Medizinische Einrichtungen

  • Altenheim am Glockengarten

    Das Altenheim am Glockengarten soll einen Neubau für ca. 7 Mio € erhalten.
    Zuvor gab es Pläne der Stadt für 17 Mio € dort gleich zwei Neubauten zu verwirklichen.
    Wegen der klammen Kasse hat man nun die Pläne abgespeckt.


    Aber auch für die abgespeckte Lösung im Glockengarten hat die Stadt kein Geld.
    Wegen der Haushaltssperre lasten erhebliche Krediteinschränkungen auf der Verwaltung.
    Deshalb sucht die Stadt jetzt Investoren,
    die das Projekt bauen und anschließend an die Stadt vermieten.


    Unterdessen wird das traditionelle Engagement der Stadt in Frage gestellt,
    weil inzwischen viele moderne Altenheimplätze anderer Träger hinzugekommen sind,
    wie etwa durch den Neubau des St. Marienstifts an der Humboldtstraße.


    Zur Erinnerung: Kurz vor dem Scheitern des Haushalts 2009 konnte die Stadt bei der Kommunalaufsicht
    noch den Bau von zwei Altenheimen einleiten.
    Davon zeugen die Rohbauten an der Bayernstraße in Stahlhausen und an der Graf-Adolf-Straße in Wattenscheid,
    wo jeweils 84 Plätze für stationäre Pflege vorgesehen sind.
    Wie auch künftig am Beisenkamp.


    Hier ein Foto aus der WAZ, wo der Rohbau des Altenheims Bayernstraße in Stahlhausen zu sehen ist.


    Quelle: WAZ

  • Neubau am Martin Luther Krankenhaus



    Quelle: Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation


    Am Martin-Luther-Krankenhaus in Bochum-Wattenscheid werden in den kommenden drei Jahren 10 Mio € investiert.
    Ein Teil des Geldes (4,3 Mio €) ist für den Bau der psychiatrischen Abteilung vorgesehen.
    Dazu werden nördlich des Hauptgebäudes in Richtung Sportplatz zwei Gebäude errichtet, jeweils zwei Etagen plus Untergeschoss.


    Die Neubauten, aufgeteilt in zwei Abschnitte – entstehen auf einem Areal von etwa 2700 Quadratmetern,
    die die Krankenhaus-Gesellschaft von der Stadt erworben hat.
    Der erste Spatenstich soll im April erfolgen.


    Für den zweiten Abschnitt sind später 3,8 Mio € vorgesehen.
    In die neuen Räume werden zu Beginn des kommenden Jahres
    die beiden Geronto-Psychiatrischen Abteilungen mit insgesamt 28 Betten einziehen.
    Bauabschnitt II wird die psychiatrische Akut-Station beherbergen.


    Für die restlichen 1,8 Mio € sollen Umbauarbeiten im Altbau an der Voedestraße vorgenommen werden.


    Quelle: WAZ

  • LWL-Universitätsklinik Bochum

    Die neue LWL Klinik an der Alexandrinenstrasse im Stadtparkviertel ist nun fertiggestellt und bezogen worden.
    Rund 40 Mitarbeiter aus Dortmund sind jetzt in dem neuen Gebäude in Bochum tätig.
    Ausschlaggebend für den Umzug von Dortmund nach Bochum war,
    die unmittelbare Anbindung an die Klinik für Psychiatrie sowie die Nähe zur Ruhr-Universität.
    Man verspricht sich logistische Vorteile, von denen die Patientenversorgung einerseits
    und andererseits die Forschung und Lehre profitieren.


    Quelle: Ruhrnachrichten

  • Etwas früher als geplant wurde am 19.03.2010 das Josef Carree am St. Josef-Hospital offiziell eröffnet.


    Hier einige Zahlen und Fakten:


    • 19 Monate Bauzeit
    • 20,3 Mio Euro Investitionsvolumen
    • 170 Parkplätze
    • 14 Facharztpraxen
    • Apotheke
    • Sanitätshaus
    • Cafeteria
    • 27 Einzelzimmer, mit dem Komfort eines Top-Hotels


    An diesem Samstag können sich alle Interessenten bei einem Tag der offenen Tür selbst einen Eindruck von dem neuen Gesundheitszentrum verschaffen.


