Umgestaltung Rathausforum / Marx-Engels-Forum

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Ach, und Sie wissen das jetzt ganz genau was die Leute denken, fühlen und sehen wollen. Allerhand. Allerhand. Die wollen also tatsächlich nicht das Rote Rathaus sehen, den Neptunbrunnen, die Marienkirche und das Wasserspiel am Fuße des FT?

    Es geht nicht um das Rote Rathaus, sondern um das Forum vor dem Roten Rathaus. Allerhand. Allerhand. Jetzt wird das Forum (d.h. die Freifläche) und das in der Bauflucht stehende Rathaus einfach mal inhaltlich gleichgesetzt. Man dreht es halt immer so hin, wie man es gerade braucht.

  • ^ … da ist keine „Freifläche“ vor dem Roten Rathaus. Da befindet sich das Rathausforum, mit dem wunderschönen Neptunbrunnen, der übrigens gerade für sehr viel Geld instandgesetzt wird, weiter befindet sich dort die Marienkirche, eine der ältesten Berliner Stadtkirchen und ebenso ein Denkmal zu Ehren Martin Luthers. Wie bitte gelangst Du zu der falschen Annahme, dass dort eine „Freifläche“ anzutreffen wäre? Ist es die Unkenntnis des Ortsfremden? Dann sei Dir verziehen. Aber ein kurzer Blick auf Google Maps wirkt Wunder.

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo (1. Juni 2026 um 00:17)

  • ^^ Ich habe meine Argumente für einen Besuch des Rathausforums dargelegt. Kollege Camondo hat diese wiederholt. Und hier ergänze ich noch, dass Touristen es lieben, vor dem Roten Rathaus auf dem Fernsehturm zuzugehen und die Weite des Raums zu spüren. Nicht selten verweilen sie am Wasserspiel am Fuße des FT. Meine Argumente sind bekannt. Ihre (haben Sie eigentlich welche?), nicht.

    Das Rathaus Forum und MEF werden zu einer Einheit zusammenwachsen und das schlendern zwischen FT und HF noch schöner machen. Endpunkt der Anlage ist dann das Wasserspiel an der Spree. Herrlich. Niemand wird eine mediokre Pseydoaltstadt vermissen, gerade auch weil sich der Alex augenscheinlich sehr verdichtet. Und das ist erst der Anfang dieser Entwicklung.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Da ist noch gar nichts entschieden und das da irgendein Kapitel abgeschlossen ist, ist allenfalls der Wunschtraum von Steinzeitkommunisten.

    So ein hässlicher und verkommener Platz im Zentrum einer Weltstadt kann auf keinen Fall so bleiben. Man blamiert sich damit ja bis auf die Knochen.

    Worum es jetzt gehen muss ist, die Bausünden großflächig abzureißen und ein neues Konzept für eine urbane Innenstadtgestaltung zu erstellen, nachdem ja die vorherigen Konzepte alle komplett gescheitert sind!


    Wo sollte Berlin sich denn "blamieren"? Diese Linie ist doch schon vor 10 Jahren überschritten worden. Berlin blamiert sich täglich und die Blamagen bleiben folgenlos.

    Dass Berlin irgendwelche "Bausünden großflächig abreisst" ist doch ein Fiebertraum von Leuten, die mit den Berliner Verhältnissen bestenfalls überhaupt keine Berührungspunkte haben. Wer sollte das den initiieren? Die Grünen, die SPD oder die Linkspartei? Ich frage für einen Freund.

  • Dann suchen Sie doch bitte einen Investor, welcher der WBM die Gebäude mit ca. 700 Wohnungen und Gewerbeeinheiten abkauft, Ersatz für die Bestandsmieter findet, die Gebäude abreißt und neu baut. Im Resultat würde dieser Investor bei einer Gründerzeithöhe dann ungefähr die Hälfte der Wohnungen neu erhalten.

  • Ich finde es sollte in dem Umfeld einfach allgemein mehr gemacht werden, teilweise ist die Gegend leider auch wirklich komplett vermüllt und heruntergekommen (insbesondere hin zum Alex). Warum bekommt man es bei einem scheinbar so repräsentativen Ort nicht hin dort mal ein bisschen gegen zu wirken? Ich hoffe dass bei der Umsetzung der Umgestaltung die Gegend wenigsten deutlich grüner wird. Also viel mehr Bäume und Entsieglung der Fläche, insbesondere bis hin zum Alexanderplatz, sodass so ein bisschen ein Park Feeling entsteht. Ansonsten kann man wirklich nur hoffen dass diese fetten Riegel um das Rathausforum irgendwann mal abgerissen werden. Davor wird kein wirkliches Potential für diesen Ort bestehen m.M.n

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Dann suchen Sie doch bitte einen Investor, welcher der WBM die Gebäude mit ca. 700 Wohnungen und Gewerbeeinheiten abkauft, Ersatz für die Bestandsmieter findet, die Gebäude abreißt und neu baut. Im Resultat würde dieser Investor bei einer Gründerzeithöhe dann ungefähr die Hälfte der Wohnungen neu erhalten.

    Da, der Wohnungsbau unter den heutigen Rahmenbedingungen (Auflagen, Baupreise, Zeit und Kosten Baurechtschaffung, Mietbeschränkungen) nicht mehr wirtschaftlich ist, wird einen solchen Investor nicht geben, völlig unabhängig davon, dass die WBM nichts verkaufen würde.

