Europaviertel: "Grand Tower" - 172-Meter-Wohnhochhaus in Bau

  • Der Kran wurde Heute um 2 Segmente angehoben.


    Im übrigen hat man für das letzte Kernsegment ganze 15 Tage gebraucht.
    Kletterverschalung wurde am 21.07. angehoben und das letzte mal am 05.08. Also diesen Samstag. Die Staffelgeschosse brauchen aktuell 8 Tage. Unwahrscheinlich dass die Staffelgeschosse den Kern einholen werden... Daher gehe ich von aus, dass das Kernwachstum jetzt beschleunigt. War aber auch schonmal schneller. Ich habe auch das Gefühl dass Marienturm und Omniturm den Grand Tower im Wachstum einholen werden.


    Die Arbeitszeiten sind von 05:00 bis 23:00 unter der Woche.
    Am Samstag von 05:00 bis ca. 14:00 < schwankend.

  • "Die" holen das nicht auf... Warum auch? Gerade der GrandTower legt gerade eine speed vor.... kritisch nur der Übergang WohnHH zu ParkHH. Zum Marienturm, dort muss erstmal das Konstrukt für das Portal stehen! 4 Stockwerksbereiche ohne Zwischendecke... Nicht umsonst hat dort seit ein paar Wochen ein Mobilkran geholfen, "Zwischendecken" einzuziehen....


    Und der Omiturm ist halt auch ein bisi speziell, dem fehlenden Platz geschuldet. Vom Kran-Desaster mal abgesehen.

  • Danke! Mir ist heute aufgefallen wie dünn die Balkondecken eigentlich sind.
    Man sieht es sehr gut auf Deinen Bildern.


    Hier noch aus der Parkplatz-Perspektive:


    Bild: https://abload.de/img/f3atjrm.jpg Bild: https://abload.de/img/f1s5jl0.jpg


    Da ist noch Luft nach oben:


    Bild: https://abload.de/img/f27wkxo.jpg


    Bilder: Adama

  • Ist das normal, dass die Balkonplatten so dünn sind? Ich gehe mal davon aus, dass dies Fertigelemente sind, so wie auch beim normalen Wohnungsbau. Da sahen die für mich bisher aber immer deutlich dicker aus. Oder liegt das nur an der Perspektive, weil die Geschossdecken des Grand Towers dicker sind?

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    • Die Balkonplatten sind so dick, wie es statisch erforderlich ist, nicht dünner, aber eben auch nicht dicker (das würde ja nur unnötiges Mehrgewicht bedeuten und die Gründung/Fundamente verteuern).
    • Nach dem Studium früherer Baustellenfotos scheinen die Balkonplatten tatsächlich Fertigteile zu sein (bitte korrigieren, wenn es jemand besser weiß). Das hat aber auf die Dicke überhaupt keinen Einfluss.
    • Wie man auf dem zweiten Foto im verlinkten Beitrag am besten sehen kann, ist die Platte gevoutet, d.h. am Rand ist sie dünner, als an der Einspannung (also genau dort, wo die Beanspruchung am größten ist, ist sie dicker, als an der sichtbaren Außenkante). Das ist statisch sinnvoll und spart weiteres Gewicht.
  • Die Balkonplatten sind schon erstaunlich dünn im Randbereich!
    Falls es Fertigelemente sind, fragt man sich, wie die am Bauwerk eingespannt sind.
    Bei Ortbeton würde ja ein Isokorb gesetzt und dann Beton in die anschließende Schalung gegossen.
    Bei Fertigteilen ist das aber so nicht möglich.
    Die Ränder können eigentlich statisch gar nicht belastet werden.....bei der geringen stärke kann es ja kaum eine Ober Zug- und unteren Druckbewehrungslage geben plus Mindestüberdeckung.... das muss mir mal einer erklären :-)
    Oder das täuscht komplett und die sind am Rande doch 15cm oder mehr.....

