Leipzig: Old Industry - Umgang mit Industriedenkmälern

  • ^ Von einem "Bauboom" ist Leipzig vergleichsweise weit entfernt, zuviel unsanierter und leerstehender Bestand wird es auch noch auf längere Sicht geben. Ich würde es so formulieren, dass parallel zur moderaten Bevölkerungszunahme auch die Bauaktivität moderat gestiegen ist. Besonders erfreulich dabei ist, dass die Schwerpunkte richtig gesetzt werden. Und zwar primär in der Kernstadt und darin primär die historische Bausubstanz betreffend. Es gibt im Moment auch keine Anzeichen für eine Trendwende in der Bevölkerungsbewegung. Zwar wird nicht jedes Jahr die Bevölkerung um mehr als 8000 Einwohner wie im letzten Jahr zulegen, aber stagnieren oder gar schrumpfen auf mittlerer Sicht sehr wahrscheinlich auch nicht. Und solange lohnen sich auch Revitalisierungen wie beim ehemaligen Polygraph-Gelände oder beim ehemaligen Interdruck-Gebäude.

  • ... und jetzt noch, teils, aktuelle Bilder vom Objekt >>



    08.05.2012: Blick auf die Südseite der im baubefindlichen Penthouse-Wohnungen.



    Blick ins Innere einer Penthouse-Wohnung.



    Stückweise werden die neuen Wände aufgestellt.



    Diese Wohnungen haben alle einen Blick in Richtung Süden und Osten.



    Die Grundrisse liegen, jetzt müssen nur noch die neuen Wände aufgestellt werden.



    14.05.2012: Hier werden eine Reihe von Balkonen im neuen Innenhof entstehen.



    Hier werden zurzeit die ersten Bodendecken für die Balkone bewehrt.



    Ein Blick auf die Nordseite des "Veneziaquartier" - Bis vor einigen Monaten befanden sich hier noch komplette Hallen.



    11.06.2012: Blick vom 3. Obergeschoss auf die Balkone und den künftigen Innenhof.



    Nahaufnahme der künftigen Balkone.



    Blick vom Dachgeschoss in den Innenhof.



    Blick vom südöstlichen Gebäudepunkt zum südwestlichen Eckpunkt.



    Oben gezeigte Wohnung: Der Ausblick nach Osten zeigt die Skyline von Leipzig mit seinem Auenwald und der örtlichen Bebauung.


    ... weitere Bilder auf http://www.baustelle-leipzig.de <<

  • Druckmaschinenwerk Kohlbach & Co.

    Ein Teil des "Aurelienbogens", das ehemalige Druckmaschinenwerk Kohlbach & Co., wird nun von dem Projektentwickler Deutsche Sachwert Kontor AG als Projekt „Nr. 27 Luxus Lofts zum Verlieben“ angeboten.


    Die DSK AG ist lediglich Vermittler und nicht Projektentwickler. Mittlerweile ist das mehr oder wenige lustige Filmchen zu den Lindenauer "Luxus-Lofts" erschienen, allerdings ohne besondere Einblicke in den gegenwärtigen und geplanten Zustand der Hütten.


    http://www.youtube.com/watch?v=_2A9wzgPTmE

  • Alte Tapisserie


    Unter dem Namen "Alte Tapisserie" soll ein weiterer Teil der ehemaligen Buntgarnwerke, diesmal auf der nördlichen Seite der Nonnenstraße, zu Wohnungen umgebaut werden. Hier befanden und befinden sich teilweise Büros und Arztpraxen, einst auch eine Niederlassung der IKK.




    An der Nonnenstraße.


    Weitere Infos auf DGG AG und das Exposé.

  • Aktuelle Eindrücke von dem ehemaligen Interdruckgebäude:



    Straßenblick



    Bautafel



    Hier entsteht später ein Neubau



    So soll's am Ende aussehen



    Straßenansicht

  • ich frage mich so n bisschen - was wird aus dem Gebäude ganz hinten links anschließend an das Interdruck Gebäude? Abriss? Gehört das überhaupt zum Objekt?


    Ich denke, dass das linke Gebäude nicht zum Projekt gehört. Auf der Internetseite ist nur von dem Bestandsgebäude und dem Neubau die Rede.


    Zudem wird das o.g. Objekt auf der Visualisierung nur als weißer Baukörper dargestellt. :daumen:

  • Koffer- und Taschen-Fabrik Moritz Mädler


    Bilder vom 21. Juli 2012... >>



    An der Zschocherschen Straße.





    Hier entsteht das Parkhaus.




    Blick von der Luppenstraße auf das künftige Parkhaus.



    Das Keller- und Erdgeschoss der ehemaligen Fabrik.




    An der südlichen Luppenstraße.



    Die sanierte Fassade.



    Nahaufnahme eines Balkons.




    An der Luppenstraße Ecke Luppenstraße.



    An der östlichen Luppenstraße.