    Gebaut wird nur noch das, was subventioniert wird.

  • Selbst zu Boomzeiten wäre das doch vollkommen unrealistisch gewesen…


    Was ist das eigentlich für eine seltsame Diskussion von wegen man würde sich vor der Welt blamieren? Vor wem denn?


    Wie kann man so unsicher sein?


    Klar dürfte die Stadt gepflegter sein, aber wer ernsthaft denkt, Berlin würde sich wegen dieser Fläche international blamieren scheint mir doch arge Komplexe zu haben.


    Als ob New York so viel gepflegter wäre, oder Paris…


    In ersterer liegen dienstags die Müllberge auf der Straße dass es für Kakerlaken ein wahres Fest ist, in zweiterer riecht es abwechselnd nach Parfum oder Urin im Sommer…


    Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und weniger „was denken wohl die Nachbarn“ würde uns gut tun.


    Berlin hat genug Kultur, Geschichte, Subkultur und den bundespolitischen Apparat, dass diese Fläche sicher niemandes Bild der Stadt negativ beeinflusst.


    Vielleicht das von Jutta und Dieter aus Düren, aber sonst?

  • Das gesamte Rathausforum ist sicherlich einer der unwürdigsten Orte der Stadt. Denn hier ist nicht nur das Berliner Rathaus in einer entstellten Umgebung mit viel zu überdimensionierten Riegeln eingefasst.

    Am RF passt ästhetisch nichts zusammen: Die Marienkirche ist schlecht restauriert. Der Neptunbrunnen wirkt verloren. Und die große Brunnenanlage nahe des Fernsehturm hat die Anmutung einer tristen Kloake. Schon wenn man die abreißen könnte wäre viel gewonnen.

    Auch die langen Riegel müssten mindestens mittig große Durchbrüche bekommen. Die Spandauer Straße sollte idealerweise gesperrt werden, sodass das RF mit dem Marx-Engels-Forum und dem Alexanderplatz verschmelzen kann.

  • Das ist doch eine maßlose Übertreibung?!


    Diese Grünanlage mag derzeit noch lieblos aussehen und muss öfter gepflegt und gereinigt werden, aber bei aller Liebe, das ist kein Unort.


    Auch der Brunnen am Fernsehturm war (okay das ist knapp 10 Jahre her) ein sehr ansprechender und belebter Ort gewesen. Mein größter Schock als Münchner war damals maximal wie ungeniert man dort am helllichten Tag Kiffen konnte :D, aber die Stimmung war angenehm und der Ort alles aber keine „Kloake“.

    Vielleicht wäre es mal an der Zeit verbal etwas abzurüsten.

  • Ich kann schon nachvollziehen das einige hier im Forum diesen Ort nicht representativ finden.

    Ich leider auch nicht, trotz seines grossen Potentials. Dies aber weniger aus städtebaulicher Sicht, vielmehr der Frequentation und Pflege geschuldet.

    Es ist nun einmal ein recht dreckiger Ort, mit dem alten Betonpflaster, den vollgeklebten / besprühten Mobiliar etc.

    Es wurde aber auch die letzten Jahrzehnte nicht mehr wirklich investiert.


    Das ändert sich nun durch die neue Umgestaltung:

    Der Spreeuferbereich wird ja aktuell gebaut, mit hochwertigen Materialien, der Rest, auch die Spandauer Strasse soll ja hoffentlich noch folgen. Ein Gesamtkonzept gibt es jedenfalls.

    Falls dies dann wirklich umgesetzt wird, entsprechend Geld in die Pflege gesteckt wird, kann der Ort auch wieder richtig zur Geltung kommen.

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    Falls dies dann wirklich umgesetzt wird, entsprechend Geld in die Pflege gesteckt wird, kann der Ort auch wieder richtig zur Geltung kommen.

    Ja wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre. Leider wird dieses neugestaltete Areal nach ein paar Tagen Nutzung so versprüht, zugetaggt, zerkratzt, zugeklebt, vermüllt und versifft, im besten Falle nicht völlig zerstört aussehen wie man dies von den meisten neu gestalteten Bereichen für die Öffentlichkeit kennt. Der Außendienst der Grünflächenämter tut zwar trotz der vielen Auflagen, Einschränkungen und einer chronischen Unterfinanzierung samt viel zu knapp bemessener Personalstruktur sein Bestes, aber er kann seiner Aufgabe bei immer neuen komplizierter zu pflegenden Grün- und Aufenthaltsflächen nicht hinterher kommen. Vielleicht gehört ja das Marx-Engels-Forum zu den Orten die eine Sonderbehandlung bekommen und täglich gereinigt werden so wie z. B. der Pariser Platz oder der Lustgarten?!

  • ^^ Umgestaltung des Rathausforums

    © Johannes_9065

    Die ersten Fundamente für die neue Ufergestaltung wurden diese Woche eingebaut.

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    Gemeint hier: ( © Grün Berlin GmbH)

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    Zukünftige Gehwege ⬇️

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    Schwere Baugeräte für den Tiefbau demnächst im Einsatz.

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    Höhe: Spree - Berliner Dom

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