Stadtgespräch

  • @ #79

    Zitat Luxor:
    "Die Situation mit der Sparkasse erschließt sich mich noch nicht so ganz,wurde nicht erst um die Jahrtausendwende richtig Geld in das Gebäude gesteckt?!Nicht das ich dagegen bin,nur zu mit Privatinvestitionen :daumen: allerdings sieht es ja neigentlich ganz gut aus so wie es derzeit da steht."


    Das Gute, in diesem ganz speziellen Fall: Die Sparkasse ist ja nicht so richtig privat. Der jeweilige Oberbürgermeister ist auch Aufsichtsrat-Chef der Sparkasse. Daher kann man wohl davon ausgehen, dass etwas Konkretes in Planung ist. Im Allgemeinen bin ich natürlich sehr glücklich über die Entwicklung der Kampstraße. Aber eine Tatsache irritiert mich: In dem von mir geposteten "WR"-Artikel, siehe #78, ist keine Rede von der "Dresdner Bank". Die "Dresdner" hat in etwa die Hälfte des Komplexes angemietet. Vor einigen Jahren übernahmen die Frankfurter Banker einen Großteil der "WestLB"-Flächen, um in DO das "Ruhrgebiets-Geschäft" zu bündeln. Wie "Luxor" schon richtig geschrieben hat, sind 10-12 Mio. € ein schönes Sümmchen. Aber wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, handelt es sich auch nur um die Hälfte des Komplexes (Gesamtkomplex: 40.000 m² BGF). Und das ist wiederum nicht so toll!

  • Entwicklungsgrundstück am HBF

    Auf dem Markt ist ein sehr interessantes Grundstück: Es handelt sich hierbei um das nördliche Areal des HBFs. Bis in die 1980er Jahre wurde der Bereich von der "Deutschen Post" genutzt, vor einigen Jahren wurden die Gleisanlagen dann endgültig stillgelegt. Das 28.076 m² große Grundstück ist im Besitz der "Atisreal". Dieser recht große Abschnitt ist so interessant, weil er fast am Wallring liegt. Komischerweise kennt ihn aber kaum ein Dortmunder, da dieser auf Höhe des Bahndamms liegt, ist also vom Straßenniveau aus nicht zu sehen, siehe hier. In 2008 wurde von Seiten der Stadt eine Neuansiedlung der Gastronomie-Szene "Thier-Gelände" ins Gespräch gebracht. Die Planungen scheiterten aber schon sehr früh aufgrund der zu erwartenden Invest.-Kosten. Es gibt nämlich einen Haken: Da sich das Areal auf dem Bahndamm befindet, existiert weder auf der Nord-, noch auf der Südseite eine direkte Straßenanbindung. Nur über die "Treibstraße" ist das Areal mehr schlecht als recht zu erreichen. Für den möglichen Käufer gibt es aber im Prinzip keine Einschränkungen, d.h. von einer Bebauung mit Büros bis zu Lagerhallen ist alles möglich.



    Quelle: Mein Bild

  • Die Ansiedlung von Großgastronomie - a la Life Station bzw. "Thier Szene" - erscheint mir hier weiterhin der einzig gangbare Weg. Repräsentative Büroarchitektur könnte auf diesem Gelände kaum Wirkung entfalten, da sie durch den Postkomplex komplett verstellt wäre. Auch das Zufahrtproblem würde ja weiterhin bestehen. Deshalb wäre ein Diskothekenbetrieb auf dem Gelände auch so ideal. Durch die Errichtung einer Wendeltreppe (Aufzug für Gehbehinderte) ließe sich der Höhenunterschied auf der Ostseite bequem überbrücken und das Areal wäre fußläufig erschlossen. Was noch dafür spricht, ist die große Zentralität des Geländes (1min zum Hbf), bei gleichzeitiger Abwesenheit von Wohnbebauung im weiteren Umfeld. Zudem existieren bereits Bestandsgebäude; die prognostiziert hohen Investitionskosten erschließen sich mir von daher nicht. Darüber hinaus wäre mit dieser Ansiedlung, neben dem Cinestar-Komplex, ein weiterer Brückenschlag Richtung Nordstadt vollzogen.

