferner werden in diesem Jahr 25 größere Bauprojekte an Frankfurter Schulen beginnen. Weitere 27 Maßnahmen laufen im Rahmen des städtischen Investitionsprogramms. Im Wesentlichen geht es dabei um den Neubau von Turnhallen, Cafeterien, Erweiterungsbauten und/oder Sanierungen.


    Das Gesamtvolumen beträgt 174 Millionen Euro. Laut Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne) sei der Beschluss als "Startsignal für ein Jahr, das den Frankfurter Schulen einen noch nie dagewesenen Bauboom bescheren wird" zu werten (Quelle).

  • Städtische Schulprojekte schreiten voran


    Der Bau der neuen Turnhalle für die Ebelfeldschule (Praunheim/Ginnheim) steht bevor, erste Bäume wurden gefällt. Entstehen soll im Frühjahr der Neubau einer sogenannten Ein-Feld-Sporthalle mit einer Größe von 15 x 27 Meter und 7 Metern Höhe.


    Gleiches gilt auch für die Kindertageseinrichtung in der Oskar-von-Miller-Straße (Ostend), mit deren Neubau im Sommer begonnen werden soll.


    Auch für den Turnhallen-Neubau der neuen Astrid-Lindgren-Schule (Dornbusch/Ginnheim) wurden erste Bäume gefällt. Der Baubeginn ist für Frühjahr/Sommer angedacht (Quelle).

  • Denkmalgeschützte Pestalozzischule wird saniert


    • Die Arbeiten sind nun für Sommer diesen Jahres angesetzt.



    • Im Laufe des Jahres soll auch die Sanierung der Toiletten und – aus Sicherheitgründen – die Erhöhung des Geländers im Treppenhaus anstehen.



    • Des Weiteren erhält der denkmalgeschützte Ziegelbau/Backsteinbau eine neue Aula sowie eine neue Schulbibliothek.



    • Auch der "Hof" wird umgestaltet.



    • Die Pestalozzischule wurde zwischen 1926 bis 1928 (etwa zur selben Zeit wie die ebenfalls von Elsässer geplante Großmarkthalle) erbaut.



    • Das Investitionsvolumen beträgt 500.000 Euro (Quelle).
  • Astrid-Lindgren-Schule


    In 14 Monaten soll der Sporthallen-Neubau fertig sein. Es ist bereits die dritte städtische Sporthalle, die nach dem "neuen Baukastensystem" entsteht. Das Investitionsvolumen beträgt 3,5 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen von Land und Bund. Eine winzige Visualisierung zeigt die FNP.

  • Neubau einer Sporthalle (Ebelfeldschule, Praunheim)


    Die 1930 eingeweihte Ebelfeldschule in Praunheim erhält 2011/12 erstmals eine Sporthalle. Mehrere Bäume mussten bereits weichen, auf der Grünfläche haben die ersten Vorbereitungen für den Neubau der Sporthalle begonnen. Vorgesehen ist dort eine sogenannte Ein-Feld-Sporthalle mit einer Größe von 15 mal 27 Meter und sieben Metern Höhe. Rund 3,1 Millionen Euro kostet die Halle (Quelle).

  • Grundsteinlegung für 4,2 Millionen Euro teure Cafeteria der IGS Nordend


    Für den Neubau einer Cafeteria wurde eine Lösung gefunden, die Grundsteinlegung erfolgte bereits. Weder wolle man die denkmalgeschützte Schule (Bild) baulich verändern, noch den Schulhof oder den angrenzenden Günthersburgpark bebauen. Die Cafeteria der IGS Nordend entsteht nun unterirdisch. Eine "großzügige Freitreppe" führt hinunter zum Speisesaal mit insgesamt 107 Sitzplätzen (Kleines Rendering). Ein großer, zwölf mal zwölf Meter großer Innenhof sorgt für Licht. Statt wie bisher rund 60m² in einer früheren Hausmeisterwohnung, haben die Schüler künftig einen 200m² großen Speisesaal, der durch Bestuhlung des Innenhofs noch vergrößert werden kann. Weitere 400m² dienen als Küche oder Lagerraum.


    Rund 4,2 Millionen Euro lässt die Stadt sich die neue Cafeteria kosten, wobei der Umbau der jetzigen Cafeteria zur neuen Schulbibliothek bereits inbegriffen ist. Die Fertigstellung soll im ersten Quartal 2011 erfolgen (Quelle).

  • Geschwister-Scholl-Schule (Römerstadt)


    Das Erdgeschoss des denkmalgeschützten Hauptgebäudes der Geschwister-Scholl-Schule (aus den 30er Jahren) wird für 1,2 Millionen Euro umgebaut. Die 1,2 Millionen Euro sind bereits bewilligt, sobald der genaue Plan der Schule vorliegt, wird ein Bauantrag gestellt. Enstehen soll nach vorläufigen Plänen der Schule eine neue / größere Cafeteria (Quelle).

  • Zwischenbilanz: Im Frühjahr 2009 hat die Stadt Frankfurt bekanntlich Schulprojekt-Maßnahmen im Umfang von 170 Millionen Euro beschlossen. Bislang wurden trotz europaweiter Ausschreibung mehr als die Hälfte aller Aufträge an Firmen aus dem Rhein-Main-Gebiet vergeben. Allein Frankfurter Firmen haben Verträge für knapp ein Viertel der bislang vergebenen Bauleistungen erhalten.


    Zeitplan: Alle kleineren Projekte wurden bis einschließlich April 2010 verwirklicht, die Fertigstellungen größerer Bauvorhaben sind für spätestens Ende 2011 vorgesehen (Quelle: Planen + Bauen).

  • Neubau für Grundschule am Landgraben (Bergen)


    Am Landgraben in Bergen entsteht ein Neubau der Musikalischen Grundschule (Lage) für acht Klassen mit 200 Schülern.


    Mit der Planung wurde das Darmstädter Architekturbüro sdks beauftragt. Aufgrund der stadträumlichen und topografischen Lage wird der Neubau in einem zwei- und einem dreigeschossigen Gebäudeteil im Passivhausstandard ausgeführt. Die Kosten für den Neubau und den Umbau des alten Schulhauses betragen voraussichtlich 9 Millionen Euro (Quelle ist die aktuelle Planen + Bauen).