NRW: Shop till you drop!

  • Meiner Meinungs nach kann eine Revitalisierung der Innenstädte nur über das Thema Wohnen stattfinden, welches bisher eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Der Einzelhandel allein ist nicht die Zukunft. Das ist für mich auch der Störfaktor an einem EKZ. Monostruktur der Nutzung. Die bisherigen Einkaufsstraßen haben die Chance es besser zu machen. Was hier zur Größe eines innerstädtischen EKZ angemerkt wurde ist absolut richtig. Der Limbecker Platz ist für den aktuellen Bestand der Innenstadt zu groß. Eine Nummer kleiner wäre ausreichend gewesen und man hätte achritektonisch eine Art Tor zur Stadt schaffen können, welche die Durchlässigkeit in Richtung Altendorfer Straße/Weststadt/Krupp-Gürtel erhält sowie eine bessere Verknüpfung mit der Außenwelt dargestellt hätte. Dass dies nicht geschehen ist, ist bisher einer meiner wenigen Kritikpunkte. Wie schon oft genug erwähnt, die restliche Essener Innenstadt ist nun im Zugzwang.


    Für die Entwicklung einer Ruhrstadt ist das ganze natürlich überhaupt nicht zielführend. Das wird sich aber auch auf lange Sicht nicht ändern, wenn es nicht endlich einen Regierungsbezirk Ruhr gibt. Auch darauf können wir aber lange warten, da insbesondere die Dortmunder mit der Arnsberger Lösung ganz zufrieden sind. Solle es doch einmal dazu kommen ist die Frage, welches Zentrum erfüllt welche Funktion?


    Anmerkung: Ich bin sicherlich der letzte der Dortmund eine positive Entwicklung missgönnt, aber dieser belehrende Unterton bei jedwedem Kommentar ist doch arg ermüdend. Offensichtlich ist Dortmund die einzige Stadt im Ruhrgebiet die alles richtig gemacht hat und macht. Dass man sich in Dortmund besser auskennt als woanders ist ja legitim, aber ich frage mich doch ob es in Dortmund auch irgendetwas gibt, was andere Städte evt. besser gemacht haben...

  • Nietnagel ,
    mir fällt zu Do so viel Negatives ein, dass ich gar nicht drüber nachdenken will. Besonder im Bereich von Kunst und Kultur bekommt das Gefühl, dass hier jedwedes Gespür fehlt. Und jetzt werden wieder die Dortmunder kommen und das Gegenteil behaupten, was solls.
    Das Hauen und Stechen unter den Ruhrstädten ist wahrscheinlich ohne gemeinschaftliche Administration nicht zu verhindern. Und dazu wird es nicht kommen. und zwar wie immer, weil sich niemand die Butter vom Brot nehmen lassen möchte.
    Aus Sicht der kleineren Städte verständlich, denn deise würden, was sie heute schon fast sind, gänzlich zu Vorstädten der 4 Oberzentren verkommen. Die Innenstädte könnten völlig verkommen und auf lange Sicht würden sie entvölkert.
    Ehrlich gesagt sehe ich diese Entwicklung langfristig sowieso vorprogrammiert.
    Arbeit hat in Städten wie GE, Re oder HA einfach keine Perspektive. eine erneute Industrialisierung wird hier nicht kommen, denn Kohle und Stahl ist vorbei. Nur deshalb sind die Ruhrstädte so groß geworden und sind jetzt mehr oder weniger ohne Inhalt. Unternehmen der Alten Wirtschaft haben sich gewandelt und sitzen in den großen Städten (Auch hier vor allem E nicht DO) und die neuerer Wirtschaftszweige gehen wenn überhaupt in die großen Ruhrstädte. Unter einer Administration zusammen geführt bliebe da nur die kontrollierte Entvölkerung vieler Randstädte. Aber wie gesagt langfristig wird das vl. auch so passieren. Man könnte das als natürlichen Reinigungsprozess betrachten.

  • Hier übrigens mal ein Beleg für die "Vermutungen" von Turmbauer bezüglich der Einkaufsstadt. Ist zwar nur aus Wikipedia, sollte aber dennoch reichen.


