Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin

  • Im Haus am Waldsee, Argentinische Allee 30, ist bis 4. Oktober die Ausstellung „Barkow Leibinger – Revolutions of Choice“ zu sehen. Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr.


    Zu sehen ist dort auch ein neues Modell des Estrel-Towers, der ab Herbst gebaut wird. Das Modell ist auch in der BZ abgebildet.

  • Heute, 17.00 bis 22.00 Uhr.


    Digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Das Crowdsourcing Projekt "#everynamecounts" - eine Initiative des Arolsen Archives - ist am Holocaustgedenktag, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee, auf der Fassade der Französischen Botschaft zu sehen.


    Im Januar 2021 wird die Fassade der Französischen Botschaft in Berlin zur „Leinwand“: Die Medieninstallation ist den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet und ruft dazu auf, die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts zu unterstützen. Wir zeigen sie weltweit per Live-Stream mit vielen spannenden Hintergrundinfos.

    https://arolsen-archives.org/l…ounts/medieninstallation/

  • Leider geht dieses Projekt an der derzeitigen Realität komplett vorbei. Streng genommen ist ein Besuch der französischen Botschaft rein zum Zwecke der Andacht nichtmal erlaubt!


    Ein Aufruf am heutigen Abend zum Genken eine Kerze ins Fenster zu stellen käme der Realität entgegen und ist meiner Meinung nach sinnvoller.


    Ich kann aber verstehen dass die beteiligten Künstler auch irgendwie über die Runden kommen müssen.


    Also unterstütze ich das Projekt und stell trotzdem eine Kerze ins Fenster...

  • ^ Jein. Das Projekt besteht ja nicht allein in der Installation, sondern in der Crowsourcing Initiative zur Datenerfassung der Opfer des NS. Diese wird auf der Fassade visualisiert & ist ab 18 pandemiekonform auch im Livestream zu betrachten. Seit 17:00 wird das Projekt erläutert, danach folgt die Medieninstallation.

    Hier: https://www.facebook.com/Arols…/videos/1097302994028793/

    Oder hier: https://arolsen-archives.org/e…ounts/media-installation/

  • Am 6. März wäre einer der bedeutendsten Architekten Berlins 100 Jahre alt geworden - Werner Düttmann. Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass nur wenige Architekten Berlin so geprägt haben wie Düttmann. Wichtige Bauten sind der Mehringplatz, das Märkische Viertel, die Wohnanlage am Wassertorplatz, die Wohnanlage "Belvedere" am S-Bahnhof Pichelsberg und die Akademie der Künste. Weiterhin stammt von ihm der Rahmenplan für das Neue Kreuzberger Zentrum. Zudem prägte er zwischen 1960 und 1967 als Senatsbaudirektor die Entwicklung Westberlins.

    Aus diesem Anlass finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Ab gestern findet man an 28 Orten in Berlin Informationstafeln, die auf Düttmanns Werk hinweisen. Ab 17. April wird es eine Hauptausstellung im Brücke-Museum geben. Teile der Ausstellung werden im Foyer der Akademie der Künste am Hanseatenweg, in der Hansa-Bücherei, in der ehemaligen Kirche St. Agnes und dem Haus der Kulturen der Welt gezeigt.

    https://wernerduettmann.de/

    Auch die Medien bringen zahlreiche Artikel. Besonders interessant fand ich den Beitrag der FAZ, der doch zeigt, dass er heute auch von konservativen Medien sehr viel freundlicher gesehen wird als vor dreißig Jahren, als Düttmanns Bauten als unattraktiv geschmäht wurden.

    https://www.faz.net/aktuell/fe…ag-gefeiert-17229709.html

  • Wir hatten hier an mehreren Stellen schon über das architektonische Erbe der DDR diskutiert. Jetzt soll dieses "junge Erbe" vorgestellt werden. Dazu laden die Architektenkammer Berlin und Landesdenkmalamt am 7. April um 19 Uhr zum Livestream aus der Urania ein. Die Veranstaltung heißt: "Nikolaiviertel und Altstadtplatten". Bei der Diskussionsveranstaltung wirken Landeskonservator Christoph Rauhut, die Präsidentin der Architektenkammer, Christine Edmaier, der Journalist Nikolaus Bernau, Christina Geib, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Mitte, und ein Gastprofessor von der Glasgow School of Arts mit. Zuschauer können Fragen stellen und die Diskussion kommentieren.


    Hier der Veranstaltungshinweis.

    Hier der YouTube-Link für den Live-Stream.


    Batō Der Beitrag ist vielleicht nicht ganz richtig und gehört in Veranstaltungen. Vielleicht verschieben und meinen dortigen Hinweis hierher löschen. Danke.

  • Die Architektenkammer Berlin zeigt bis zum 15. Mai zum 22. mal beispielhafte Projekte ihrer Mitglieder aus Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung.


    61 Arbeiten werden in der Ausstellung "da! Architektur in und aus Berlin" präsentiert.


    Zu sehen ist die Ausstellung im Stilwerk Berlin, Kantstraße 17 (Eintritt frei) oder digital. Die digitale Eröffnung ist am 16. April um 18:00 Uhr.

    Zur Eröffnung sprechen:

    • Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen
    • Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin
    • Ulrich Weigand, Direktor der Urania Berlin und Mitglied des da!-Auswahlgremiums 2021