  • Antrag: Städtebaufördermittel für 2010

    Bis Ende Juni will die Stadt Dortmund ihren Antrag auf Fördermittel von EU, Bund und Land NRW bei der Bezirksregierung Arnsberg vorlegen.
    Die geplanten Städtebau-Projekte sollen ein Investitionsvolumen von 13,5 Mio. EURO umfassen, was einer Fördersumme von 10,1 Mio. gleichkommen würde.
    Die Fördermittel sollen wie folgt Verwendung finden:


    • knapp 3Mio. EURO für das Hörder Zentrum
    • 2,4 Mio. EURO für den Umbau Rheinische Straße
    • 1,9 Mio. EURO für die Nordstadt
    • 644 000 für die Umgestaltung im Bereich Olpe, Beten-, Viktoria und Balkenstraße
    • 579 000 EURO für den Bereich Silber-, Kolping- und Hövelstraße
    • 240 000 Euro für den Ortskern Aplerbeck
    • 490 000 Euro für den Ortskern Mengede


    Quelle:
    Ruhr Nachrichten

  • @ #82

    Ein Diskothekenbetrieb auf dem Gelände wäre auch für mich die Ideallösung. Es gibt ja bereits einige interessante Beispiele in anderen Städten, siehe das "Diskotheken-Viertel" am "Ostbahnhof" in München. Eine Alternative wäre aber auch der Bau eines Hotels. So führt ein Treppenhaus vom besagtem Areal direkt in den HBF. Wäre also ein Hotel mit direktem Gleisanschluss, nicht uninteressant wie ich meine.

  • Wirtschaftskrise?

    Natürlich ist die Wirtschaftskrise in gewissen Industriezweigen auch in Dortmund angekommen, siehe z.B. Conti aber auch die anderen AN die sich momentan in Kurzarbeit befinden. Aber: Zwar stieg die Arbeitslosenzahl vom Februar 2009 auf März 2009 um 0,2 %, auf Jahressicht liegt sie hingegen um 0,4 % niedriger. Auch bei den Investitionen in den kritischen Jahren 2009-2011 sieht es nicht allzu düster aus: Alleine die drei noch nicht begonnenen Großpojekte in der Innenstadt, "Thier-Arkaden", "U-Areal" und "HBF", werden zusammen über eine halbe Mrd. € "verschlingen". Ich denke daher, dass es trotz Wirtschaftskrise zur keiner Langeweile im "Dortmund/Bochum-Thread" kommen wird.


    Arbeitsmarktbericht: Agenturbezirk Dortmund

  • Heiliger Weg, siehe #58

    Die Ausmaße der Abrisszone am "Heiligen Weg" sind viel größer als ich bisher dachte. Das gesamte Areal hinter der Niederlassung der "Allianz Private Krankenversicherungs-AG", "Heiliger Weg" 74-80, wird momentan zurückgebaut (nicht nur das Grundstück der ehemaligen Tankstelle). Was an besagter Stelle entstehen wird, ist mir noch immer nicht bekannt. Ich hoffe aber, dass es mit Wohnungen bebaut wird und nicht mit einem langweiligen Supermarkt, etc.



    Quelle: Google Earth



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Luftbilder April 2009

    Hier, gibt es schöne und sehr aktuelle Luftbildaufnahmen von "Hans Blossey".
    Diese veranschaulichen sehr gut, dass Dortmund momentan eine einzige Baustelle ist.

  • Neues City-Modell

    Seit Anfang 2000 ist ein Innenstadt-Modell, Maßstab 1:500, im Rathaus zu besichtigen. Das 3 x 4 Meter große Modell wurde nun überarbeitet. Ab jetzt soll jährlich aktualisiert werden. Ausgestellt ist es übrigens im "Bürgersaal".

  • Tischtennis-WM 2012

    Dortmund wird in 2012 die Tischtennis-WM ausrichten. Die TV-Gesamtreichweite in Europa, China und Japan betrug bei der letzten WM über 1,1 Milliarden Zuschauer. In Deutschland ist Tischtennis zwar kein Volkssport aber dieses Tunier wird gerade in China ein "Straßenfeger" werden und dafür sorgen, dass Dortmund ein wenig bekannter im "Reich der Mitte" wird. Nicht unwichtig, da Investoren aus China möglicherweise schon recht bald die Welt "erobern" werden.


    Ruhrnachrichten.de

  • "Einkaufsmeile"

    Die umgebaute "Douglas"-Filiale in der "Krügerpassage" am "Westenhellweg" ist "Store of the Year 2009" geworden. Dr. Robert Weitz vom "Hauptverband des Deutschen Einzelhandels" zur Entscheidung: "Hier wurden völlig neue Wege in der Gestaltung und Produktpräsentation gegangen. Die Filiale ist einfach toll gelungen". Das Designbüro "Schwitzke & Partner", Düsseldorf, war verantwortlich für das Gesamtkonzept des 460 m² großen Geschäfts.


    Ruhrnachrichten.de


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  • "Westfalenforum"

    Seit 2008 herrschte großer Leerstand im "Westfalenforum", siehe "Virtual Earthhttp://www.abload.de/img/westfalenforummvew.jpg". Doch jetzt gibt es Ansiedlungserfolge: Innerhalb kürzester Zeit wurden vier neue Mieter gefunden. Es locken günstige Mieten und der zukünftige "Boulevard Kampstraße". Ebenfalls im Gebäude sind u.a. die Discotheken "Nightrooms" und "B6". Eigentümer des "forums" war angeblich das New Yorker Bankhaus "Meryll Lynch". Vor ca. zwei Jahren sollte in der Immobilie eine "Music Mall", ein Einkaufszentrum für Musikschaffende inkl. Veranstaltungshalle, entstehen.


