Baugeschehen: restliches Stadtgebiet

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    DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein >Standort<


    Vom Rohbau habe ich noch ein paar Bilder.
    Ca. zwei Wochen alt.


    So wie es scheint, ist im inneren wohl bereits alles fertig, [[?]] währenddessen außen noch gewerkelt werden muss:




    Sicht von Unritzstraße:



    Januar 2018


  • Es tut sich etwas auf dem Grundstück.
    Man hat hier sozusagen fast die gesamte Fläche beräumt, bis auf eine Ziegelwand.
    Nach dem Abriss des Hauses, war noch ein Teil des Erdgeschoßes sichtbar.
    So wie es aussieht, wird hier irgendetwas neues Entstehen.


    Aktuelle Bilder:




    Die zu sehende Einfriedung plus Zugang zum Grundstück scheint erhalten zu bleiben. ?



    Januar 2018

  • Gewerbegebiet an der Jagdschänkenstraße/Stadtteil Stelzendorf


    Zuletzt hier im Beitrag <


    Aktuell bauen drei Firmen ihren neuen Sitz am Standort..


    Es wäre schön, wenn sich die Gewerbeschachtel irgendwann ins nichts auflösen würde,
    und man an der Kreativität und der Aussprache seines Unternehmens, nicht nur Virtuell gesehen, sich Gedanken macht.
    Hier jedenfalls, kommt es wenigstens schon einmal in eine Art der Abwechslung.
    Schön ist es Teilweise dennoch nicht, was wie im ersten Bild gut zu sehen, so in die Landschaft gestellt wird.


    Ein paar aktuelle Ansichten:


    Das hier zu sehende ist in den letzten Monaten neu entstanden.



    Vorderseite des im ersten Bild zu sehenden Baus:



    Links etwas angeschnitten, übrigens eine Firma, die sich mit Fassaden beschäftigt...


    Projekt Nummer zwei:








    Und Projekt Nummer 3...





    Januar 2018

  • Wie wär’s mit Brachflächennutzung?


    Gewerbegebiet an der Jagdschänkenstraße/Stadtteil Stelzendorf


    Aktuell bauen drei Firmen ihren neuen Sitz am Standort..


    Ich find es furchtbar, dass es nach wie vor nicht in nennenswertem Umfang gelingt, solchen wahrlich nicht all zu großen Gewerbeeinrichtungen auf bereits bebauten bzw. bebaut gewesenen Flächen einen Platz zu geben. Damit wird die Stadt immer chaotischer, der Grünrand rückt immer weiter nach außen (Jagdschänkenstraße) und innenliegende Grünbereiche gehen verloren (Rottluff/Rabenstein).

  • Zu den Bildern aus dem Gewerbegebiet aus dem Gewerbegebiet Jagdschänkenstraße reiche ich die Firmen und deren letzte Erwähnung nach, damit das über die DAF-Karte nachvollziehbar bleibt:


    1. Pixxprint GmbH (zuletzt hier)
    2. IMK Engineering GmbH (zuletzt hier)
    3. CeWOTec gGmbH (zuletzt hier)


    Zu Hannes Kuhnerts Einwand: Aktuell läuft ja eine recht große Diskussion in der Stadt, die sich an dem geplanten Gewerbegebiet zwischen Anschlussstelle Rottluff und Rabenstein entzündet hat und auch in die Richtung geht, dass dieses durch eine vermehrte Brachflächenentwicklung vielleicht gar nicht benötigt würde (siehe etwa Freie Presse oder sehr ausführlich folgende Ratsanfrage). Ich bin auch kein Freund dieser gesichtslosen Gewerbegebiete am Stadtrand und würde mir mehr Bemühungen der Stadt zur Entwicklung innerstädtischer Brachflächen wünschen, aber trotzdem muss man auch aufpassen, dass man sich nicht wegen einer nur schwer umsetzbaren Idealvorstellung die Möglichkeiten zu wirtschaftlicher Entwicklung verbaut. Mein Eindruck ist nach wie vor, dass die meisten Firmen unbedingt eine grüne Wiese mit möglichst nur 100 Metern bis zur Autobahn wollen und nicht bereit sind, die überschaubaren Nachteile einer zentrumsnäheren Lage in Kauf zu nehmen. Es sind schon genug Chemnitzer Firmen ins Umland abgewandert, weil sie keine wunschgemäßen Flächen bekommen haben.

