Kelsterbach/Raunheim: Mönchhof und Ticona-Areal

  • kleines Update zu diesem Thema: Seit ein paar Monaten ist nun auch die Uferbebauung weitestgehend abgeschlossen. Es ist nun also auch auf dieser Mainseite möglich, von Kelsterbach direkt Main bis zur Mündung in Mainz zu gelangen. Von Mainz kommend kündigt sich der neue Bereich mit einer außergewöhnlichen Brückenkonstruktion über ein Hafenbecken an (siehe auch hier):





    dahinter gibt es vielfältige Sitzmöglichkeiten, in der Ausführung auch keine Standardkost:




    alles in allem sehr gelungen, wie ich finde.

  • Eines der größten Rückbauprojekte Europas

    Die Fraport fasste die vergangenen Entwicklungen auf dem riesigen Mönchhofareal - jetzt: Airport City West - im Dezember in einer kleinen Meldung zusammen. Demzufolge mussten etwa 100 Gebäude bzw. Anlagen Bekanntschaft mit den Abrissbirnen machen und Lebewohl sagen. Weniges blieb stehen, nämlich gerade einmal vier Gebäude sowie Infrastruktureinrichtungen. Etwa vor einem Jahr erfolgte die Übergabe des vorbereiteten Geländes an die Fraport.


    Unter den vier Bestandsobjekten befindet sich die ehemalige Ticona-Unternehmenszentrale, jetzt Fraports Gebäude 700. Dorthin sind die Fraport-Abteilungen für Recht, der Zentraleinkauf sowie Teile des Zentralarchivs gezogen. 300 Mitarbeiter arbeiten in "der 700". Sie "genießen" täglich die Köstlichkeiten der eigenen Kantine und sind per Pendelbussen und E-Fahrzeugen gut an die Terminals angebunden.

  • The Riverbay

    Als Teil des Projekts "The Riverbay", hier vorgestellt in Beitrag #1 und #3, errichtet Züblin schlüsselfertig den ersten Bauabschnitt eines Hotel- und Bürogebäudes (Q). Die Bruttogeschossfläche wird mit 12.668 m² angegeben. Der Bau dürfte begonnen haben, Mitte 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Eine Visualisierung gibt es nur in Briefmarkengröße (allerdings gibt es auch nicht viel zu sehen):



    Bild: BWPG Projektentwicklung

  • Deutsch-chinesisches Handelszentrum geplant

    Von einem ziemlich dicken Ding berichtet die Stadt Raunheim in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Shing Kee Gruppe aus Hongkong soll die Absicht haben, auf dem Mönchhofgelände ein deutsch-chinesisches Handelszentrum zu errichten. Das aus fünf Gebäuden bestehende Zentrum soll auf einem 46.000 Quadratmeter großen Areal gebaut werden. Eine konkrete Planung existiert noch nicht, das Projekt "World Commerce Centre" ist also noch in einer frühen Phase. Die "Main-Spitze" schreibt von einem möglichen Baubeginn im Sommer 2017. Ansichten gibt es bereits:



    Vorgesehen ist nach der folgenden Luftbildvisualisierung ein Areal westlich von "The Riverbay" (mit dem Hotel aus dem Vorbeitrag) und der Schleuse Eddersheim:



    Bilder: Shing Kee / Drei gewinnt

  • Riverbay-Projekt mit "Comfort Hotel Frankfurt/Main Airport West"

    Das in Beitrag #24 vorgestellte Hotel wird im kommenden Jahr unter der Marke "Comfort Hotel" eröffnen. Es erhält 234 Zimmer und wird laut Website der Kette als "Midscale-Businesshotel" positioniert, drei Sterne Superior. Besonderheit wird eine hauseigene Brauerei mit Restaurant und Bar.



    Bild: Place Value GmbH

  • Mönchhof-Areal: 75 Prozent der Flächen sind vermarktet

    Drei Viertel des früheren Raffineriegeländes sind vermarktet. Für weitere Grundstücke bestehen konkrete Kaufanfragen. Nur noch zehn Prozent des Baulands sind verfügbar. Die heutige Pressemitteilung der Fraport AG:


    [INDENT]Das Mönchhof-Gelände entwickelt sich als interkommunaler Gewerbestandort auf Jahressicht weiter sehr gut. In der zweiten Jahreshälfte konnten weitere Gewerbeflächen in der Größenordnung von 5,85 ha erfolgreich verkauft werden. Der Vermarktungsstand des von Fraport entwickelten Gewerbestandorts erreicht damit 75 Prozent. Der Ausblick auf 2017 ist ebenfalls positiv. Weitere Flächenverkäufe befinden sich bereits in detaillierter Verhandlung. Daneben sind lediglich nur noch rund zehn Prozent des Nettobaulands verfügbar.


