Eat! Drink! Shop 'til you drop!

  • dm / Ex-Strauss (Zeil 47-49)

    [...] Auch die Schaufenster/Wände um den Aufgang der S-/U-Bahnstation wurden entfernt, sodass der Aufgang zur Zeit an drei Seiten frei ist [...]


    ... und schon ist er wieder zu:



    Leider, finde ich; denn ein bisschen Luft und "Freiheit" täte der Ecke gut. Die bodentiefen Glasscheiben sind rundherum eingesetzt. Die Eröffnung der Drogerie ist auf den 20. Oktober angesetzt. Aktueller Zustand insgesamt:



    Bilder: epizentrum

  • dm / Ex-Strauss (Zeil 47-49)

    Während man außen noch mit Grobarbeiten beschäftigt ist, sind innen schon erste Regale eingeräumt und die Willkommen-Schilder stehen bereit, in 11 Tagen ist ja schon die Eröffnung!


  • G-Star Raw wird im Herbst 2017 einen Flagshipstore mit der Adresse Zeil 111 eröffnen und dort 500qm Verkaufsfläche beziehen. [Quelle: Deal-Magazin]


    Bereits Ende November 2016 schließt Fahrrad Thöt an der Kleinmarkthalle seine Pforten, laut FR. Derzeit findet der Räumungsverkauf statt.

  • Yours Australian Bar eröffnet in Altstadt

    An der Braubachstr. 1 hat nun mittlerweile das Yours Australian Bar eröffnet. Das Ganze verteilt sich auf zwei Stockwerke und beeindruckt durch hohe Decken und Fenster. Auch hier wird es ein Frühstücks-All you Can Eat Buffet geben wie schon in der Schiller-Passage erfolgreich praktiziert.


    Auch durchs Bahnhofsviertel weht frischer Wind. Ab dem 17.11. eröffnet dort der "Rewe To Go" an der Kaiserstrasse, nachdem diese Parzelle schon seit 2-3 Jahren leer stand. Das dürfte die Lebensqualität der Anwohner, die bislang auf den wenig ansprechenden Rewe an der Karlstrasse 4 angewiesen waren, deutlich verbessern.

  • Heute hat der "Rewe To Go" an der Kaiserstraße, Ecke Weserstraße eröffnet. Von 6 Uhr bis Mitternacht ist zwischen Montag und Samstag geöffnet. Besonderheit ist eine Öffnung auch am Sonntag, dann ist von 8 Uhr bis 22 Uhr auf. Das ist möglich, weil Rewe den Markt als Gastronomie deklariert, schreibt die FAZ. Rewe bietet auf 274 Quadratmetern Fläche rund 1.400 Artikel an.

    Zur ersten Nachricht von oben ein Foto von vergangenem Samstag:



    Bild: Schmittchen

  • REWE TO GO Kaiserstrasse

    @ Schmittchen:

    Das dürfte die Lebensqualität der Anwohner, die bislang auf den wenig ansprechenden Rewe an der Karlstrasse angewiesen waren, deutlich verbessern.


    Diese Hoffnung trügt.
    Das avisierte Publikum ist meiner Meinung nach ein ganz anderes. Mit etwas gutem Willen ist das eher die Fortsetzung der vormaligen Läden des MIB im Hauptbahnhof, nur hipper.
    Ein Anwohner des Bahnhofsviertels, der nicht dringend gerad noch schnell ein Fertiggericht sucht, ist da total fehl am Platz. Das Angebot an Grundnahrungsmitteln ist sehr viel kleiner als im REWE in der Karlstraße - ansprechend oder nicht ist mir da egal.
    Was ich hier vermisse ist ein Laden, in dem ich Frischfleisch, Aufschnitt, Käse kaufen kann, ohne ständig auf das in Plastik abgepackte Zeug angewiesen zu sein, das es mir auch nicht ermöglicht, die Mengen zu kaufen, die ich wirklich benötige.
    Langsam verliere ich die Hoffnung, dass sich da noch etwas tun wird, egal ob es um den projektierten Tegut neben dem Maintor oder um die Überlegungen für einen Supermarkt für die irgendwann mal umgebaute Kaiserpassage handelt.

  • ^


    Naja, wenn du keine Berührungsängste mit fremdländischen Kulturen hast (und keinen Wert auf "übertriebene" Hygiene legst - wobei das Thema bei Rewe wohl auch einer kritischen Überprüfung bedürfte), wirst du im Bahnhofsviertel aber reichhaltig bedient. Vielleicht nicht beim Schweinefleisch, aber ansonsten....

