Immobilienwirtschaft

  • Ich hoffe und gehe ebenfalls von einem Neubau aus, und auch sonst bin ich komplett bei dir, PacoDo. Die Entscheidung für einen Umzug könnte einige wundervolle Projekte nach sich ziehen: Der Komplettabriss der wenig attraktiven und in Jahre gekommenen Bestandsbebauung an der Deggingstraße → die Neuentwicklung des gesamten Stadtwerke-Areals hin zu einem reinen Wohngebiet → attraktive Grundstücke/Projekte in bester Innenstadtlage → und das Ganze am besten dann noch in einem neuen, schicken Hochhaus. Man darf gespannt sein!

  • Westenhellweg auf dem 6. Platz

    Der Westenhellweg ist laut einer Erhebung von Jones Lang LaSalle die sechst belebteste Einkaufstraße Deutschlands. Am 14. April zählte der Immobiliendienstleister 10.180 Passanten pro Stunde. Auffällig ist, dass von den zehn meistfrequentierten Einkaufsstraßen lediglich Dortmund, Frankfurt und die beiden Münchner Flaniermeilen ihre Passantenzahl gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt verbessern konnten, die hinteren Ränge verzeichneten zumeist Einbußen.


    Quelle: https://www.immobilien-zeitung…staerkste-einkaufsstrasse

  • BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund Q3| 2018

    PM: "Der Dortmunder Büromarkt muss sich bislang ohne einen größeren Abschluss von mehr als 5.000 m² behaupten. Das Ergebnis von 48.000 m² fällt auf dem ersten Blick entsprechend moderat aus und liegt deutlich unter dem Vorjahreswert (-21 %) und dem langjährigen Durchschnitt (-14 %). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.


    Der Umsatz am Dortmunder Büromarkt wird maßgeblich von der Angebotsseite ausgebremst. Der Leerstand, der zu gut 57 % im Citykern zu finden ist, ist seit 2013 rückläufig und beträgt mittlerweile nur noch 71.000 m². Damit hat er sich in den letzten 12 Monaten um ganze 25 % reduziert. Die Leerstandsquote beläuft sich nur noch auf 2,4 % und liegt damit deutlich unter der notwendigen Fluktuationsreserve. Unter den freistehenden Flächen verfügen zudem lediglich 15.000 m² über einen von der Nachfrage oft geforderten modernen Standard. Gesuche nach größeren modernen Flächen treffen somit kaum auf entsprechende Produkte. Als eine Reaktion auf die angespannte Angebotssituation wird in Dortmund neu gebaut. Aktuell sind 86.000 m² Bürofläche in Bau ‑ ein neuer Rekordwert für den Gesamtmarkt. Die Krux dabei: Lediglich 4.000 m² stehen hiervon dem Markt überhaupt noch zur Verfügung, denn die übrigen Flächen sind durch Vorvermietung oder Eigennutzung bereits vergeben. Gebaut wird fast ausschließlich in den Nebenlagen, allen voran in Phoenix West (43.300 m²) und Stadtkrone Ost (21.500 m²). Das verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) hat inzwischen ein neues Allzeittief erreicht (75.000 m²), was die prekäre Angebotssituation verdeutlicht.


    Auch die Spitzenmiete für moderne und zentrale Büroräume in Citylage reagiert auf die angespannte Nachfrage-Angebots-Relation. Sie ist in den vergangenen 12 Monaten deutlich um fast 13 % auf 15,80 €/m² gestiegen. Auch im Teilmarkt Rheinlanddamm konnte die Höchstmiete spürbar zulegen und beträgt mit 12,50 €/m² einen Euro mehr als im Vorjahr. In den übrigen Teilmärkten gab es hingegen kaum nennenswerte Änderungen.


    Perspektiven: „Das bisher erzielte Umsatzvolumen liegt nach drei Quartalen zwar deutlich unter den erwarteten Werten, vor allem das knappe Flächenangebot steht einem besseren Ergebnis jedoch entgegen. Dabei ist die Nachfrage unverändert hoch und stabil, kommt jedoch vor allem bei größeren Flächengesuchen nur selten zum Zug."


