Ruhr: Radschnellwege (u.a. RS1) [in Bau]

  • Ruhr: Radschnellwege (u.a. RS1) [in Bau]

    Der Rad- und Wanderweg auf der Rheinischen Bahntrasse wurde nun endlich in Angriff genommen; die Bauarbeiten haben begonnen. Vom Campus der Universität Essen ausgehend, soll in den nächsten ca. 10 Jahren ein ca. 22 Km langerRad- und Wanderweg bis an den Rhein nach Duisburg entwickelt werden.


    In den ersten ca. 6 Km langen Bauabschnitt, der sich bis zum Frohnhauser Weg erstreckt, investieren RVR und das Land NRW rund 12 Mio. €.


    Die etwa 20 Meter tiefe Brücke über der Segerothstraße wird für rund 830.000 € abgerissen und durch eine filigranere, etwa 4 Meter tiefe Brücke ersetzt. Der Abriss soll in einem Zeitfenster erfolgen, das etwa um die Ostertage herum liegen dürfte.


    Guckst Du hier --> Der Westen

  • Dadurch, da die Stützwände links und rechts erhalten bleiben, sieht die Konstruktion auf dem Bild leider nicht sehr filigran aus. Ich hatte auf eine Brücke ähnlich der zwischen Glückaufhaus und Museum Volkwang gehofft. :(

  • Der Erhalt der Stützwände liegt wohl am Faktor Kosten. Mir war erstmal gar nicht genau klar, warum man an dieser Stelle eine Brücke errichtet. Sie soll wohl eine Fahrtour der Radler ohne Zwischenstops sichern.

  • Klar, die steht im Zusammenhang mit dem Fahrradweg Richtung Rhein. Ich freue mich schon auf die Ostertage, wenn der alte Schrott endlich ausgedient hat. Die jetzige Brücke ist so häßlich und wird von so vielen Auswärtigen passiert - da wird es höchste Zeit, dass die Ecke heller und freundlicher wird. Die Stützwände werden in diesem Zusammenhang doch sicherlich noch einmal aufgehübscht.. da würde ich mir keine Sorgen machen.


    Gibt es eigentlich Bilder von der Abriss-Stelle neben der Brücke?

  • #112


    Hoffe auch, dass man dann wenigsten diese Stützwände noch saniert, sonst bleibt ein bißchen vom Schmuddel-Charakter.


    Schade finde ich überdies, dass man die Chance nicht genutzt hat, die Straßenkuhle aufzuschütten. So hätte man diesen Bereich ans übrige Straßenniveau anpassen können. Vermutlich fehlt aber auch dafür das liebe Geld...:Nieder:

  • Stützwände

    @ Turmbauer - #114


    Ich denke, dass die Sanierung der Stützwände sichergestellt ist, das sieht man doch sehr schön unter #110 in der Animation. Alles andere würde meine Fantasie übersteigen.

  • Ergänzung zu dem Beitrag von Kyrosch:


    Die Brücke über die Segerothstraße in Essen wird erneuert.
    http://www.rvr-online.de/press…bauprojekte09.php?p=7,0,3



    Bild: [url=http://www.rvr-online.de/presse/aktuelles/127010100000040956.php?p=7,0,4]Regionalverbund Ruhr[/url] bzw. Architekturbüros Halfmann


    Ich erlaube mir mal hier ein aktuelles Bild von der Brücke zu posten. Für den Vorher/Nachher-Effekt.



  • Ich erlaube mir mal hier ein aktuelles Bild von der Brücke zu posten. Für den Vorher/Nachher-Effekt.




    Aha - verschwindet das Gebäude rechts vor der Brücke dann auch mit der Zeit? Schade drum wäre es ja nicht - vor allem, wenn der "Wall" richtung Univiertel wie in der Animation einigermaßen nett begrünt wird.

  • Rheinische Bahn Essen (RBE)

    Auf der Internet-Seite des Planungsbüros DTP-Essen (Davids, Terfrüchte + Partner – Landschaftarchitektur, Umweltplanung & Stadtentwicklung) gibt es eine PDF-Datei (49 Seiten, 8,4 MB) mit weiteren Informationen zum Radwege-Projekt Rheinische Bahn Essen.



    [size=-2]Rheinische Bahn Essen im Bereich Univeristätsviertel[/size]
    [size=-2]Bild: Planungsbüro DTP-Essen, 2008, PDF-Datei [/size]


    Der Reisebusparkplatz und die Radfahrerbrücke an der Segerothstraße sollen bis 2010 fertig sein.



    [size=-2]Rheinische Bahn Essen im Bereich Segerothstraße / Uni-Tor West[/size]
    [size=-2]Bild: Planungsbüro DTP-Essen, PDF-Datei [/size]


    Der Rückbau der alten Eisenbahnbrücken an der Gladbecker Straße soll folgen. Laut Plan werden nur noch zwei schmale Radfahrerbrücken bleiben, eine davon als Anschluss zum Energie-Quartier / Nordviertel (Eltingviertel), die andere führt in Richtung Viehofer Platz.