    "Essen bezeichnet sich selbst als die Einkaufsstadt - eine Bezeichnung, die bereits im Jahre 1938 von der damaligen Werbegemeinschaft geprägt worden ist, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Thema dominierte. Bis dahin, also bis zur über 90-prozentigen Kriegszerstörung, war die Innenstadt hauptsächlich Wohnquartier. Essen sollte nun als wichtigste Einkaufsstadt im Ruhrgebiet zum Wiederaufbau antreiben. 1960 hatten sich daraufhin die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu 1950 verdoppelt. Damit überholte der Einzelhandel den bisher führenden Wirtschaftszweig des Bergbaus. 1964 wurden 23 Prozent des Bruttosozialproduktes im Einzelhandel erwirtschaftet, was deutlich über dem Wert der Konkurrenten Dortmund und Duisburg lag. Dieser Teil des Bruttosozialproduktes sank in den 1980er Jahren wieder unter 16 Prozent[1], dennoch ist der gleichlautende Schriftzug seit 1951 bis heute in großen Buchstaben auf dem Dach des Hotels Handelshof zu sehen."


    Interessant dabei ist auch die Nutzung der Innenstadt vor der massiven Kriegszerstörung.

  • Dortmund macht sich als Einkaufsstadt immer besser

    Wie Derwesten berichtet, dass die Spitzenmieten in der Innenstadt in den letzten sieben Jahren durchschnittlich um 3,4 % jährlich gestiegen sind und nunmehr bei 190 Euro pro Quadratmeter liegen. Damit erreichen in NRW nur Köln und Düsseldorf höhere Mieten. Zu diesem Ergebnis kommt der weltweit größte Immobiliendienstleister CBRE (30000 Mitarbeiter) und hat als Konsequenz mittlerweile ein Auge auf Dortmund als dritte Stadt in Rhein-Ruhr geworfen: CBRE

  • Handelsreport Ruhr 2010


    Quelle:
    Ruhrgebiet: Fröhliches Kannibalisieren | Ruhrbarone

    Pressemitteilung:
    "Große Einkaufszentren bestimmen das Bild im Einzelhandel der Metropole Ruhr. In den letzten zehn Jahren ist die Verkaufsfläche in den IHK-Bezirken zwischen Duisburg und Hagen um eine Million Quadratmeter angewachsen. Das verschärft den Verdrängungswettbewerb und schwächt die Orts- und Stadtteilzentren. Das sind die zentralen Ergebnisse des "Handelsreport Ruhr 2010", den die IHKen des Ruhrgebiets heute in Duisburg vorstellten.
    Auf knapp 6,8 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche bringt es der großflächige Einzelhandel (ab 650 Quadratmetern) im Ruhrgebiet sowie im Kreis Kleve und dem Märkischen Kreis heute. Inzwischen kommen hier auf jeden Einwohner 1,14 Quadratmeter Verkaufsfläche allein im untersuchten Handelssegment. Das sind rund 17 Prozent mehr als noch bei der Vorgänger-Studie aus dem Jahr 2001.
    Der Anteil der Betriebe ab 650 Quadratmeter liegt bei über 70 Prozent. Standorte mit zu kleinen Flächen oder geringer Einwohnerzahl fallen brach. Das habe auch negative Auswirkungen auf die Nahversorgung. Die IHKen raten, individuelle Profile der Standorte zu stärken.
    Infos: www.ihk-niederrhein.de


    Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

  • Dortmund: Thier Galerie

    So sehr die Thier-Galerie m.E. sowohl ästhetisch als auch städtebaulich zu begrüßen ist, nicht jedem scheint es zu schmecken, dass mit dem ECE- Neubau um die 30 000m² Verkaufsfläche am Einzelhandelsstandort Dortmund hinzukommen werden.


    • So sieht Axel Vosschulte, Geschäftsführer der Store concept GmbH, insbesondere den Einzelhandel am Ostenhellweg sowie auf der Brückstraße durch das neue Einkaufszentrum gefährdet.


    • Peter Erb, Geschäftsführer der Dortmunder Karstadt-Filiale, sieht sich nach der Schließung der Filiale in der Kampstraße hingegen gut für die Zukunft aufgestellt. Man denke jedoch daran, das Warenangebot anzupassen.


