Frag das Frankfurter Forum

  • Neue Wohnquartiere am Sommerhoffpark

    Eben aus dem fahrenden Zug gesehen: Rohbau der Erweiterung der Gehörlosenschule fertiggestellt. Rest unverändert (Bodenplatten fertiggestellt).

  • Infrastruktur

    Frankfurt wächst bekanntlich. Allein mit dem Europaviertel ist zum Beispiel einer neuer "Stadtteil" mit (voraussichtlich) 8000-10000 Bewohnern entstanden. Bürotürme und Hotels wurden neu gebaut, es wird nachverdichtet.
    Aufgrund all dieser Bauaktivitäten wollte ich euch fragen, ob die Infrakstruktur betreffend u.a. Wasser, Abwasser, Fernwärme entsprechend ausgebaut wird oder oder ob da Überkapazitäten bestanden, die nach und nach abgebaut werden?

  • ^ Die Infrastruktur wächst mit.
    Fernwäme: Mainova investiert beständig in die Fernwärme. Nicht zuletzt in diesem Forum war z.B. über die Fernwärme-Ringleitung berichtet worden, für deren Vervollständigung eine Mainunterquerung gebaut wurde; die aktuellen Baumaßnahmen in der Nibelungen- und Adickesallee gehören dazu. Neubaugebiete werden häufig mit Fernwärmesatzungen versehen, d.h. es muss ferngeheizt werden, das sichert die kontinuierliche Auslastung des Systems; Heizungen mit anderen Energieträgern sind nicht oder nur ausnahmsweise zulässig.


    Abwasser: die FES ist ständig am Bauen, erneuern, erweitern. Im Zuge des Neubaus der Straßenbahnstrecke in der Stresemannallee z.B. ist dort - weitgehend bergmännisch - ein neuer Abwasserkanal (Hauptsammler) in der Stresemannallee angelegt worden (nur eins von vielen Beispielen). Zur Schonung der Infrastruktur ist aber z.B. für den Riedberg ortsrechtlich festgelegt, dass Niederschlagswasser nicht eingeleitet, sondern an Ort und Stelle versickert oder gespeichert werden muss (Zisternen).


    Frischwasser: Hessenwasser muss natürlich dem steigenden Verbrauch Rechnung tragen, die Verteilung in Frankfurt, würde ich sagen, ist eher kein Problem, eher die Wassergewinnung, die spielt sich aber bekanntlich anderorts ab.


    Nachtrag: Schulen und Brandschutz
    Wir wissen von etlichen Schulneubauten in den Baugebieten, Kitas nicht zu vergessen. Dem Wachstum der Stadt trägt auch die Feuerwehr Rechnung, die sich beständig erneuert und dezentralisiert, indem sie neue Feuerwachen über die Stadt verteilt, von denen aus die Einsatzwege in die Neubaugebiete verkürzt werden, d.h. die großen Feuerwachen bekommen Sateliten. Aus sechs großen Feuerwachen sind vier große Stützpunkte mit jeweils zwei Filialen geworden, insgesamt also 12 Feuerwachen.

  • ^^ Gute Übersicht tunnelklick!


    Re Fernwärme: Die neuen HH werden teilweise (Marienturm ja, Omnitum nein - bitte mich korrigieren wenn ich falsch informiert bin) angeschlossen. Das kann zurzeit zw. Bauherr und Mainova wohl abgesprochen werden. Ob bei einem HH ein genereller Zwang zum Anschluss besteht ist mir nicht bekannt. Und ob dafür die Nutzung Büro oder Wohnen/Hotel und das Verhältnis zw. diesen beiden bei Hybrid HH relevant ist ist mir ebenfalls nicht bekannt.


    Wasserversorgung durch Recycling: So weit mir bekannt ist es aktuell nicht notwendig im HH Wasserrückhaltesystem für Niederschlagswasser und/oder Aufbereitungssysteme zur Gewinnung von Brauchwasser zu installieren.
    Ebensowenig gibt es kein öffentliches Brauchwassernetz in Frankfurt; evtl. am Riedberg? Beispielsweise werden die (= alle und ganzjährig ?) Toiletten für die Passagiere am Flughafen FRA mit Regenwasser betrieben was einerseits das Abwassernetz entlastet und anderseits den Trinkwasserverbrauch reduziert.


