HGHI Leipziger Platz (ehem. Wertheim Areal) [realisiert]

  • @ Flyn. ...pervers ist was Anderes.Wahrscheinlich hätte der ursprüngliche Entwurf vor einem Gericht wenig Bestand gehabt.Denn auch am Leipziger Platz gibt es Traufhöhenbeschränkungen.
    Wahrscheinlich konnte nur durch das Zurücksetzen der Mini Türme ein langwieriger,unkalkulierbarer Rechtsstreit vermieden werden.

  • ....... albernen luxus-wehwehchen ........


    ....... hier wird weinerlich und verweichlicht rumgejammert wenn man sich durch den nachbar "optisch erdrückt fühlt". sorry das ist doch nur noch pervers....


    Hmm, Leute die nicht mal in der Nähe des Neubaues wohnen heulen hier herum weil ihnen die etwas zurück gesetzten Türme nicht mehr schön genug sind. Und gleichzeitig wird den Menschen die das Grundstück direkt gegenüber des Neubaues besitzen und evtl. auch bewohnen vorgeworfen deren ästhetische Ansprüche seien "alberne Luxus-Wewehchen" usw.


    An Selbstgerechtigkeit mangelt es euch ja zumindest nicht.

  • nicht schon wieder, deswegen belasse ich es mal bei einem kommentar...


    Hmm, Leute die nicht mal in der Nähe des Neubaues wohnen heulen hier herum weil ihnen die etwas zurück gesetzten Türme nicht mehr schön genug sind.


    ganz einfach. großstadt bedeutet auch anpassungswillen des einzelnen zum wohle der allgemeinheit, in dem fall städtbaulicher natur.
    wer aber jede noch so kleine persönl. vorliebe in die tat umgesetzt haben möchte und sich am liebsten seine umgebung zu 100% so gestalten will wie er es gern hätte, hat in einer 3,5 millionen stadt nichts verloren. punkt.


    täusch ich mich oder hat sich die "vorderseite" zur leipziger auch geändert?
    http://leipzigerplatz.hghi.de/…shows/illustration/04.jpg


    ich kann mich wirklich nicht entscheiden ob das gesamtprojekt jetzt schlechter oder gleich gut geblieben ist.


  • ganz einfach. großstadt bedeutet auch anpassungswillen des einzelnen zum wohle der allgemeinheit, in dem fall städtbaulicher natur.
    wer aber jede noch so kleine persönl. vorliebe in die tat umgesetzt haben möchte und sich am liebsten seine umgebung zu 100% so gestalten will wie er es gern hätte, hat in einer 3,5 millionen stadt nichts verloren. punkt.
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    Die große Mehrheit der Beiträge hier im Forum dreht sich darum dass der jeweils Schreibende die Stadt nach seinen persönlichen Vorlieben gestaltet sehen möchte. Und zwar nicht nur seine persönliche Umgebung sondern auch die übrige Stadt.


    Damit es überzeugender klingt werden dann gern die persönlichen Vorlieben als unabdingbar für das "Wohl der Allgemeinheit" erklärt oder man behauptet einfach die Mehrheitsmeinung zu vertreten usw.. Oder man sagt alternativ dass die Mehrheitsmeinung in diesem Fall nicht zählen darf weil. usw. usf.


    Wichtig dabei ist aber immer die eigenen Interessen zu wahren.