    Quelle: Handel: Dortmunds Einzelhändler fürchten sich vor ECE - DerWesten

  • Wuppertal: IKEA Home-Park

    IKEA plant in Wuppertal einen so genannten Homepark zu errichten.
    Neben einer 25.000 m² großen Filiale ist ein 110.000 m² großen Homepark inklusive Fast-Food-Restaurants, Baumärkten und Heimelektro-Anbietern vorgesehen. Die Eröffnung wird für 2013 oder 2014 angestrebt.
    Widerstand gegen das Projekt regt sich beim Ennepe-Ruhr-Kreis, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen sowie den Einzelhändlern aus der benachbarten Stadt Sprockhövel. Letztere befürchten durch die unverhältnismäßige Ausweitung der Verkaufsfläche in der unmittelbaren Nachbarschaft deutliche Umsatzeinbußen.


    Quellen:
    =1&tx_ttnews[tt_news]=1336&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=e2638aa5d1"]Sprockhövel: Widerstand gegen Ikea Homepark
    Der Handel - Wirtschaftsmagazin für Handelsmanagement
    Property Magazine - Newsletter Date-Up

  • Der Kampf um Outlet Center in NRW im WAZ-Portal über die Einkaufszentren auf der grünen Wiese, gegen die es unter anderen Widerstand aus der Landespolitik gibt. Es wird argumentiert, dass es sinnlos sei, die Innenstädte mit viel Geld zu fördern und dann derer Schwächung durch solche Zentren zulassen. Dagegen meint der Remscheider Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein, der bei sich ein solches Zentrum zulassen will, er hätte gewonnen, wenn man Kaufkraft in die Region ziehen würde und davon "ein Prozent" in die Innenstädte ginge.


    Wenn von der umgeleiteten Kaufkraft mehr als 1% aus der eigenen Innenstadt abfliesst (was eher plausibel ist), hat die Innenstadt unter dem Strich ein Minus. Wenn jede Region genauso agiert und Outlets genehmigt, bleiben die Kaufkraft-Ströme am Ende wie zuvor, nur von den Innenstädten in die Grüne-Wiese-Einkaufszentren umgeleitet.


    Planungen füt Outlet-Centers gibt es außer in Remscheid auch im Norden Duisburgs und im münsterländischen Ochtrup.


    Pikant finde ich, dass das im Artikel abgebildete und manchen Entwicklern bei uns als Vorbild dienende Outlet-Center in Roermond wie eine niedliche halbherzig wiederaufgebaute kleinstädtische Altstadt aussieht. Seltsam, dass man dieses Ambiente-Bedürfnis in künstlichen auf grünen Wiesen errichteten Gebilden befriedigen muss.

  • NRW: Sonstige Bauprojekte


    Quelle: In Rheine soll die Ems-Galerie entstehen Bild: RKW


    Projektdaten zur geplanten "Ems-Galerie":
    Investor: Klaas Immobilien GmbH
    Lage: Brachfläche "Im Coesfeld"/ Innenstadt
    Bauvolumen: Es soll ein Komplex mit 12.000 m² Fläche für Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen enstehen.
    Investitionsvolumen: ca. 70 Mio. Euro
    Gestaltung: Rhode Kellermann Wawrowsky/ RKW Architekten, Düsseldorf
    Baubeginn: im Herbst 2012
    Fertigstellung: Frühjahr 2014


    Quelle: Thomas Daily
    siehe auch:
    In Rheine soll die Ems-Galerie entstehen
    Coesfeld-Bebauung: Investor stellt Entwurf für die "Ems-Galerie" vor - Münstersche Zeitung
    Ems-Galerie | EWG Rheine
    Rheine: Topthemen Wirtschaft & Arbeit

  • Bochumer Einzelhandel steht unter massivem Konkurrenzdruck

    Laut einer Studie des Makler- und Beratungsunternehmens Comfort ist der Bochumer Einzelhandel gegenüber der Konkurrenz aus Dortmund und Essen schlecht aufgestellt.


