Datteln: NewPark [in Planung]

  • Aus für den newPark | NRW verweigert Bürgschaft

    PM: "Das Land NRW hat die Bewilligung der Landesbürgschaft für das 290 Hektar große Industrieareal newPark in Datteln endgültig abgelehnt. Das bedeutet das Aus für das landesweit einzigartige Kooperationsprojekt, an dem 23 Kommunen und zwei Kreise beteiligt sind. Mit newPark wäre eines der größten Flächenangebote für industrielle Großansiedlungen im Ruhrgebiet entstanden.


    Bis zuletzt hatte die newPark GmbH auf die Landesbürgschaft gehofft. Sie stützte sich dabei auf eine Kosten-Nutzen-Analyse des Wirtschaftsberatungsinstituts Prognos, das das Projekt als förderungswürdig einstufte. Laut Studie hätten im günstigsten Fall 11.650 neue Arbeitsplätzen bis 2040 entstehen können.
    Die Landesregierung argumentiert dagegen, dass die zeitlichen und finanziellen Risiken zu groß seien und verweist auf die Prüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Diese habe gewarnt, der vereinbarte Kreditbedarf in Höhe von 2,4 Millionen Euro könnte bereits im zweiten Jahr der Projektlaufzeit überschritten werden. Außerdem bestünden erhebliche Risiken durch Baukostensteigerungen sowie durch verzögerte oder ausbleibende Einnahmen bei der Vermarktung der Fläche.
    Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), hält die Entscheidung der NRW-Landesregierung gegen eine newPark-Bürgschaft für "enttäuschend. Sie war aber auf Grund der schwierigen planungsrechtlichen Situation zu befürchten. [...]


    "Wir müssen nun gemeinsam nach vorne schauen und neue Perspektiven für den Strukturwandel und bei der Industrie- und Gewerbeflächenentwicklung in der Metropole Ruhr aufzeigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Landesregierung die Region dabei unterstützen wird, ehemalige Industrie- und Bergbauflächen zu aktivieren, um dort Platz für neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Regionalverband Ruhr hat bereits zusammen mit den betroffenen Städten und Kreisen mehr als 1.000 Hektar ehemaliger Bergbauflächen identifiziert, die sich für die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie eignen. Solche Potenziale gilt es nun verstärkt zu nutzen. Das gilt besonders für die Opel-Flächen in Bochum, die auf jeden Fall eine regionale Bedeutung haben.“


    Quelle: idr
    Infos: www.newpark.de

  • Kreis Recklinghausen will newPark-Flächen kaufen

    PM: "Der Kreistag Recklinghausen hat heute Landrat Cay Süberkrüb ermächtigt, Verhandlungen über den Verkauf einer 500 Hektar großen Fläche in Datteln zu führen. Die Kaufsumme von 17 Millionen Euro soll in den Kreishaushalt 2014 eingestellt werden. Ein entsprechender Antrag der beiden großen Fraktionen von SPD und CDU wurde heute mit großer Mehrheit angenommen. Mit dem Kauf will der Kreis Recklinghausen das Gewerbegebiet newPark retten. Die gegebenenfalls erworbenen Flächen sollen der newPark GmbH zur weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt werden.
    An dem landesweit einzigartigen Kooperationsprojekt newPark sind 23 Kommunen und zwei Kreise beteiligt. Im Norden der Metropole Ruhr soll eines der größten Flächenangebote für industrielle Großansiedlungen in der Region entstehen. Im September lehnte das Land jedoch die Bewilligung der erhofften Landesbürgschaft für das Industrieareal newPark ab.
    Die newPark GmbH will das Projekt trotzdem realisieren. Sie beruft sich auf eine Analyse des Wirtschaftsberatungsinstituts Prognos, das im günstigsten Fall die Entstehung von 11.650 neue Arbeitsplätzen bis 2040 für möglich hält. Das Land hingegen beruft sich auf ein Gutachten der Unternehmensberatung PWC, wonach newPark am Markt nur geringe Chancen habe und finanziell riskant sei."


    Quelle: idr

  • ^ Diesem WAZ-Artikel aus dem Jahr 2011 nach hatte der Kreis Recklinghausen damals 2,4 Milliarden EUR Schulden, jede einzelne Stadt stand unter Haushaltssicherung. Die in der Zwischenzeit bei Recklinghausen entdeckten Ölquellen müssen kräftig sprudeln, dass man derzeit sogar 17 Mio. übrig hat, die man in ein umstrittenes Projekt stecken will - alleine weil eins von mehreren Gutachten Arbeitsplätze im Jahr 2040 verspricht. Niemand kann Ahnung haben, welche Technologien, Industrien und Dienstleistungen in 27 Jahren im Aufwind sein werden - dass sie große abseits gelegene Flächen benötigen, ist wie Prophezeien aus einer Kristallkugel.

  • Kreis Recklinghausen kauft newPark-Gelände von RWE

    PM: "Die Realisierung des geplanten interkommunalen Industriearels newPark bei Datteln rückt näher. Der Kreis Recklinghausen und der RWE-Konzern sind sich jetzt über den Verkauf eines Grundstücks einig geworden. Der Kreis kauft RWE das Areal für 23,75 Millionen Euro ab. Der Kreistag muss dem Vertrag noch abschließend zustimmen. [...]


