Eat! Drink! Shop 'til you drop!

  • Die Bild hat Informationen, weil sie noch recherchiert (dem politisch-korrekten Vorschaltsatz im Vorbeitrag zum Trotz) und sich nicht auf copy & paste von Pressemitteilungen beschränkt wie zu viele andere. Und meist bewahrheiten sich die Meldungen, welche die Bild als erste hatte. So leider auch hier: Eine Sprecherin des Amtsgerichts Frankfurt bestätigte der FAZ gegenüber den Eingang eines Insolvenzantrags der Cocoon-Betreiber.

  • Schade, aber das war ab zu sehen. Bekannte von auswärts wollten vor ein paar Wochen unbedingt da rein, weil sie vom Cocoon gehört hatten. Dort war es aber trotz freien Eintritts plus 1 Freibier recht leer. Muss Azichan zustimmen, die Lage des Clubs ist sein großes Problem. Die letzten Jahre haben immer mehr Clubs in der Innenstadt und teilweise auf der Hanauer aufgemacht, die einfach mit ÖPNV viel besser & schneller zu erreichen sind. Und wenn es einen nicht gefällt, ist man schnell in einem anderen Club. Vom Cocoon dauerts dagegen eine halbe Ewigkeit oder man nimmt Taxis, was sich Studenten aber nicht leisten können bzw. wollen.


    Trotzdem steht das Frankfurter Nachtleben meiner Meinung nach besser da als früher, denn es haben wie erwähnt die letzten Jahre einige neue Clubs aufgemacht. Da ist es normal, dass es dann auch Verlierer (Sinkkasten, Cocoon, U60311) gibt.


    Spannend dürfte es nächstes Jahr werden. Ab 2013 gilt ja (wahrscheinlich) die neue GEMA-Gebührenverordnung, von der Bar-, Club- und Diskothekenbetreiber ja ein extreme Mehrkosten und Schließungen in Folge erwarten. In ihrer Petition werden von der Bundesvereinigung Musikveranstalter (Extrem)Beispiele aufgezeigt, in denen ein 310m² großer Club in Zukunft ca. 148.000 EUR anstatt wie bisher ca. 22.000 EUR an die GEMA zahlen muss. Wenn die Zahlen bzw. die Dimensionen stimmen, dann lesen wir hier im Thread wohl öfter von Insolvenzen.

  • Schade, sehr schade das mit dem Cocoon Club. Ich war zwar nicht oft da, vielleicht einmal im Jahr. Die letzten Jahre war es immer gut besucht. Dann in diesem Mai gaehnende Leere; zwei Wochen spaeter wurde dann bekannt dass die Resaurants schliessen. Da konnte man schon so eine Vorahnung haben.
    Die Lage da hinten in Fechenheim ist wirklich nicht topp, aber nur daran kann es auch nicht liegen. Immerhin gab es das Dorian Gray ueber Jahrzehnte und wenn man nicht gerade vorhatte spontan irgendwohin zu fliegen, musste man sich auch extra vornehmen dorthin zu gehen. Aber der Club ist ja mittlerweile auch schon fast 12 Jahre dicht. Wer weiss ob es ihn heute so noch geben wuerde, waere er 2000 nicht wegen der Brandschutzeinrichtungen geschlossen worden.

  • Die Lorey-Umgestaltung zur Schillerstraße nimmt Formen an. Die zwei Schaufensterfronten (eine für den zukünftigen "mey store") sind fast verglast, und ein durchgehendes Vordach kommt gerade hinzu:



    Bild: epizentrum


    Gegenüber McDonald's am Eck der Großen Friedberger Straße zur Konstablerwache zieht demnächst übrigens ein Starbuck's ein. Die Umbauten laufen, der Schriftzug hängt schon. Die Adresse ist Große Friedberger Straße 6. Entsprechende Pressemitteilungen kursierten Ende August, bspw. diese hier.

  • Hauptbahnhof, B-Ebene. Ist die aufgewärmte Pizza aus dem Automaten der letzte Schrei auf dem Gastromarkt? Das Teil hier gleicht eher einem Fahrkartenautomaten und will offensichtlich nicht einmal Appetit auf den Inhalt machen:



    Bild: epizentrum


    Schön auch die gepflegte Ecke, in der man dieses kulinarische Highlight aufgestellt hat. Aus der drangeklatschten Kiste rechts kommt übrigens das Besteck heraus.

