Umbau/Sanierung Alte Brücke und Kurt-Schumacher-Straße

  • Eine wirklich sehr schöne Statue ... sehr schön als kleines Detail finde ich übrigens auch den etwas vorstehenden rechten Fuss/Schuh, der die Statue irgendwie lebendiger wirken lässt :)

  • Brickegickel

    Mit der Rückkehr des Brickegickels dauert es mal wieder etwas länger. Nun wird Anfang 2018 für die Aufstellung genannt. Die heutige Pressemitteilung der Stadt:


    [INDENT]Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat in der Sitzung am 27. März die Wiederaufstellung des Brückenkreuzes mit dem goldenen Hahn, im Volksmund als Brickegickel bekannt, auf der Alten Brücke beschlossen.


    „Mit der Wiederaufstellung des Brickegickels kehrt ein historisches Wahrzeichen unserer Stadt an seinen Platz zurück“, freut sich Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Der Brickegickel ist untrennbar mit der Geschichte der Alten Brücke verbunden und Gegenstand einer der bekanntesten Sagen von Frankfurt“, so Feldmann. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling erläutert: „Die Wiederaufstellung des Brickegickels wertet die Bedeutung der sanierten Brücke nicht nur als historisches Denkmal, sondern auch als Sehenswürdigkeit auf.“


    Das Kruzifix wurde 1401 auf dem mittleren Bogen der Brücke, dem Kreuzbogen, aufgestellt, um die Stelle des tiefsten Fahrwassers zu markieren. Im Zweiten Weltkrieg sprengte die deutsche Wehrmacht den mittleren Gewölbebogen. Er wurde 1965 durch einen stählernen Überbau ersetzt. Der Brickegickel wanderte daher auf die Bastion seitlich der Brücke. Für die Sanierung der Alten Brücke wurde er 2013 abgebaut. An seinem alten Standort steht seit Oktober 2016 die Kopie des Standbilds Karls des Großen.


    Das Brückenkreuz soll nun an seinen historisch ursprünglichen Ort an der Oberstromseite (Richtung Offenbach) in der Mitte der Alten Brücke zurückkehren. Die Mittel in Höhe von 170.000 Euro für die Aufstellung und Herstellung der stählernen Unterkonstruktion zur Aufnahme des Brückenkreuzes hat der Magistrat der Stadt Frankfurt jetzt genehmigt und freigegeben. Die Finanzierung erfolgt aus dem Budget für die Unterhaltung konstruktiver Ingenieurbauwerke und liegt beim Amt für Straßenbau und Erschließung. Für Voruntersuchungen, Statik und Planung wurden bereits 73.000 Euro aufgewendet. Denn um das Eigengewicht des Brickegickels und dessen Windbeanspruchung aufzunehmen, ist eine extra angefertigte Stahlkonstruktion erforderlich.


    Das Denkmal selbst ist dem Dezernat Kultur und Wissenschaft zugeordnet. Die künftige Unterhaltung erfolgt aus dem Budget des Kulturbereichs und ist sichergestellt. Die Aufstellung des Brickegickels auf der Alten Brücke findet voraussichtlich Anfang 2018 statt.[/INDENT]


    Zum Großklicken zwei der PM beigefügte historische Aufnahmen:


    Bild: https://abload.de/img/brickegickel_1_copyri06uqy.jpgBild: https://abload.de/img/brickegickel_2_copyriwauya.jpg
    Bilder: Stadt Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte

  • ^ Immerhin gibt es auf dem facebook-Konto von frankfurt.de bereits jetzt ein Video vom restaurierten Brickegiggel mitsamt Christus-Figur zu sehen. Schade, dass wir uns noch bis "Frühjahr 2018" - man beachte den Unterschied zu "Anfang 2018" - gedulden müssen.

  • Der Gickel in seinem neuen stylishen Goldanzug:



    Bild: Bernd Kammerer / Stadt Frankfurt am Main


    Er befindet sich zur Zeit in der Obhut des Amts für Straßenbau und Erschließung, in der Werkstatt an der Hungener Straße. Das geht aus einer gestrigen =32341443"]PM der Stadt hervor.

  • Heute ist der Gickel zurückgekehrt! Vom Moment nach der Enthüllung:



    Weitere Bilder von der Feier mit den Rednern Peter Feldmann und Christoph Mäckler, von der Unterkonstruktion (deren Vorbereitung die ganze Sache bekanntermaßen hinausgezögert hat) und von der sogenannten Kartusche, also dem Sandstein-Sockel, in dem der Stab mit Kreuz und Gickel steckt:


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPI_85A0333.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPI_85A0353.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPI_85A0355.jpg
    Bilder: epizentrum