  • Gewerbeentwicklung

    Aktuell läuft ja eine recht große Diskussion in der Stadt, die sich an dem geplanten Gewerbegebiet zwischen Anschlussstelle Rottluff und Rabenstein entzündet hat und auch in die Richtung geht, dass dieses durch eine vermehrte Brachflächenentwicklung vielleicht gar nicht benötigt würde (siehe etwa Freie Presse oder sehr ausführlich folgende Ratsanfrage).


    Ich bin auch kein Freund dieser gesichtslosen Gewerbegebiete am Stadtrand und würde mir mehr Bemühungen der Stadt zur Entwicklung innerstädtischer Brachflächen wünschen, aber trotzdem muss man auch aufpassen, dass man sich nicht wegen einer nur schwer umsetzbaren Idealvorstellung die Möglichkeiten zu wirtschaftlicher Entwicklung verbaut. Mein Eindruck ist nach wie vor, dass die meisten Firmen unbedingt eine grüne Wiese mit möglichst nur 100 Metern bis zur Autobahn wollen und nicht bereit sind, die überschaubaren Nachteile einer zentrumsnäheren Lage in Kauf zu nehmen. Es sind schon genug Chemnitzer Firmen ins Umland abgewandert, weil sie keine wunschgemäßen Flächen bekommen haben.


    Auch wenn ich kein großes Problem mit Unternehmenswanderungen habe und einen Wettbewerb in Flächenversiegelung und Zersiedlung – analog zu einem Steuersenk-Wettbewerb, wie Trump in zwei Ebenen höher befeuert (?) – zugunsten des Anziehens von Unternehmen als vollkommen abwegig ansehe:


    Ich hab kein all zu großes Problem mit neuen Gewerbestandorten …


    … wenn gleichzeitig die nicht- und untergenutzten Flächen in der Stadt kontinuierlich sinnvoll gewandelt werden.


    Hier ein Fleckchen Abrissbrache, da ein paar tausend Quadratmeter Freifläche und dazwischen eine noch genutzte Bude – das ist Zivilisationsmüll und ich sehe nicht, dass es recht wäre, das so zu hinterlassen.


    Ja, Eigentum ist ein hohes Gut.


    Aber wir haben auch die öffentliche Hand und die hat den Auftrag, mit Planung und Abstimmung private Aktivitäten so zu lenken, dass gesellschaftliche Ziele etwa raumgestalterischer und ökologischer Natur erreicht werden.


    Ein neues Gewerbegebiet auf einem der letzten größeren innenliegenden Freiräume mit einem Hecken- und Gebüschstreifen umfassen, das ist keine wirkliche Leistung. Eine wertvolle Leistung könnte es sein, die Gewerbeentwicklung an der Zwickauerstraße und ihrem Umfeld zu fördern, an Alt-Industrie-Standorten und in Noch-Rest-Wohn-Bereichen. Dazu zur Autobahnnähe im Vergleich zur Jagdschänkenstraße und zu Rottluff/Rabenstein: 2–3 Kilometer über Hauptstraßen zur Autobahn, dass ist immernoch kategorisch näher an einer Autobahn als 95% des keineswegs deindustrialisierten Erzgebirges. Schwer umsetzbar? Genau für die schwierigen Sachen haben wir Legislative und Exekutive, nicht um erklärt zu kriegen, was alles nicht gehe (= nicht von allein geht).