  • wenn du keine Berührungsängste mit fremdländischen Kulturen hast


    Nein, überhaupt nicht. Es ist genau einer der Gründe, warum ich gerne im Viertel lebe und auch mit Freuden hier einkaufe.


    und keinen Wert auf "übertriebene" Hygiene legst


    was du mit "übertriebener Hygiene" meinst verstehe ich jetzt nicht. Ich habe mich über die Lebensmittelhygiene jedenfalls nicht beklagt. Ich hatte auch kein einziges Problem mit hier gekauften Lebensmitteln, egal ob in türkischen, marrokanischen oder asiatischen (schön auch, dass ich mich asiatisch seit Jahren schon nicht mehr in Paris bevorraten muss!) Geschäften.
    Unter dem Begriff "Lebensqualität für Anwohner" verstehe ich jedoch nicht unbedingt noch ein weiteres Angebot an Fertiggerichten, Knabberzeugs und Süßkram, das es vergleichbar im Karlstraßen-Rewe und in den durchaus zahlreich vorhandenen Kiosken gibt.

    Ja: ich vermisse für manche Gerichte das Vorhandensein von Schweinefleisch, und Schmalz und Mettwurst zum Grünkohl zum Beispiel, nicht irgendwelche Snack-Knacker - ich rede noch nicht einmal von Pinkel! Und einige meiner freistil-chinesischen Lieblingsgerichte kriegen erst mit durchwachsenem Schweinefleisch die richtige Würze, da kann mir das unter Schutzatmosphäre verpackte Entschuldigungsschnitzel auch nicht weiterhelfen.


    Für Passanten, Touristen, Messegäste und diejenigen, die hier tagsüber arbeiten ist das sicher ein verlockendes Angebot; genau auf diese Kunden ist das Sortiment auch ausgerichtet. Mir als Bewohner des Viertels fehlt jedoch weiterhin eine wichtige Geschmacksfarbe im Spektrum des lustvollen Kochens. Daher aus meiner Sicht: eine verspielte Chance!

  • Mod: Verschoben, bezieht sich auf die heute vorgestellte Planung für den Umbau der Kaiserpassage.
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    Sehr gut, damit dürfte der immer mal wieder (erst kürzlich auch in unserem Forum) geäusserten Kritik, es gebe keinen Vollsortimenter im Bahnhofsviertel, die Grundlage entzogen werden. Meiner Meinung nach ist das Lebensmittelangebot auch jetzt schon ganz ok und dürfte mit der tegut-Filialie sogar vollständig abgerundet werden. :daumen:

  • Mod: Verschoben.


    Für einen reinen Automatenservice wäre eine Ecke im Rewe Markt sicherlich ausreichend gewesen und wahrscheinlich auch attraktiver.


    Nachtrag: Die Hessenschau hat einen kleinen Bericht online: Es ist keine Automatenfiliale geworden, sondern eine City Filiale neuen Typs.


    hessenschau


    Irgendwo hatte ich auch noch mehr Fotos aus dem Inneren gesehen, das sieht eher nach einem hippen Coffee to go Laden als nach einer Bank aus.

  • Cream Music verlässt Bahnhofsviertel

    Seit gestern ist es offiziell: Als Folge der sattsam bekannten Verhältnisse insbesondere in der Taunusstraße gibt Cream Music seinen Standort im Bahnhofsviertel auf. Schon vor einigen Monaten wurde das Percussion Center geschlossen, was mit Umsatzrückgängen infolge der immer noch weiter wachsenden Drogenszene begründet wurde. Man habe sich dem Druck der Straße beugen müssen, hieß es.


    Cream Music wird an der Seehofstraße in Sachsenhausen neue Geschäftsräume beziehen. Das steht heute in der gedruckten FAZ. Das frühere Musikhaus Hummel, eröffnet 1904, ist das älteste Musikgeschäft Frankfurts. Viele bekannte Musiker zählten zu den Kunden. Im Dezember 1958 etwa kaufte dort ein gewisser Elvis Presley eine Gitarre (mehr).


    Edit: Umzug ist im September 2017, in die Seehofstraße 6, früher war dort das Restaurant Manitou (SV). Weiterer Grund für den Wegzug ist eine für die Taunusstraße 43 angekündigte Mieterhöhung (Q).

  • Der Wegzug der Bahnhofsviertel-Institution "Cream-Music" aus der No-Go Area Taunusstraße ist wirklich schade.


    Aber der Frankfurter Weg in der Drogenpolitik ist ja ein alternativloses Erfolgsmodell und die Druckstuben ein einziger Anschauungsunterricht für die ahnungslosen Spießer in anderen Städten.


    Die biederen Münchener sollen sich mal in Frankfurt anschauen wie hip und trendy die Leerstände an der Taunusstraße oder der B-Ebene aussehen.

