Baugeschehen: Zöllnerplatz

  • Das wusstest Du nicht? Ich glaube 10 Jahre darf nach gef. Abbruch eines Hauses nicht neu gebaut werden ....


    Ich oute mich jetzt mal als Fan von Satteldächern :lach:


    Heute war ich seit längerem mal wieder auf dem Brühl unterwegs. Hier und da sind Häuser schön saniert. und ... immer gut vermietet,,,, unten drinnen oft ein Laden. Da kann man mal sehen, was wäre wenn. Die Obere StraNa ist auch gut vermietet. Eine richtige urbane Geschäftsstraße. Und dort ist es lauter. Ganz zu schweigen von der Nordvorstadt. Das ist eine Top Adresse geworden.


    Ich möchte auch nocheinmal ansprechen, das jedes Haus wo Sanierung verhindert wird irgendwo der heimischen Wirtschaft weh tut, weil Handwerksfirmen etc. nicht beauftragt werden.


    Aber lassen wir Barbara und Simone ruhig machen ...

  • Kurze Info noch zum Thema Bebauungsperren.


    Die Bebauungsperren nach einem geförderten Rückbau betragen ja bekanntlich 10 Jahre. Die meisten Objekte am Standort wurden 2002/2003 zurückgebaut. In den neueren Verträgen über den Rückbau ist eine eigengenutzte Wohnbebauung bereits von der Bebauungsperre ausgenommen. Bei älteren Verträgen ändert die Stadt (Amt für Baukoordination) diesen Passus auf Antrag des Eigentümers / Rückbau-Vertragspartners in Form eines entspr. Nachtrages zum Vertrag.

  • Die geplante Änderung des Aufstellungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr. 09/01 "Hauboldstraße / Eckstraße" ist jetzt auf den Seiten der Stadt nachlesbar. Das Plangebiet des Bebauungsplans Nr. 09/01 „Hauboldstraße / Eckstraße“ wird nach Westen bis zur Chemnitz erweitert.

  • Wow, das wußte ich noch nicht. Die Erweiterung des B-Plan-Gebietes ist ja erheblich (alles südlich der Eckstraße). Bin mal auf den Entwurf gespannt.
    Ich habe übrigens bereits den Bauvorbescheid erhalten.

  • In dem Zusammenhang mal der Hinweis das gegenüber neben Schüffner bei Chemnitz letztem Bürgerhaus aus dem frühen 19. Jh. das Dach anfängt einzubrechen.
    Mal sehen mit welchem Argument man hier wieder kommt, nichts zu machen.

  • Gibt es das Projekt Stadthaus überhaupt noch? Es ist verdammt ruhig geworden und auf der Internetseite ist auch nichts mehr zu sehen.


    Ja! Seitens der Agentur Stadtwohnen ist es tatsächlich absolut ruhig geworden. Die Seite gibt es aber noch
    http://www.stadtwohnen-chemnit…iten/stadthaus/start.html


    2 Grundstücke sind bereits verkauft. Es laufen derzeit 3 Bauvoranfragen und mein Bauantrag. Ich würde am liebsten gestern anfangen zu bauen (es steht alles in den Startlöchern). Leider scheint es innerstädtisch doch alles etwas länger zu dauern.

  • Das liegt wohl daran, dass die Agentur Stadtwohnen mittlerweile zu einer Art (Selbst)Verwaltung geworden ist, was durch die Integration in die Stadtumbau GmbH absehbar war.
    Schade drum - wir haben damals mit viel Arbeit und Enthusiasmus dieser Agentur beim entstehen geholfen - und die meisten von uns waren erschüttert darüber, dass die Agentur ein Teil der Stadtumbau GmbH werden sollte. Solange Steffen Jüttner noch da gearbeitet hatte, war auch noch ein gewisser Wille etwas zu bewegen erkennbar - nun gibt´s nur noch schlechte Newsletter.