    Quelle: WAZ

  • Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil

    Neustrukturierung des Funktionstraktes



    BUK-Bergmannsheil GmbH


    Im neuen Funktionstrakt des Bergmannsheil werden künftig eine interdisziplinäre Notfallaufnahme mit modernstem Notfallmanagement, 14 Operationssäle, neue Intensivkapazitäten sowie Kurzzeitliege- und Aufwachkapazitäten unter einem Dach vereint sein.
    Daneben werden hier die Radiologie und die Zentralsterilisation eingerichtet.


    Das Aufnahmezentrum und die Radiologie werden im Erdgeschoss in Nachbarschaft angeordnet sein.


    Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch das alte Haus 2 einem zeitgemäßen Neubau weichen: Die Bettenstation im "neuen" Haus 2 (2. Obergeschoss) mit 40 Betten wird nach modernsten Standards eingerichtet, die Zimmer entsprechend komfortabel und großzügig ausgestattet. Daneben wird es in dem Neubau eine chirurgische und plastisch-chirurgische Intensivstation geben (1. Obergeschoss). Im Erdgeschoss werden neben der Aufnahmestation weitere Funktionseinrichtungen sowie ein Kiosk zu finden sein. Das Zentrallabor im Untergeschoss wird ein umfassendes Spektrum an labormedizinischen Leistungen bereit halten.


    Die Baumaßnahmen beginnen 2010 und werden voraussichtlich bis 2015 andauern. Um während der Abriss- und Bauarbeiten weiterhin eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, werden die entsprechenden Stationen und Abteilungen für einen Übergangszeitraum in ein neu zu errichtendes Interimskrankenhaus einziehen. Dieser in Modulbauweise konstruierte Trakt wird auf der Fläche des derzeitigen Patientengartens vor Haus 2 und dem alten Untersuchungs- und Behandlungstrakt (Haus 6) entstehen. Er wird über das Haus 4 mit dem Bergmannsheil verbunden sein. Darin werden auf zwei Etagen 94 Betten vorgehalten.


    Die Kosten für das komplette Projekt zur Neustrukturierung des neuen Funktionstraktes belaufen sich auf insgesamt rund 103 Mio. Euro. Bauherr ist das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH.


    Quelle: Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil


    Geschichte der Klinik:


    Zwischen 1888 und 1890 wurde das Bergmannsheil (damals: Bergbau-Berufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil) zur speziellen Unfallversorgung der Bergbauarbeiter errichtet, um einer größeren Anzahl von Arbeitern eine schnelle Behandlung zu ermöglichen.


    1919 wurden eine Prosektur und 1920 eine „Innen- und Nervenabteilung“ eingerichtet, die 1929 ein eigenes Gebäude bezog. Die Prosektur ging später in das Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum an den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil über.


    In der Bombennacht des 4. November 1944 wurde das Krankenhaus vollständig zerstört.


    Nach dem Wiederaufbau, der unter anderem durch Kompensation von Kohle, die beim Bau der Stollen gefunden worden war, gegen Baumaterialien finanziert werden konnte, wurden Abteilungen für Rückenmarkverletzte, Anästhesie, Radiologie und Nuklearmedizin, Schwerbrandverletzte, Plastische Chirurgie und mehrere Bereiche der Inneren Medizin eingerichtet.


    Seit dem Jahr 1977 ist das Bergmannsheil eine Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des Bochumer Modells.


    Seit 1. Januar 2007 firmiert das Bergmannsheil nach Umwandlung der Rechtsform als „Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH“. Heute ist das Klinikum eine Akutklinik zur Maximalversorgung im weiten Umkreis.


    Quelle: Wikipedia

  • Pläne für ein weiteres Pflegeheim

    Auf dem Geländes um die Evangelische Kirche am Alten Markt in Bochum-Wattenscheid plant man den Bau eines Pflegeheims.


    Zu dem Kirchengrundstück gehört die ,Kleine Kirche’ aus dem 18. Jahrhundert, welche unter Denkmalschutz steht. Die Kirche soll in ein neues Nutzungskonzept integriert werden.


    Mit dem Neubau kann ein Pflegezentrum mit 60  stationären Pflegeplätzen und ca. 10 Wohnungen entstehen. Die alte Kirche wird dabei als Multifunktionsraum genutzt.