  • Der Automat wird auf jeden Fall angenommen. Ich weiß nur nicht, ob es sich lohnt.
    Ich kenn jedoch einige Leute, wenn auch nur über 3 Ecken, die den Automat bereits genutzt haben. Der ist auch primär dazu da um Nachtschwärmer zu versorgen, insofern keine Konkurrenz zu den echten Geschäften.
    Ich glaube die Preise sind etwas teurer als die Tiefkühlpizza im Supermarkt, also man wird nicht arm aber satt, wenn man den Automat benutzt.


    Den T-Shirt Automaten gibt es ja nicht mehr, sonst wäre ich dafür noch mehr kuriose Automaten aufzustellen :)

  • (^ Auf den Pizzapreis hatte ich nicht geachtet. Müsste ich bei Gelegenheit nachschauen.)


    Vorgestern erwähnte ich, gegenüber McDonald's am Eck der Großen Friedberger Straße zur Konstablerwache ziehe demnächst ein Starbuck's ein. Hier ist das passende Foto. Das Haus erkennt man am Schriftzug. Der Umbau legt ein wenig mehr von der schönen Fassade frei, die zuvor im Sockelbereich durch ein Werbeschild teilweise verdeckt war. Die Adresse ist Große Friedberger Straße 6:



    Bild: epizentrum

  • Wette: Spa am Westhafen wird floppen

    Ich wage eine Wette:


    Das Spa am Westhafen wird floppen.


    - zu hässlich
    - zu weit abgelegen
    - zu snobistisch
    - keine Parkplätze


    ...Folge: wechselnde Pächter, Leerstände, teure Preise

  • Ein schönes Café kann an der Stelle durchaus funktionieren, da die Blicke auf den Main schon ziemlich spektakulär und einzigartig werden dürften. Die unweiten "Hemingway Lounge", "Druckwasserwerk" und "Frankfurter Botschaft" funktionieren doch auch schon seit längerer Zeit. Dort werden übrigens fast nur horrende Preise für Speis & Trank abgerufen.

  • Das Oosten

    Weil der Bau der "Realwirtschaft am Main" so ausführlich im Forum begleitet wurde, eine ebensolche Fotoserie des morgen eröffnenden Lokals:



    Die Einrichtung hat der niederländische Künstler Piet Hein Eek entworfen (mehr).











    Alle Bilder: © Das Oosten / Thomas Klüber

  • Die FAZ berichtet heute von einigen Änderungen im Einzelhandel:


    • Kleinmarkthalle: Inflation der Hessen-Läden. Südlich der Halle gibt es schon länger die "Kulturothek Frankfurtladen". In einen Laden am Westeingang ist jetzt der Konkurrent "Hessen Shop" eingezogen
    • Töngesgasse: Die Boutique Peter Gleich (mit Schwerpunkt auf Herrenmode) ist von der Schillerstraße hierher gezogen
    • Schillerstraße: Im freigewordenen Laden öffnet der Berliner Modeladen "Liebeskind" in wenigen Wochen seine Pforten
    • Kaiserstraße 23: Die Brillenmanufaktur von Eric Lauer zog kürzlich von Königstein an die Kaiserstraße und verkauft dort beispielsweise handgefertigte Hornbrillen
    • Gallusanlage: Neuer Nachbar des English Theater ist die "Bike Boutique". Sie verkauft Design-Stadträder für Banker von Bankern. Die Eigentümer waren Angestellte der Commerzbank. Interessante Öffnungszeiten: Mo-Fr ab 8 Uhr.
    • Spessartstraße: Eine Harold's-Filiale eröffnet dort im November und wird ihr gesamtes Taschensortiment anbieten
    • Eschenheimer Tor: In die ehemaligen "Reader's Corner"-Räume im Turmpalast-Gebäude ist Europcar eingezogen
    • Untere Berger Straße 93: In den Ex-Schlecker zieht vorübergehend ein 1-Euro-Discounter namens "Tedy"


    Ergänzung von mir. Van Laack öffnet demnächst einen Laden am Roßmarkt / Ecke Große Gallusstraße:



    Bild: epizentrum


  • Ergänzung von mir. Van Laack öffnet demnächst einen Laden am Roßmarkt / Ecke Große Gallusstraße:


    Ist das nicht eine Wiedereröffnung? Mir ist, als wäre der da schon ewig gewesen und hätte nur eine Weile - möglicherweise wegen Umbau - zugemacht.

