Goetheplatz, Roßmarkt und Rathenauplatz

  • Rossmarkt 10

    Der Entwurf von msm Meyer Schmitz-Morkramer wird umgesetzt. Hansainvest bekennt sich nun endlich öffentlich zu ihrem Projekt und bestätigt, dass ein Neubau nach Plänen von Holger Meyer entsteht. 45 Mio. Euro investieren die Hamburger. Der große Abriss wird - wie Bild bereits berichtete - Anfang 2012 erfolgen, die Grundsteinlegung ist für den Beginn des 2. Quartals 2012 geplant. Im Winter 2013 soll das Geschäftsgebäude eröffnen. Man werde ein komplett neues Gebäude mit rd. 3.400 m² Bürofläche und 2.500 m² Einzelhandelsflächen schaffen, lässt sich Hansainvest-Geschäftsführer Nicholas Brinckmann in einer Pressemitteilung zitieren.



    Bild: Hansainvest

  • Der eiförmige Glaspavillon vor dem Gebäude wird übrigens auch abgerissen. In dieser IZ-Meldung wird außerdem bestätigt, dass im Neubau wieder eine Passage geschaffen wird, also ein Anschluss an die Steinwegpassage.



    Bild: Schmittchen

  • Der Abriss des in die Jahre gekommenen Glaspavillions ist zu begrüßen, er stand den Fußgängern im Weg und beherbergte meist unattraktive Mieter. Der Gehweg wird dadurch entflochten und deutlich großzügiger/städtischer erscheinen, sowie einen besseren Blick auf die Hauptwache eröffnen. Eine Teil-Modernisierung der Steinweg-Passage ist ebenso ein Pluspunkt.


    Jetzt sollte die Stadt weitermachen und sobald wie möglich den unsäglichen Eingang zum U63011 (Bilder von Gizmo23) auf dem Roßmarkt entfernen. Er ist nicht nur ein abschreckender Anblick, der Club zieht abends oder ganztags an Wochenenden weiterhin ein sehr fragwürdiges Publikum an. Ein solcher "24/7" Club, dessen ehemalige Türsteher schon ein Todesopfer gefordert haben, sollten lieber in der Peripherie ihr Glück versuchen.

  • Der Club ist nach allem was man hört und liest ja nicht gerade schlecht. Auch wenn wir da vielleicht nicht vorbeischauen, heißt das ja nicht dass er zugemacht werden sollten. Die Lage ist ideal. Die Innenstadt wird belebt und Anwohner können auch nicht gestört werden. Einzig die Zugangssituation müsste geändert werden.

  • So grässlich der Eingang auch ist, der Club ist essentielles Frankfurter Kulturgut und würde ginge es nach mir, noch Jahrzehnte an dieser Stelle bleiben!
    Lieber den Betreiber austauschen, aber Name, Musikstil und Location müssen definitiv erhalten bleiben.

  • Das Geschäft "Railslide" ist noch bis 3. Januar im Gebäude Roßmarkt 10 geöffnet. Man nimmt also noch das Weihnachtsgeschäft mit und dann wird es wohl endgültig losgehen.


    Zum Club: Von mir aus kann der Club nach einem dringend notwendigen Betreiberwechsel gerne bleiben, ich rege mich über die grauen, völlig deplatzierten und sperrigen Eingänge auf. Übrigens finde ich es eher amüsant, dass ich für meine Meinung gleich mal eine rote Laterne eingesammelt habe. Man sollte sich nicht immer gleich persönlich angegriffen fühlen, werte Mitforisten.

  • Ich sehe das ähnlich wie Rohne. Der Club ist deutschlandweit legendär und so manche Größe in der Elektroszene hat dort seinen Anfang gemacht. Während die Hanauer Landstraße als Partymeile immer stärker wird, sollte man aufpassen, dass die innerstädtischen Clubs nicht aussterben!


    Der Eingangsbereich bedarf allerdings einer Generalüberholung...vielleicht könnte man ja gar die Tür bei einem Umbau der Hauptwache in die B-Ebene legen?

