Goetheplatz, Roßmarkt und Rathenauplatz

  • Roßmarkt 10

    Mal wieder etwas Erquickliches. Die letzten Update zu Roßmarkt 10 gab es zu Luft und von der Bauzaunoberkante. Zwischenzeitlich wuchs der Rohbau und nimmt bald das zweite Obergeschoss. Heute:



    Weiter rechts der Blick durch die Baustelleneinfahrt auf die zukünftigen Schaufenster:



    Bilder: epizentrum


    Ich frage mich, warum man den ohnehin angezählten Pavillon nicht bereits abgerissen hat, um der beengten Baustellenlogistik ein wenig mehr Luft zu geben.

  • Roßmarkt 10

    ^ So allmählich kann man einen Eindruck der künftigen Wirkung von Roßmarkt 10 (Lage) bekommen, auch wenn nach die vor das Containerdorf weitgehend die Sicht versperrt. Dieses hat sogar ein eigenes Bauschild, wie hier zu erfahren ist, wenn man die Adresse Roßmarkt 10 eingibt. So soll der Neubau nach Fertigstellung aussehen. Bis die Arbeiten Straßenniveau erreichten dauerte es ja eine Weile, doch jetzt wächst der Bau der Hansainvest stetig nach oben. Bereits vor einem Monat (18.04.2013) fand laut Deal Magazin die offizielle Grundsteinlegung statt. Die 6.000m² Nutzfläche teilen sich in 3.500m² für Büros und 2.500m² für den Einzelhandel auf. Jene Ladenflächen sind auch bereits zu großen Teilen vermietet, so werden der schon vorher dort ansässige Koffer-Klein und das Reisebüro Steinwegpassage wieder einziehen, außerdem haben sich die Drogeriemarktkette Rossmann und die Santander Bank Flächen gemietet. Des weiteren erfahren wir, dass die Fassade aus hellem Kalksandstein und bronzierten Alufenstern bestehen wird, vgl. Visualisierung. Der Investitionsrahmen beläuft sich auf rund 45mio€, die Fertigstellung ist vermutlich im ersten Quartal 2014.


    epizentrum: Den Pavillon hat man eben wegen der Baustellenlogistik noch nicht abgerissen :) In seinem Inneren stehen diverse Regale, die für die Logistik oder als Lager genutzt werden, soweit ich das beim Reinspähen erkennen konnte.




    Und so sieht es momentan in der Steinwegpassage aus. Letzte Bilder von vor dem Baubeginn hier. Dank des fröhlichen Dauerregens und einer scheinbar noch nicht funktionierenden Entwässerung auf der Baustelle lief durch Teile der Passage übrigens ein nettes Bächlein (auf dem Bild nicht zu sehen). (Was musste epi auch unbedingt Kassandra spielen… ;))



    -Bilder von mir-

  • Roßmarkt 10 + Goetheplatz 1

    Am Roßmarkt 10 arbeitet man an der 3. Etage, mal eine andere Perspektive



    das Gebäude Goetheplatz 1 zieht sich über die Junghofstraße bis in die Alte Rothofstraße aus der das folgende Bild stammt, ob hier noch ein Gerüst folgt oder ob es bei diesem Netz bleibt kann ich nicht einschätzen. Ich gehe mal davon aus, dass das Gebäude auch hier aufgestockt wird und damit etwa die gleiche Höhe erreicht wie die in 2010 neuerbaute Rothofstraße 8-10, hier im 2.Bild zu erkennen



    Bilder: thomasfra

  • Roßmarkt 10 mit Detail der Ecke, die mit Dämmung und Verkleidung sicher noch markanter ausfallen wird als bisher:



    (Klicken zum Vergrößern)



    (Klicken zum Vergrößern)

  • Roßmarkt 10

    Beim Roßmarkt 10 hat sich der Kran nun rundherum einbetoniert, ob der noch mal da rauskommt? :)


    Die endgültige Gebäudehöhe ist abgesehen von wenigen kleinen Dachaufbauten erreicht.