  • Gewerbeentwicklung

    … und ich könnte sogar den Gewerbestandort Rottluff/Rabenstein ganz gut akzeptieren, wenn er aktiv in die Stadt integriert würde, samt Bau einer Stadtbahn.


    Vor einigen Jahren ist eine (Teil-)Nutzung der Bahntrasse Wüstenbrand-Küchwald im Bereich Rottluff/Rabenstein von der Stadt verworfen worden – vorgeblich mangels Siedlungsnähe, und damals hatte dieses Gegenargument noch nennenswert Substanz.


    Aber inzwischen ist dort baulich so viel passiert, dass die Trasse im Bereich Rottluff/Rabenstein ziemlich günstig liegt und als Entwicklungsachse für die Zukunft dienen könnte. Einfach mal etwas größer und grundsätzlicher denken!

  • Ich denke, wir sind da innhaltlich gar nicht weit auseinander. Ganz besonders kann ich den Hinweis auf die Bahntrasse Chemnitz - Wüstenbrand unterschreiben. Ich hatte hier im Forum auch schon mal irgendwo den Vorschlag gebracht, dass die doch eigentlich prädestiniert für eine Wiederbelebung durch das Chemnitzer Modell ist, zumindest bis nach Rabenstein. Die Idee fand ich damals schon restlos überzeugend und hatte mich gewundert, warum ich keine diesbezügliche Debatte mitbekommen hatte. Gab es dazu wirklich mal eine begründete Ablehnung der Stadt?

  • Bahntrasse Rottluff/Rabenstein

    Ganz besonders kann ich den Hinweis auf die Bahntrasse Chemnitz - Wüstenbrand unterschreiben. Ich hatte hier im Forum auch schon mal irgendwo den Vorschlag gebracht, dass die doch eigentlich prädestiniert für eine Wiederbelebung durch das Chemnitzer Modell ist, zumindest bis nach Rabenstein. Die Idee fand ich damals schon restlos überzeugend und hatte mich gewundert, warum ich keine diesbezügliche Debatte mitbekommen hatte. Gab es dazu wirklich mal eine begründete Ablehnung der Stadt?


    Was ich noch definitiv weiß: Vor einigen Jahren gab es von Agenda-21-/VCD- und/oder FDP-Leuten einen Vorstoß, die Trasse sichern zu lassen.


    Damals wurde auch mit der City-Bahn geredet, die natürlich als reines Verkehrsunternehmen ohne verkehrsplanerische Aufgabe und mit in Abgabe befindlichen Infrastrukturaktivitäten gar nichts damit zu tun hat. Die hat sich aber dennoch negativ geäußert.


    Vor allem hat auch die Stadtverwaltung ablehnend reagiert. Ich weiß nicht mehr, ob die Argumentation zum schlechten Nutzen auch von der Stadtverwaltung kam. Hängengeblieben aus der damaligen Diskussion sind bei mir jedenfalls seinerzeit wahre Tatsachen:


    Eine Linie, die von der Innenstadt aus ab Beyerstraße/Paul-Jäkel-Straße über Güterbahnhofgelände und Strecke Wüstenbrand–Küchwald nach Oberrabenstein führt, würde ihre Umgebung in weiten Teilen schlecht erschließen, könnte nur bedingt Busverkehr substituieren und würde außer am Rabenstein-Center „an allem Wichtigen“ mit Abstand vorbeifahren – gerade dort lang, wo nichts los ist.


    Inzwischen hat sich aber einiges getan. Die Nutzung hat sich so entwickelt, dass schon im Busverkehr Routen wesentlich geändert und verstärkt wurden – mit gewisser Tendenz zu den Bahntrassen-Bereichen hin. Die Vorstellungen, wie man Bahnen anlegen und integrieren kann, haben sich auch (hierzulande) weiterentwickelt … man vergleiche, was vor 15–20 Jahren auf der Stollberger Straße gebaut wurde und was kürzlich auf der (auch nicht perfekten, aber schon gesünderen) Reichenhainer Straße getan wurde … sodass im stadtinneren Bereich, am Kaßberg, eine effektivere Führung mit größeren Umgestaltungen zumindest diskutierbar ist.


