Stadtgespräch

  • Diese Stadt ist in puntco Architekturbewusstsein wirklich somit die schlimmste in ganz Deutschland! Gab es nicht damals wahnsinnige negative Presse und unzählige Diskussionen um den Abriss des alten Ostwall Museums? Auf der einen Seite bauen sie sich ein positives Image als Sieger des Strukturwandels auf, auf der anderen Seite reißen die Poltischen Vertreter alles mit ihrem Arsch wieder ein :Nieder:


    Kann die Stadtgesellschaft hier nicht mal mehr aktiv werden? Eine Petition starten? E-Mails an die Verantwortlichen schreiben? Bei dem Link vom User Archipat scheint sich der Bezirksbürgermeister sogar regelrecht zu freuen :nono:


    Was ist in dieser Stadt nur los?

  • Welch Ironie. Auf der einen Seite lassen sich Stadt und Nordstadtpolitiker für die sanierten Problemimmobilien abfeiern, auf der anderen soll dieses Schmuckstück platt gemacht werden. Hier wird etwas mit den Händen aufgebaut, nur um es mit dem Hintern wieder einzureißen. Hoffen wir mal, dass noch irgendwer dazwischen grätscht!!


    PS: Der Abriss erhaltungswürdiger Altbauten ist kein Dortmunder Phänomen. Aber naja, das macht es nun auch nicht unbedingt besser. Und was zum Teufel ist mit dem BVB los?! Watt'n besch...eidenes Wochenende.

  • Zwei neue Möbelhäuser für Dortmund?

    Die XXXLutz-Gruppe möchte in der Nordstadt ein 40.000 Quadratmeter großes Möbelhaus eröffnen, zudem plant Segmüller den Neubau einer 45.000 Quadratmeter großen Filiale am Rande des Induparks in Oespel. Die Nachbarstädte lehnen sich gegen die Bauvorhaben auf und berufen sich auf das (rechtlich nicht bindende) regionale Einzelhandelshandelskonzept. Dem gegenüber stehen jedoch rund 600 Vollzeit- und Teilzeitarbeitsplätze.


    Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/…chbarstaedte-1235367.html

  • Hoffen wir mal, dass noch irgendwer dazwischen grätscht!!


    Ich habe eine Email an Herrn Jörder geschrieben, er soll mitkriegen, dass wir entsetzt sind. Vielleicht auch mal dem Bezirksbürgermeister die Meinung schreiben.


    BVB: Ab heute geht es wieder aufwärts und natprlich Samstag um 18.30 Uhr.

  • Abriss Altenwohnsitz

    Danke für Euer Engagement! Gibt es schon eine Antwort von dem Verantwortlichen?


    Ich bin leider nicht in Dormtund ansässig und mit einem Neugeborenen zeitlich gerade eingeschränkt. Solltet Ihr in Do aber irgendwie Unterstützung dabei benötigen, diesen Abriss zu verhindern, sagt bitte Bescheid. Meine Heimatstadt liegt mir am Herzen. Sie ist sicher besser als ihr Ruf, hat sich in den letzten Jahren unterwartet positiv entwickelt und selbst das Potential in Bezug auf qualitätvolle öffentliche Räume ist überraschend groß - besonders in der Nordstadt. Wenn man die vorhandene Substanz herausputzen würde, könnte die Stadt erheblich an Lebensqualität gewinnen. Leider fehlt vielen Akteuren in der Stadt der Sinn dafür. Ich persönlich vermute, dass es in diesem Fall um den Betreiber und den Bezirksbürgermeister geht, denen nicht bewusst ist, was sie da anrichten wollen, um ihr Gestaltungsbedürfnis zu befriedigen.

  • Eine Antwort vom Bezirksbürgermeister Jörder gibt es noch nicht. Jede Hilfe ist willkommen, zum Beispiel weitere Briefe, auch an Herrn Sierau. Leserbriefe an die RuhrNachrichten wären sinnvoll!!