    [size=-2]Rheinische Bahn Essen im Bereich Gladbecker Straße / Uni-Tor Ost [/size]
    [size=-2]Bild: Planungsbüro DTP-Essen, PDF-Datei [/size]




    [size=-2]Die vielen Brücken an der Gladbecker Straße / Uni-Tor Ost werden abgerissen.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio , 2008[/size]


    [/URL]
    [size=-2]Das „dunkle Loch“ verschwindet.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio , 2008[/size]



    [size=-2]Heutige Brücke in Richtung Viehofer Platz.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio , 2008[/size]



    [size=-2]Heutige Brücke in Richtung Energie-Quartier / Nordviertel (Eltingviertel) [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio , 2008[/size]

  • Wirklich schön, dass sich da was tut, wird mit der vermutlich baldigen Renovierung des Essener Campus und dem Universitätsviertel sicherlich schön wirken. vorallem kömmt dann ein weiterer SChandfleck im Norden von Essen weg.


    Wird eigentlich eine Haltestelle an der Uni geplant, oder sehe ich das falsch ?

  • ^^ Westropolis


    Ich denke, Wes, dass Du das wohl falsch siehst. Das wird ein reiner Rad- und Wanderweg, nicht mehr und nicht weniger - keine Bimmelbahn mehr,. Keine Bimmelbahn - keine Haltestelle :D

  • Spatenstich Radweg "Rheinische Bahn"

    Pressemitteilung:


    Zitat: "Am kommenden Mittwoch, 17. Juni, startet mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Ausbau der "Rheinischen Bahn" von Essen nach Duisburg. Rund 21 Kilometer lang soll der kombinierte Rad- und Wanderweg werden und die Universitätsgelände in Essen und Duisburg verbinden.


    Begonnen wird im ersten Abschnitt mit der fünf Kilometer langen Strecke von der Essener Segerothstraße bis zum Kaldenhoverbaum an der Mülheimer Stadtgrenze. Sieben Brücken werden hier instand gesetzt, eine neue gebaut. Zwischen Innenstadt und Altendorf ist der fünf Meter breite Radweg asphaltiert und beleuchtet.
    Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich auf rund zwölf Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen und die EU fördern das Projekt im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe (ÖPEL) zu achtzig Prozent. Weitere zwanzig Prozent sind Eigenmittel des RVR. Der Ausbau des ersten Abschnitts wird voraussichtlich im Mai 2010 beendet sein.


    Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de"


    Quelle:
    Presseverteiler des RVR

  • Ist schon jemand vorbeigekommen? Ich hoffe, die Brücke ist bald weg. Das wäre ein erster Schritt, die gefühlte Barriere zwischen Uni und Innenstadt zu sprengen. Außerdem verschwindet eine Schmuddelecke aus der Innenstadt.


    Irgendwie hat sich dieser dunkle Raum bei mir mit meinen Assoziationen der Uni verknüpft - Auch der Uni kann es nur gut tun, wenn sie endlich eine etwas repräsentativere "Anfahrt" aus der City erhält.. Gerade wenn man vom Berliner Platz in Richtung Uni spaziert, empfinde ich den Entwurf des Architekturbüros Halfmann als enorme Aufwertung.
    Wenn man bedenkt, wie viele Studenten, Fussballfans in Fanbussen, oder sonst Reisende aus (bzw. in Richtung) Norden durch dieses Schmuddeltor geführt wurden, ist es eine Schande, dass das Ding erst jetzt verschwindet.. Aber wenigstens passiert jetzt etwas!


    Ich freue mich schon auf die ersten Bilder.

  • naja gut schmutzig ist sie gewesen die brücke keine frage dunkel dazu... aber warum nicht so wie es bochum gemacht hat neue beleuchtungskonzepte für die alten genieteten stahlbrücken rund um die innenstadt und die brücken selbst natürlich erstmal in einen ansehnlichen zustand versetzt und schon sind aus den schmudelligen schandflecken representative tore zur innenstadt geworden.
    bei der brücke an der uni wäre meine bescheidene hoffnung gewesen, das man schon ein paar bögen herraus nimmt -keine frage-, denn ich empfand sie auch als eindeutig zu lang, wenn aber eh eine brücke dort neu gebaut werden soll, dann hätte es mich gefreut, wenn zwei oder 3 bögen nebeneinander erhalten worden wären. denn das diese brücke kein bisschen baufällig oder einsturzgefährdet ist haben die abrissarbeiten gut genug bewiesen^^ ich war gestern und heute abend jewals 2 stunden dort und man kann sagen die brücke leistet erbitterten wiederstand! das gestern beim ersten bogen 3 anläufe der demontage gescheitert sind mag ich noch verstehen -halt der erste versuch- aber auch vorhin war die abrisskolonne immer wieder überrascht das ein paar zentimeter noch nicht durchtrennter alter stahl den zugkräften eines riesigen krans mit erfolg wiederstehen können!vorhin zum beispiel konnte ein bogen erst nach 5 hebeversuchen und den einzelnen versuchen folgenden einsätzen des schweißbrenners aus seinen fudamenten gehoben werden und hing dann immernoch an einer seite fest so das der bogen sehr weit herum gerissen wurde bis er sich laut knallend von seiner letzen bindung löste....

  • Repräsentative Tore zur Innestadt gefallen mir auch - allerdings gehört die Uni für mich zur Innenstadt dazu. Deswegen wäre die Brücke in meinen Augen kein vernünftiges Tor gewesen. Sie bildete zusammen mit den Schienen eine Schneise und ich bin froh, dass ein weiterer Schritt getan ist, Uni und City zusammenwachsen zu lassen.