Baugeschehen: restliches Stadtgebiet

  • Gibt es eine Aufnahme des Herrenhauses? Ich hab mich immer gefragt ob es nicht ein kompletter Neubau ist.


    Ich habe das hier gefunden. Eigene Fotos habe ich nicht. Eventuell gibt es ältere Bilder in Joachim Seyffarths Buch "Die Wehranlage am Rittergut Höckericht" (aus Wikipedia). Ich habe es leider nicht.

  • Auch die Wohnsiedlung sieht nach nichts aus. Passt zu dem Müll den man in Harthau neben der Bernhardschen Spinnmühle gebaut hat. Dafür zahlen die Leute dann ein Leben lang ab.


    Wenn man das mal mit den Eigenheimsiedlungen der 20er und 30er Jahre vergleicht, die sich architektonisch und städtebaulich sehr gut in die Dörfer einfügen ...


    Mir kam auch der Gedanke das man sich nicht mehr viel mühe macht mit den eigenen vier Wänden.
    Ja und leider ist es gelegentlich auch so das sie in die bestehende Umgebung wie ein fremdkörper wirken.
    Aber nicht überall ist jeder Neubau eines Einfamilienhauses so einfach dahingestellt.. es gibt durchaus auch schöne Neue Bauten..
    Wenn ich mal wieder unterwegs bin:-)

  • Ein bisschen Heimatkunde am Rande: Das zweite Gebäude vor der Halle, links der auf den Fotos abgebildeten weißen Villa (http://binged.it/133Mcsz) ist das (umgebaute) ehemalige Herrenhaus des Ritterguts Höckericht. Man kann im Gelände angeblich sogar noch den sogenannten Burgstall der Wasserburg (gegründet um 1200-1250) erkennen, was mir aber nicht gelungen ist. Der Ortsteil nannte sich damals Neustadt oder Naustadt. Erst 1922 wurde der Ortsteil nach Schönau eingemeindet, 1950 Teil des Stadtbezirks West. Nach der Wende wurde Neustadt aufgeteilt (da wo die A72 die Senke durchschneidet) und jeweils Schönau und Siegmar zugeschlagen.



    Vielen Dank für deine Informationen.


    Gerade was entlang der Zwickauer-Straße noch für Häuser stehen die mehr als einhundert Jahre hinter sich haben,
    ...kann man es nur erahnen durch was für eine wechselhafte Geschichte man da vorbei schlendert.
    Daher ist es auch um so wichtiger, alles daran zu setzen, um vorallem das schöne der alten Tage wieder hervor zu holen,
    sprich am leben der neuen Geschichte in die Zukunft zu geleiten.
    Gibt es zu diesen Thema etwas auf dem Büchermarkt?- was sich genau mit diesen befasst?

  • Die Technische Universität bekommt vom Freistaat nach einigen Verzögerungen die für das in der Exzellenzinitiative gewonnene Forschungsvorhaben nötigen Hallen. Der Freistaat plant kurzfristig eine Anmietung, um den Forschungsbetrieb zeitnah aufnehmen zu können. Nach Freie-Presse-Informationen werden leer stehende Industriehallen in Siegmar angemietet und für rund 600.000 Euro umgerüstet. Laut Aussage von MdL Peter Patt im Sachsen-Fernsehen handelt es sich um Räume im ITC. Parallel sei ein Neubau in drei Abschnitten geplant. Dafür solle für rund 12,6 Millionen Euro 2014 der erste Bauabschnitt eines Neubaus westlich des Hörsaalzentrums am Campus Reichenhainer Straße entstehen. Die Neubauten hinter dem großen Hörsaalgebäude selbst betreffen zunächst die Versuchshalle (2014), anschließend einen Anbau für Laboratorien (7,4 Millionen Euro, 2015/2016) sowie Büros (10 Millionen, 2017/2018).

  • Im Stadtteil Borna angekommen. Direkt an der Leipziger-Straße, im Grenzbereich zwischen Schloßchemnitz und Borna.


    Gleich neben der Eissporthalle wird ein neuer Trinkwasserspeicher gebaut.
    22 Meter ist er nun schon und hat seine höhe erreicht. Die Fassade bleibt kein Betongrau..
    Sie soll sich spiegeln, was mir persönlich gut in der Vorstellung gefällt.




    ..der Rohbau steht...