    „Die sehr gute Lage zum Frankfurter Flughafen und die hervorragende Verkehrsanbindung sind insbesondere für Logistik-Unternehmen wichtige Entscheidungsfaktoren für eine Ansiedlung auf dem Mönchhof-Gelände. Auch der Ausblick für 2017 ist sehr positiv: Weitere Flächen sind durch konkrete Kaufanfragen belegt, so dass aktuell für den Drittmarkt nur noch zehn Prozent verfügbar sind“, sagt Christian Balletshofer, Geschäftsführer der Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG und Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG.


    Die größte im letzten Halbjahr veräußerte Fläche von 53.000 Quadratmetern hat die M-Port GmbH & Co. KG erworben, eine Projektentwicklungsgesellschaft an der Fraport und die MP Holding GmbH zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Auf dem Gelände werden moderne Lager- und Büroflächen entstehen. Im Frühjahr 2017 soll mit dem Bau des ersten Bauabschnitts begonnen werden, welcher über ca. 25.000 m² Hallenfläche und auf der Mezzanine wahlweise über Büro- oder zusätzliche Lager-/Servicefläche sowie über ausreichend Stellplätze verfügt. Weitere 2.700 Quadratmeter hat sich die Fa. Kras Logistics aus Kelsterbach als Standort für ihren neuen Unternehmenssitz gesichert. Der Logistik-Dienstleister plant dort die Errichtung einer Gewerbeimmobilie mit Büro- und Lagerflächen.


    Außerdem erweitert die ansässige Tankstelle aufgrund der sehr guten Nachfrage ihr Flächenangebot. Die Shell Deutschland Oil GmbH hat dazu 1.800 Quadratmeter Fläche erworben, auf der zusätzliche Lkw-Stellplätze entstehen werden.


    Fraport wird im Zusammenhang mit der fortschreitenden Vermarktung die Verkehrsinfrastruktur des Areals weiter bedarfsgerecht ausbauen. Das Mönchhof-Gelände ist ein interkommunales Gewerbegebiet, das jeweils zur Hälfte auf Kelsterbacher und Raunheimer Gelände liegt. Durch seine zentrale Lage und die unmittelbare Nähe zum Flughafen und den Autobahnen A 3, A 5, A 66 und A 67 ist das Mönchhof-Gelände ein idealer Ausgangspunkt zur Distribution von Gütern und Dienstleistungen in das Rhein-Main-Gebiet, nach Deutschland und ganz Europa. Auf 100 Hektar ist das Areal das größte zusammenhängende und noch zu entwickelnde Gewerbegebiet in der Rhein-Main-Region. Das Nutzungskonzept konzentriert sich vor allem auf Logistik, Büroimmobilien und kleinteiligen Einzelhandel sowie auf Flughafen-affine Unternehmen. Durch seine direkte Lage am Mainufer bietet das Mönchhof-Gelände mit seinen großzügigen Grünflächen ein äußerst attraktives Arbeitsumfeld. Die Entwicklung und Vermarktung erfolgt über die Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG, eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Fraport AG.[/INDENT]



    Bild: Fraport AG

  • Kleine Ergänzung dazu: der Regionale Nahverkehrsplan des RMV sieht zu diesem Gebiet einen neuen S-Bahnhalt vor.


    Neubau Raunheim-Mönchhof (Linien S8/S9)
    Zur Erschließung von bestehenden und geplanten Gewerbegebieten, die in Raunheim nordöstlich der BAB A3 beidseits der Bahnstrecke Mainz – Frankfurt liegen, soll eine neue S-Bahn-Station für die Linien S8 und S9 errichtet werden. Aufgrund des dichten Zugverkehrs ist es notwendig, für die Außenbahnsteige neue Bahnsteiggleise zu errichten. Aus Sicht der Nutzen-Kosten-Betrachtung ist die Maßnahme als sehr empfehlenswert einzustufen. Zu beachten ist aber, dass ein zusätzlicher Halt Raunheim-Mönchhof zu einer Fahrzeitverlängerung für die Linie S8 führt, die Fahrplananpassungen im Bereich Mainz/Wiesbaden notwendig macht. Davon ist auch der Fahrplan der RE-Linie 80 (Frankfurt – Saarbrücken/Koblenz) in Mainz und in der Folge auch auf der Weiterfahrt in Rheinland-Pfalz betroffen. Dies muss im Rahmen der Detailuntersuchungen näher betrachtet werden.


    Q: RNVP des RMV, Kap. 6.3., S. 172

  • Immogate kauft 40.500 qm für Group7

    Satte 40.500 qm groß ist das Gelände, das die Immogate AG (Website) auf dem Mönchhofareal von der Fraport AG erworben hat. Mitte dieses Jahres sollen die Bauarbeiten für einen Logistikneubau beginnen, den letzlich die Group7 (Website) AG bzw. mit ihr verbundene Unternehmen nutzen will. (Q) Group7 ist ein Münchener Logistik-Unternehmen mit Niederlassungen in einigen deutschen Städten, unter anderem einer in Kelsterbach.