  • ^ Ein schönes Beispiel für ein Argument im post-faktischen Zeitalter. Die Druckstuben und die liberale Drogenpolitik sind schuld, nicht die Kriminellen, die dort ihr Unwesen treiben. Aber das ist ja eh alles ein Brei und man weiß ja, das eine bedingt das andere und alle die anders denken haben´s nicht kapiert oder glauben diesen lächerlichen "Fakten". Um es nochmal klar zu sagen: Die Druckräume und Drogensüchtigen sind natürlich kein Fest für den Standort, die hier beschriebenen Probleme gehen aber auf einen anderen Personenkreis zurück. Die Dealer, die sich versuchen, die regulierte Szene zunutze zu machen. Leider mit Erfolg. Der Beitrag oben vermischt da leider viele Dinge, die auch von den Betroffenen so nicht gesagt werden...


    Und jetzt etwas Inhalt: Im FAZ Interview zum Thema gibt einer der vier Besitzer an, der ultimative Grund für den Auszug sei eine überzogene Mieterhöhungsforderung gewesen. Die Vermieter wollen nach dem Auszug von Cream eine Bar oder ähnliches eröffnen lassen. Dann hoffen wir mal, dass Schwesta Ewa bis dahin aus dem Knast raus ist und die Gelegenheit nutzt. Bessere Lage gibts nicht!

  • Stimmt, ich bekomme meine News zu 100% aus mazedonischen Post-Truth Facebook Posts und nicht aus der FAZ, wo diese Artikel zum Verfall des Bahnhofsviertels fast täglich zu lesen sind. Aber die FAZ ist als drittklassiges Käseblatt ohne journalistische Standards ja ohnehin nur noch ein Schatten seiner selbst, wie käme man sonst darauf die Stadt für seine Drogenpolitik zu kritisieren?


    Der "Gewerbeverein Bahnhofsviertel" ist natürlich auch nur eine Ansammlung an undankbaren Querulanten und Heulsusen, die nichts besseres zu tun haben als die Drogenproblematik als Vorschub zu nehmen, dass ihr Geschäft zugrunde geht und nicht der "wahre Grund", die ominösen Mieterhöhungen. Auch der Inhaber des Cream-Geschäfts, Bernhard Hahn, hat Ex-OB Petra Roth natürlich nicht bereits vor 10 Jahren genau auf die Zustände hingewiesen, die sich jetzt nochmal verschlimmert haben. Aber was weiß der schon? Der Laden ist ja erst seit 113 Jahren im Bahnhofsviertel, da hat man natürlich keinen blassen Schimmer, ob sich ein Viertel zurück entwickelt oder nicht.


    In diesem FAZ-Artikel noch ein paar Auszüge:
    - Hahn betont, es gab „zehn Jahre Kampf“, d.h. ständige Gespräche mit Polizei, Justiz und Stadtverwaltung darüber, wie man die Zustände im Viertel verbessern könne.
    - Es gab Begehungen im Quartier, Besuche im Laden und sogar Versuche, mit den Dealern direkt ins Gespräch zu kommen.
    - Ein Problem seien die vielen Leerstände in der Straße.
    - Direkt vor seiner Ladentür würden Drogen konsumiert, Passanten angepöbelt.
    - Er selbst sei auch schon angegangen worden und musste sich wehren.
    - Aus diesem Grund hatte Hahn bereits im Sommer einen Ableger des Mutterhauses, das Percussion Center, in einem Keller im Haus Taunusstraße 49 geschlossen, weil sich die Kunden dort nicht mehr hin trauten.
    - Kunden trauten sich inzwischen nicht mehr, mit dem Auto vorzufahren.
    - Die Cream Mitarbeiter seien gestresst. „Die Nerven werden dünner.“


    Die Botschaft ist simpel. Die Stadt wäre sehr gut beraten den erfahrenen und leidgeprüften Geschäftsinhabern im Bahnhofsviertel zuzuhören. Hahn plädiert bspw. dafür größere Druck-Räume außerhalb der Stadt, etwa auf einer Brache im Osthafen, anzusiedeln, so wie es Kopenhagen vormacht. Klingt nach einem sinnvollen Vorschlag, aber das wäre ja ein Eingeständnis, dass sich die Frankfurter Drogenpolitik evtl. den neuen Gegebenheiten anpassen muss. Dann lieber weiter relativieren und bagatellisieren, gell?

  • Cream & die Taunusstraße --> Highway to Hell

    Noch ein letzter Satz zum wenig überzeugenden Argument, dass der wahre Grund für den Umzug von Traditionsbetrieben aus dem Bahnhofsviertel Mietpreiserhöhungen seien.