  • Roßmarkt 10 et al

    Im Hintergrund von Schmittchens Pavillon-Foto in #462 erkennt man übrigens schon Arbeitsgeräte und einen Zaun. Man hat begonnen, das Gebäude vom Versorgungsnetz zu trennen und buddelt dafür an diversen Stellen rund um das Gebäude. Hier ein aktueller Schnappschuss:



    Noch ein bisschen um die eigene Achse auf dem Goetheplatz gedreht, fällt folgendes ins Auge. Die Front des Nachfolgebaus des Theaters am Rathenauplatz (dank BEKU geklärt) liegt frisch gewienert wieder frei. Dazu, siehe auch hier und dort. Weiterhin in Arbeit befindet sich die Westseite:



    Am Hugendubel-Gebäude steht an der Ecke Steinweg / Rathenauplatz ein Gerüst - sicher für Arbeiten an der blauen Werbefassade. Vielleicht kommt sie ja weg? Optiker Müller ist temporär in Container umgezogen (links im Bild):



    Goethe verbrennt sich gerade an Herbst- und Winternachmittagen den Hinterkopf. Gut, dass man sein schmerzverzerrtes Gesicht nicht sieht, da es im Schatten liegt:



    Bilder: epizentrum


    Am ONE Goetheplaza in spe stehen jetzt auch kleine Bagger zu Abbruchvorbereitungen an den Versorgungsleitungen. Siehe hier.

  • Rossmarkt 10

    Schmittchen hatte (mal wieder) Recht #460


    Vor Rossmarkt 10 stehen jetzt die Baucontainer. Es wird also ernst...


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  • So grässlich der Eingang auch ist, der Club ist essentielles Frankfurter Kulturgut und würde ginge es nach mir, noch Jahrzehnte an dieser Stelle bleiben!


    Die Stadt sieht es wohl ähnlich wie Rohne. Laut einem Artikel vom Journal Frankfurt laufen gerade Verhandlungen mit einem neuen potenziellen Betreiber.
    Die Stadt Frankfurt möchte die Rechte an dem Club überschrieben bekommen. Danach möchte sie den Club umbauen und den Abriss des Eingangs vorm Juwelier am Rossmarkt. :daumen:
    Deshalb überprüft die Stadt gerade die Vorstellungen des Interessenten. Man hat Vorbehalte, weil er bisher noch keine Erfahrung im Diskogeschäft hat. Wegen der Umbaupläne pocht die Stadt darauf, dass der Club erst überschrieben wird, bevor der Club den Besitzer (oder dann Pächter) wechselt. Der jetzige Besitzer Alexander Eger möchte dies aber nur tun, wenn die Stadt ihm den millionenschweren (1-3 Mio.) Abstand zahlt, den der Interessent bereit sei zu zahlen.


    Hoffen mir mal, das sich alle Beteiligten schnell einigen, damit Umbau und die Umgestaltung der Eingänge bald in Angriff genommen werden können. :)

  • Roßmarkt 10

    Bei den Baucontainern (#470) handelt es sich um das Ausweichquartier von Koffer Klein:



    Genehmigt bis August 2013:



    Bilder: epizentrum


    Vor dem Pavillon hinten stehen ähnliche Container für einen der anderen Läden. Die eigentlichen Baucontainer kommen an eine andere Stelle.

  • Roßmarkt 10

    Ab jetzt geht es richtig rund am Roßmarkt 10. Neben dem Ausweichquartier von Koffer Klein entsteht eine Betonplatte, und das Gebäude zeigt über die gesamte Fläche sein ungeschminktes Gesicht:



    So sieht es unter dem Rüssel aus:



    Etwas näher am Glasmosaik:



    Bilder: epizentrum

  • Alle Fassadenteile sind entfernt, die Außenjalousien bleiben scheinbar und werden in Schutt und Asche versinken. Das Abbruchgerät steht bereit, es kann losgehen


    By thomasfra at 2012-03-10

  • Es ging los. Und von wegen AWR: WWW - Willkommen Wilko Wagner!



    Das Gebäude leistet keinen großen Widerstand:



    Bilder: epizentrum


    Auch der Pavillon im Vordergrund wird weichen.

  • Roßmarkt 10

    Auch von mir ein kleines Abruch-Update zum Roßmarkt 10, welcher sich durch die zentrale Lage...


    ... recht schnell zum Zuschauermagnet entwickelt hat.

    Die Bilder sind von mir.

  • Rossmarkt 10

    Rossmarkt 10 wird weiter abgebrochen:


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