Gesundheitscampus [in Bau]

  • Anscheinend hat man den perfekten Standort in Essen für den Gesundheitscampus gefunden. Auf ehemaligen Güterbahnhof in Rüttenscheid entwickelte KZA ein Kompetenzzentrum, eine Fachhochschule sowie ein Wohn- und Bürobereich. Jetzt muss die Entscheidung nur noch auf Essen fallen.
    http://www.derwesten.de/nachri…news-86677180/detail.html


    Ich find den Standort optimal. Gute Anbindungen an die A52, die Messe und das Universitätsklinikum.

  • Mit einem Gesundheitscampus will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Gesundheitsstandort in Europa ausbauen. Essen hat jetzt seinen Hut in den Ring der Bewerber geworfen. Dafür bietet Essen gleich zwei Standorte an: Ein Areal im Krupp-Gürtel und der Bereich des ehemaligen Rüttenscheider Güterbahnhofs. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es allerdings zehn bis zwölf Mitbewerber. Als besonders stark eingeschätzt wird insbesondere der Nachbar Bochum.
    http://www.derwesten.de/nachri…news-98594259/detail.html

  • Einige Infos zum Entwurf von KZA, der während des Workshops anläßlich "Essens Kreative Klasse" erstellt worden ist, gibt es hier


    Ich persönlich fürchte, dass Essen - egal mit welchem Standort - dieses Mal allerdings wohl den Zuschlag nicht bekommen wird. Ich lass mich natürlich gern eines besseren belehren,

  • Ich warte die Entscheidung ganz entspannt ab. Auch wenn es vielleicht am Ende keine Stärkung des Standort Essen geben wird, wird es eine Stärkung des Standorts Ruhrgebiet geben. Ich füg mal den Link zur Bewerbung [PDF] der Stadt Essen hinzu.
    http://www.essen.de/deutsch/ge…eits_campus_bewerbung.pdf


    Standort Krupp Gürtel:


    So hat man sich für den Standort direkt neben Der TK-Zentrale gewählt. Ursprünglich sollte dort BWM seine neue Filiale hinbauen. Die Struktur der TK-Zentrale soll weitergeführt werden.



    Bild: PDF Stadt Essen - Seite 28



    Bild: PDF Stadt Essen - Seite 29



    Standort Güterbahnhof Rüttenscheid:


    Perspektive Girardet Platz

    Bild: PDF Stadt Essen - Seite 30 bzw. KZA


    Blick Richtung Girardet Platz und Rü

    Bild: PDF Stadt Essen - Seite 33 bzw. KZA



    Bild: PDF Stadt Essen - Seite 33 bzw. KZA

  • Bewerbung als Standort für den Gesundheitscampus NRW

    Die Stadt Bochum hat am 15 Dezember ihre Bewerbung als Standort für den Gesundheitscampus NRW in Düsseldorf eingereicht.


    Die Stadt schlägt gleich zwei Standorte vor. Das Areal des Campus West (ca 45000qm) mit dem dazugehörigen Uni-Hochhaus, das die neue Fachhochschule beherbergen könnte.


    Oder einen Teil des BioMedizinParks direkt zwischen der Ruhr-Universität und dem Campus West. Dafür könnten zwei Baufelder mit rund 22 000 qm Fläche genutzt werden.


    Nun muss sich Bochum gegen die beiden Konkurrenten Dortmund und Essen beweisen.
    Die Chancen stehen aber sehr gut . ;)


    Quelle: WAZ / RN

  • Bewerbung als Standort für den Gesundheitscampus NRW

    Frohe Weihnachten zusammen,


    ich muß mal wieder gestehen, das ich von diesem Forum total begeistert bin und eigentlich jeden Tag mal nachsehe, was sich in Bochum und Umgebung in Zukunft alles so ändert :-)


    Wo sonst hätte ich die Bewerbung für den Gesundheitscampus lesen können.
    Ich finde die Bewerbung super klasse und hoffe das "wir" den Zuschlag in Bochum erhalten.


    Schöne Feiertage noch und danke für alle weiteren Infos !!!!!!

  • Endspurt in Sachen Gesundheitscampus

    Morgen haben wir wohl endlich Klarheit, wo der Gesundheitscampus landen wird. Die WAZ berichtet in ihrem Lokalteil Castrop-Rauxel bereits, dass
    "...zuletzt [...] verstärkt zu hören [war], dass die Standortfrage mit einem unmittelbaren universitären Umfeld verknüpft wird..."


    Sollte dies der Fall sein, läuft wohl alles auf Essen oder Bochum hinaus. Ich denke, dass Essen fachlich die Nase leicht vorn haben müsste, bei Bochum dagegen neben dem fachlichen Angebot auch die Entwicklungen um Nokia und Opel eine Rolle spielen könnten.


    Sollte es Essen werden, finde ich beide Standorte attraktiv - ich würde mich aber freuen, wenn der Güterbahnhof Rüttenscheid sich zu einem Wohngebiet entwickeln würde und der Campus stattdessen im Krupp-Gürtel entstünde.