    Das mag, oberflächlich betrachtet, ja noch nicht mal von der Hand zu weisen sein. Allerdings muss man dann auch so fair sein, dass sich viele Betriebe wohl die Erhöhungen leisten könnten, wenn das geschäftsschädigende Umfeld es nicht verhindern würde. Wenn sich Kunden nicht mehr trauen vor der Tür zu parken, angepöbelt werden und die Verkäufer auch die Lust verlieren, dann ist wohl das Ende der Fahnenstange erreicht.


    Richtig lachhaft ist zudem die Behauptung "Eine Bessere Lage gibt es nicht". Um die Probe aufs Exempel zu machen, bin ich gestern Abend mal die Taunusstrasse abgelaufen und kann die Entscheidung von Cream Music nun umso mehr nachvollziehen. Das Geschäft wirkt wie ein Fremdkörper aus einer anderen (besseren) Zeit und steht nun in Mitten einer dystopischen Vision der Zukunft, wie im Los Angeles aus dem Film "Blade Runner". Der düstere, leerstehende Komplex Taunusstrasse 52-60, ggü. von "Cream" ist eine einzige Belastung für die Straße und das Viertel. Dort treffen sich dann genau die finsteren Gestalten, die die Gegend runter ziehen und verunsichern. Es ist eine der schlimmsten stadtplanerischen Entscheidungen der deutschen Nachkriegs-Geschichte, das für so einen banalen, nichtssagenden Nachkriegsbau das Schuman Jugendstil-Theater 1960 abgerissen wurde. Heute könnte hier ein belebendes Element wie der Tiger-Palast unter gebracht sein, stattdessen stehen dort Drogendealer vor einer dunklen, herunter gekommenen Bauruine und ziehen das ganze Viertel mit sich runter. Die Quittung für diese Bausünden fliegt der Stadt jetzt um die Ohren. Eine der letzten Traditions-Bastionen der Taunusstraße flieht nun vor diesen ekelhaften Entwicklungen. Es ist längst 5 nach 12, liebe Stadt. Die Zeit für hochtrabende Sonntagsreden und alternativloses Durchregieren ist endgültig vorbei.

  • Die Taunusstraße 52-60 ist ein Vorkriegsgebäude, das einmal eine neue Fassade erhalten hat. Demzufolge ist es nicht Nachfolger des Schumanntheaters, sondern war einst Nachbar zu dessen Eingangsgebäude (der Theaterbau selbst stand im Blockinneren). Ein Foto und weitere Informationen finden sich unter anderem an dieser Stelle.

  • Neuigkeiten aus dem Frankfurter Geschäftsleben (Dezember 2016)

    Kürzlich gab es wieder ein Update aus dem Frankfurter Geschäftsleben. Anbei die Zusammenfassung:

    • Die Drogerie Werner am Kirchplatz (Grempstraße 32) in Bockenheim schließt. Damit schließt eines der ältesten familiengeführten Geschäfte in Frankfurt. Grund für die Geschäftsaufgabe ist das Alter (84) der Eigentümerin. Als Nachfolger wird ein Café einziehen.
    • Nach Cream Music an der Taunusstraße gibt auch ein weiteres Fachgeschäft im Bahnhofsviertel auf und konzentriert sich fortan auf den Standort Töngesgasse. Der Laden heißt „Der Trockenrasierer“ und liegt in der Kaiserstraße 76. Grund für die Geschäftsaufgabe sei die zunehmende Drogenkriminalität, die damit verbundenen Medienberichte sowie die Entwicklung des Viertels zu einem Bar- und Ausgehviertel.
    • Das Taschen-Label Freitag kommt hingegen nach Frankfurt. Das neue Gespräch wird am Kleinen Hirschgraben liegen und 100qm Ladenfläche aufweisen.
    • An der unteren Berger Straße direkt neben dem Obst- und Gemüselädchen Suppengrün standen zwei Einzelhandelsflächen lange leer. Diese wurden nun saniert und zusammengelegt und entstanden ist eine Boutique für Damen- und Kindermode.
    • Seit dem 24.12.2016 ist Strauss Innovation auch in Frankfurt Geschichte. Nach einer weiteren Insolvenz hat die Kaufhauskette auch die Filiale an der Kaiserstraße 6 geschlossen. Die Filiale an der Zeil (inzwischen dm) wurde schon Anfang des Jahres aufgegeben.
    • Nicht weit entfernt an der Kaiserstraße 23 liegt die Filiale von American Apparel. Nachdem sowohl die amerikanische Muttergesellschaft als auch die deutsche Tochtergesellschaft Ende November Insolvenz angemeldet haben, ist auch hier fraglich wie lange die Filiale noch offen bleibt.