    Quelle: https://www.realestate.bnppari…2018-10-16-p_1707810.html

  • BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund 2018

    PM: "Der Dortmunder Büromarkt konnte 2018 nicht ganz an die starken Vermietungsergebnisse der vergangenen Jahre anknüpfen. Ein Flächenumsatz von 78.000 m² bedeutet einen Rückgang um gut 11 % gegenüber dem Vorjahr, und auch der 10-Jahres-Schnitt wurde um etwa 8 % verfehlt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
    „Mehr als ein Drittel des Umsatzes wurde im Teilmarkt Citykern erzielt, wo mit dem Vertrag der Stadt Dortmund über 12.300 m² für verschiedene städtische Nutzer auch der mit Abstand größte Abschluss verzeichnet wurde“, erläutert Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate. Auch die Büromarktzonen Rheinlanddamm (9.200 m²), Phoenix-West (7.500 m²) und das übrige Stadtgebiet (13.300 m²) vermelden Flächenumsätze in nennenswertem Umfang. Grundsätzlich ist jedoch anzumerken, dass viele Mietgesuche mangels geeigneter Flächen nicht umgesetzt werden konnten. Besonders bei den Büroflächen mit moderner Ausstattung bestehen mittlerweile im gesamten Stadtgebiet teils eklatante Engpässe. [...]


    Der dynamische Abbau des Leerstands setzt sich auch im vierten Jahr in Folge fort. Aktuell stehen nur noch 71.000 m² Bürofläche leer, ein Rückgang um gut 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt das Volumen mittlerweile unterhalb eines Jahresumsatzes, was als klares Indiz für den sich verschärfenden Flächenmangel zu werten ist. Der moderne Leerstand sank unterdessen um 42 % auf 11.000 m², das heißt, es verfügen nur noch knapp 16 % der freistehenden Flächen über eine moderne Ausstattung. Die Leerstandsquote liegt bei nur 2,4 % (-0,9 Prozentpunkte) und damit deutlich unter dem pauschalen Mindestwert von 3 %, der die Funktionsfähigkeit des Marktes im Sinne einer Fluktuationsreserve anzeigt.
    Im dritten Jahr in Folge ist in Dortmund ein deutlicher Abbau des Leerstands zu beobachten (-10 %), der mit einer Gesamtfläche von 95.000 m² mittlerweile auf einem neuen Tiefststand angelangt ist. Fast zwei Drittel davon finden sich im Citykern, weitere 10 % am Rheinlanddamm. Die bei den Nutzern favorisierten modernen Flächen sind zuletzt noch deutlicher um 21 % zurückgegangen und mit einer Gesamtfläche von 19.000 m² so knapp wie nie. Ihr Anteil am Leerstand beträgt nur noch 20 %. Die Leerstandsquote ist damit erneut gesunken und liegt mit nur noch 3,3 % auf einem im bundesweiten Vergleich sehr niedrigen Wert.

    Immobilieninvestoren und Bauwirtschaft haben auf den drastischen Angebotsengpass auf dem Dortmunder Büromarkt reagiert und verstärken ihre Bemühungen, dem Markt neue Flächen zuzuführen. Derzeit sind etwa 60.000 m² Bürofläche im Bau, 15 % mehr als zum Ende des Vorjahres. Allerdings ist hiervon der größte Teil schon vermietet oder von Eigennutzern belegt. Lediglich 4.000 m² stehen dem Vermietungsmarkt noch zur Verfügung. Entsprechend sinkt das verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) mit 75.000 m² auf ein neues Rekordtief. Auch in den nächsten Jahren ist insofern trotz der gestiegenen Bauaktivität keinerlei Entlastung der angespannten Marktlage zu erwarten.

    Vor dem Hintergrund der geringen Marktverfügbarkeit moderner Flächen und der robusten Nachfrage ist die Spitzenmiete für modern ausgestattete Büroflächen im Citykern im Jahresverlauf auf nun 15 €/m² (+7 %) angestiegen. Auch in den Büromarktzonen Technologiepark und Phoenix-West konnten die jeweiligen Höchstmieten zulegen. Die Durchschnittsmiete stieg derweil um knapp 6 % auf 10,70 €/m², was auf eine gesunde Marktentwicklung in der Breite verweist.

    „Dank der stabilen konjunkturellen Lage und einer breit aufgestellten Nachfrageseite blickt der Dortmunder Büromarkt auf ein grundsätzlich erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Auch 2019 dürfte das hohe mieterseitige Interesse anhalten. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Flächenknappheit wird der Vermietungsumsatz aber wohl auf dem Niveau von 2018 verbleiben. Unterdessen dürfte sich der Leerstand noch weiter reduzieren, was in der Folge einen dringend benötigten Impuls für eine höhere Bauaktivität auslösen sollte“, prognostiziert Amedeo Augenbroe."


