DO: Stadtgespräch

  • Schwanenturm wiederentdeckt


    Bei Bauarbeiten für den Radwall entdeckte man nun die Überreste des Schwanenturms. Dieser war Teil der Dortmunder Stadtmauer. Nach dem Abbruch wurde das Grundstück 1832 bebaut. Nach 1945 diente es als Parkplatz. Zunächst wird der Fund dokumentiert, gesichert und vorerst wieder vergraben.


    Die Stadt möchte die Reste Schwanenturm allerdings schon bald wieder Sichtbar zu machen. Damit würde die Geschichte der Stadt wieder ein wenig sichtbarer. Bislang sind lediglich die Fundamente des Adlerturms sichtbar. Zudem ist an der Kuckelke der Standort des Kuckelketors durch die Pflasterung sichtbar. Beim Schwanenturm gibt es nun die Überlegung, die Fundamente dauerhaft freizulegen. Der Radweg könnte dann etwa mit einer Stahlbrücke über das Bodendenkmal geführt werden.


    Schwanenturm wieder entdeckt - Sensationsfund am Dortmunder Wall - YouTube


    Stadtgeschichte: Sensationsfund: Fundament des Schwanenturms am Wall entdeckt - Alle Nachrichten - Nachrichtenportal - Leben in Dortmund - Stadtportal dortmund.de

  • Dortmund hat es tatsächlich geschafft! Die Westfalenmetropole ist die Europäische Innovationshauptstadt 2021. Hier die Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


    iCapital Award: Dortmund gewinnt internationalen Wettbewerb und ist Europäische Innovationshauptstadt


    Dortmund hat den Wettbewerb "iCapital Award 2021 - European Capital of Innovation" gewonnen. Die Europäische Kommission hat am Mittwochabend, 24. November, das Ergebnis beim "European Innovation Council Summit" in Brüssel verkündet.


    Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Bildung, Kultur und Jugend überreichte den Award im Rahmen einer Videoschalte. Dortmund ist somit Europäische Innovationshauptstadt und konnte sich im Finale der innovativsten Städte gegen Dublin, Malaga und Vilnius durchsetzen. EU-Kommissarin Gabriel lobte die bemerkenswerten Anstrengungen der Stadt Dortmund für eine Politik unter Einbeziehung der Stadtgesellschaft und die Vision einer Stadt der Nachbarn. Gabriel hob in diesem Zusammenhang unter anderem auch das Konzept der Smart City und des Masterplans Wissenschaft 2.0 hervor.


    Internationale Anerkennung und Strahlkraft


    Oberbürgermeister Thomas Westphal ist von dieser Auszeichnung begeistert: "Der Preis ist ein Ergebnis von Teamwork in Dortmund als Großstadt der Nachbarn. Viele engagierte Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Verwaltung haben in den letzten Jahren ein nachhaltiges Innovations-Ökosystem aufgebaut. Es ist ein Nährboden für Start-ups und Unternehmen, für Forschung und Entwicklung, für Bildung und Kultur entstanden. Aber auch für die Umsetzung von guten Ideen, sozialen Projekten und kreativen Lösungen vor Ort in unseren Nachbarschaften."


    Der Oberbürgermeister weiter: "Wir freuen uns sehr, dass diese gemeinsamen Anstrengungen nun auf europäischer Ebene Anerkennung gefunden haben. Das ist ein toller Erfolg, auf den wir alle zu Recht gemeinsam stolz sein können. Es ist ein Erfolg, der uns anspornen wird, diesen Weg weiterzugehen. Wir sind sehr stolz darauf, als erste deutsche Stadt diesen Preis gewonnen zu haben!"


    Professor Dr. Herbert Waldmann, Beauftragter der Stadt Dortmund für den Masterplan Wissenschaft 2.0: "Die Auszeichnung als Europäische Innovationshauptstadt wird die Wahrnehmung Dortmunds als innovativen Wissenschafts- und Technologiestandort weiter beflügeln. Mit dem Masterplan Wissenschaft haben wir ein strategisches Instrument geschaffen, das die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Kultur zum gegenseitigen Nutzen bekräftigt. Unsere Stärke als Wissenschaftsstadt erlangt mit dem iCapital Award nun auch international Anerkennung und große Strahlkraft - das freut mich außerordentlich!"


    Zukunft aus der Nachbarschaft


    Mit dem Titel "INNOVATION NEXT DOOR – Zukunft aus der Nachbarschaft" ist Dortmund in diesem Jahr in das Rennen um den iCapital Award gegangen und hat das Innovationsmodell der Stadt mit seiner großen Bandbreite an sozialen, nachhaltigen und technologieorientierten Projekten und strategischen Ansätzen vorgestellt.