    Mit dem newPark soll im Norden der Metropole Ruhr einer der größten Standorte für neue Industrie in NRW entstehen. An dem landesweit einzigartigen Kooperationsprojekt newPark sind 23 Kommunen und zwei Kreise beteiligt. Im vergangenen Jahr lehnte das Land jedoch die Bewilligung der erhofften Landesbürgschaft für das Industrieareal ab.
    Die newPark GmbH will das Projekt trotzdem realisieren. Frühestens ab 2017 sollen auf rund 156 Hektar Fläche Unternehmen angesiedelt werden."


    Quelle: idr


    Na, dann sind wir doch mal sehr gespannt wer da so kommen wird...:nono:

  • Neueste Kapriolen um NewPark

    Die Landwirtschaftskammer Coesfeld hat letzte Woche den Kreis Recklinghausen beim Kauf des New-Park-Geländes überraschend ausgebremst. So habe sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und prüfe nun nach dem "Grundstücksverkehrsgesetz", ob nicht Landwirte an Teilen der über 500ha großen Projektfläche Interesse hätten. Wäre dem so so wäre das NewPark-Projekt Geschichte...


    Update vom 24.08.2015: Laut WDR wollen rund 30 Landwirte das Projektgelände nun käuflich erwerben. Die Landwirtschaftskammer muss sich nun schnell entscheiden. Am 28.08.2015 läuft das Vorkaufsrecht aus.

    Quellen:

  • NRW fördert Planungen für Industrie-Areal newPark

    Der Eiertanz geht in die nächste Runde...


    PM: "Mit einem Förderbescheid für den Kreis Recklinghausen wird die Zuwendung an die newPark GmbH für Planungsleistungen um rund 1,1 Millionen Euro aufgestockt. Das Geld fließt u.a. in vertiefende Umweltprüfungen und Verkehrsuntersuchungen sowie in die Weiterentwicklung eines ökologischen Energiekonzeptes. Mit den Finanzmitteln solle die Profilierung der Emscher-Lippe-Region als Standort für die Unternehmensansiedlungen vorangetrieben und der Strukturwandel unterstützt werden. Das Industrieareal newPark soll auf insgesamt 300 Hektar Platz für große industrielle Investitionsvorhaben bieten."


    Quelle: idr

  • Update 2018

    Neues vom newPark: Das Projekt lässt sich so leicht nicht begraben!
    So ist sogar ein neuer Vorsitzender für den Aufsichtsrat der newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft soeben gewählt worden. Die Geschäftsführerin der newPark GmbH wurde hingegen unlängst abgelöst.

    Besonders ärgerlich: Das Land NRW wird das Projekt newPark auch zukünftig finanziell unterstützen. So sei ein Förderbescheid in das Jahr 2018 verlängert worden. Pläne und Gutachten könnten in 2018 fertiggestellt werden, wenn alles nach Plan läuft. Frühester Start für die ersten Erschließungsmaßnahmen wäre dann in 2019.

    Hoffen wir dass es anders kommt. Hoffen wir dass es gar nicht kommt!


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/ves…ratschef-id212888015.html



    Update: Insbesondere die neue scharz-gelbe Landesregieung steht dem Projekt deutlich weniger reserviert gegenüber als ihre rot-grüne Vorgängerin. So besuchte unlängst der amtierende NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) das Entwicklungsareal und sicherte den Projektbeteiligten Unterstützung bei der Vermarktung durch die Landesregierung zu. Zudem wird die Entwicklungsfläche durch die neue Landesregierung als Fläche von landesweiter Bedeutung eingestuft. [Quelle]

  • Ortsumgehung Datteln kann gebaut werden

    PM: "Für den Bau der Ortsumgehung Datteln der Bundesstraße 474 im Abschnitt zwischen der L609 und der B235 besteht jetzt Baurecht. Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt abschließend entschieden, dass der BUND keine Revision gegen ein vorheriges Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster einlegen darf. Neun Jahre lang waren um die Ortsumgehung Gerichtsverfahren geführt worden.


    Nun muss das Bundesverkehrsministerium seine Zustimmung zu einem unverzüglichen Baubeginn geben. Der Landesbetrieb Straßen.NRW könnte dann sofort nach der Mittelfreigabe voraussichtlich Mitte des Jahres mit den Arbeiten starten.

    Die geplante Bundesstraße B474n verbindet das südöstliche Münsterland mit dem Ruhrgebiet und bindet das geplante Industrieareal "NewPark" an die Autobahnen A2 und A45 an. Geplant sind zwei Abschnitte von insgesamt zwölf Kilometern. Die Gesamtkosten für die B474n im Abschnitt Datteln sind mit rund 24,3 Millionen Euro veranschlagt.

    Die Umgehung sei für den bedarfsgerechten Ausbau unserer Infrastruktur und vor allem für die Erschließung des NewPark längst überfällig, so NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Auch in Datteln und Waltrop setzt man auf einen schnellen Baubeginn für die Entwicklung des Industrieareals."


    Quelle: idr
    Infos: www.strassen.nrw.de/de/projekte/b474n-datteln-waltrop.html