Areal Sattlerplatz / Färbergraben [in Planung]


  • Quelle: https://ru.muenchen.de/2018/17…lichkeit-uebergeben-80516

  • Finde den Namen auch unpassend. Wird dem Lenbenswerk des großartigen OB's nicht gerecht. Wäre für eine erneute Neubenennung des Platzes. Den Antrag habe ich bei der Stadt schon gestellt.

    "Schorschl-Kronawitter-Großstadtverhinderer-Dorfcharakterbewahrer-Platzl"


    Dazu die Bitte, um eine 80-120m hohe Statue, des werten Herrn Kronawitters, auf diesem wunderschönen Platz!

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    Viele der heute vorliegenden Probleme in München haben ihren Ursprung in der Zeit, in der Kronawitter das Stadtgeschehen mit lenkte. Aber machen wir uns nichts vor, es war nicht Kronawitter alleine, der das Versagen der Stadt in einigen Teilen heute zu verantworten hat, sondern ein von der breiten Bürgerschaft Münchens getragener Zeitgeist. Man kann damit ja durchaus über die Wahl der Ortes für die Platznennung streiten. Besser wäre ein Platz gewesen, der wirklich die Politik dieser Zeit repräsentiert: Also irgendwo in Gegenden, in denen der dörfliche Charakter bewahrt wurde, oder in Siedlungen, in denen Vorstadt in die Großstadt gepflanzt wurde.

  • Hier die aktuellen Rahmenvorgaben, die das Büro Norman Foster in ihrer Ausarbeitung eines gestalterischen Masterplans berücksichtigen müssen:


    In allen Gebäuden sollen Geschäfte / Gastronomie angesiedelt werden. Zu Fußgängerzonen werden sowohl Teile des Färbergrabens als auch der Fürstenfelderstraße. Zusätzlich wird eine neue Sattlerstraße geschaffen.



    Grafik: © SZ Karte / Maps4News ll Datenquelle: Heller & Partner

  • Wozu braucht es eine neue Sattlerstr.? Könnte man auch als Passage bauen und den Bürobau näher an Hirmerbau verschieben. Damit hätte der Sattlerplatz auch mehr Raum.

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    Die Lobby für den Erhalt der Altstadt-TG muss ausgesprochen stark sein (z.B. der Einzelhandels-Verein City-Partner).


    Btw: Die Visualisierung des Platzes (auf Vorseite M-Merkur) existiert schon seit letzten Dezember und stammt aus dem Büro Schumann & Partenfelder, die für die Investoren damals ein erstes Konzept erstellten. Hat also nichts mit Forster zu tun, das Bild mit den schönen Goldfischglaslampen :) https://www.sueddeutsche.de/mu…r-fuer-flaneure-1.3799913

  • Der Platz könnte superschön und großzügig gestaltet werden. Wäre da nicht der geplante Büro Neubau. Warum ausgerechnet hier so dicht bauen?
    In der ganzen Stadt sind freie Flächen, wo man statt 3 Bürogeschosse auch mal 7-8 oder höher bauen kann?
    Nein, genau hier MUSS ein Büro hin, das den Platz zu einem verschatteten und verkümmertem Etwas machen wird. Hirnloser geht's nicht!
    Werde die Planer dieser Stadt niemals verstehen!

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    Das entscheiden nicht die Stadtplaner alleine, sondern die Investoren versuchen mit der Stadt einen Kompromiss zu finden zwischen Nutzfläche (= Wirtschaftlichkeit) und Freiflächen. Daher nutzt es den Herren Inselkammer und Hirmer wenig, wenn anderswo Büros gebaut würden, deren Eigner sie nicht sind.


    Ich für meinen Teil brauche hier ehrlich gesagt keinen weiteren mit Betonpflaster versiegelten Platz auf der Rückseite von C&A und Kaufhof. Da gibt es für mich 100 m östlich den sonnigeren und offeneren Rindermarkt.

  • Hauptsache die Stadtplaner entscheiden alleine, wenn ausserhalb der Altstadt ein 50m Türmchen gebaut werden soll, das ein anderes verschattet bzw. der Abstand zu gering ist (Green HH Arabellapark).