    Als Gründe hierfür werden angeführt:


    • Die Zweiteilung des Bochumer Einzelhandelsgeschehens, in Fußgängerzone und Ruhrpark.
    • Die Mischung aus der dezentralen Lage des Ruhr-Parks und dem äußerst vielfältigen Shoppingcenter-Angebot der Nachbarstädte: "Wer schon ins Auto steigt, fährt lieber gleich nach E bzw. DO..."
    • Aufgrund dieser schlechten und zum Teil selbst verschuldeten Ausgangslage, sieht die Comfort-Studie den Bochumer Einzelhandel gegenüber dem massiven "Wettrüsten" der Nachbarstädte auf Dauer nicht gewachsen.
    • Als Ausweg wird der stetige Ausbau der innerstädtischen Huestraße zur "Bochumer Niveaumeile", mit Qualitätsmarkengeschäften, etc. empfohlen.
    • Doch bevor Bochum es versuchen sollte sich mit Essen und Dortmund zu messen, empfielt die Studie eine Lösung für die stete Konkurrenzsituation mit sich selbst zu finden.


    Quelle: Studie: Bochumer Einzelhandel muss kämpfen lernen - Ruhr Nachrichten

  • Datteln: EKZ-Stadtgalerie


    Quelle:
    DerWesten Animation: Concepta

    Projektdaten Stadtgalerie- Datteln
    :
    Planung: Das neue Center soll in das leerstehende Hertie-Kaufhaus und dem jetzigen Ellermann-EKZ einziehen.
    Umsetzung:Concepta Projektentwicklung GmbH plant ein neues Einkaufszentrum mit mehr als 20 Läden und
    Fläche: rd. 10.000 m² Verkaufsfläche
    Investitionssumme: ca. 25 Mio. Euro.


    Quellen:
    Datteln: Concepta plant Center mit 10.000 m² Verkaufsfläche | THOMAS DAILY GmbH
    http://www.radiovest.de/Lokaln….1579+M5f797f569fd.0.htmlStadtentwicklung: Innenstadt-Revitalisierung - DerWesten

  • Herne: Neubau Möbelhaus Zurbrüggen

    Das Möbelhaus Zurbrüggen hat an der Holsterhauser Straße/Ecke Regenkamp einen Neubau mit 54.000 m² Bruttogeschossfläche für Verkaufsfläche, Verwaltung und Logistik begonnen. Das Unternehmen investiert 42 Mio. Euro. Die Grundsteinlegung für das 42 Mio. Euro Projekt wird voraussichtlich im Juni 2011 erfolgen. Die Verkaufsfläche wird sich auf ca. 28.000 m² belaufen.


    Quelle: Property Magazine - Newsletter Date-Up

  • Herten: Neubau StadtGalerie


    Quelle: Immobilien Zeitung // Copyright: Concepta

    PM:
    "Lange Zeit wurden für das Herten-Forum mit dem angrenzenden städtischen Grundstück verschiedene Entwicklungskonzepte geprüft. Nun werden die Überlegungen konkreter. Bis Mitte Oktober erhält die CONCEPTA Projektentwicklung GmbH aus Düsseldorf exklusiv die Gelegenheit, für die gesamte Liegenschaft die Machbarkeit einer StadtGalerie zu prüfen. [...]
    Das hierfür vorgesehene Grundstück mit rund 15.000 m2 Größe liegt in der City der 63.000 Einwohner Stadt und umfasst das Herten-Forum sowie den direkt angrenzenden städtischen Parkplatz. Unmittelbar neben der geplanten StadtGalerie wird der neue Busbahnhof errichtet. Die Stadt Herten wird darüber hinaus die direkte Anbindung des Objektes an die übrige Fußgängerzone durch den Umbau des Kreuzungsbereiches zu einem fußgängerfreundlichen Kreisverkehr nachhaltig verbessern.
    In der neuen StadtGalerie Herten sind ca. 14.000 qm Mietfläche vorgesehen sowie 550 Stellplätze, die auf dem Dach angesiedelt sein sollen. Hierzu wird das vorhandene Herten-Forum grundlegend umgebaut und durch einen in etwa gleich großen Neubau erweitert. Das Kino als Magnet in den Abendstunden soll im Objekt verbleiben. Hinzu kommen ein Supermarkt, zwei größere Bekleidungshäuser und ein Unterhaltungselektronik-Fachmarkt.