    Quelle: https://www.realestate.bnppari…2019-01-22-p_1711064.html

  • BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund Q1| 2019


    Pressemitteilung: DORTMUND MIT VIELVERSPRECHENDEM START INS NEUE JAHR


    Weitere Infos: https://www.bnppre.de/marktber…rkt/dortmund-at-a-glance/

  • CUBION Immobilien AG: Büromarkt 1. Halbjahr 2019

    Pressemitteilung der CUBION Immobilien AG:


  • Büromarkt Dortmund: Gutes Ergebnis – Moderne Flächen werden knapp



    Quelle: http://www.deal-magazin.com/ne…rne-Flaechen-werden-knapp

  • BNP Paribas Reals Estate - Büromarktbericht 2020

    ÜBERDURCHSCHNITTLICHER FLÄCHENUMSATZ

    Der Dortmunder Büromarkt konnte im Jahr 2019 den Abwärtstrend der letzten zwei Jahre stoppen und erzielte mit einem Flächenumsatz von 93.000 m² wieder ein im langjährigen Vergleich überdurchschnittliches Ergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr schlägt sogar ein stolzer Anstieg von gut 19 % zu Buche. Traditionell wird das Resultat der Ruhrgebietsstadt maßgeblich durch das Größensegment von Abschlüsse zwischen 200 m² und 5.000 m² geprägt, welches knapp 80 % zum Ergebnis beisteuert. Zusätzlich kann der Büromarkt im Vergleich zu den beiden Vorjahren einen Deal im Größensegment über 10.000 m² registrieren. Der Eigennutzer Wilo bezog im übrigen Stadtgebiet eine Fläche von 12.000 m². In Folge dieses Großdeals setzt sich diese Büromarktzone (26.000 m²) an die Spitze der Umsatzverteilung im Stadtgebiet, gefolgt vom beliebten Citykern (18.400 m²), der ein etwas geringeres Vermietungsvolumen als in den Vorjahren aufweist.


    VIELE NACHFRAGER SIND AKTIV


    Die breite Nachfrage auf dem Dortmunder Büromarkt lässt sich daran erkennen, dass gleich fünf Sektoren einen zweistelligen Ergebnisbeitrag leisten. An die Spitze der Verteilung, befeuert durch den Wilo Deal, setzen sich Industrieunternehmen mit 23 %. Damit erreicht diese Branche auch den zweithöchsten Anteil der letzten zehn Jahre. Der zweitbeste Sektor ist dieses Jahr die traditionell starke öffentliche Verwaltung mit 19 %. Den letzten Platz auf dem Treppchen ergattern die sonstigen Dienstleistungen (17 %), die jedoch ihren langjährigen Schnitt knapp verpassen. Bemerkenswert ist außerdem das starke Ergebnis des Gesundheitswesens, das mit einem Anteil von 11 % und einem Volumen von etwa 10.400 m² das beste jemals registrierte Resultat erzielt.


    LEICHTER ANSTIEG DES LEERSTANDS


    Obwohl der Leerstand in den letzten 12 Monaten das erste Mal seit 2013 leicht um rund 4 % auf 74.000 m² gestiegen ist, kann noch von keiner Entspannung auf der Angebotsseite des Dortmunder Büromarktes gesprochen werden. Die Leerstandsquote notiert zum Jahresende immer noch bei nur 2,5 % und liegt damit deutlich unter der notwendigen Fluktuationsgrenze. Bei den vakanten Flächen mit einer modernen Ausstattungsqualität, die von den Nachfragern präferiert wird, ist sogar ein weiterer Rückgang (-27 %) feststellbar. Dieser liegt aktuell nur bei 8.000 m². Das insgesamt verfügbare Angebot von modernen Flächen (moderner Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) beziffert sich damit nur noch auf 19.000 m².