    Aber noch sind alles Seifenblasen und vielleicht werden es ja doch Oberhausen oder Duisburg..

  • Nur eine kurze Zwischenfrage,wie ich verstanden habe soll es in der nähe eines Campus liegen oder?!


    Sind dann nicht noch Essen,Bochum und Dortmund im Rennen?!

  • Kann man in Dortmund denn Medizin studieren? Ich denke eher, dass es sich um einen Medizinstandort handelt.. Da man in Essen Medizin, Gesundheitsökonomie etc. studieren kann, dort auch sehr viel auf dem Gebiet des Gesundheitswesens (vgl. u.a. hier) läuft und Bochum in dem Bereich auch einiges zu bieten hat, würde ich eher auf diese Städte tippen.. Ist aber reine Interpretationssache.. Morgen ist das Revier schlauer.

  • Das ist meine persönliche Rangliste nach dem Kriterium Campusnah:
    Lila: Standort Gesundheitscampus
    Orange: Universität


    1.Bochum


    2. Essen

    Bild: Google Earth


    3. Dortmund



    Über den genauen Standort bzw. offiziellen Bewerbungsunterlagen von Duisburg hab ich leider nix gefunden.


    Ich denke das es am Ende Bochum das Rennen macht. Die Städte die noch keinen Campus besitzen, gebe ich kaum Chancen.

  • Ich denke auch, dass Bochum den Zuschlag bekommt,
    weil dort schon die komplette Infrastruktur für so ein Projekt vorhanden ist.
    Bei dem Grundstück handelt es sich nämlich um den BioMedizinPark, der 2007 speziell für Firmen
    und Institutionen aus der Bio-Medizin-Branche entwickelt wurde.
    Zusätzlich wurde 2008 in direkter Nachbarschaft zum Baugrundstück ein BioMedizin-Zentrum eröffnet.
    Es ist als ''Brutstätte'' für neue Firmen aus dem Gesundheitswesen gedacht, die sich dort niederlassen können.

  • Ich habe gerade noch einmal die Essener Bewerbungsschrift für den Gesundheitscampus gelesen - liest sich gut und sehr selbstbewusst.
    Abgesehen davon, dass ich den gebeutelten Bochumern die Sache irgendwo gönne (ich bin Essener), glaube ich schon, einige schlagende Argumente für Essen herausgelesen zu haben:


    Was den Standort angeht:
    Essen bietet neben den eigentlichen Standorten gleich vier kurzfristig bezugsfertige sogen. Initialstandorte für den neuen Campus, so dass die Administration gleich vor Ort loslegen kann, um die Strukturen aufzubauen, etc., bis der neue Standort entwickelt ist. Soweit ich Anfang des Jahres in der hiesigen Presse gelesen habe, sehen das die Bewerbungen der anderen Städte nicht vor (das stand, glaube ich, in der WAZ). Leerstand von Immobilien kann manchmal auch von Vorteil sein.


    Was das Renommée angeht:
    1) Das Essener Uniklinikum ist das renommierteste in der Region, wenn nicht sogar in NRW und darüber hinaus. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
    2) Essen ist der mit Abstand größte "Patientenimporteur" der Region, was auch für den hervorragenden Ruf nicht nur des Uniklinikums spricht.
    3) Schon jetzt ist das Gesundheitswesen mit ca. 40.000 Beschäftigten die bedeutendste Branche am Wirtschaftsstandort in Essen.
    4) In Innenstadt- und Unikliniknähe befinden sich mit dem Elisabeth- und dem Alfried-Krupp-Krankenhaus zwei weitere Häuser mit bestem Ruf.


    Auch wenn ich es mir wünschen würde: jetzt heißt es abwarten...


    Nachtrag: die Bewerbungsschrift als PDF.
    http://www.essen.de/deutsch/ge…eits_campus_bewerbung.pdf
    Quelle: essen.de

  • [....].... 3) Schon jetzt ist das Gesundheitswesen mit ca. 40.000 Beschäftigten die bedeutendste Branche am Wirtschaftsstandort in Essen.....[....]


    Von der Landesregierung wurde dem Ruhrgebiet wird ja schon einige Male empfohlen, nicht in jeder Stadt alles haben zu wollen, sondern für die einzelnen Städte Profile zu entwickeln. Und Essen definiert sich zweifelsohne über die Energie und Medizin. Demnach sollte denn auch der Gesundheitscampus in Essen und nicht in einer anderen Stadt entstehen.

  • Gesundheitscampus [projektiert]

    Bochum bekam den Zuschlag für den Gesundheitscampus! Herzlichen Glückwunsch!


    Neben dem Gesundheitscampus, 1.000 Studienplätze und 500 Mitarbeiter, will die Landesregierung mehrere Einrichtungen, wie z.B. das Krebsregister aus Münster, das "Institut für Gesundheit und Arbeit" sowie das "Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen", am neuen medizinischen Zentrum des Ruhrgebiets konzentrieren. Das Budgetvolumen beträgt 75 Mio. €, davon über 50 Mio. € vom Land.


    WE