  • Neubau Materna GmbH?

    Im Grußwort des Oberbürgermeisters zum Jahreswechsel heißt es, dass sich die Continentale durch den Neubau ihres Verwaltungsgebäudes ganz klar zum Standort Dortmund bekennt. Das Gleiche gälte für das IT-Unternehmen Materna, das durch Zukäufe wächst.


    Bekennt sich Materna durch Zukäufe zum Standort - was immer damit gemeint sein sollte - oder ist auch hier der Neubau eines Verwaltungsgebäudes geplant? Zur Erinnerung: Materna beschäftigt alleine in Dortmund über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor einer halben Ewigkeit, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase, wollte das IT-Unternehmen in einem ersten Bauabschnitt unter anderem einen 17 Stockwerke hohen Büroturm auf der Stadtkrone Ost errichten.

  • In den Ruhrnachrichten gibt es eine aktuelle Übersicht über einige Baustellen im Stadtgebiet. Im wesentlichen wenig neues, aber einige neue Fotos.
    Persönlich interessant die Ansicht des neuen EDG Betriebshofs am Sunderweg und die Baustelle am Westfalenhallen-Foyer.


    Zusätzlich wird der aktuelle Status zu folgenden Baustellen gelistet:
    - Bundesbankfiliale
    - Fritz-Henßler-Berufskolleg
    - Theaterwerkstatt
    - Baukunstarchiv
    - Umbau Hauptbahnhof/Stadtbahn
    - Naturkundemuseum

  • UNFASSBAR! Hier werden fast 800 Menschen mehr oder weniger in die (zumindest vorübergehende) Obdachlosigkeit getrieben! Man muss sich das mal vorstellen was so eine Situation für Erwerbstätige bedeutet. Man wird von heute auf morgen ohne seine Habseligkeiten aus der Wohnung geworfen, kommt mit Glück in einer "Notunterkunft" unter, oder schläft halt bei Freuden auf dem Sofa. Jetzt haben die Menschen ganze 9 Tage (!) Zeit ihre Wohnungen auszuräumen – wohlgemerkt 412 Wohnungen gleichzeitig! – Räumlichkeiten zum Einlagern ihres Hab und Guts zu suchen und darauf zu hoffen in absehbarer Zeit eine neue Bleibe zu finden. Schämt sich die Stadt Dortmund eigentlich nicht in Grund und Boden?

  • Hannibal II

    Es ist eher die dubiose Immobilienfirma Intown, die verantwortlich ist.


    Jahrelang nichts investiert, ein Sanierungsstau von 9 Millionen Euro und statt zu sanieren legen sie das Gebäude still.

  • Die Stadt Dortmund hat die Bewohner doch von heute auf morgen "evakuiert" und den Zutritt untersagt. Dem Betreiber bleibt so eigentlich garnichts anderes übrig, außer die Immobilie stillzulegen, da er sonst rechtlich verpflichtet wäre die Bewohner für die komplette Sanierungszeit zu entschädigen und Unterkünfte zu bezahlen. Durch die Stilllegung schiebt er den schwarzen Peter jetzt einfach an die Stadt Dortmund zurück, die ihrerseits offensichtlich auch kein großes Interesse hat den Bewohnern zu helfen.

  • Die Brandschutzmängel hat die Feuerwehr nach der Londoner Brandkatastrophe festgestellt. Der Stadt beziehungsweise den Verantwortlichen blieb danach doch gar nichts anderes mehr übrig, als den Komplex zu räumen. Man stelle sich nur vor, es wäre tatsächlich zu einem größeren Brand gekommen…


    Der eigentliche Skandal ist doch vielmehr der Umstand, dass die Heuschrecke nicht schon viel früher in ihre Schranken verwiesen wurde. Der Jahrzehnte lange Sanierungsstau ist nämlich nicht von der Hand zu weisen. Die Leidtragenden - und da gebe ich dir recht, Regent - sind die nun ehemaligen Mieter.