    BAUTÄTIGKEIT NOCH VERHALTEN


    Obwohl die Nachfrage nach modernen Büroflächen das vorhandene Angebot übersteigt, reagiert die Bautätigkeit noch verhalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist sogar durch die Fertigstellung einzelner Bauprojekte ein Rückgang der Flächen im Bau von 25 % zu verzeichnen. Von diesem Volumen stehen auch nur noch 11.000 m² dem Vermietungsmarkt zur Verfügung. Die Bautätigkeit konzentriert sich dabei auf die Nebenlagen, insbesondere auf die Büromarktzonen Phoenix-West (21.400 m²) und Phoenix-See (12.400 m²), wohingegen in der City fast keine Bauaktivität feststellbar ist. Ein Blick auf die noch in der Planung befindlichen Projekte lässt vermuten, dass sich an dieser Verteilung der Bautätigkeit auch in naher Zukunft nichts ändern wird.


    MIETEN ZIEHEN WEITER AN


    Das zuvor beschriebene Marktgeschehen auf dem Dortmunder Büromarkt spiegelt sich in der Mietpreisentwicklung wider. So konnte die Spitzenmiete, welche immer noch in der City für hochwertige Flächen erzielt wird, im Vergleich zum Vorjahr um 4 % steigen und notiert aktuell bei 15,60 €/m². Noch deutlicher legte die Durchschnittsmiete mit einem Wachstum von gut 8 % zu. Diese liegt momentan bei 11,60 €/m².


    PERSPEKTIVE 2020


    Insgesamt kann der Dortmunder Büromarkt auf ein erfolgreiches Ergebnis im Jahr 2019 zurückblicken. Aufgrund positiver Arbeitsmarktprognosen, besonders im Dienstleistungssektor, und der damit einhergehenden hohen Nachfrage nach Büroflächen, kann ebenfalls von einer guten Entwicklung im Jahr 2020 ausgegangen werden. Sollte durch eine höhere Bauaktivität das Angebot an modernen Büroflächen steigen, erscheint aus heutiger Sicht ein überdurchschnittlicher Flächenumsatz als durchaus realistisch.

  • Cubion - Büromarktbericht 2020


    Büromarkt Dortmund 2019 mit guten Umsätzen


    Die CUBION Immobilien AG, Partner der NAI apollo group, ermittelte für den Büromarkt im Wirtschaftsraum Dortmund (inklusive der Büromarktzone Airport in Holzwickede) für 2019 einen Büroflächenumsatz von 94.500 m² und damit gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzzuwachs um knapp 19 %. Mit diesem Ergebnis wurden auch die mittel- und langfristigen Durchschnittwerte übertroffen (Ø 5 Jahre: 93.500 m² – Ø 10 Jahre: 86.500 m²). Der Eigennutzeranteil liegt bei 16.000 m² und die Eigennutzerquote mit 17 % damit exakt auf Vorjahresniveau. Dies ist ein Wert, der leicht über dem langfristigen Dortmunder Durchschnitt von rund 14 % liegt.


    Die Vermietungsleistung erreichte 78.500 m² und liegt somit nach einem schwächeren Vorjahr wieder deutlich oberhalb des langfristigen Durchschnitts (Ø 10 Jahre: 74.000 m²). „Insbesondere vor dem Hintergrund sehr geringer Flächenvakanzen am Dortmunder Büromarkt und einer insgesamt erwarteten abkühlenden Wirtschaftslage ist diese gute Vermietungsleistung etwas überraschend und in jedem Fall beachtlich. Etwa ein Drittel aller vermieteten Flächen betraf 2019 Neubauerstbezüge. Projektentwicklungen bekommen zunehmend mehr Zuspruch.“ analysiert CUBION-Vorstand Markus Büchte.


    Unterstützt wurde die Vermietungsleistung, wie bereits im Vorjahr, auch durch städtische Bewegungen am Büromarkt. Die beiden größten Mietverträge wurden wieder mit der Stadt Dortmund abgeschlossen. Für die Wirtschaftsförderung mietete die Kommune rund 3.550 m² in der Kurfürstenstraße 2 an. An der Kronenburgallee 7 unterzeichnete die Stadt durch Vermittlung von CUBION einen Kontrakt über rd. 3.400 m² für das Liegenschaftsamt. Materna erweiterte seinen Standort im Gotic-Haus am Westfalendamm 96 – 100 um ca. 2.350 m². Zudem vermittelte CUBION zwei weitere großflächige Mietverträge: An der Adi-Preißler-Allee 2 mietete die Bildungsakademie Graf etwa 2.300 m² Neubaufläche in einem Projekt der Hoff Unternehmensgruppe. Ein Energieunternehmen entschied sich für eine ca. 2.200 m² große Bürofläche an der Florianstraße 1.


