Darmstadt: T-Online errichtet neue Firmenzentrale

  • Darmstadt: T-Online errichtet neue Firmenzentrale

    Sireo baut Firmensitz von T-Online in Darmstadt

    Die Sireo Real Estate Management, eine Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Telekom, hat in Darmstadt den Grundstein für die neue Unternehmenszentrale von T-Online gelegt. Der Gebäudekomplex auf dem Areal des Forschungs- und Technologiezentrums (FTZ) in der Weststadt bietet Platz für 2.000 Mitarbeiter und kostet 190 Mio. EUR. Ende 2004 will T-Online einziehen. Der Internet-Anbieter verlegt seine Unternehmenszentrale mit dem Umzug von Weiterstadt zurück nach Darmstadt. Der Entwurf der Gebäude stammt von den Architekten Siat und Lengfeld.

    Quelle: Immobilienzeitung



    Hat jemand Bilder?

  • habe leider keine, aber hab ein bild in der zeitung gesehen: man stelle sich vor...ein campus mit mehreren glasriegeln...und mehr nicht, leider

  • Hallo allerseits,


    auch bei diesem Projekt haben wir unsere Finger mit
    drin ;-) (wie bei den TenTowers in München)






    Erste Informationen zu diesem Projekt und auch einige
    Visualisierungen finden sich unter:


    http://www.tc-darmstadt.de


    Aktuelle Aufnahmen der Baustelle folgen in Kürze.



    Die Gebäude sind architektonisch nicht allzu aufregend.


    Funktionale Bauten mit relativ viel Glas - vielleicht weniger
    repräsentativ nach Außen aber bestimmt ein helles,
    angenehmes Gebäude um darin zu arbeiten...


    Gruß


    Frank
    --
    http://www.fom-hd.de

  • Re: Darmstadt: T-Online errichtet neue Firmenzentrale


    Sireo baut nicht den T-Online Firmensitz. Die Sireo hat das das Projekt in der Frühphase entwickelt. Faktisch gebaut wird es von Hochtief, Generalübernehmer sind die FOM Future Office Management und die LEG Landesentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg. Den Grundstein hat - wenn man so will -
    T-Online selbst gelegt ;-)


    Die Projektvolumen beträg rund 200 Mio. Euro.


    Gruß


    Frank

  • schindelbeck

    Zitat

    auch bei diesem Projekt haben wir unsere Finger mit


    Um Klarheit zu schaffen: Sind Sie ein Projektmanager, Architekt oder sonstwie Beteiligter? :)


    Zitat

    Funktionale Bauten mit relativ viel Glas - vielleicht weniger
    repräsentativ nach Außen aber bestimmt ein helles,
    angenehmes Gebäude um darin zu arbeiten...


    Würde man nur etwas weniger Glas verwenden (*) und dafür die Fassaden um etwas individuelles ergänzen, könnte das Gebäude nur gewinnen. Es muß nich mal viel kosten - nicht so wie die teuren Materialien, die Adolf Loos vevorzugt hat *ggg* - bloß nur es ermöglichen, das Gebäude sofort zu erkennen.
    Dadurch wäre womöglich die Mietersuche einfacher - ist auch eine Funktion! :cool:


    -------------------------------------
    (*) In sämtlichen Architekturhandbüchern - wie Neufert - gibt es Empfehlungen des Verhältnisses der Fensterfläche zur Fläche diverser Raume - und diese immer von - bis ! :cool:

  • Zitat

    Original geschrieben von Bewacher
    Um Klarheit zu schaffen: Sind Sie ein Projektmanager, Architekt oder sonstwie Beteiligter? :)


    Ich bin bei der FOM im weitesten Sinne für Öffentlichkeitsarbeit
    tätig, allerdings in Verbund mit allen "handwerklichen" Tätigkeiten
    im Bereich Fotografie, Layout und Web.
    Auf der Visitenkarte steht IIRC "Leiter Öffentlichkeitsarbeit,
    Webmaster, Fotografie". Die Zuständigkeiten sind in einer noch
    überschaubaren Firma fließend ;-)



    Zitat


    Würde man nur etwas weniger Glas verwenden (*) und dafür die Fassaden um etwas [b]individuelles

    Zitat

    ergänzen, könnte das Gebäude nur gewinnen.


    Auch hier ist es (leider) so, daß wir als GÜ keinen
    Einfluß mehr auf die Gestaltung des Objektes hatten.
    Die richtigen Adressaten wären die Architekten (SIAT).


    Über die Architektur lässt sich natürlich trefflich streiten,
    persönlich hätte ich es mir auch etwas markanter
    gewünscht.


    Zitat


    Dadurch wäre womöglich die Mietersuche einfacher - ist auch eine Funktion! :cool:



    In diesem Fall hat der Mieter sicherlich ein gewichtiges
    Wörtchen schon im Vorfeld mitgesprochen.


    Ob bei Bürogebäuden mit markanten Merkmalen tatsächlich
    die Mietersuche erheblich einfacher ist sei mal dahingestellt.


    Es kann sogar genau ins Gegenteil umschlagen - das sind dann
    oft kontrovers diskutierte Geschmackssachen (von
    Geschäftsführern...) und entsprechend handelt man sich gerade
    Probleme mit potentiellen Mieter ein.


