Ruhr: Radschnellwege (u.a. RS1) [in Bau]

  • also ich finde das die dicke strasse und die ruinöse brache des berliner platzes eine größere bariere bilden als es die alte brücke sein konnte... überhaupt hab ich auch noch nich ganz verstanden warum man die uni nich auf den berliner platz gebaut hat mit erweiterungsfläche nach hinten...
    aber ich bin ja nich teil der stadtplanung
    nur meine ich wenn du den bahndamm aus nachvollziehbaren gründen als bariere ansiehst und dich jetzt befreit davon fühlst dann sag ich nur: pech gehabt! denn eine brücke samt wallanlage bleibt...


    mein gedanke war darum wenn schon eine brücke bleiben soll dann vl doch einfach teile von der brücke die eh schon da steht...

  • :) Eine Brücke bleibt zwar - es kommt aber eine weitaus zierlichere als Ersatz..
    Zum Thema Uni.. : Kann es nicht einfach sein, dass es damals an ähnlichen Gründen gescheitert ist, diese auf dem Berliner Platz zu bauen, die heute dafür verantwortlich sind, dass das Uni-Viertel sich erst so spät entwickelt? Seit wann werden denn die Bahnschienen nicht mehr gebraucht? Und seit wann gibt es keinen Großmarkt mehr am Berliner Platz? Ich kann mir vorstellen, dass das in der Plnungsphase noch eine Rolle gespielt hat..

  • kla is die brücke zierlicher aber das wäre die jetztige auch gewesen wären nur 2 oder 3 bögen der insgesamt glaub ich 14 hintereinander liegenden bögen erhalten geblieben ich finde das ist kein argument^^

  • Ich finde es schade, dass man nicht die Chance war genommen hat die Straße ein wenig Boulevard mäßig zu gestalten. Etwas breiter, mit mittlerem Grünstreifen, breiteren Bürgersteigen, ...
    Zumindest vom neuen Kreisverkehr bis an der Uni vorbei wäre doch genug Platz vorhanden gewesen.

  • Dir Brücke und das Stellwerk sind nun weg. Mir gefällt es sehr gut, so ist alles aus Richtung Bottrop kommend viel offener. Man hat einen freien Blick auf den Limbeckerplatz.
    Hier die ersten Fotos.


    Aus Richtung Limbeckerplatz:




    Aus Richtung Bottrop kommend:


  • Wow, also das hat sich doch mal richtig gelohnt!
    Viel mehr Licht und eine schmuddelecke weniger in Essen :daumen:
    Werden die Betonklötze links und rechts eigentlich auch noch ein wenig verkleinert? Wäre für die Optik ganz gut.

  • Also man muss sagen, jetzt wirkt das EKZ wirklich viel besser und der Campus öffnet sich jetzt langsam bezüglich der Innenstadt.


    Ich persönlich würde mich freuen, wenn man die nun kahle Wand künstlerisch gestalten würde, das würde Graffitis minimieren und der Ecke Charme geben. Insgesamt muss ich hier den Leuten zustimmen ich hätte nie gedacht, dass der Wegfall der Brücke soviel ausmacht.

  • Die Wallanlage und die überdimensionierten Stützwände bleiben wohl leider bestehen. Das trübt die Freude über die neu entstandene Sichtbeziehung ein wenig. Zumal diese Sicht alsbald wieder zerstört werden wird. Meiner Meinung nach ist die neue Brücke nicht gerade filigran und kein besonderer Hingucker. Eine Brücke im Stil der 224-Querung am Folkwangmuseum mit ansprechender Beleuchtung hätte diesem Standort gut getan. Leider aufrgund der Gegebenheiten mit Bahndamm/Radweg aber wohl kaum anders zu lösen als mit den Stützwänden.



    Nichtsdestotrotz wurde die Zufahrt zum Limbecker Platz durch den Wegfall dieses Schandflecks massiv aufgewertet. Insbesondere bei voller Beleuchtung des EKZ wird dies ein eindrucksvolles Bild sein, anders als bei RRZ und Centro, wo einen Parkhäuser empfangen. Bleibt zu hoffen, dass sich auch an den Seiten der Segerothstraße bald etwas tut. Insbesondere der Abriss der Mauern am Rande des zukünftigen Universitätsviertels tut Not. Was übrigens fehlt ist ein entsprechendes "Marketing" für das Uni-Viertel vor Ort, wie beispielsweise am Krupp-Headqurter. Es muss ja nicht gleich so eine kostspielige "Bauzaun-Variante" wie an der Altendorfer Straße sein, aber die einzige Tafel mit Informationen und einem Rendering steht meines Wissens am Rheinischen Platz. Am Berliner Platz wird leider auf die Baumaßnahme nicht aufmerksam gemacht. Zumindest dies wäre spätestens nach Räumung der Flächen für das EKZ-Baumaterial wünschenswert.

  • Eröffnung der Brücken im Gelsenkirchener Hafenbereich


    Quelle: Pressedownloads Metropole Ruhr


    PM: "Zwei neue Brücken weihen der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Stadt Gelsenkirchen am Samstag, 20. Juni, ein. Die Rad- und Fußgängerbrücke am Hafen Grimberg verlängert die Erzbahntrasse von der Jahrhunderthalle Bochum bis zur Halde Hoheward im Kreis Recklinghausen. Die nahegelegene Hafenbrücke Graf Bismarck am Südufer des Kanals schließt eine Lücke auf dem Emscher Park Radweg zwischen Duisburg und Dortmund.[...]
    Die Projektträger Regionalverband Ruhr (RVR), Stadt Gelsenkirchen und LEG Stadtentwicklung GmbH & Co. KG konnten die Brückenneubauten mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW realisieren.
    HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die vollständige Pressemitteilung finden Sie ab 14 Uhr am Samstag, 20. Juni, online unter www.rvr-online.de/presse/aktuelles/presseinfo.php."