    Ich würde die Beiträge ebenfalls verschieben. Denke, sie sind im Stadtgespräch gut aufgehoben.

  • Keine neuen Flächen für Logistik in Dortmund mehr ausweisen?

    Ein interessanter Diskussionsbeitrag aus unerwarteter Richtung. Nachdem das Thema Logistik & Flächenverbrauch auch städtebauliche Auswirkungen hat, möchte ich euch folgenden Artikel nicht vorenthalten: WAZ - Wirtschaftsförderer: Logistikbranche-in-Dortmund-ist-nun-gross-genug


    Der Dortmunder Wirtschaftsförderungs-Chef Thomas Westphal plädiert hier dafür die Ausweisung von Logistikflächen restriktiver zu handhaben. Sonst bestehe die Gefahr der Entwicklung einer neuen Monostruktur Vorschub zu leisten: „Wir haben eine gute Entwicklung mit Logistik. Aber irgendwann kippt das in Richtung Monostruktur.“ Die Logistikbranche sorge für gute Jobs in Dortmund, „aber wir haben genug davon“, sagte Westphal.


    siehe auch: https://www.realestate.bnppari…2018-01-31-p_1697378.html

  • Moderne Großstadt Dortmund - Marketingfilm von 1964

    Ein bislang unbekannter Marketingfilm der Stadt Dortmund aus dem Jahr 1964 wurde vor einiger Zeit im Archiv des RWE-Konzerns wiederentdeckt. Nach fünf restlos ausgebuchten Vorstellungen im Kino des Dortmunder U, steht der Film nun auch online zur Verfügung.

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


  • Neubau Hochregallager an der DAB Brauerei

    Am Standort der Dortmunder Actien Brauerei (DAB) an der Steigerstraße soll ein neues Hochregallager errichtet werden. Das geplante, 55 Meter breite, 65 Meter tiefe und 40 Meter hohe Regallager wird weithin sichtbar sein und das gefällt nicht jedem...
    Ich hingegen finde es steht einer traditionellen Bierstadt, wie sie Dortmund nun einmal ist, jedoch gut zu Gesicht! :)

  • Phoenix-Projekte "Musterbeispiel für Strukturwandel"

    Am gestrigen Donnerstag wurde die Stadt Dortmund für ihre Phoenix-Projekte, Phoenix See und Phoenix-West, und die Stadtentwicklung von Hörde mit dem Deutschen Städtebaupreis 2018 ausgezeichnet. Die Dortmunder Projekte setzten sich dabei gegen 73 Mitbewerber durch. Die Vorsitzende der Jury, Prof. Undine Giseke, lobte die Kombination aus urbanem, historisch gewachsenen Kern, einem Gewerbe-, Freizeit- und Kulturstandort sowie einem hochattraktiven Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsstandort.


    An den Ufern des Phoenix Sees sind acht Jahre nach der Flutung übrigens fast alle Grundstücke vermarktet, bei Phoenix-West wird dies voraussichtlich im nächsten Jahr der Fall sein. Auf Phoenix-West arbeiten derzeit mehr als 3.000 Beschäftigte in 70 Unternehmen, am Phoenix See haben 2.000 Beschäftigte in mehr als 150 Unternehmen. Und auch das Hörder Zentrum profitiere von dieser von der Entwicklung. Die Phoenix-Projekte seien nun Vorbild für die neuen Dortmunder Städtebau-Projekte wie etwa Emscher Nordwärts mit dem früheren HSP-Gelände.


    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de…rukturwandel-1332825.html
    Pressemitteilung des DSP 2018: https://staedtebaupreis.de/wp-…semitteilung-DSP-2018.pdf
    Übersicht aller Projekte des DSP 2018: https://staedtebaupreis.de/wp-…1-0-DSP-Overview-2018.pdf