    Ich weiß nicht, welchen Status die Trasse hat, speziell ob sie noch als Eisenbahninfrastruktur gewidmet ist. Wenn nicht, müsste das aber auch kein großes Problem sein. Es dürfte sowieso auf eine Linie nach BOStrab hinauslaufen. Da sind Bahnübergänge kein so schwieriges Thema – und vieles existiert nach wie vor oder neu, wie die Brücken der A 72 und der Oberfrohnaer Straße.


    Hauptgefahr für ein Bahnkonzept würden (nur nach Entwidmung mögliche) Bebauungen und Umnutzungen als ach so toller Radweg sein.


    Die damals auch angeführte Möglichkeit, auch Rabenstein–Grüna–Wüstenbrand zu fahren, hätte auch aus heutiger Sicht keinen hinreichenden Nutzen. Aber Innenstadt–Kalkstraße–Oberrabenstein – das ist als Entwicklungsachse prädestiniert.


    Schade, dass in Chemnitz Bahnprojekte traditionell nur hintereinander angefasst werden und die Verwaltung zur Zeit eh nur das verfolgen mag, was im Rahmen des Chemnitzer Modells zu 90% von anderen bezahlt wird! Doch was sich bei der Reichenhainer Straße gerade noch sinnvoll hinbiegen ließ, droht immer mehr zu unsinnigen Plänen und Planvermeidungen zu führen. Perspektivisch muss auch unabhängig von der formalen Frage des Chemnitzer-Modell-Bezugs an städtischen Bahn-Achsen gearbeitet werden. Und Trassensicherung ist heute gefragt.

  • Ich kann diesen Standort ganz und gar nicht akzeptieren.


    Es gibt keinen km unterhalb Gewerbegrundstücke welche über Jahre brach lagen und erst jetzt so langsam bebaut werden. Zudem müsste dort kürzlich auch was frei geworden sein, da dort eine Baufirma umgezogen ist.


    Die Limbacher Straße bietet auf beiden Seiten - auch in der unmittelbaren Nähe zu dem geplanten Bereich - tausende m2 brache Gewerbeflächen.


    Die Stadt hat genügend Gewerbeflächen kaputt geplant - nur um jetzt auf der grünen Wiese neue schaffen zu wollen, weil plötzlich Bedarf herrscht? Hier werden Unternehmen wie Spielbälle behandelt und das finde ich nicht gut.


    Übrigens: An ALLEN Autobahnauffahrten in der Stadt gibt es noch freie Flächen - und das seit seeeehr vielen Jahren. Zum Teil natürlich in privater Hand, zum Teil auch in öffentlicher Hand.


    Die Stadt sollte sich lieber um innerstädtische Flächen kümmern und bemühen (Produktenbahnhof zum Beispiel, von dem hört man gar nix mehr).
    Das würde auch weitere kostspielige Infrastruktur erübrigen (wie die angedachte Trasse von der ihr da berichtet habt) Die Trasse wird nie und nimmer kommen, schlichtweg weil die Flächen anderweitig verplant sind und die Brückenbauwerke die es auf der Strecke zahlreich gibt allesamt saniert werden müssten - das schafft die Stadt ja nicht mal ausreichend bei anderen Brücken...


    Generell finde ich Gewerbegebiete nicht sonderlich attraktiv. Sie passen meiner Meinung nach gar nicht in eine "gesunde" Stadtstruktur.

  • Platz für Gewerbe


    Das sind interessante Hinweise. Es wäre mal gut zu wissen, inwiefern diese Flächen von der CWE vermarktet werden.


    [Verwendung innerstädtischer Flächen] würde auch weitere kostspielige Infrastruktur erübrigen
    (wie die angedachte Trasse von der ihr da berichtet habt)


    Das ist nicht recht betrachtet.


