Baugeschehen: Zentrum

  • Oh, die Seite muss ich dann wohl übersehen haben. :D


    Deine Wünsche nehme ich selbstverständlich mit auf, die genannten Gebiete / Straßen / Plätze hatte ich sowieso im Visier. :)


    Zu StreetView: Die Google-Autos sind selbst 1-3mal an mir vorbeigefahren und waren auch im Einsatz, jedoch hat Google vor geraumer Zeit bekannt gegeben, dass es keine Veröffentlichungen von dt. Städten mehr plane, was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne unsere Stadt im Street-View-Dienst gesehen. :Nieder:

  • Heute ist die Jugendherberge offiziell eröffnet worden, unter anderem mit Ministerpräsident Tillich. Ein ausführliches Video gibt es beim Sachsen-Fernsehen. Dort wird auch erläutert, warum sich die Baukosten von geplanten 5 auf 11 Millionen Euro erhöht haben. Die Aufnahmen zeigen jedoch, dass sich das Geld gelohnt hat. Jetzt bleibt abzuwarten, ob dadurch der erhoffte Schub für die Innenstadt ausgelöst wird. Die ersten Gäste kommen dann am 1. Juni.

  • Die Freie Presse berichtet heute, dass die von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig angeregte Bebauung des Parkplatzes auf dem Getreidemarkt (Luftbild) vom Eigentümer GGG selbst nicht angepeilt wird. Allerdings wäre man gesprächsbereit, sollte ein Investor ernsthaftes Interesse an einer Entwicklung des Standortes haben. Was man halt so sagt, wenn man gefragt wird...

  • Dieser kleine Zwischenbau Am Rathaus 8 gehört ja Mierbach und soll bekanntlich umgebaut und zu einem Dienstleistungszentrum werden. Heute konnte man in der Freien Presse eine Anzeige bewundern, in der um Mietinteressenten geworben wurde. Außerdem konnte man eine Visualisierung sehen und den Hinweis lesen, dass im Sommer 2012 mit dem Umbau begonnen wird.


    Hier ist ein Bild der Visualisierung zu sehen: Klick

  • Ebenfalls einen großen Artikel gibt es zum früheren Experimentellen Karree (Luftbild). Der Rauswurf der Nutzer war vor allem damit begründet worden, dass die Eigentümerin der benachbarten Immobilien an der Fritz-Reuter-Straße, die Keilholz GmbH, ein vertragliches Anrecht auf eine Sanierung der GGG-Gebäude habe. Diese ist erfolgt, allerdings wurde von der Keilholz GmbH bisher nur das Objekt Fritz-Reuter-Straße 31 (Luftbild, letztes Gebäude rechts mit Flachdach) saniert. Dazu habe ich diese Seite gefunden, auf der die Sanierung vorgestellt wird. Die Häuser Nummer 25, 27 und 29 sollen aber noch dieses Jahr begonnen werden und im Juli 2013 fertig sein. Der Altbau Fritz-Reuter-Straße 33 soll später saniert und mit 4 Etagenwohnungen ausgestattet werden. Die Nummern 35 ist im Besitz einer Eigentümergemeinschaft. Die Nummer 37 gehört der GGG, die gerne verkaufen möchte.

  • Ich war heute nach langer Zeit wieder einmal in unserer Innenstadt. Direkt gegenüber der historischen Markthalle wird ein Altbau (?) saniert. Zum genauen Erbauungszeitraum kann ich nichts sagen. Trotzdem ist es schön zu sehen, wenn ein weiterer Schandfleck aus dem Stadtbild verschwindet:


    Hier das Objekt um das es sich handelt: Sanierungsobjekt


    :daumen:



    Straßenwärtiger Blick



    Erst dachte ich an einen Abriss, aber da würde man sicher nicht die Dachgauben erneuern

  • In der Schlossstraße (gegenüber der Handwerksschule) entsteht dieses Neubau-Projekt (besser als grüne Wiese allemal):



    Visualisierung



    Die Baugrube wird schon ausgehoben



    Nocheinmal der Blick von der gegenüberliegenden Straßenseite

  • Außergewöhnlich, ich hoffe die Fassade wird nicht durch Wärmedämmung verunstaltet.