    Es ist zwar noch nichts konkret, doch bestätigte Stadtsprecherin Barbara Gottschlich auf Anfrage, dass das Bauamt der Kommune zum Grundstück „Alter Markt 5“ baurechtliche Auskünfte erteilt habe, im November 2009.


    Quelle: WAZ

  • Anbau am Marien-Hospital


    Quelle: Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation


    In Bochum Wattenscheid am Marien-Hospital sollen rund fünf Millionen Euro in einen Neubau investiert werden.


    Nach vielen Vorplanungen und einem Wettbewerb, den die renommierte Düsseldorfer Architektengemeinschaft TMK gewann, gab jetzt der Aufsichtsrat grünes Licht für einen Neubau.


    Damit die vorhandene Parkanlage beibehalten werden kann, muss zunächst das frühere Schwesternwohnheim im hinteren Teil des Geländes abgerissen werden. Zurzeit befinden sich in dem Gebäude die Verwaltung der Klinik sowie Schulungsräume für Krankenpflege. Einige wenige Appartements sind auch extern vermietet.


    Nach dem Abriss soll es im September mit dem fünfgeschossigen Anbau losgehen. Auf einer Gesamtfläche von rund 5000qm soll sich in Ost-West-Richtung eine Wahlleistungsstation im Erdgeschoss an den vorhandenen Baukörper anschließen. Auf dieser Station, so der Geschäftsführer und ärztliche Direktor, würden 15 Einzelzimmer und zehn Doppelzimmer in gehobener Ausstattung entstehen.


    Darüber sollen weitere, allerdings kleinere Geschosse entstehen, die in direkter Anbindung an die bestehenden Stationen des Altbaus jeweils vier Einzel- und zwei Doppelzimmer beherbergen werden.
    Unterhalb der Wahlleistungsstation wird ein so genanntes Luftgeschoss mit Pkw-Stellplätzen, Lagerraum und diversen Funktionsräumen entstehen.


    Die Fertigstellung des neuen Gebäudes soll im Oktober 2011 erfolgen.


    Quelle: WAZ

  • Augusta-Parkhauserweiterung

    Nach Fertigstellung des Gesundheitszentrum Bergstraße (vorgestellt etwas früher in diesem Tread von Kostik) erweitert die evangelische Stiftung das gegenüber liegende Parkhaus, siehe Pressemitteilung (etwas wirr formuliert).


    An sich nicht sonderlich interressant, allerdings folgt man offenbar einem entstehenden Bochumer Trend, nämlich dem Überbrücken einer Straße, hier der Bergstraße. Beim genauen Hinsehen entdeckte ich auf dem auf dem Rendering in Kostiks Beitrag diese Brücke auch.
    Der in der Mitteilung vom April angekündigte Termin, Juni 2010, ist mittlerweile verstrichen und die Bautätigkeiten laufen, ein aus Beton gegossenes Treppenhaus steht bereits.
    Als ich die Tage daran vorbeikam, muss ich sagen, machte es einen seltsamen Eindruck auf mich, ein ziemlich verwaist stehender Treppenaufgang. Der Rest entsteht in Leichtbauweise und wird dem schon stehenden Parkhaus vermutlich stark ähneln.

  • Brücke am Augusta-Parkhaus

    Sonntag wurde die von Xysorphomonian erwähnte Brücke vom Parkhaus
    des Augusta-Krankenhauses zum neuen Gesundheitszentrum montiert.
    Die Brücke verbindet die Ebene 2 des Gesundheitszentrums Bochum (GEBO) mit Ebene 5
    des gegenüber liegenden Augusta-Parkhauses.
    Das Kostenvolumen beträgt rund 130 000 Euro.


    Quelle: Ruhrnachrichten

  • Macht richtig was her, das Pflegeheim, und ist gegenüber der ehemaligen Werkstatt eine Aufwertung. Die Architektur erinnert ein wenig an die der 60'er Jahre, was nicht unbedingt ein Vorteil ist, aber es passt in die Umgebung. Ausserdem macht die Farbe das wieder wett.


    Zu der Brückenmontage über der Bergstraße habe ich noch ein paar Fotos auf den Presseseiten der AKA gefunden.