    WR

  • In Dortmund steht ein ganze Quartier auf der Kippe

    In der Dortmunder-Nordstadt sind Politiker und Anwohner gleichermaßen über die Entwicklung auf der Schleswiger Straße beunruhigt. Ein ganzer Strassenzug droht zu kippen. Der Grund: Immer mehr bulgarische Einwanderer mit finanziellen Problemen halten sich auf der Strasse auf. "Während die Männer den ganzen Tag auf der Strasse stehen, gehen die Frauen der Prostitution nach", so die Aussage von Anwohnern.


    Die Beschwerden bei der Polizei und beim Quartiersmanagement häufen sich.


    Wie kann man dieser Entwicklung entgegen treten?


    Zum Bericht geht's hier...


    Quelle: DerWesten

  • Es wird schwer möglich sein, dem entgegenzutreten. Die Bulgaren halten sich als EU-Bürger ja zunächst mal legal hier auf. Wahrscheinlich ist die einzige Möglichkeit, Präsenz zu zeigen und durch wiederkehrende Aktionen seitens Polizei und Ordnungsamt Unruhe in die Szene zu bringen. Das würde das Problem wahrscheinlich auch nicht lösen, sondern bestenfalls verlagern. Aber andere Möglichkeiten sehe ich eigentlich nicht.

  • Architekturtage im "Ostwall-Museum"

    Die seit 2005 jährlich stattfindende Architekturausstellung widmet sich in diesem Jahr mit dem Thema "Die Treppe im öffentlichen Raum". Gezeigt werden 25 von nationalen und internationalen Architekten gestaltete Treppen, denen eine nicht selbst entworfene "Lieblingstreppe" des jeweiligen Architekten gegenübergestellt wird. Zudem wird die Ausstellung ergänzt durch Arbeiten der Fotografin "Barbara Klemm". Auch bei den Dortmunder Architekturtagen, 8. Mai, beschäftigen sich Historiker, Architekten und Kuratoren mit dem Thema Treppe. Dabei sind u.a. der ehemaligen Museumsdirektor "Jean-Christophe Ammann", Frankfurt, "Prof. Leon Krier", Marsaille, und "Prof. Dr. Fritz Neumeyer", Berlin. Organisiert werden Architekturtage/Ausstellung vom Dortmunder "Institut für Stadtbaukunst" unter der Leitung von "Prof. Christoph Mäckler".


    Ruhrnachrichten.de

  • Schlechter Platz auf Wirtschaftsrangliste (Platz 335)

    Negativ zu Buche schlägt:


    • Der Arbeitsmarkt
    • Die private Verschuldung
    • Die Zahl der Straftaten


    Positiv zu Buche schlägt:


    • Die gute Gründungsbilanz
    • Die Produktivität
    • Von aktueller Wirtschaftskrise nur gering betroffen


    Ruhrnachrichten.de

  • Schlechter Platz auf Wirtschaftsrangliste, Part II

    • In keiner deutschen Stadt wachse das Bruttosozialprodukt so stark wie in Dortmund
    • Produktivität bundesweit Rang 51
    • Zahl der Ingenieure bundesweit Rang 59
    • Gründungsdynamik bundesweit Rang 13
    • WAZ
  • "Gerber Architekten", siehe #63

    Zum 30-Jährigen Jubiläum von "Gerber Architekten" findet im "HCC" die Ausstellung "Projekte und Bauten" statt. Schirmherr ist der "Bund Deutscher Architekten". Zur Eröffnung am 24. April werden u.a. Verkehrs- und Bauminister "Lutz Lienenkämper" und "Fritz Pleitgen", ehemaliger WDR-Intendant, erwartet. Ab dem 27. April ist die Ausstellung für alle Interessierten geöffnet. Jeweils mittwochs ab 19.30 Uhr werden Führungen von und mit "Prof. Eckard Gerber" angeboten. Anmeldung unter: 0231/90 56-166


    WR

  • "Hauptstadt der Elektromobile", siehe #65

    Es entstehen 50 neue Park- und Ladestationen im Stadtgebiet. Der Dortmunder Verein "ISOR" ("Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V.") wird 50 Elektroautos bestellen, die dann geleast werden können. Für 18 €/Jahr soll man an günstig gelegenen Punkten Strom nachladen können. Außerdem wird im Bundestag, auf Dortmunder Initative hin, über die Einführung einer "Null-Emissions-Plakette" entschieden.


    WR