    In der Nützlichkeit eine Bahnlinie durch den Bereich Altendorf/Kaßberg nach Rottluff und Rabenstein wäre die Bedienung eines neuen Gewerbegebiets Rottluff/Rabenstein nur einer von vielen Aspekten. Mindestens genauso würde sie den von Dir erwähnten Flächen an der Limbacher Straße dienen. Und dann sind da noch Rabenstein und Teile von Siegmar mit allem, was sich in den letzten Jahren getan hat. Zum stadtinneren Bereich brauch ich nichts weiter zu sagen, hoffe ich.



    Die Trasse wird nie und nimmer kommen, schlichtweg weil die Flächen anderweitig verplant sind


    Bezieht sich „Flächen anderweitig verplant“ „nur“ auf den Bereich des Güterbahnhofs Altendorf? Dort bietet sich ohnehin eine weiter südliche Orientierung an.


    und die Brückenbauwerke die es auf der Strecke zahlreich gibt allesamt saniert werden müssten - das schafft die Stadt ja nicht mal ausreichend bei anderen Brücken...


    Sie müssten allesamt saniert, um überhaupt wieder genutzt zu werden?


    Die wichtigen Brücken von A 72 und Oberfrohnaer Straße sind nahezu neuwertig.


    Über die Riedstraße sowie über die Kalkstraße nähe Weideweg bietet sich eine niveaugleiche Querung an. Ebenso dürfte die Brücke über den Verbindungsweg Rottluffer Straße–Kalkstraße eingespart werden können.


    Auch die Brücke über die Limbacher Straße nähe Kalkstraße könnte eventuell durch einen niveaugleichen Bahnübergang ersetzt werden. Mir fehlen nähere Kenntnisse zu Bahndammanlage und eventuellem Denkmalschutz. Straßenverkehrstechnisch wär das jedenfalls überhaupt kein Problem.


    Nötig bleiben dürften die Unterfahrung der Rudolf-Krahl-Straße sowie zwei kleinere Brücken über den Pleißenbach.


    Ich sehe hier kein ausgeprägtes Brücken-Problem.


    Allgemein zum Problem (?) neuer Brücken: Ohne zweifel kosten Brücken Geld und ziehen sie Folgekosten nach sich. So richtig schlimm kann es allerdings nicht sein, wenn man bspw. sogar im Zuge der Kalkstraße eine Brücke über den Harthweg gebaut hat.


    Auf der anderen Seite lässt sich an der Fraunhoferstraße sehen, dass planerisch anscheinend selbst eine niveaugleiche Kreuzung Hauptverkehrsstraße und Bahnstrecke nichtmal beim Neubau von Bahn und Straße als problematisch angesehen wird.


    Generell finde ich Gewerbegebiete nicht sonderlich attraktiv. Sie passen meiner Meinung nach gar nicht in eine "gesunde" Stadtstruktur.


    Wenn mit einem Gewerbegebiet solche abgeschlossenen Dinger mit einer Zufahrt auf der einen und bestenfalls einem Fußweg auf der anderen Seite gemeint sind, unterschreib ich das.

  • Zur Beplanung des Güterbahnhofsgelände gibt es einige Unterlagen bei der Website einzusehen, daher nur ganz kurz:


    Das Güterbahnhofsgelände selbst wird Wohngebiet, angedacht sind Einfamilien und Mehrfamilienhäuser und Konzepte die die umgebende Bauernhofstruktur aufnehmen (Mehrgenerationenwohnen hieß das glaube ich)


    Die Gleisanlage hat die Stadt gekauft und daraus soll ein Naherholungsgebiet werden, Radwege usw. Auch eine Renaturierung des Pleißenbachs ist angedacht.


    Ich denke kaum, dass das mit einer Bahntrasse vereinbar ist - und es ist ja so auch nicht vorgesehen.