    Strom: In Frankfurt ist Mainova für das Verteilnetz verantwortlich und muss ggf. dieses Ausbauen wenn die Leistungsaufnahme sich erhöht. Bei einem neuen HH muss beispielsweise der Bauherr die Anschlusskosten an das Netz tragen. Bei neuen Datenzentren werden dann vom Betreiber ggf. neue Umspannwerke in Absprache mit Mainova errichtet. Die operative Verantwortung für solch ein neues Umspannwerk auf dem DZ Grundstück liegt dann natürlich beim DZ Betreiber.


    Müllentsorgung: In der Nordweststadt ist Frankfurts Müllheizkraftwerk deren Verbrennungswärme man zur Strom- und als Fernwärmeerzeugung nutzt die wiederum Bestandteil des Fernwärmeverbundsystem ist. Ansonsten gibt es noch eine private „AVA“ auf dem Gelände des Industriepark Höchst. Wegen dem Nordweststädter MHKW muss aber nicht regelmäßig Grauer Abfall zu anderen Anlagen überregional verbracht werden.

  • ^ Einen Anschluss- und Benutzungszwang im Sinne der Fernwärmesatzungen gibt es nur in den Neubaugebieten Riedberg und Preungesheim Ost (Frankfurter Bogen), darüber hinaus nicht.


    Ein Brauchwassernetz gibt es nur im Deutschherrnviertel, gespeist - wie auch der Brunnen auf dem W.-v.-Cronberg-Platz und früher der Schlachthof - aus der Seehofquelle.


    Die Abfallthematik ist nur noch bezüglich der Abfallsammlung eine städtische Angelegenheit. Die Deponien, Kompostierung, Müllverbrennung, Recycling wurden "regionalisiert". Zuständig ist Rhein-Main-Abfall GmbH, ein kommunales Gemeinschaftsunternehmen (wie Hessenwasser).

  • Plakate in Darmstadt

    In Darmstadt sind an mehreren Stellen mit Bezug zu der anstehenden Architektenkammerwahl große Plakate mit der Werbung für einen Architektenverband aufgetaucht. VFA-Vereinigung freischaffender Architekten. Kennt jemand diesen Verband und wofür steht er?

  • Damit Deinem Debüt hier im Forum nicht gleich Ernüchterung folgt (mangels überhaupt einer Antwort):


    Zwar sind mir weder die Plakate in DA aufgefallen, noch kenne ich diesen Verband, aber dass der eine Homepage (samt Imagefilm) hat, ist Dir vermutlich(?) nicht unbekannt. Was willst Du darüber hinaus denn noch wissen?

  • Vielleicht wurde das Thema hier schon einmal adressiert und ich habe es übersehen.


    Seit einiger Zeit kann ich im Mozilla und im Explorer auf Windows Umgebung, keine Abload-Fotos mehr sehen. Zum Teil sehe ich nur Icons und oft gar keine Bilder.


    In den Browser-Einstellungen habe ich nichts gesehen, was mir weiterhelfen könnte.

  • Das Problem habe ich schon seit einigen Monaten (oder sind es bereits Jahre?). Liegt daran, dass mein Arbeitgeber Sharingdienste komplett blockiert. Shit happens... kann schlecht argumentieren, dass ich das für die Arbeit unbedingt brauche. :D

  • Herrschaften, was meint man den bezüglich "Profi Camp" Eintracht Frankfurt! Hier klick und folgende #175 wurde ja schon etwas erläutert! Was können/könnten den Insider noch hier angeben? Raus damit, danke!

  • Es wird da eine überschnittene Bohrpfahlwand erstellt. In die Pfähle, mit rot 19,20,21 usw. nummeriten kommt zur Stabilisierung jeweils ein vorgefertigter Bewehrungskorb. Diese Pfähle (die "Roten") können später rückverankert werden. Die "Blauen" werden,nach dem Bohrvorgang, mit Beton verfüllt und bilden so eine geschlossene Wand.


    Dazu hätte ich gleich noch eine Frage, vielleicht kann mir das ja auch jemand beantworten.


    Wird diese Bohrpfahlwand später stehen bleiben, also Teil des Gebäudes? Oder dient diese nur zum sichern der Baugrube? In anderen Baugruben sehe ich oft einfach nur Holzbretter als Sicherung der Baugrube (teilweise sogar bei sehr tiefen Baugruben mit 2-stöckiger Tiefgarage etc.) oder eben Spundwände. Das Herstellen einer solchen Betonwand ist doch ziemlich teuer für "nur" eine vorübergehende Baugrubensicherung.