    Die Eröffnung des Objektes ist für den Herbst 2013 geplant. Die Gespräche mit dem heutigen Eigentümer des Herten-Forums und der mit der Stadt Herten aufgenommene Dialog im Hinblick auf die Gestaltung des Gesamtobjektes werden nunmehr vertieft. Als Architekt arbeitet CONCEPTA erneut mit Chapman Taylor aus Düsseldorf zusammen, die europaweit zu den führenden Shopping Center Architekten zählen"

    Quelle: Concepta

  • Bottrop: Revitalisierung des Hansa-Zentrums



    Quelle:www.bottrop.de - Stadtleben


    PM: "Stadt Bottrop und Apollo-Redos geben Startschuss für Revitalisierung des Hansa-Zentrums


    Im Herbst dieses Jahres werden die Baumaßnahmen beginnen. Die Eröffnung der neuen Shopping-Mall ist für das Frühjahr 2013 geplant. Startschuss für den für Umbau war die Vereinbarung mit zwei Ankermietern. Der Elektrofachmarkt Saturn und der Modemarkt Kult/Olymp & Hades haben Mietverträge über 3.600 beziehungsweise 1.100 Quadratmeter unterschrieben. Insgesamt sollen auf 11.000 Quadratmetern 30 Filialisten aus den Bereichen Textil, Schuhe, Schmuck, Wohnaccessoires sowie Restaurants und Cafés in dem neuen Hansa-Zentrum Platz finden. In der Tiefgarage werden 240 Stellplätze eingerichtet.


    Für den Umbau wird das Gebäude aus den 1970er Jahren komplett entkernt und erhält ein neues Dachgeschoss. Redos investiert rund 50 Millionen Euro. Das in die Jahre gekommene Gebäude erhält ein neues Design, große Glasfronten, eine lichtdurchflutete Rotunde und drei Verkaufsebenen. Drei Etagen im Bestandsgebäude am Berliner Platz stehen darüber hinaus für Büronutzer, Arztpraxen und Wohnungen zur Verfügung.
    Die Entwürfe für das neue Hansa-Zentrum stammen von dem Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky aus Düsseldorf, die von der Architektin Beate Steinrücken vorgestellt wurden."


    Quelle: www.bottrop.de - Stadtleben

  • Duisburg: Noch ein Möbelmarkt

    Während Ostermann einen Möbelmarkt neben Ikea in Hochfeld plant und die Krieger-Gruppe auf dem Love-Parade-Areal eine Möbel-Höffner Filiale errichten will, eröffnet die Poco-Gruppe bereits im Herbst 2011 auf den Flächen des früheren Marktkauf-Baumarktes den 91. Einrichtungsmarkt der Gruppe.


    PM: "POCO baut seine Marktpräsenz im Ballungsraum Rhein-Ruhr weiter aus und eröffnet jetzt auch in Duisburg einen Discount-Einrichtungsmarkt. POCO nutzt dafür die zuletzt brach liegende Immobilie des früheren Marktkauf-Baumarktes an der Fehrbellinstraße 50 in Hochfeld. Die Neueröffnung des Einrichtungsmarktes, der eine Verkaufsfläche von 5.800 Quadratmetern aufweisen wird, findet noch im Herbst statt. 70 Arbeitsplätze entstehen. [...]
    Im Ruhrgebiet ist POCO unter anderem mit Märkten in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Bottrop und Essen stark vertreten. POCO-Märkte befinden sich außerdem in Wuppertal, Krefeld und Wesel."


    Quelle: POCO-Domäne - In Duisburg entsteht Markt Nummer 91

  • Mülheimer Forum: Versprechen und Wirklichkeit

    Im Mülheimer innenstädtischen EKZ Forum werden derzeit Flugblätter über den laufenden, 20 Millionen Euro kostenden Umbau verteilt - die schon jetzt attraktive Galerie soll noch viel schöner werden. Die Kommunalpolitiker hoffen auf eine Wiederbelebung der gesamten City. Die im verlinkten WAZ-Artikel sichtbare Visualisierung zeigt den Eingang vom Hauptbahnhof, dort sind die Arbeiten bereits fortgeschritten - wie das erste der beiden heute von mir gemachten Fotos zeigt:





    Am Eingang von der Schloßstrasse wird ebenfalls gearbeitet:





    Manch ein Leser könnte fragen, was an diesen Bildern so besonders sein sollte und wieso ich ihn mit diesem 08/15 behellige. Ungefähr so würde ich mein Urteil über das architektonische Ergebnis formulieren.