  • Roßmarkt 17

    Schräg gegenüber, am Roßmarkt 17, Ecke Salzhaus 6, befindet sich ein prunkvolles Wohn- und Geschäftshaus von 1901. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, siehe in der entsprechenden Wikipedia-Liste, die größtenteils von RMA stammt, ebenso wie das folgende Bestandsfoto von 2011:



    Bild: Mylius auf Wikimedia unter CC-BY-SA3.0


    Auf dem Bild ist der "Kamera"-Laden zu erkennen. Seit dem Umzug vor einiger Zeit ins MyZeil steht die Ladenfläche leer. Mit der vor kurzem begonnenen Sanierung keimt die Hoffnung auf, dass der Sockel auch an dieser Stelle bald mit Sandstein verkleidet wird und sich damit der ursprünglichen Gestaltung zumindest annähert. Die hässliche "Kamera"-Verblendung ist schon ab, und darunter kommen grünliche Steinplatten zum Vorschein, die eventuell aus der Nachkriegszeit stammen?



    Bild: epizentrum

  • Wiederum schräg gegenüber, beim Roßmarkt 10, wird heute Nachmittag Richtfest gefeiert (Q).




    Nummer 17 gehört für mich zu den Innenstadt-Gebäuden aus der Gründerzeit, bei denen der Verlust des bauzeitlichen Dachs am meisten stört. Besser gesagt: schmerzt. Besonders an der langen Seite zum Roßmarkt assoziiere ich am oberen Ende Bilder brasilianischer Favelas.

  • Roßmarkt 10+12

    ^ Bei Roßmarkt 10 sind die jetzt fast alle Fenster eingebaut, bald dürfte das Anbringen der Fassade beginnen. Darüber hinaus ist der linke Nachbar Roßmarkt 12 eingerüstet.



    Und mal etwas näher ran:



    -Bilder von mir-

  • Roßmarkt 10

    Bei Roßmarkt 10 sind am linken Teil des Neubaus schon größtenteils die Fassadenplatten angebracht worden. Letzte Fotos von Bau-Lcfr an dieser Stelle. Am Nachbarhaus Nr. 12 steht noch immer ein - wie man mir soufflierte - sogenanntes "Neidgerüst" :)



    Und etwas näher ran. Das Bild habe ich wegen des Schattenwurfs durch das Gerüst etwas aufgehellt.



    -Bilder von mir-

  • Roßmarkt 10

    ^ Der Pavillon vor Roßmarkt 10 (hier noch zu sehen) ist abgerissen worden, geblieben ist ein Loch.



    In der Steinwegpassage sieht man jetzt Fortschritte. Nachdem man dort lange Zeit nur auf eine Bretterwand schaute (Foto von Ende Mai 2013), sind es nun Schaufenster.



    Oberhalb die gestaffelten Geschosse der Rückseite.



    Abschließend nochmal eine aktuelle Gesamtansicht, wie gewohnt mit allerlei Containern und Lastwagen im Vordergrund.



    -Bilder von mir-

  • Frankfurter Goetheplatz ist Deutschlands bestes Parkhaus

    Die FR berichtete vor 2 Tagen, dass Frankfurt mit dem Goetheplatz das beste Parkhaus Deutschlands hat. Nach einem europäischen Parkhaustest des ADAC konnte die Parkgarage mit übersichtlicher Gestaltung, markierten Fußwegen und vielen Eltern-Kind- und Behindertenparkplätzen überzeugen. Übrigens schnitt das Parkhaus Moselstrasse mit mangelhaft ab (Bitte an die Stadt: Dieses Parkhaus SOFORT schließen lassen).