  • Josef Carree 10.10.2010

    Ich habe es heute endlich geschaft Fotos vom Josef Carree (Fertiggestellt im April 2010) zu machen. Hier nun die Ergebnisse ;)



    Foto: Kostik



    Foto: Kostik

  • Apartmenthaus für schwerst Behinderte


    Quelle: WAZ / Diakonie Wohnen gGmbH


    An der Elsa-Brandström-Ecke Hattinger Straße in Weitmar entsteht ein Apartmenthaus mit 16 Wohnungen für schwerst Behinderte Menschen.
    Die Diakonie Wohnen gGmbH, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dessen Tochter Westfälisch-Lippische-Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLW) investieren dafür 2,4 Mio €.
    Es handelt sich um sozialen Wohnungsbau, die WLW hat das Brach-Grundstück von der Stadt gekauft.


    Die 16 Apartments werden passgenau für ihre Bewohner geplant. Aufzug, Türen, wohnungsgesteuerte Belüftung, Heizung, Rufanlagen können über den Rollstuhl gesteuert werden. Im Haus wird eine 24-Stunden-Bereitschaft sichergestellt.


    Es entstehen Wohnungen von 45 bis 60 Quadratmeter, in einem städtebaulich zurückhaltenden, lichten Putzbau. Das Gebäude misst 1500 Quadratmeter.
    Baustart soll am 24. Januar sein. Man rechnet mit einer 15-monatigen Bauphase, so dass die ersten Bewohner im Frühjahr 2012 einziehen könnten.


    Quelle: Der Westen

  • Marien-Hospital Erweiterung

    Für die Erweiterung am Marien-Hospital an der Parkstraße in Bochum Wattenscheid, wurde am Donnerstag der offizielle Grundstein gelegt.
    Der Anbau, errichtet in Ost-West-Richtung, wird fünf Geschosse umfassen. Darin untergebracht werden zu ebener Erde eine Komfortstation mit 35 Betten (15 Einzel- und zehn Doppelzimmer mit eigener Nasszelle und Balkon) sowie zusätzliche Räumlichkeiten für die drei Reha-Stationen der geriatrischen Fachklinik. Im Untergeschoss entsteht ein Parkdeck.


    Der Neubau soll im Dezember dieses Jahres eingeweiht werden. Im Frühjahr 2010 hatte das Architektenbüro TMK den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen, Ende vergangenen Jahres war das ehemalige Schwesternwohnheim des Krankenhauses im hinteren Teil des Geländes abgerissen worden, um den notwendigen Platz für die Erweiterung zu schaffen.


    Quelle: WAZ


    Weitere Informationen: Lühn Bau

  • Anbaus für die Gerontopsychiatrie im Universitätsklinikum

    Am Mittwoch den 30.03.2011 wurde Richtfest des Anbaus für die Gerontopsychiatrie im Universitätsklinikum an der Alexandrinenstraße gefeiert.
    7,5 Mio. Euro investiert der Landschaftsverband in die Erweiterung seiner Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin.
    Im Erdgeschoss des Anbaus werden 32 Plätze für Psychose-Erkrankte eingerichtet.
    Die Gerontopsychiatrie zieht ins Obergeschoss. 54 Pkw-Parkplätze und ein Innengarten für die Patienten sind gleichfalls geplant.
    Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2012 erfolgen.


    Quelle: Der Westen

  • Seniorenheim an der Graf-Adolf-Straße

    Pflegeheim Haus An der Graf-Adolf-Straße fertiggestellt
    84 Bewohner des Haus Am Beisenkamp beziehen neue Räume.


    Das zweite neue städtische Pflegeheim, Haus An der Graf-Adolf-Straße in Bochum-Wattenscheid, öffnet am Dienstag (31. Mai) seine Pforten. Dann ziehen 84 Bewohner des Haus Am Beisenkamp in das neue Gebäude.
    Nach gut 18 Monaten Bauzeit ist dieses moderne Haus mit 84 Pflegeplätzen fertiggestellt. Die Bewohner leben in sechs Wohngruppen mit je 14 Plätzen.
    Jede Wohngruppe hat zehn Einzelzimmer und zwei Doppelzimmer, eine Küche mit Speiseund Aufenthaltsraum und einen zusätzlichen Aufenthaltsbereich. Die Doppelzimmer können für Ehepaare und Menschen sein, die nicht gern allein in ihrem Zimmer wohnen wollen.