  • Mülheim & Dortmund

    ^ Das Mülheimer EKZ Forum habe ich heute erneut fotografiert:







    Wie man sieht, die Verantwortlichen setzen voll auf Bildschirme mit textuellen Anpreisungen der Galerie, die wohl das Unterbewusstsein der Kunden manipulieren sollen. Auf dem zweiten Foto steht dreimal, das Parken würde glücklich machen. Wenn mich die Architektur nach dem Umbau nicht besonders beglückt macht, liegt es vermutlich daran, dass ich dort nie geparkt habe.


    Zum Vergleich habe ich heute noch die Dortmunder Thier-Galerie fotografiert:





    Obwohl ich auch dort architektonisch nicht besonders begeistert wurde, fand ich die Gestaltung wesentlich ansprechender als in Mülheim. Das als Eingang wiederhergestellte Gebäude mit Säulen (Fotos hier) wirkt grandios. Schade, dass sein einstiger Bereich im Inneren nicht ablesbar ist.

  • Wuppertal: IKEA Home-Park


    Quelle: Stadt Wuppertal - Planung für IKEA wird konkret


    IKEA hat seine Pläne für den geplanten Home-Park in Oberbarmen vorgestellt.
    Geplant ist demnach:


    • Bau- und Eröffnungsjahr: 2014
    • Investitionsvolumen: 100 Millionen Euro
    • ein Ikea-Möbelhaus [25.500m²]
    • ein separat stehendes Fachmarktzentrum [Verkaufsfläche 21.400m²]
    • 1800 Parkplätze
    • Das Fachmarktzentrum soll folgende Sortimente enthalten: Möbel, Sport, Zoologischer Bedarf, Motorrad- und Zweiradzubehör, Elektronik, Fahrradartikel, Babybedarf, Lebensmittel, Matratzen und Gastronomie.


    Der Stadtentwicklungsausschuss wird am 7. Dezember über die Einleitung des Planungsverfahrens
    entscheiden.


    weiterführende Informationen: Ikea: Stadt stellt Projekt-Infos ins Netz - Westdeutsche Zeitung

  • Werl: Neubau Factory-Outlet-Center

    Eine bisher nicht benannte Investorengruppe plant in Werl ein Factory Outlet Center (FOC) zu errichten. So sollen auf 18.000 m² [Gesamtfläche 80.000 m²] etwa 60 bis 70 Shops entstehen. Die Brutto-Mietfläche incl. Parkplätze und Grünanlagen ist mit 25.000 m² veranschlagt. Konkretere Pläne sollen im Laufe der nächsten Wochen der Werler Stadtverwaltung vorgestellt werden.
    Widerstand gegen den FOC-Neubau formiert sich hingegen in den benachbarten Kommunen: So befürchten die Städte Soest, Unna, Lippstadt, Arnsberg, Hamm, Menden, Neheim und Lüdenscheid massive Kaufkraft-Verluste für ihre eigenen Innenstädte.


    Quellen:
    =2202&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=c010005139"]18.000 m² Factory Outlet Center in Werl
    Deutschlands größtes Factory-Outlet-Center in Werl? | mapolismagazin

  • Resolution gegen FOC´s auf der grünen Wiese

    PM: "Die Verbandsversammlung im Regionalverband Ruhr (RVR) befürchtet erhebliche negative Auswirkungen auf die Innenstädte in nahezu allen Kommunen der Metropole Ruhr durch neue großflächige Einzelhandelsvorhaben an den Rändern der Region. Konkret geht es um die geplanten Factory Outlet-Center in Remscheid und Werl, sowie den geplanten Homepark in Wuppertal. Als Reaktion hat das Ruhrparlament heute (19.12.) mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, um die Innenstädte und Ortszentren in der Metropole Ruhr vor ruinösem Wettbewerb zu schützen.
    Zudem fordern die Regionalpolitiker das Land NRW auf, „dringend klare gesetzliche Grundlagen zur Steuerung des großflächigen Einzelhandels zu schaffen“. Neue Einzelhandelsprojekte „auf der grünen Wiese“ würden zudem die Strategie des Landes aushöhlen, die Innenstädte durch umfangreiche Förderprogramme aufzuwerten und zu beleben."


    Die Resolution im Wortlaut: www.rvr.metropoleruhr.de
    Quelle: idr
    siehe auch: Factory Outlet Center: Heimischer Handel und Stadt machen mobil gegen Werler Pläne - Ruhr Nachrichten