    Insgesamt wurden 153 relevante Mietverträge registriert und damit deutlich mehr als im Vorjahr (103 Verträge). Das Vermietungsergebnis basiert damit 2019 auf einer deutlich breiteren Masse kleinerer und mittelgroßer Verträge. Großabschlüsse oberhalb von 4.000 m² blieben vollständig aus. Mit knapp 20 % relativem Anteil an der Vermietungsleistung wurden wie in den Vorjahren die meisten Büroflächen im Teilmarkt „Citykern“ vermietet, jedoch ist der Vorsprung vor den weiteren beliebten Lagen in diesem Jahr gering. Die “Stadtkrone Ost“ und die „Sonstigen Lagen“ teilen sich exakt gleichauf mit jeweils 17 % den zweiten Rang vor dem „Büroboulevard B1“ mit rund 16 % relativem Anteil. Hervorzuheben ist das gute Abschneiden der „Stadtkrone Ost“, was auf verschiedene Neubauprojekte dort zurückzuführen ist, die vom Markt sehr gut angenommen wurden.


    Die Branchenauswertung wird 2019 von den „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“ mit einem relativen Anteil von ca. 26 % angeführt. Es folgen die „Öffentliche Hand“ sowie „Sonstige Dienstleistungen“ nahezu gleichauf mit etwa jeweils 20 %. Die Angebotsreserve ist erwartungsgemäß weiter gesunken. Aufgrund des inzwischen erreichten äußerst niedrigen Leerstands fallen die Minderungsraten allerdings nicht mehr so stark aus, wie in den Vorjahren. Die aktuell noch verfügbaren rd. 63.000 m² Bürofläche entsprechen einer Leerstandsquote von nur noch 2,1 %. Etwa ein Drittel der Angebotsreserve verfügt dabei über ein Qualitätsniveau, das den nachgefragten Anforderungen nur sehr mäßig entspricht.


    Die derzeitige Angebotsreserve in Neubauten oder Objekten gleichwertig guter Qualität umfasst nur in etwa ein Viertel der Netto-Flächenabsorption aus 2019. Von den im Jahr 2019 fertiggestellten Objekte (rd. 38.000 m²) sind 93 % vermietet. Das für 2020 erwartete Fertigstellungsvolumen (rd. 36.500 m²) ist zu 83 % ebenfalls nicht mehr verfügbar. „Die Lage am Büromarkt Dortmund ist hinsichtlich der aktuellen und mittelfristigen Flächenverfügbarkeit weiter kritisch. Flächensuchende Unternehmen müssen zunehmend auf Neubauprojekte zurückgreifen und entsprechende Zeitverzögerungen bis zum möglichen Einzug in Kauf nehmen. Glücklicherweise gibt es in Dortmund einige sehr interessante Projektentwicklungen in der Pipeline.“ erläutert Markus Büchte die aktuelle Situation.


    Die realisierte Spitzenmiete (Mittelwert im obersten Preissegment) steigt weiter und lag 2019 in Dortmund bei 15,60 EUR/m². Diese Spitzenmiete wird in hochwertigen Neubauprojekten im zentralen Stadtkern aber auch in Bestandsobjekten erzielt. Für einzelne Topflächen werden auch Mieten deutlich oberhalb dieses Preisansatzes bezahlt. Aufgrund der anhaltenden Baupreissteigerungen und sehr niedrigen Leerstandsquote ist eine Trendumkehr bei den Mieten generell nicht zu erwarten. Die generell zukünftig erzielbaren Spitzenmieten schätzt CUBION aktuell auf 16,00 – 16,50 EUR/m².


    Die gewichtete Durchschnittsmiete im Gesamtmarkt lag 2019 bei 11,13 EUR/m² und ist in Anbetracht der anderen Marktparameter folgerichtig gegenüber dem Vorjahr um weitere 10,6 % gestiegen. Rechnet man Abschlüsse in Neubauten heraus, so ergibt sich im Bestand eine Durchschnittsmiete von jetzt 9,85 EUR/m² (Vorjahr: 9,66 EUR/m²).


    Für 2020 erwartet CUBION aufgrund der niedrigen Flächenverfügbarkeit einen sinkenden Flächenumsatz, wenn dieser nicht wieder durch vermehrte Abschlüsse in Projektentwicklungen aufgefangen wird. Eine echte Trendwende in Bezug auf sinkende oder zumindest stagnierende Angebotsreserven und steigende Mieten ist nicht in Sicht.