  • CG-Gruppe plant xten Anlauf in Plagwitz/Kleinzschocher

    Die LVZ berichten heute darüber, was die Spatzen nun schon länger von den Dächern in Plagwitz, Kleinzschocher und Lindenau pfeifen:

    Plagwitz zwischen Traum und Wirklichkeit
    Holländische Investoren sind bei früheren Rübesam-Flächen gescheitert / CG-Gruppe wagt Neustart für riesiges Areal


    Der Traum des niederländischen Immobilieninvestors Floreijn Invest, "mit uralten Fabrikhallen eine Rendite von elf Prozent erzielen" zu wollen, ist geplatzt. Dabei stehen sie in guter Tradition, nicht anders erging es vor vielen Jahren Manfred Rübesam, der auf dem 16 Hektar großen Areal bereits "sagenumwobene" Pläne für eine Hochhaus-Stadt entwickelt hatte. "Nun gibt es einen Neustart. Mit einem Konzept, das vor allem realistisch klingt."


    Jens Rometsch greift in dem LVZ-Artikel dann noch mal die Geschichte von den bis zu 150 Metern großen Wolkenkratzern über den Verkauf an Floreijn Invest aus Eindhoven, die Sanierungen mehrerer Gebäude für insgesamt etwa 30 Millionen Euro und die Ansiedlung von Spreadshirt, LE-Tex, Biodentis oder das Software-Unternehmen s+p bis zur Trennung zwischen Floreijn und der Leipziger CG-Gruppe im Zuge der Finanzkrise auf. "Im Sommer 2009 erfolgte der Bruch, der auch für einige betroffene Bauhandwerksfirmen äußerst schmerzlich war." - Eine mehr als beschönigende Formulierung in ein einem sehr wohlwollenden Artikel für die CG-Gruppe, zu dem mehrere Firmen sicherlich deutlichere Worte finden würden.


    Danach versuchte es Floreijn Invest mit unterschiedlichen Ideen und Partnern, erstellte einen neuen Masterplan und schloss dazu auch einen Vertrag mit der Stadt. Doch außer der Ansiedlung einer Leipzig School of Design in der Weißenfelser Straße und dem Abriss des früheren Plus-Marktes an der Zschocherschen Straße passierte nicht all zu viel Sichtbare.


    Als ein Grund gibt die LVZ an, dass die niederländische Immobilienfirma ihren Finanzanlegern vor der Krise Renditen von elf Prozent versprochen hatte. "Nach der Krise war das offenbar kaum noch zu schaffen." Floreijn Invest begann entgegen früherer Ankündigungen, ihr Eigentum in Leipzig zu verkaufen, so zunächst ein Paket von 700 Wohnungen, die einst dem Tiefkühl-König Josef Heinz Boquoi ("Bofrost") gehört hatten, anschließend das Connewitzer Zahnradwerk an ihren Ex-Geschäftspartner Christoph Gröner. Für das ebenfalls im Besitz von Floreijn Invest befindliche Einkaufszentrum Eutritzsch stellte eine Gläubigerbank im Mai 2012 Insolvenzantrag. "Beinahe wären auch die verschiedenen Projektgesellschaften für das Rübesam-Areal in die Insolvenz gerutscht."


    In der Situation wurde Gröner offenbar von der Allianz-Gruppe das Angebot zum Wiedereinstieg in Plagwitz und Kleinzschocher unterbreitet. Gröner: "Doch die Allianz als Grundpfandgläubigerin hat sich als äußerst konstruktiv und klug agierend erwiesen. Außerdem war das ganze Projekt ja mal durch meine Ideen geboren worden. Da besteht schon eine große Motivation, es erfolgreich zum Abschluss zu bringen."


    Kürzlich sollen die Verträge unterzeichnet worden sein, nach denen sämtliche Anteile der niederländischen Firma auf neue Eigentümer übergehen. Dabei übernimmt die CG-Gruppe selbst auch einen Minderheitsanteil. In erster Linie ist sie jedoch für die Projektentwicklung, bauliche Aktivitäten und Vermietung verantwortlich.


    "Bis zum Jahresende wollen wir erst mal einige liegengebliebene Dinge erledigen", sagt Gröner. "So müssen die Wohnungen über s+p fertiggestellt werden." Im Frühjahr 2013 sollen größere Bauvorhaben an der Zschocherschen Straße beginnen, hier müssen sich die neuen Eigentümer jedoch noch mit der Stadtverwaltung abstimmen. Gröner hält sich daher noch etwas bedeckt: "Wir setzen nicht auf Büros, sondern auf Gewerbe. Es geht um Investitionen von 20 Millionen Euro in vier Jahren. Wir wollen alles sanieren, was von der schönen, alten Bausubstanz noch vorhanden ist."


    Und damit nicht jede_r selbst suche muß hier noch mal das schon etwas ältere Exposé der CG-Gruppe
    http://www.cg-gruppe.de/cg-gru…e/PlagwitzExposee_Web.pdf

  • Sanierung Interdruck-Gebäude



    Den Ausbau des Dachstuhls kann man gut erkennen.



    Die Entkernungsarbeiten gehen weiter - paar Meter weiter unten sind die Tiefbauarbeiten gestartet.







    Blick von der Dresdner Straße nach Norden.