    Laut Internetseite wird eine Innendämmung vorgesehen!


    Allerdings werden wohl Kunststofffenster verbaut. Bei 7EUR/m² schon eine schwache Leistung.
    Die Grundrisse sind zum Teil m.E. ziemlich schlecht. Schlafzimmer nach vorn zur lauten Theaterstraße und gen Westen wo es zusätzlich zum Lärm auch noch richtig warm wird. Bald vielleicht sogar mit Straßenbahn.
    Außerdem werden die seitlichen Erker unterteilt. Dort sollen zu 2/3 die Bäder rein und das Wohnzimmer (nach Osten und Norden) bekommt ein kleine völlig unbrauchbare Ecke rein und hat sonst nur noch ein weiteres Fenster nach Osten. Was man sich dabei wohl gedacht hat?! Aber gut, bleibt ja dann dem Mieter überlassen, wo er schläft. ;)

  • In vielen anderen Städten wird auch an großen Straßen gewohnt, zumal die Theaterstraße nachts nicht wirklich stark befahren ist. Deswegen sehe ich das nicht so verbissen und Grundschnitte sind ja Geschmacksache. Ich freu mich eher über eine vergammeltes Gebäude weniger. ;)

  • In vielen anderen Städten wird auch an großen Straßen gewohnt, zumal die Theaterstraße nachts nicht wirklich stark befahren ist. Deswegen sehe ich das nicht so verbissen und Grundschnitte sind ja Geschmacksache. Ich freu mich eher über eine vergammeltes Gebäude weniger. ;)


    Danke für deine Antwort. Ich geb dir Recht - eine Brache weniger ist schön. Aber wenn dann kann man es ja richtig machen, oder?


    Das Problem ist ja nicht die Lautstärke. In Hamburg wäre das Haus so wie es jetzt ist bewohnt. Aber in Chemnitz gibt es keinen allzu großen Druck an Hauptstraßen zu wohnen. Ich glaube auch nicht das die Theaterstraße so extrem stört wie bspw. die Leipziger, auch wenn in Zukunft dort die Straßenbahn um die Kurve scheppert. Aber wenn man ein Schlafzimmer zur Westseite und zur Lärmseite plant - dann macht man meiner Meinung nach was falsch. Bei offenem Fenster schlafen können die meisten dort sicher nicht und es ist auch nicht gesund. Und Licht und Wärme sind dann doch eher (vor allem im Winter) eher im Wohnzimmer gewünscht. Und da stört der Lärm auch nicht so sehr. Schlafen kann man gen Norden/Osten - eben hinten raus. Da bleibt es im Sommer kühl und man kann das Fenster auflassen. Möglich wäre das sicher gewesen. Aber man muss ja nicht dort wohnen! ;) Mich stört es halt nur wenn ich so etwas sehe!


    Und übrigens: Grundrisse sind keineswegs Geschmackssache.

    Einmal editiert, zuletzt von Gärtner () aus folgendem Grund: Erweiterung

  • Letztendlich ist es aber zu begrüßen, wenn Wohnraum in Zentrumsnähe geschaffen bzw. nutzbar gemacht wird. Nur so wird man mittelfristig eine echte Belebung der Innenstadt, auch abends, erreichen. Mit noch mehr Büro-/Behördenflächen, wie geplant, verbaut man sich das entgültig.


    Über die Grundrisse kann man sicher diskutieren. Allerdings passt der Balkon an der Ostseite wohl eher zum Wohnzimmer, wodurch die Anordnung nicht unlogisch erscheint.

  • Volle Zustimmung. Wohnraum vor allem in der Innenstadt ist wunderbar. Würde Leipzig auch gut tun.