    • Darunter das Großprojekt "Grüner Hauptbahnhof"
    • die Entwicklung des Hafenquartiers,
    • der Masterplan Wissenschaft 2.0
    • sowie die Entwicklung von neuen Kompetenzzentren und Zukunftsquartieren. Beispiele sind die Entwicklung des ehemaligen Hoesch-Spundwandgeländes Smart Rhino oder der in Huckarde geplante Energiecampus.
    • Mit dem Projekt "iResilience" und dem Strategieprogramm "Neue Stärke" der Wirtschaftsförderung sind Projekte vertreten, die die aktuellen Herausforderungen durch Klima- und Pandemiefolgen in den Blick nehmen.
    • Viele Innovationen gehen dabei aus der Zusammenarbeit in starken Netzwerken hervor, wie etwa in der Allianz Smart City Dortmund.

    Innovationen aus dem gesamten Stadtgebiet


    Innovationen entstehen in Dortmund über das gesamte Stadtgebiet verteilt, in vielen kleinen und großen Innovationshotspots. Zu den lokalen Innovationshotspots zählen niedrigschwellige "Makerspaces" wie die DEZENTRALE in der Rheinischen Straße oder der inklusive "Selfmade Makerspace", wo Bürger*innen selbst experimentieren und forschen können. Soziale Innovationen entstehen in Dortmund insbesondere durch Zusammenarbeit, beispielsweise im Dekadenprojekt nordwärts, in speziellen Wettbewerben wie "greenhouse.ruhr" oder an kreativen Orten wie dem Union Gewerbehof. Engagierte Bürger*innen bringen ihre guten Ideen auch in zahlreichen analogen und digitalen Dialogformaten ein, z.B. beim "Helpathon", bei dem gemeinsam nach Ideen für die Zeit mit und nach Corona gesammelt wurden.



    Besonders spannend wird es an den Schnittstellen, z.B. dort, wo Technologie, Kunst und Kultur aufeinandertreffen. In Dortmund passiert das u.a. im Dortmunder U, im Storylab kiu oder in der Akademie für Theater und Digitalität. Projektbeiträge kommen aus dem gesamten Dortmunder Innovationsnetzwerk. Dieses schließt städtische und bürgerschaftliche Initiativen ebenso ein wie die Dortmunder Wissenschafts- und Wirtschaftslandschaft. Die Bewerbung wird von städtischer Seite aus koordiniert und kommuniziert (Hochschul- und Wissenschaftsbüro/Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates im Schulterschluss mit der Wirtschaftsförderung Dortmund).


    Auf der Website innovation-next-door.de sind die Projekte und Netzwerke zusammengefasst und Besucher*innen der Seite können sich beteiligen und mitteilen, was Dortmund für sie innovativ macht. Auch Anregungen zur Weiterentwicklung sind natürlich gewünscht.


    Dortmund ist siebte Gewinnerin des Wettbewerbs


    Dortmund ist die siebte Stadt, die die Auszeichnung "Europäische Innovationshauptstadt" erhält. Mit dem Wettbewerb zeichnet die Europäische Kommission Innovationen in europäischen Städten aus und treibt diese voran. Im Vorjahr gewann die belgische Stadt Leuven den Preis. Weitere Preisträgerinnen sind Barcelona, Amsterdam, Paris, Athen und Nantes.


    Oberbürgermeister Thomas Westphal, Prof. Dr. Herbert Waldmann, Beauftragter der Stadt Dortmund für den Masterplan Wissenschaft 2.0, Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung, sowie Angela Märtin, Wissenschaftsreferentin Stadt Dortmund, nahmen Mittwochabend den Preis virtuell im Rahmen einer Videoübertragung entgegen. Aufgrund der Corona-Pandemie verzichtete die Dortmunder Delegation auf eine Teilnahme bei der festlichen Veranstaltung in Brüssel.


    Preisgeld für nachbarschaftliche Projekte


    Der Titel wird vom Europäischen Innovationsrat (European Innovation Council) im Rahmen des Horizon-Programms (2021-27) der Europäischen Kommission verliehen und ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000.000 Euro für die Gewinnerstadt sowie 100.000 Euro für die Zweit- und Drittplatzierten. Dabei handelt es sich um eine jährliche Auszeichnung, die an die europäische Stadt vergeben wird, die am besten ihre Fähigkeit unter Beweis stellt, Innovationen zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürger*innen einzusetzen.


    Das Preisgeld, so erste Überlegungen, soll in Dortmund für nachbarschaftliche Innovationsprojekte z.B. für Kinder und Jugendliche verwendet werden. Ein Teil soll zudem in die Vernetzung der Stadt auf europäischer Ebene fließen. Start könnte ein europäisches Nachbarschaftsfest sein.


    2019 hatte Dortmund es bereits aus dem Stand ins Halbfinale des Wettbewerbs geschafft. Die aktuelle Bewerbung baut auf dem positiven Feedback auf und zieht neue Entwicklungen mit ein.