    Quelle: Presseverteiler Regionalverband Ruhrgebiet (RVR)


    EDIT:

    • Rad- und Fußgängerbrücke am Hafen Grimberg: "Die asymmetrische Stahlkonstruktion vom Ingenieurbüro Schlaich Bergermannund Partner aus Stuttgart überquert den Rhein-Herne-Kanal in einem halbkreisförmigen Bogen. Nur an einem 48 Meter hohen Stahlpylon auf der Nordseite des Kanals hängend, hat die geschwungene Brücke eine Spannweite von rund 150 Metern. Die nördliche, 37 Meter lange Rampe steht auf einer Betonstützmauer, die südliche, 34 Meter lange Rampe auf einem Erddamm. Verbaut wurden über 600 Kubikmeter Beton und 235 Meter Großbohrpfähle für die Widerlager sowie 400 Tonnen Stahl und 465 Meter Seil für die Hängekonstruktion."



    • Hafenbrücke Graf Bismarck: "Die Brückenkonstruktion vom Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann aus Köln ist gekennzeichnet durch einen schlanken, etwa 30 Meter hohen Einzelpylon, an dem die geschwungene Stahlbrücke aufgehängt ist. Das mehrals siebzig Meter lange Bauwerk hat eine hohe Ausstrahlung auf das zu entwickelnde Gebiet südlich des Kanals."


    Quelle: Auszug aus dem Newsletter Route Industriekultur

  • #154 Philip


    Ich teile deine Auffassung. Der Bereich zwischen neuem Kreisel und der B224 ist bereit genug, um dort eine breite Strasse mit grünem Mittelstreifen zu installieren. Wie Nietnagel unter #158 schreibt, bleiben die Stützwände wohl erhalten und das wird dann auch der Grund sein, warum man die von dir ins Spiel gebrachte Möglichkeit nicht in Betracht gezogen hat. Ich finde es allemal schade. Finde auch, und das sage ich als bekennender Fahrradfahrer, dass man dem Radweg nicht so eine hohe Priorität hätte einräumen dürfen. Durch den Radweg bleibt der Bahndamm, wenn auch in schmaler Form, erhalten und das hätte meiner Meinung verhindert werden müssen, um ein lückenloses Zusammenwachsen der Quartiere zu ermöglichen. Und wie eben schon gesagt, hätte man auch in Sachen Strasse andere Akzente setzen können.

  • Zur den Betonstützen.


    Am Wochenende habe ich im Vorbeifahren gesehen, dass man dort schon kräftig dabei ist jene abzubrechen. Zum Glück muss man wohl sagen, denn das hätte selbst bei einer schmaleren Brücke das Gesamtbild schon stark gestört.

  • Bin gestern mal an der Stelle vorbei gefahren und was soll ich sagen, die linke Stützwand der Brücke in Fahrtrichtung Limbecker Platz ist schon komplett verschwunden :daumen:


    Sehr gut wie ich finde! Die rechte Seite wird dann doch sicher auch noch abgerissen?! Naja, wir werden sehen.


    Gruß!

  • Zu #154, #159 und #161


    Stützwände ➝ Kein Boulevard möglich
    Stützwände im Abriss ➝ Boulevard im Bau?


    Schön wäre es ja schon...

  • ^^^


    Damit bestünde in der Tat die Möglichkeit, die großzügig angelegte Bottroper Strasse bis zum Berliner Platz fortzuführen. Sinn würde es meiner
    Meinung nach machen.

  • Weiß jem. was mit den alten Brücken passiert, die über die Gladbeckerstraße gehen, Höhe der Universität? Die Bahnlinie als auch die Brücke die über die Segerothstraße geht wurden doch auch schon beseitigt.

  • Da wäre ich mir nicht so sicher, die geplante kulturroute soll dort an den Fahrradweg angeschlossen werden. Ich finde zwar den Link nicht mehr aber eine Grafik mit dem Anschluss ist unter "Essen: Wege zum Wasser [Status: Planung & Bau]" zu finden http://www.deutsches-architekt…rum/showthread.php?t=7850. Es werden aber wahrscheinlich nicht alle Brücken gebraucht, es sei denn, der Weg soll bis ins Hallo verlängert werden. Wer weiß...


    Martin

  • soo war gestern mal wieder unterwegs und hab mal den vortschritt der erd- und Brückenarbeiten festgehalten


    Bilder vom 28.07






    alle bilder von mir

  • Es passt hier thematisch irgendwie hin: Am nächsten Wochenende wird die nächste größere Bahnbrücke der Rheinischen Bahn entfernt, die Brücke "Hamborner Straße" - deshalb gibt es auch Ersatzverkehr für die Tram. Damit verschwindet eine ärgerliche Störungsquelle für die Straßenbahn in Essen!


    Für die Brücke im Bereich der Gladbecker Straße war kürzlich zu lesen, dass diese im vierten Quartal diesen Jahres verschwinden wird.