    ...eine zweite dazugehörige Baustelle an der Matthesstraße Ecke

    /

    Leipziger-Straße ist ebenfalls gegenwärtig im Bau.








    ...fast exakt genau gegenüber befindet sich das Areal des Küchwaldklinikum's, und es wird auch hier erweitert.
    Ich kann im Moment nicht sagen ob es sich um ein Erweiterungsbau auf dieser Fläche handelt, aber es soll noch ein neues Gebäude gebaut werden.


    Hier wurde reichlich abgeholzt



    Stadtauswärtige Sicht..




    Stadteinwärtige Sicht...




    märz2013

  • Die Freie Presse berichtet heute über die geplanten Schulsanierungen, für die Fördermittelbescheide erteilt oder angekündigt wurden: Link. Recht interessant finde ich dabei, dass nach dem Auszug der Sportmittelschule der hofseitige Flügel der Jan-Amos-Comenius-Grundschule (Luftbild) abgerissen werden soll.

  • Ich war heut an der Wittgensdorfer-Straße im Stadtteil Borna unterwegs, wo bereits seit gestern (10.April2013) der zweite Bauabschnitt begonnen wurde.
    Die Straße wird grundhaft Saniert bis an die Leipziger-Straße. Der erste Bauabschnitt begann im November 2011.


    zunächst von der Bornaer-Straße aus kommend in Richtung Leipziger-Straße.






    ..weiß gar nicht ob hier noch ein Zug fährt?...



    Wie hier zu sehen ist, gibt es jedoch kaum noch Leerstand oder ungenutzte Gebäude,
    durch die Aufwertung der Straße tut dies sicher auch den Immobilien und deren Bewohner gut..




    ..in etwa der Mitte der Straße beginnt der zweite Abschnitt...



    ..die Pfeile deuten auf Sanierungen zweier Häuser hin..




    ..eines der Häuser, wo eine Sanierung gerade stattfindet.
    ...gleichzeitig fast die Grenze des 2. Abschnittes.





    ...ruhe vor dem Sturm...



    Pfeil zeigt auf das Eissporthallen-areal...



    ..Blick Richtung zurück...diese Straßenbeleuchtung kommt zum Glück weg...




    Blick Burgstädter Ecke Wittgensdorfer-Straße



    ..Blick in Richtung Leipziger-Straße..


  • Die Brücke diente der Industriebahnstrecke Küchwald - Obergrüna, die schon seit 2004 endgültig stillgelegt ist und mittlerweile auch durch die A72 unterbrochen ist. Die Strecke würde auch für die aktuellen Überlegungen zum Chemnitzer Modell keinen Sinn machen, weil der Streckenverlauf einfach keinerlei Verkehrswirkung erzielen würde. Allerdings war die Strecke ab und zu in den Medien, weil sie im Winter als Loipe genutzt wurde. Ich habe auch einen Artikel von 2010 gefunden, dass die Stadt die Strecke zur Anlage eines Radweges kaufen wollte, habe aber keine Ahnung, was daraus geworden ist.

  • an sich gar keine so schlechte Idee mit einen Radweg.
    Wenn ich doch genauer überlege, müsste es der Schienenverlauf auch sein, welcher sich durch den Küchwald zieht,
    bis in Richtung Rottluff/Rabenstein?
    wo noch an manchen stellen Gleise verwuchert sichtbar sind.


    Danke für deine Info.

  • Ein Chemnitzer Wahrzeichen bekommt schon seit 2012 ein neues aussehen.
    Aus Grau wird Bunt, und weit über die Grenzen der Stadt ist er mit 302 Metern sehr gut Sichtbar, und in Zukunft auch in der Nacht.


    So weit ich weiß wurde dieses Thema hier nicht Großartig besprochen.


    Schornstein am Chemnitzer Heizkraftwerk: Monsieur Buren erklärt sein Farbenspiel..


    Laut E.I.N.S Energie in Sachsen ist dies der vierthöchste Schornstein der Welt.
    Die Kosten sollen sich auf insgesamt 3,1 Millionen Euro belaufen und im Herbst 2013 soll das gesamte Kunstwerk für alle Augenscheinlich fertig werden.



    Der Entwurf von Buren hüllt den Schornstein alle 50 Meter Höhe in sieben unterschiedliche Farbabschnitte.
    Außerdem werden um das Bauwerk 1.200 LED-Leuchten als 900 Meter lange LED-Kette angebracht./ Quelle: E.I.N.S

  • Das der Wohnungsmarkt sich sehr belebt, zeigen ein paar aktuelle Beispiele, von Neubauprojekten, verteilt auf die gesamte Stadt, jenseits der Einfamilienhäuser die auch hier und da neu entstehen.