    Da möchte der Investor (Stefan Pfender) gerne höher bauen, kann aber nicht, wegen Abstandsproblemen :(.


    Kompromisse (Arschkriecherei) geht man nunmal gerne mit Familien, wie Hirmer, etc. ein! Daher verfehlte Stadtplanung!!!


    Ich brauche diesen häßlichen Betonplatz auch nicht!

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    Ich würde sagen, einfach mal die Ergebnisse von Foster abwarten. Dann kann man sich immer noch über Schatten aufregen ;).


    Die TG ist natürlich Käse, eine Abkehr von dieser aufgrund der zahlreichen Interessenverbände (inkl. CSU) aber wohl (leider) utopisch.

  • Die Tiefgarage fände ich vertretbar wenn sie nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung steht - für die in den angrenzenden Gebäuden/Geschäften arbeitenden Menschen oder auch Anwohner, die nicht ständig rein und raus fahren, finde ich eine kleine Zahl von Parkplätzen durchaus gerechtfertigt.


    Vermutlich wird es aber so laufen dass man hier eine besonders großzügige Tiefgarage errichtet damit sich darauf auch extrabreite SUVs wohlfühlen und die Besitzer weiter brav mit dem Auto fahren. Das ist in München ja leider immer noch die bequemste und günstigste Art um in die City zu kommen, leider.


    Auf den Entwurf von Foster bin ich umso mehr gespannt, ich glaube kaum dass ein Stararchitekt für eine total banale Planung beauftragt werden würde. Da kommt hoffentlich etwas besonderes auf uns zu.

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    Eine reine Anwohner- / Mitarbeiter-TG ist in Ordnung, aber sicherlich werden wieder zahlreiche Starnberger, Miesbacher, Tölzer und Landkreisler in die "Georg-Kronawitter-Tiefgarage" einfahren.


    weiter brav mit dem Auto fahren. Das ist in München ja leider immer noch die bequemste und günstigste Art um in die City zu kommen, leider.


    Naja, so pauschal kann man das nicht behaupten. Für mich z.B. verhält es sich anders herum. Mit dem Auto in die Altstadt bräuchte ich unter der Woche 30 Minuten, in der Rushhour gut das doppelte. Spritverbrauch, Verschleiß, Parkticket? Ne, da fahre ich mit dem ÖPNV günstiger (Ticket ist wie Auto sowieso vorhanden). Das Rad ist bei schönem Wetter ohnehin unschlagbar.
    Wer an der Ist-Situation weiter etwas verbessern will, sollte trotz aller vermeintlichen Bequemlichkeit und Kostenersparnissen auf das Auto verzichten, wenn er in die Stadt muss. Ansonsten brauchen wir uns nicht wundern, wenn Parteien wie die CSU stets den Autoverkehr priorisieren. Gibt ja keinen Grund den Autos Platz wegzunehmen, wenn so viele damit fahren, das vergrault aus Sicht der CSU nur die Wähler. Wer die Ist-Situation überbordender Automassen beklagt (überzeichnet: Anliegerstraßenbewohner Maier mit Firmen-SUV), gleichzeitig aber selbst trotzig mit dem Auto in die Stadt fährt, ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Aber ich weiß, ich erwarte zu viel, zu viel Verantwortungsbewusstsein, wenn es schon die Politik nicht aufbringen kann...:)

  • ^Ich habe selten derart nichtssagenden Renderings gesehen. Da muss man erstmal abwarten bis weiteres Bildmaterial veröffentlicht wurde. Was zu sehen ist, finde ich aber nur mäßig ansprechend.

  • In der SZ gibt es einen ausführlichen Artikel dazu inkl. Modell:
    https://www.sueddeutsche.de/mu…fussgaengerzone-1.4380695


    Es handelt sich demnach um einen städtebaulichen Masterplan, Fassaden sind also gar nicht fix. Unter dieser Prämisse und mit der Hoffnung auf bessere Fassadengestaltung (möglichst individuell je Gebäude und gerne von anderen Büros) finde ich den Plan ganz gut. Dadurch wird die Innenstadt an Urbanität und Aufenthaltsqualität gewinnen - z.B. mit der öffentlich zugänglichen Dachterasse.