    Kann sein das ich übertreibe, aber wenn der Balkon wichtiger ist als die Gesundheit, dann ist eindeutig was falsch. Es geht ja nicht um feng-shui oder so, aber gewissen Grundlagen sollten man schon beachten. Lieber hab ich den Balkon an der Küche, als im Winter ein kaltes und vor allem dunkles Wohnzimmer, während im Schlafzimmer schön die Wintersonne rein scheint. ;) Ob das Geschmackssache ist? Naja. Und man kanns ja auch als Mieter hoffentlich noch ändern, es sei denn die Anschlüsse sind fest...

  • Hier noch ein paar Bilder meines letzten Stadtrundganges, die Theaterstraße wurde je bereits gezeigt.



    Müllerstraße 29




    Nichts Neues, aber mal ein Bild über den aktuellen Stand bei der Holzkirche an der Zwickauer Straße (derzeit ist sogar schon das Dach aufgesetzt)



    Seit geraumer Zeit gibts an der Reichsstraße 26 auch Aktivität

  • Zur Sanierung in der Theaterstraße:
    Ich glaube kaum, dass sich jemand für eine 3-Zimmer-Wohnung mit 95m2 interessiert, wenn die Warmmiete dann bei mehr als 800 EUR liegt (bei 7 EUR netto-kalt). Wenn die Wohnungen bei der Quadratmeterzahl nicht 3, sondern 4-5 Zimmer hätten, dann vielleicht schon eher (für Familien mit Kindern).
    Aber vielleicht irre ich mich auch.
    Ich saniere gerade ein Objekt in der Neefestraße, und stelle fest, dass es eine Nachfrage nach grossen Wohnungen mit vielen Zimmern gibt, die aber
    noch bezahlbar sein müssen (max. ca. 700 -800 EUR warm).
    Und dies, obwohl die Neefestraße nun auch nicht gerade zu den ruhigsten Strassen von Chemnitz zählt.

  • Danke an alle für die Fotos. Nachzutragen ist, dass es sich bei der Theaterstraße 21 (Luftbild) um ein früheres GGG-Gebäude handelt, welches zuletzt für 240.000 € angeboten wurde und denkmalgeschützt ist. Bei den angestrebten Quadratmeterpreisen sollte man auch berücksichtigen, dass es sich um eine allerbeste Innenstadtlage handelt und somit 7 m² im Vergleich zu anderen Städten ein Schnäppchen sind. Ich halte die Theaterstraße auch eher für wenig befahren, wenn ich mich richtig erinnere, was sogar eine Verringerung der Fahrspuren geplant. Auch bei kleinen Abstrichen bei der Grundrissgestaltung sollte das seine Interessenten finden. Mit der Jugendherberge am anderen Ende der Häuserzeile hat das Projekt hoffentlich eine Signalwirkung für diesen Bereich der Innenstadt.


    Die Müllerstraße 29 beweist hingegen, dass auch eine Auktion letztlich zu einer Sanierung führen kann (verkauft für 9500 €). Die Reichsstraße 26 sollte eigentlich ein Selbstläufer sein - das ist nicht die einzige prächtige Villa dort, die eigentlich nur auf eine Sanierung wartet.

  • Dieser kleine Zwischenbau Am Rathaus 8 gehört ja Mierbach und soll bekanntlich umgebaut und zu einem Dienstleistungszentrum werden. Heute konnte man in der Freien Presse eine Anzeige bewundern, in der um Mietinteressenten geworben wurde. Außerdem konnte man eine Visualisierung sehen und den Hinweis lesen, dass im Sommer 2012 mit dem Umbau begonnen wird.


    Hier ist ein Bild der Visualisierung zu sehen: Klick


    Heute vermeldet Sachsen Fernsehen, dass die Arbeiten für den Um- und Neubau nun beginnen und die Fertigstellung für Oktober 2013 geplant ist.