    An der Rosmarinstraße im Stadtteil Siegmar plant man den Bau eines sechs Familien Hauses noch in diesen Jahr zu errichten

    .



    HP HausbauPartner


    Auch ein sechs Familienhaus entsteht laut Planung in diesen Jahr im Stadtteil Rabenstein, in der nähe zum Tierpark-Chemnitz



    BS Massivhaus




    Eigentumswohnungen in Bernsdorf - 2 moderne Baukörper mit je 10 Wohnungen. Baustart soll auch hier in diesen Jahr sein.



    I.D. Immobilien Development GmbH Chemnitz


    Immonet.de

    2 Mal editiert, zuletzt von (dwt). () aus folgendem Grund: zufügung von Informationen


  • Stadtteil: York-Gebiet


    Auf einer leeren Grünfläche an der Fürstenstraße soll ab kommende Woche der neue „Stadtteilpark Fürstenstraße“ entstehen.


    Nachdem man in der Vergangenheit Zahlreiches an Häusern abgerissen hatte,
    ist man heute mit der Aufwertung kahler Flächen bemüht und gibt dem ganzen einen Geschmack auf Zukunft, statt Vergangenheit.


    Ich selber finde es sehr schön, das so etwas umgesetzt wird, so ist es Anziehungspunkt und Wohlfühlorientiert und kann der Umgebung einen Aufschub geben.
    Was auch nicht nur im Form von Aufforstung gemeint sein kann.


    Hier ein Beitrag zu diesen Thema.

  • Auch ein sechs Familienhaus entsteht laut Planung in diesen Jahr im Stadtteil Rabenstein, in der nähe zum Tierpark-Chemnitz



    BS Massivhaus


    'Schön' ist auch anders! Das hätte zum Beispiel ebenfalls ein vierjähriges Kindergartenkind entwerfen können. :doof:


  • Stand von Gestern..wo man noch dabei ist, die Farbliche Gestaltung voran zu bringen...



    April2013

  • Im Stadtteil Rabenstein in Höhe der Abzweigung Pelzmühlenstrasse entstehen im hinteren Grundstücksbereich der Oberfrohnaer Str. 36
    drei unterkellerte Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohnungen.





    Handelsvertretung Uhle, Vermittlung von Immobilien und Baufinanzierungen



    Im September 2014 sollen die Gebäude fertig gestellt sein.
    Gerade Rabenstein und auch Rottluff haben hier und da eine Positive Entwicklung.
    Es tut sich auch in diesen nicht all zu kleinen Winkel der Stadt so einiges.




    Am Kapellenberg des gleichnamigen Stadtteiles grenze zum Stadtteil Altchemnitz, endstehen derzeit Wohnungen ,wobei man hier schon begonnen hat.


    Direkte Fotos/Bilder habe ich noch nicht gemacht, aber eine Visualisierung parat.




    Noch ein Positives Beispiel aus dem Stadtteil Hilbersdorf


    Wo an derCäcilienstraße in diesen Jahr ein Mehrfamilienhaus gebaut wird.


  • Millionen-Investition: Siemens errichtet neues Werk in Chemnitz



    Siemens plant den Bau eines neuen Werkes im Industriepark (Stadtteil Röhrsdorf/Grenze zum Stadtteil Wittgensdorf.


    Die Siemens-Niederlassungen in Grüna, an der Annaberger Straße und im Gewerbepark Bornaer Straße werden zu einen zusammengeführt.


    Nicht betroffen ist das Werk für Kombinationstechnik an der Clemens-Winkler-Straße, das komplett erhalten bleiben soll,
    und die Siemens Gusstechnik in Wittgensdorf, die zum Verkauf steht.


    Wenn alles klappt könne im Sommer diesen Jahres mit dem Bau begonnen werden und im Sommer 2014 fertig sein.


    Von den bereits 600 Arbeitsplätzen sollen in etwa 50 hinzu kommen.


    FreiePresse/08.05.2013

  • Baugeschehen: Markersdorf / Morgenleite / Hutholz

    Marode Brücke wird erneuert


    ..noch ein kleiner Bericht über die Erneuerung einer Maroden Brücke/Stadtteil Hutholz


    Hier...