  • ^ In der Ecke war früher eine Galerie drin. Ölbilder und so. Van Laack gab es aber tatsächlich schon in Frankfurt, nämlich neben der Viktoria-Apotheke (jetzt Repeat Cashmere) auf der Freßgass, wenn ich mich richtig erinnere.


    EDIT: Wenn ich mir die Google-Ergebnisse so ansehe, werde ich unsicher. Der Storefinder zeigt außerdem ein Foto des geöffneten Ladens vom Roßmarkt, allerdings mit Glasbausteinen davor. Vielleicht haben sie nur umgebaut oder sind innerhalb des Gebäudes vom Laden mit den geschlossenen Rolläden an die Ecke gezogen?

  • Bienenkorbhaus

    An der südöstlichen Ecke des Bienenkorbhauses schrieb Schmittchen hier schon im August vom Einzug einer Apotheke, das folgende Bauschild hängt schon eine Weile, aber man sieht keinen Fortschritt. Hat jemand was gehört?



    Bild: thomasfra

  • Bewegung bei Ex-Commerzbank Filiale an der Fressgass

    Große Bockenheimer Straße 45
    An der Ex-Commerzbank Filiale an der Fressgass (Basler Versicherung ist ebenso Mieter) tut sich was. Es wurden verschiedene Fassaden-Muster an der Außenwand angebracht. Wer Nachmieter wird, bleibt weiterhin ein Geheimnis.


    Erdgeschoß Junior-Haus am Kaiserplatz
    Die BB-Bank hat ihre Filiale nach 6-monatiger Verspätung eröffnet. Zwischenzeitlich war die Filiale durch die Blockupy Proteste in Mitleidenschaft gezogen worden. Die denkmalgeschützte Fassade hat sich nicht groß verändert. Nach den Vormieteren "Mercedes-Benz" und "Holyfields" ist es hier nun deutlich weniger urban geworden. Aber 30.000 € Monatsmiete können von Gastronomien leider nur schwer bezahlt werden.


    Neues von der Berger Strasse
    Ein schlechtes Omen ist die Nachmietung der Schlecker-Filiale an der südlichen Berger Strasse (Hausnummer 93). Dort hat sich eine 1-Euro Ramsch-Schleuder einquartiert. Angeblich nur zur Zwischenmiete. Wenn man überlegt, dass noch mindestens 20 weitere solche Schlecker-Flächen in Frankfurt leer stehen, kann einem nur Angst und Bange werden. Lieber sollen diese Flächen leer stehen als weitere Spielhallen, Wettbüros und Solarien zu ernten. Eigentlich wären es perfekte Flächen für Kindertagesstätten, die in Frankfurt eigentlich Selbstläufer sein sollten (besonders im Nordend).

  • Zur Berger Straße:
    Die Sorge ist nicht ganz berechtigt, denke ich. Im Großen und Ganzen geht es gefühlt zumindest Berger eher wieder bergauf:


    - Der Ex-Schlecker am Uhrtürmchen soll zum vegagenen Supermarkt werden. Keine Panik: Direkt davor ist eine Würstchenbude.
    - Zwei der unsäglichen BubbleTea-Läden auf der unteren Berger Straße haben sich bereits wieder verabschiedet. Die Nachmieter befassen sich unter anderem mit Handtaschen und Frankfurter Design-Waren - beides kein Ramsch.
    - Ebenfalls auf der unteren Berger Straße hat endlich mal eine Bäckerei eröffnet, die Kaiser Bio Bäckerei. Wirklich gute Backwaren - in einer Gegend, die ja diesbezüglich bisher verantwortungslos unterversorgt war.