    Trotzdem natürlich nichts gegen markante und schöne Architektur!


    Gruß


    Frank
    --
    http://www.fom-hd.de

  • Danke, daß endlich mal ein direkt Beteiligter reagiert! :)


    Zitat

    Auch hier ist es (leider) so, daß wir als GÜ keinen Einfluß mehr auf die Gestaltung des Objektes hatten. Die richtigen Adressaten wären die Architekten (SIAT).


    Interessant: Als es im DWF noch überhaupt Debatten gab, hat mir PJ/Punkt ständig weißgemacht, die Architekten würden genau das liefern, was der Auftraggeber wünscht - was ja auch plausibel klingt.


    Zitat

    Ob bei Bürogebäuden mit markanten Merkmalen tatsächlich die Mietersuche erheblich einfacher ist sei mal dahingestellt.


    Ich habe paarmal in der "Immobilien Zeitung" Artikeln gelesen, nach denen individuelle Architektur Vorteile bringt. Klar darf dies keine wesentlichen Mehrkosten verursachen - es muß ja auch nicht die barocke Üppigkeit sein...


    Zitat

    Es kann sogar genau ins Gegenteil umschlagen - das sind dann oft kontrovers diskutierte Geschmackssachen (von Geschäftsführern...) und entsprechend handelt man sich gerade Probleme mit potentiellen Mieter ein.


    Wie gesagt - man muß nicht gleich übertreiben. Hundertwasser oder Gehry sind nicht Jedermanns Sache - aber ein paar Alu-Platten in angenehmer RAL-Farbe (damit es nicht nur Glas wird) oder Glasgravuren oder bemalte Säulen oder markanter Eingang... :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Bewacher


    Interessant: Als es im DWF noch überhaupt Debatten gab, hat mir PJ/Punkt ständig weißgemacht, die Architekten würden genau das liefern, was der Auftraggeber wünscht - was ja auch plausibel klingt.


    Auch da ist es wohl wie im richtigen Leben, daß der Auftraggeber
    in der Regel noch gar nicht weiß was er sich wünscht und sich
    dann unter den Vorschlägen eher etwas heraussucht ;-)


    Zitat


    Ich habe paarmal in der "Immobilien Zeitung" Artikeln gelesen, nach denen individuelle Architektur Vorteile bringt. Klar darf dies keine wesentlichen Mehrkosten verursachen - es muß ja auch nicht die barocke Üppigkeit sein...


    Ich gehe auch davon aus, daß prägnante und gelungene Archtikektur eher von Vorteil ist, "individuell" kann allerdings
    viel bedeuten...


    Zitat


    Wie gesagt - man muß nicht gleich übertreiben. Hundertwasser oder Gehry sind nicht Jedermanns Sache - aber ein paar Alu-Platten in angenehmer RAL-Farbe (damit es nicht nur Glas wird) oder Glasgravuren oder bemalte Säulen oder markanter Eingang... :) [/B]


    Hmm - dazu fällt mir eines unserer Gebäude in Unterschleißheim
    ein: http://www.it-port.info


    Hier sind die farbigen Platten und die farbigen Säulen durchaus
    umstritten...


    Gruß


    Frank
    --
    http://www.schindelbeck.org

  • Willkommen im Forum schindelbeck :)


    War echt höchste Zeit dass sich hier mal ein 'Offizieller' meldet - jetzt ist der gute Bewacher endlich glücklich :D

  • Jai-C


    Sind die Moderatoren etwa... unglücklich, daß es jetzt seriös, sachlich und konkret mit einigen Chancen für etwas Wirkung zugeht? :zunge:


    Zitat

    Original geschrieben von schindelbeck
    Auch da ist es wohl wie im richtigen Leben, daß der Auftraggeber in der Regel noch gar nicht weiß was er sich wünscht und sich dann unter den Vorschlägen eher etwas heraussucht


    Ich hoffe, die Projektentwickler werden künftig wesentlich bewußter über die Gestaltung nachdenken. Es kann nur schlecht aussehen, wenn ein Architekt mit der Auswahl kommt:
    # Einheitsfassade: Weißer Putz (wie Le Corbusier es einst geboten hat...)
    # Einheitsfassade: Vollglas (wie immer... ;-) )
    # Einheitsfassade: Sichtbetonklotz (weil in einer Architekturdogmatikerzeitschrift stand, sowas gefällt fast niemandem und könnte als "elitär" gelten... :D )


    Ein interessantes Experiment wäre es, die Varianten so früh wie möglich ins Web zu stellen und Reaktionen des Publikums zu lesen - bei solchen Objekten wie Einkaufszentren wäre sowas sogar dringend geboten?


    Zitat

    Hmm - dazu fällt mir eines unserer Gebäude in Unterschleißheim
    ein: http://www.it-port.info
    Hier sind die farbigen Platten und die farbigen Säulen durchaus
    umstritten...


    Ich habe es gesehen - die farbigen Platten (viele Farben - 1-2 könnten auch langen) sind "zufällig" angeordnet, etwa so wie die farbigen Glasscheiben des Bürohochhauses Colorium in Düsseldorf. Man ist doch gewohnt, daß eine Fassade einen gewissen Rhytmus hat... :)