    Ich weiß auch nicht, was ein Gewerbegebiet mit einem Bahnanschluss soll. Der wäre einzig sinnvoll um Mitarbeiter dort hin- und herzukarren und die Straßen ein wenig zu entlasten. Für den normalen Zulieferverkehr spielt das heute keine Rolle mehr und auch für Leute die einkaufen wollen sicherlich größtenteils nicht.


    Brücken gibt es über die ganze Strecke verteilt und ich sähe momentan keine andere Zuwegung für eine Bahn als über die aktuelle Trasse. Natürlich könnte man eine Bahn auch über die Limbacher Straße fahren lassen - aber ich denke das wäre vom Umbau her ein absoluter Wahnsinn.


    Ob solche Flächen auch von der CWE vermarktet werden weiß ich nicht, bei meinem Problem konnte die CWE über Jahre nicht helfen. Ich denke da ist man vielleicht doch schlechter vernetzt als man nach außen zugeben möchte - oder die privaten Eigentümer wollen sich nicht der CWE vernetzen, wer weiß.


    Mir platzt da halt einfach die Hutschnur, weil wir Gewerbetreibenden vom Güterbahnhof in Zukunft weg müssen - obwohl der ursprüngliche Arbeitstitel ja mal "Wohnen UND Gewerbe" hieß. Alleine die Umzugskosten unseres Betriebes belaufen sich auf ca. 80.000€ - und das ohne Neukauf / Neubau / Umbau eines anderen Standortes. Dann kurze Zeit später Gewerbeflächen in unmittelbarer Nähe neu schaffen zu wollen empfinde ich als Farce. Für den Güterbahnhof gab es auch eine Gruppe junger Leute die aus den Bahnschuppen was tolles entwickeln wollten - DIE bekommt man in einem neuen Gewerbegebiet gar nicht unter, weil das absolut nicht dem entspricht, was die suchten bzw. vor hatten. Hier werden Chancen vertan und es wird alteingesessenen Betrieben unnötig schwer gemacht und schlussendlich die Wirtschaft mit einer derartigen Weise geschädigt - und das alles zugunsten nicht benötigten Wohnraums.


    Vor Jahren wurde der Abriss von ganzen Vierteln propagiert um Mieten stabil halten zu wollen (das war ja der Vorwand) - und heute werden immer größere Wohnflächen neu geschaffen, obwohl der Bedarf gar nicht in dem Maße steigt wie neu gebaut wird.


    Ich melde mich später eventuell zu dem Thema nochmal zurück.

  • Gewerbe und Bahn in Altendorf, Rottluff, Rabenstein


    Ich weiß auch nicht, was ein Gewerbegebiet mit einem Bahnanschluss soll. Der wäre einzig sinnvoll um Mitarbeiter dort hin- und herzukarren und die Straßen ein wenig zu entlasten. Für den normalen Zulieferverkehr spielt das heute keine Rolle mehr und auch für Leute die einkaufen wollen sicherlich größtenteils nicht.


    Eine einzelne Nutzung einer ÖV-Strecke herauszunehmen und anhand derer das Potential der Strecke zu zerreden („Dafür lohnt es sich nie und nimmer …“), ist schon oft gemacht worden und noch nie einer sachgerechten Betrachtung nahe gewesen.


    Das Potential einer ÖV-Strecke ergibt sich aus der Gesamtheit der möglichen Nutzer. Bei der Straßenbahn wird typischerweise mit primären Erschließungsradien um die Haltestellen von etwa 500 m gerechnet, bei der Eisenbahn mit 1000 m. Was in diesen Bereichen los ist, muss man zusammennehmen, und das ist auf der diskutierten Route im Bereich Altendorf, Kaßberg, Rottluff, Siegmar, Rabenstein eine ganze Menge.


    Dennoch speziell zum Bahnanschluss eines Gewerbegebiets: Es gibt viele Beispiel für – teils aufwendig hergestellte – nutzungsstarke Personenverkehrs-Bahnanschlüsse von Gewerbegebieten.