    Schade, dass in die Beurteilung des 2006 gebauten Parkhauses nicht auch die erschreckend lustlose Neubebauung des dafür abgerissenen Platzes eingeflossen ist. Passt scheinbar nicht in das Konzept der "autogerechten Stadt", die der ADAC immer noch als Idealbild zu sehen scheint. Gerade den desaströsen Goetheplatz als Vorbild auszurufen, wird also noch mehr Vorschub leisten für solche zynischen Platzgestaltungen.


    Um vom Zustand des Platzes mal ein Update zu geben:
    - Abends ist der Roßmarkt quasi "stockduster" und für Fußgänger gefährlich, da Fahrradfahrer diese kaum sehen können. Eine Eisfläche oder ein Weihnachtsmarkt würden sich hier anbieten, aber ohne Sponsor scheint sowas nicht zu laufen. Wie an der Alten Oper ("Opernplatz On Ice"), scheint der Stadt hier die Initiative völlig abhanden gekommen zu sein.
    - Am Goetheplatz sind nach mehreren Jahren mal wieder die Scheinwerfer an den Bäumen angeschaltet worden. Natürlich funktionieren aber nur noch knapp die Hälfte, womit das Ganze wie ein Flickenteppich wirkt.
    - Die herum stehenden Bänke wirken mehr als Barrieren, denn als Sitzgelegenheiten. Lieber gleich wieder abschaffen.
    - Es handelt sich nach wie vor nicht um einen Platz, sondern eine große dunkle, uninspirierte Leerfläche. Note weiterhin eine glatte 6.


    Update: Mir ist schon klar, dass die Kritik am Goetheplatz als "alte Leier" empfunden wird, insofern akzeptiere ich die rote Laterne. Dennoch ist es alles andere als irrelevant oder undifferenziert, wenn sich seit 2006 so gut wie nichts getan hat in Richtung Verbesserung. Außerdem gefällt mir generell nicht, dass die Fähigkeit Kritik auch mal auszuhalten hier manche vor große Schwierigkeiten zu stellen scheint.

    3 Mal editiert, zuletzt von Golden Age () aus folgendem Grund: Antwort auf rote Laterne

  • Roßmarkt 10, 12

    Am Roßmarkt 10 wächst die Fassade weiter. Hier einmal ein Bild des Ensembles der Nummern 10 bis 14:



    Oft sind es Details, die das entscheidende i-Tüpfelchen setzen. In diesem Fall ist es die Plastizität, die durch die Gesimse, Fensterbänke und symbolischen Fensterlaibungen entsteht. Im nachfolgenden Zoom auf den turmartige Ecke kann man den Effekt ganz gut erkennen:



    Bilder: epizentrum


    Weitere aktuelle Bilder: Roßmarkt 10 linker Teil, Roßmarkt 12 Draufsicht.

  • Roßmarkt 10

    ^ Bei Roßmarkt 10 ist zur Hälfte das Gerüst gefallen, mit ansehnlichem Ergebnis. Auch mir gefällt die durch die verschiedenen Details geschaffene Plastizität der Fassade gut.



    Der Eingangsbereich etwas näher.



    -Bilder von mir-

  • Roßmarkt 10

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    Da kann ich Robbi nur zustimmen. Durch die tiefe vertikale und horizontale Fassadengliederung entsteht eine Plastizität, die sich insbesondere bei tiefstehender Sonne zeigt. Einen kleinen Nachteil gibt es dadurch auch: Damit die Stadttauben das Gebäude nicht mit einem Brutfelsen verwechseln, mussten Gegenmaßnahmen getroffen werden.



  • Wenn Gebäude wieder Tauben-Abwehrmaßnahmen wie die Gründerzeitler in der Stadt benötigen kann das nur ein positives Zeichen für das Bauwesen sein. Aufgrund der klassischen Fassade lässt sich hier sogar mit dem fehlenden Dach leben. Ein hervorragendes Beispiel, wie man mit wenig Mehraufwand sehr viel für das Stadtbild erreichen kann.