  • Frage zu Leerstand Ecke Mainzer Landstraße/Schwalbacher Straße

    Guten Abend,


    ich wohne seit ein paar Jahren im Gallus und habe mich schon öfter gefragt, was wohl aus dem leerstehenden und schon etwas heruntergekommenen blauen Gebäude an der Ecke Mainzer Landstraße/Schwalbacher Straße wird.
    Hat von euch/Ihnen zufällig jemand Infos dazu?


    Danke schon jetzt und viele Grüße
    Florian Bauer


    P.S. Ich will noch erwähnen, dass ich dem Frankfurtforum sehr interessiert folge. Danke an alle Beitragenden!

  • ^^ Hier wirds doch recht gut für den Hausgebrauch erklärt Bohrpfahlwand Verwendung


    Was dort geschieht (?) Ob es dort so kommt, eine verwendung von einhäuptiger Wandschalung? Klick schau dir die ganze Seite da mal an.
    Nein die schrägen Rundrohrabstützungen haben damit erstmal nichts zu tun! Dort konnte man nicht Rückverankern!

  • ^ und ^^^
    Nur damit das nicht untergeht:
    Es werden erst die unbewehrten Pfähle gebohrt und betoniert, danach werden die dazwischen liegenden Pfähle gebohrt, bewehrt und betoniert. Bei der überschnittenen Bohrpfahlwand überlappen sich ja die Querschnitte der Pfähle, so dass teilweise der Beton der zuerst hergestellten Pfähle wieder herausgebohrt wird. Das wäre nicht möglich, wenn diese Pfähle Bewehrung enthielten.


    Und "einfach nur Holzbretter als Sicherung der Baugrube" hast Du bestimmt noch nicht gesehen. Das sind schon recht massive Holzbohlen, die zwischen Stahlträger gesteckt werden (Trägerbohlwand oder "Berliner Verbau"). Auch diese kann - bei entsprechender Baugrubentiefe - rückverankert werden.


    Eine der Fragen bei der Wahl eines Verbautyps ist die, ob die Baugrubenumschließung das Eindringen von Wasser verhindern muss. Und da unterscheiden sich die beiden o.g. Typen, denn die Trägerbohlwand kann das nicht.

  • was wohl aus dem leerstehenden und schon etwas heruntergekommenen blauen Gebäude an der Ecke Mainzer Landstraße/Schwalbacher Straße wird.


    Das wüsste der Ortsbeirat 1 auch gern, hier die letzte Anfrage an den Magistrat. Bisher haben sie allerdings keine Antwort darauf bekommen. Den weiteren Verlauf kann man im PARLIS verfolgen oder selbst zur OBR-Sitzung gehen, der Großteil ist öffentlich.

  • zu #1660:


    Das ist die Schwalbacher Straße 47-49, das ehemalige Sozialrathaus Gallus, bis etwa 2008 von der Stadt Frankfurt genutzt. Seitdem steht das Gebäude (älteres Foto) leer. In dieser ohnehin schwierigen Umgebung, Einzelheiten in einer Vorlage des Ortsbeirats, verkommt die Liegenschaft zusehends zur Müllhalde und zur Bedürfnisanstalt. Es gibt dazu zahlreiche Anfragen an den Magistrat. Daraus kann gefolgert werden, dass die Liegenschaft einen privaten Eigentümer hat, also nicht beziehungsweise nicht mehr der Stadt gehört. Eine dieser Anfragen, unter anderem zum Eigentümer und dessen Plänen, ließ der Magistrat zuletzt unbeantwortet.

  • Wenn ich das richtig verstehe ist die Einhausung zwischen Seckbacher und Friedberger Landstrasse geplant.


    Davon unabhängig ist ein weiterer Tunnel zwischen A66 und A661 Erlenbruch geplant.
    Ich finde, das wird auch in der Kommunikation in der Presse nicht sauber unterschieden.


    Wird denn der Riederwaldtunnel schon gebaut. Ich bitte um Nachsicht vom DAF-Team, aber ich habe hier den Überblick verloren.


    Auch die immer wieder genannte Verzögerung beim Lückschluss zwischen A661 und A66 ist mir nicht klar. Hängt das an beiden Tunneln?