    Brücken gibt es über die ganze Strecke verteilt


    Die Brücken-Situation habe ich ja schon näher betrachtet – für die ganze Länge:  Ein Teil der Brücken ist in bestem Zustand, vor nicht all zu langer Zeit neu gebaut worden, ein Teil wäre für eine Stadtbahn entbehrlich und ein Teil wäre zu erneuern. Nichts wirklich ungewöhnliches!


    und ich sähe momentan keine andere Zuwegung für eine Bahn als über die aktuelle Trasse. Natürlich könnte man eine Bahn auch über die Limbacher Straße fahren lassen - aber ich denke das wäre vom Umbau her ein absoluter Wahnsinn.


    Ja, genau so ein Wahnsinn wie bspw. der Umbau der Reichenhainer Straße.


    Nun lässt sich freilich feststellen, dass die Limbacher Straße erst vor 15–20 Jahren gänzlich erneuert wurde. Dazu ein Vergleich zur Weststraße: Die ist vor gut 25 Jahren erneuert worden. Seit einigen Jahren wird der eventuelle erneute Bau einer Straßenbahn lose angedacht. Sowas ist legitim. Es geht um mittel- und langfristige Perspektive. Wenn etwas größeres Neues geschaffen werden soll, insbesondere etwas linienförmiges, kommt man kaum unhin, schon über den Ersatz von Anlagen zu reden, wenn sie teils noch lange nicht am Ende ihrer möglichen Nutzungszeit sind.


    Zum (teilweisen) „Verschmähen“ einer vorhandenen Eisenbahntrasse zwecks größerer Nützlichkeit und besserer Sichtbarkeit geh ich mal in eine höhere Kategorie: Bei der pariser T3 wurde genau das gemacht – trotz parallel vorhandener weitgehend unabhängiger Eisenbahntrasse in den knappen Straßenraum gegangen. Ja, dieses Beispiel ist ein, zwei Nummer größer als das, worüber wir reden. Aber es illustriert ganz allgemein, dass die Idee nicht weit hergeholt ist.


    Mir platzt da halt einfach die Hutschnur, weil wir Gewerbetreibenden vom Güterbahnhof in Zukunft weg müssen - obwohl der ursprüngliche Arbeitstitel ja mal "Wohnen UND Gewerbe" hieß. Alleine die Umzugskosten unseres Betriebes belaufen sich auf ca. 80.000€ - und das ohne Neukauf / Neubau / Umbau eines anderen Standortes. Dann kurze Zeit später Gewerbeflächen in unmittelbarer Nähe neu schaffen zu wollen empfinde ich als Farce. Für den Güterbahnhof gab es auch eine Gruppe junger Leute die aus den Bahnschuppen was tolles entwickeln wollten - DIE bekommt man in einem neuen Gewerbegebiet gar nicht unter, weil das absolut nicht dem entspricht, was die suchten bzw. vor hatten. Hier werden Chancen vertan und es wird alteingesessenen Betrieben unnötig schwer gemacht und schlussendlich die Wirtschaft mit einer derartigen Weise geschädigt - und das alles zugunsten nicht benötigten Wohnraums.


    Vor Jahren wurde der Abriss von ganzen Vierteln propagiert um Mieten stabil halten zu wollen (das war ja der Vorwand) - und heute werden immer größere Wohnflächen neu geschaffen, obwohl der Bedarf gar nicht in dem Maße steigt wie neu gebaut wird.


    Mir erscheint es auch völlig falsch, dieses Areal primär als Wohnplatz zu nutzen.


    Es ist bspw. auch deshalb unsinnig, weil gleichzeitig die offiziellen Konzepte für Teile des Sonnenbergs eine Wandlung in Richtung Gewerbe vorsehen.


    Ich weiß aber nicht recht, was sich sinnvoll dagegen unternehmen ließe, dass hier ein idealer Gewerbestandort im geschlossenen Stadtgebiet aufgelöst bzw. verhindert werden soll.