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    Auch bei Fertigteilen kann natürlich ein Isokorb einbetoniert sein oder einfach Anschlussbewehrung rausschauen, die dann an der Einspannstelle mit der Deckenbewehrung gestoßen wird. Ganz übliche Bauweise. Und da ist auch genug Platz für Zugbewehrung (Druckbewehrung wird wohl kaum gebraucht, sonst wäre die Platte wirklich zu dünn. Aber natürlich ist auch an der Unterseite eine Bewehrung vorhanden.)


    Und der Rand erfährt doch auch gar keine große Beanspruchung. Selbst wenn er belastet ist, beansprucht er die Einspannstelle, die - wie oben beschrieben - ja dicker ist. Soooo dünn finde ich sie auch gar nicht. Die Geländerbretter müssen mind. 15 cm breit sein, werden also vermutlich genau dieses Maß haben. Und die Stärke der Platte am Rand ist in derselben Größenordnung. Aber ganz egal, ob nun 15 cm, 14 cm oder vielleicht nur 12 cm - das ist nicht zu dünn (ist ja nun auch keine Riesen-Auskragung).

  • Nur weil es jemandem als zu dünn erscheint, müssen die Fertigteile nicht auch in Wirklichkeit zu dünn sein.
    Es handelt sich um Fertigteile, die per Iso-Korb-System umgekehrt eingespannt werden wie sonst üblich. Am Fertigteil hängt der einzuspannende Korb bereits dran bzw. ein Konstruktionsteil davon, der dann mit der entsprechenden Bewehrung weiter in die Deckenplatte geführt wird.
    Die Fertigteile sind sehr präzise berechnet und das Betonmaterial wie auch die Bewehrungskonstruktion sind entsprechend den berechneten Kräften gewählt und ausgeführt.
    Also nix zu dünn! Es ist der Form geschuldet und spart Material und Gewicht. An der Kante braucht es keine 20cm, wie bei einer Decke. Und es ist immer noch so dick, dass man garnicht genügend Klaviere auf den Balkon stellen könnte, um an die Grenze der Belastbarkeit zu kommen.

  • Mittlerweile hat das Tempo angezogen. 1 Stockwerk (Staffel wie Kern) benötigt aktuell 6-7 Arbeitstage. Heute ist Betoniertag. Die Kletterverschalung am Staffelgeschoss klettert aktuell Segment für Segment und ist auch mittlerweile komplett um das HH angebracht. Somit sind 7 fertige Geschosse zu sehen. Morgen sollte dann der Kern wieder 1 Etage nach oben gehen. 2 Geschosse haben sogar schon Fenster (keine Fassade).

  • Passend zum angezogenen Tempo dürfte der Kern die 60m Höhe mittlerweile geknackt haben, das Adina nebenan hat 38m Höhe.
    Zusammen mit dem Tower One und den beiden Güterplatz Hochhäusern dürfte der Name "Skyline Plaza" bald eine echte entsprechende Bedeutung bekommen :-)


    Klick vergrößert:


    Bild: https://abload.de/img/gtguss1.jpg


    Bild: Adama

  • 9 Stockwerke sind an der zur Europaallee gelegenen Seite bereits unter dem Wetterschutz zu sehen. Das ergibt nun schon mal, aus der Nähe betrachtet, einen Eindruck an dem man Feinheiten auf den Renderings wieder erkennen kann.



    An dieser Seite ergeben die sich gegenüberliegenden Balkonkanten eine gleichbleibende, nach oben laufende einheitliche Harmonie. Abwechselnd trifft eine eckige Balkonkante eine abgerundete auf dem gleichen Stockwerk



    Zur Osloer Straße hingegen, wechseln sich die Formen der Balkone schön ab. Ein schöner Gegensatz zum Bild zuvor.



    Das "Gäaschen" zwischen Skyline Plaza und Grand Tower zeichnet sich immer mehr ab



    Der Übergang zum Parkhaus ist den Rohbau betreffend geschafft. Der erste Balkon über dem Parkhaus ist bereits ersichtlich



    Die rechte Seite des Parkhauses, von der Osloer aus gesehenen, wächst nun nach. Die Linie der Oberkante des Parkhauses dort ist am Adiana erkennbar.