  • ich hab mal vor einiger zeit auf der fb-diskussionsplattform des projekts erfragt ob in dem dach-innenhof gastronomie vorgesehen ist. leider nein, diese ebene wird ausschließlich vom hotel als terrasse genutzt. was ich etwas schade finde, wäre wohl ein recht netter ort zum verweilen gewesen um zwischen shopping mal ein kaffee zu trinken.
    oder weitergeträumt - schön wärs - wenn auf dem dach-innenhof noch eine gallerie ansässig wäre um den entspannten und ruhigen charakter dieses ortes auch in mit der entsprechenden nutzung zu unterstreichen und zu bestärken.


    diese dach-ebene hätte aber noch viel, viel mehr potential gehabt, wenn man sie nur anders geplant hätte.
    wie großartig wäre es gewesen wenn man von der ebene aus zwischen die türme richtung reichstag und co hätte blicken können. also wenn auf der seite richtung voßstr. auf der seite der dachinnenhof, bis auf die türme, komplett eine ebene bilden würde. quasi wie riesig begehbare "balkone" welche durch die türme definiert werden die bei diesem städtischen ausblick obendrein wie die rahmen eines bildes wirken könnten. dort an einer der "balkone" an der gebäudekante dann ein edles restaurant oder sandsteinfarbene sitzstufen zwischen den türmen mit einem tollen ausblick nach norden. von dort könnte man dann das, hoffentlich in zukunft, untere urbane treiben beobachten.
    wie hier beim alten museum angedeutet:
    http://img824.imageshack.us/img824/3866/20030129225808.jpg
    --> also urbanität auf verschiedenen ebenen / "stockwerken" verteilt! *träum*



    und noch was: es hat ja in der vergangenheit mal eine visualisierung mit den logos der einzelhandel-marken gegeben - find ich jetzt nur nicht mehr...
    jedenfalls scheint in der hinsicht auch noch nichts genaues fest zu stehen wie man mir auch in dem oben genannten diskussionsforum mitgeteilt hat.

  • ich hab mal vor einiger zeit auf der fb-diskussionsplattform des projekts erfragt ob in dem dach-innenhof gastronomie vorgesehen ist. leider nein, diese ebene wird ausschließlich vom hotel als terrasse genutzt. was ich etwas schade finde, wäre wohl ein recht netter ort zum verweilen gewesen um zwischen shopping mal ein kaffee zu trinken.
    oder weitergeträumt - schön wärs - wenn auf dem dach-innenhof noch eine gallerie ansässig wäre um den entspannten und ruhigen charakter dieses ortes auch in mit der entsprechenden nutzung zu unterstreichen und zu bestärken.


    diese dach-ebene hätte aber noch viel, viel mehr potential gehabt, wenn man sie nur anders geplant hätte.


    das konzept von "motel one" wird immer wieder weiterentwickelt - der innenhof wird als lounge- bzw. gastrobereich genutzt.


    einen kaffee, cocktails oder sandwichs können somit auch nichthotelgäste bestellen - schaut man sich das loungedeck von "motel one" am hbf an ist das eine gar nicht so schlechte lösung, besser als wieder ein typischer massengastonom, der sein konzept verwirklichen will.

  • Noch ein Motel One? Deren Geschäft scheint ja prächtig zu laufen. Ich hätte erwartet, dass am Leipziger Platz auch etwas exklusiveres möglich ist...:confused:

  • Auf der Projektseite wurden die Visualisierungen abermals überarbeitet und sind nun detaillierter. Neu hinzugekommen ist eine weitere Ansicht der Voßstraße.


    [...]



    Die Pläne für den Arkadengang an der Leipziger Straße wurden offenbar abgeändert. Auffällig sind die braunen Türen, die an die Stelle von großflächigen Schaufenstern getreten sind. Nicht gerade eine optische Verbesserung, wie ich finde.


    [...]

  • Da muss ich dir leider Recht geben, Hans Dampf.
    Die braunen Türen wirken wie Garageneinfahrten und vermindern die optische Stimmigkeit des Ensembles erheblich. Hoffentlich ist in diesem Bereich noch nicht das letzte Wort gesprochen. Auch Lieferanteneinfahrten (sofern es welche werden sollen), lassen sich mit Hilfe von geschickt gewählten Blenden den Gebäuden anpassen.