  • So, es liegen alle Genehmigungen vor und das Bauschild(chen) steht.:)
    Wenn das mal aufhört zu regnen wird mit dem Bauen begonnen (vorr. 41. KW). Schaun wir mal!
    Es handelt sich übrigens um die Eckstraße 19.

  • Das Thema Regen und nahegelegene Chemnitz ist in der ganzen Zeit glaube ich überhaupt noch nicht zur Sprache gekommen, muß man das in dem Bereich eigentlich irgendwie berücksichtigen (Verzicht auf Kellerräume?) oder ist das aufgrund der Topographie unkritisch?
    Sehr gern würde ich nach wie vor eine kurze Bauvorstellung hier im Forum sehen, da das Projekt für Chemnitz beispielgebend sein könnte und ich sehr gespannt bin, wie an das für Chemnitz neue Thema "Stadthaus" herangegegangen wird.

  • An dieser Stelle ist die Chemnitz weder im August 2010 noch 2002 über die Ufer getreten. Selbst bei den Flussgrundstücken gab es keine (ernsten) Probleme. Keller sollte man sich natürlich an der Stelle verkneifen, da im Hochwasserfall das Grundwasser 0,5 bis 1,0 m unter OKG ansteht. Der Baugrund ist bis zum Flusskies (ca. 3,50 bis 4 m unter OKG) eine Katastrophe. Die meisten Grundstücke sind eh nach Rückbau (mehr oder weniger gut) verfüllt.


    Sorry, ich möchte jetzt noch nicht über architektonische Details diskutieren.
    Aber so in etwa wird es aussehen (Ausschnitt Bautafel).

  • @cherubino


    Vielen Dank für die "konstruktive Kritik".:cool:
    Wie bereits hier erwähnt, sind Satteldächer nicht erlaubt!
    Der Architekt hat übrigens nicht vor sich zu erschiessen!

  • Warum sind Satteldächer nicht erlaubt?


    Die beiden Straßen waren mit 2 Geschossern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bebaut.

  • Die Eckstraße war nicht mit 2-geschossigen, sondern 4-geschossigen Gebäuden bebaut. Die Stadt favorisiert an der Südseite Eckstraße sowie angrenzender Bereich Hauboldstraße freistehende Stadthäuser in "moderner" Gestaltung mit Flachdach. Es ist nicht beabsichtigt (und aus meiner Sicht nicht zielführend) die historischen Blöcke wieder zu schließen. Satteldächer sind lediglich bei direkten Anbauten an Bestandsgebäude, vornehmlich Hauboldstraße, bzw. Lückenbebauungen denkbar, hier vor allem die Flußseite der Hauboldstraße. Die mögliche Bebauung nördlich der Eckstraße scheint noch nicht festzustehen. Soviel mir bekannt ist wird hier über Bauträgermodelle, ggf. auch als Reihenhäuser nachgedacht.


    Alles unverbindliche Infos aus Gesprächen mit Stadtplanungsamt und AgenturSW.


    Ich oute mich hier mal als "Flachdachfan", was einen Neubau in vielen Randgebieten erschweren würde.

  • Das ist traurig. Die Straßenzüge werden dementsprechend aussehen. Emotionen weckt so eine Architektur bei mir nicht.

  • Das Bild gibt nicht viele Details preis, aber so find ich es erst mal akzeptabel. Ich vermisse allerdings einen Eingang auf der Straßenseite. (Das ist kein architektonisches Detail, sondern eine architektonische Grundfrage. ;-) )

  • Die Stadt favorisiert an der Südseite Eckstraße sowie angrenzender Bereich Hauboldstraße freistehende Stadthäuser in "moderner" Gestaltung mit Flachdach. Es ist nicht beabsichtigt (und aus meiner Sicht nicht zielführend) die historischen Blöcke wieder zu schließen.


    Im Hinblick auf welches Ziel wäre das nicht zielführend?


    Von der Gesamtgestaltung her fänd ich eine Reihenbebauung besser, aber wenn dafür die Nachfrage fehlt und es für freistehende Häuser mehr Interesse gibt, könnte ich in der jetzigen Planung einen Sinn erkennen.