    Quelle: Pressemitteilung Stadt Bochum / WAZ
    Ruhrnachrichten - Umzug steht an


    Ein paar Fotos zum Bau gibt es hier zu sehen.

  • Erweiterung neurologische Bettenstation Josef-Hospital

    Das St.Josef-Hospital errichtet für ca. 3,5 Mio Euro einen 3450 qm großen Erweiterungsbau mit 24 neuen Patienten-Zimmern. Damit stehen fortan zusätzliche Betten für die Klinik für Neurologie zur Verfügung.
    Die im Altbau an der Tangente zum Neubau liegenden Funktionsräume werden neu orientiert und neu gestaltet.
    Der neue Stationstrakt ist der erste von mehreren Bauprojekten, mit denen in nächster Zeit die Betten der Kliniken des Katholischen Klinikums Bochums schrittweise auf den neusten Stand gebracht werden.



    ksp-architekten



    ksp-architekten


    Quellen: Stadtspiegel Bochum / ksp-architekten


    Links auf dem Foto sieht man die Obergeschosse des neuen Josef-Carrees und rechts auf dem Foto, wo sich der Kran befindet entsteht der Erweiterungsbau.



    Foto: Kostik

  • Neubau Facharztzentrum - Bochum-Langendreer

    Am Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer ist der Neubau eines Facharztzentrums geplant. Der Neubau erhält als funktional notwendige Verbindung einen direkten Anschluß an den Bestand für optimierte Synergien.


    In dem 5-geschossigen Baukörper werden in der untersten Ebene eine Apotheke, Läden und eine Praxis für Physiotherapie angeordnet. In den oberen Geschossen sind Praxen für Radiologie, Strahlentherapie, Allgemeinmedizin, Gynäkologie, etc. vorgesehen.


    Das vorgegebene Konstruktionsraster läßt den flexiblen Ausbau der Ebenen und somit unterschiedliche Praxengrößen zu.


    • Bauweise: Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Fassade
    • Brutogeschossfläche: 4.899 m²
    • Nettogeschossflächen: 3.867 m²
    • Bruttorauminhalt: 17.375 m³
    • Leistungsphasen nach HOAI: 1-4
    • Bauherr: DSL GmbH



    weicken architekten



    weicken architekten


    Quelle: Weicken Architekten

  • Anbau-Süd l Knappschaftskrankenhaus

    Knapp 22 Monate nach Baustart wurde der ''Anbau Süd'' am Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer eröffnet.
    zwischen Bettenturm und Personalwohnhaus ist auf einer Grundfläche von 1500 Quadratmetern für rund 11,3 Millionen Euro ein moderner, viergeschossiger Neubau von Pflege-, Untersuchungs- und Behandlungsbereichen entstanden.
    Das Kernstück des „Anbau Süd“ sind die zwei interdisziplinären Wahlleistungsstationen mit insgesamt 46 Betten im zweiten und dritten Obergeschoss.


    Neben den beiden exquisiten Pflegebereichen finden im „Anbau Süd“ auch Büros sowie Behandlungs- und Untersuchungsbereiche Platz wie beispielsweise die Ambulanz der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, die fortan im Zwischengeschoss zu finden ist.
    Die Räume des ersten Obergeschosses sind der Lehre vorbehalten.


    Ziel der gesamten Architektur ist es, den typischen Krankenhauscharakter möglichst weit zurück zunehmen. Als zentrales Element hilft dabei das Atrium, das im gesamten Gebäude für lichtdurchflutete Flure sorgt. Eine so genannte „Bauteil-Kühlung“ schützt die Patientenzimmer zudem vor Außenhitze.


    Vom äußeren Erscheinungsbild fügt sich das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 6000 Quadratmetern perfekt in die bereits bestehende Architektur ein. Die klaren Strukturen und die strikte Gliederung des Neubaus reagiert harmonisch auf den Bestand.


    Nach der Eröffnung des „Anbau Süd“ sind bereits weitere Baumaßnahmen geplant. Für rund 12 Millionen Euro werden der Eingangsbereich, die interdisziplinäre Notaufnahme sowie die administrative Patientenaufnahme umgebaut und den modernen Ansprüchen angepasst.


    Hier ein Foto vom Neubau.


    Quelle: Medlands-Ruhr