  • Die braunen Türen ganz rechts sehen ja fast wie eine Lieferzone aus - und das schräg gegenüber vom Bundesrat. Ich hoffe auch mal, dass die Logos nicht ganz so repititiv angebracht werden, die nerven auf dne Visualisierungen doch ganz schön. Der Turmaufbau am Leipziger Platz gefiel mir auch besser - insgesamt also wirklich eher eine Verschlechterung.

  • Jedes einzelne Haus an der Leipziger wurde überarbeitet. Oder besser verschlimmbessert wie das schon erwähnte Turmhaus zum Platz - hätte mans doch mit dem letzten Entwurf gut sein lassen.... Außer dass die neue C&A-Fassade oberhalb der Sockelzone etwas weniger "russisch-neureich" ;) (diese Felder) ausfällt - das ist positiv, v.a. ggü dem Bundesrat.
    Ich hoffe, dass man an der Vosstr. recht unterschiedlich farbige Fassadenmaterialen verwendet, um etwa das mittlere Haus (Aldi-Werbung) hervorzuheben, was für sich recht gelungen und ausgewogen proportioniert daherkommt. Was für das Haus rechts davon (Deichmann) nicht gilt. Was macht dieses Gebäude hier? Hat es sich aus der Wilmersdorfer Str. hierhin verirrt? Hier bitte nachbessern!

  • aus dem ganzen "kasten" kann man gar nichts mehr rausholen - je öfter er der "hauptsache preisgünstig" philosophie angepasst wird, desdo trauriger und peinlicher wird das ganze objekt. an jeder ecke wird der rotstift angesetzt!


    der fehler liegt am investor, warum verkauft man ein premiumareal einem entwickler, der bisher nur geschmacklose zentren gebaut hat - einem mann, der altbacken ist und bis zum hals im berliner filz steckt...?


    das projekt müsste komplett neu geplant werden - die bisherigen konzepte von Kollhoff & Co. waren um klassen besser und dem standort angemessen - schade, dass Investoren mit Geschmack kein Geld mehr haben oder sich vom berliner markt verabschiedet haben (Fundus, Bauwert, etc.)


    das erste konzept des ehepaars kottmeier war mit der mischung aus theater, einzelhandel, hotel und wohnen genau das was dieser Ort verdient hat.


    wann ändern sich die zeiten in berlin?

  • Braun scheint bei HGHI gerade wohl eine übelst angesagte Farbe zu sein. Hier sind drei neue Illustrationen der Wohnhäuser im Innenhof, bzw. auf dem Dach des Projektes. Das haut mich ehrlich gesagt alles andere als vom Hocker... Hoffentlich sieht die Realität besser aus als diese Computeranimationen.


    [...]

  • Ich hasse diese glatt geleckten Fassaden. So kann man meinetwegen an vielen Orten bauen aber doch bitte nicht im Zentrum einer Groß- noch dazu Hauptstadt. Wenn solche äußerlichen Erscheinungen das Ziel von Stadtplanern sind braucht man keine Architekturwettbewerbe, so sieht jedes Ein oder Mehrfamilienhaus von außen aus.
    Und mal ganz im Ernst, Fenster oder Balkone versetzt anordnen sollte nicht das einzige Stilelement sein. Sollte es allerdings darauf hinaus laufen hoffe ich man spart auch bei den Materialien, so besteht Hoffnung, dass die Gebäude nicht ewig stehen und sich irgendwann mutigere Investoren und Verwaltung finden, die einen Sinn für wiedererkennbare und stadtbildprägende Architektur haben.

  • Es handelt sich hier um einen Innenhof bzw. um einen Gebäudebereich, der normalerweise bei Einkaufszentren durch Beton, Dachbitumen und Klimaanlagen geprägt ist. Selbst zu verschwenderischsten Gründerzeiten wurden rückwärtige bzw. Hoffassaden nicht mit der selben Detailverliebtheit erbaut, wie die Schaufassaden zur Straßenseite.


    Unabhängig davon: eine andere Farbwahl hätte es schon sein dürfen.