  • Auf Luftbildsuche sind wieder eine ganze Reihe neuer Bilder von Ende Februar 2022 verfügbar. Scheinbar werden diese nicht mehr als Fotostrecke von der WAZ veröffentlicht.

  • Das stimmt. Aber auch die riesigen Flächen, welche in den nächsten Jahren noch bebaut werden und die Wunden der Stadt schließen, sind beeindruckend.


    In diesem Zusammenhand sei auf die Luftbilder des Ruhrgebiets von 2021 hingewiesen: https://www.3d.ruhr/

  • Wie die Nordstadtblogger berichten, werden die durch das BMU(V) geförderten Elektrobusse ab März 23 in Dortmund zum Einsatz kommen. Ohne eine Diskussion über E Mobilität lostreten zu wollen, ist es wohl eine gute Sache für die Stadt. Leider verkehren die Busse nicht in der Innenstadt, was letztendlich auch auf den täglich notwendigen Tausch der Fahrzeuge auf einem Betriebshof zurückzuführen ist.


    https://www.nordstadtblogger.d…rt-im-maerz-2023-geplant/

  • Laut dem letzten DSW21 Positionspapier aus Sommer 2021 sollte der erste neue Stadtbahnwagen Ende 2021 bei DSW21 ankommen. Dann folgen erstmal Tests und Schulungen.


    Aufgrund der aktuellen weltweiten Liefersituation würden mich Verzögerungen nicht wundern.


    Die Firma Heiterblick schreibt dazu:

    "Die Fahrzeuge werden beginnend mit den Neufahrzeugen im Zeitraum 2021 … 2028 ihren Fahrgasteinsatz aufnehmen."

  • Hallo zusammen :)


    Hat jemand Kontakte zu dem Dortmunder Bauamt?

    Ich würde da mal generell wegen Baugenehmigungen fragen :)

    Und da ist der persönliche Weg wahrscheinlich am schnellsten.


    Vielen Dank im Voraus

  • Wie die RN berichten könnte es Veränderungen im C&A Haus geben. Das Gebäude hat im Dezember 2021 den Besitzer gewechselt und C&A denkt gerüchteweise an eine Verkleinerung und sucht schon am Westenhellweg. Bundesweit wurden bereits einige Filialen geschlossen. In Dortmund würde man auf etwa 4000qm verkleinern. Im Gespräch sind dabei Ex-Kaufhof und Ex-Meyersche.

    Der neue Immobilienbesitzer hat Pläne für eine Enticklung des Hauses in Richtung Hotel, Gastro oder Co-Working Space.

  • Das ist für den Ostenhellweg eine positive wie negative Nachricht. Zum einen würde der Ostenhellweg mit C&A den letzten großen Anziehungspunkt verlieren, zum anderen eröffnet das natürlich ganz neue Möglichkeiten für eine Umgestaltung und Quartierentwicklung. Die Immobilie wird man zwar nicht abreissen aber - wie schon aufgezählt - neu bespielen und dann hoffentlich auch Richtung Brüderweg hin öffnen.

  • Für C&A wäre es ein guter Schritt, da man mit der neuen Filiale viel zentraler läge als jetzt. Die ungute Entwicklung des Ostenhellwegs in den letzten Jahren dürfte mit dazu beigetragen haben, dass man nun einen neuen Standort sucht.


    Für den Ostenhellweg ist es keine gute Nachricht. Hier geht, wie bereits erwähnt, der letzte große Frequenzbringer verloren. Hier müsste man langsam mal ein Konzept entwickeln, wie man ihn wieder attraktiver machen könnte. Vielleicht könnte man den Ostenhellweg zum innerstädtischen Factory Outlet Center entwickeln, der den Westenhellweg gut ergänzen könnte.


    Die Neuentwicklung der C&A Fläche böte allerdings auch die Chance, die Eingangssituation am Ostenhellweg, aber auch am Brüderweg enorm zu verbessern.


    Ich würde in diesem Fall eher auf einen Neubau tippen. Das Gebäude müsste ohnehin komplett entkernt werden. Zudem müsste die Fassade komplett erneuert werden. Wenn andere Nutzungen wie ein Hotel- oder Co-Working-Spaces geplant sind, müsste man ohnehin zumindest von einem Teilabriss der innenflächen der oberen Stockwerke ausgehen, so dass Abriss und Neubau wahrscheinlich eine bessere Lösung wäre als eine Sanierung. Beim Karstadt Technikhaus, dem heutigen Base Camp hat es ja eine ähnliche Entwicklung gegeben.

  • Erste Pläne für das ehemalige Kaufhof-Gebäude


    Langsam konkretisieren sich die Pläne für eine Umnutzung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes am Westenhellweg.


    Wie es derzeit aussieht, bleibt das Gebäude zwar erhalten, wird aber komplett entkernt und saniert. In den oberen Etagen sollen Büro- und Praxisflächen entstehen. Wohnungen sind nicht geplant.


    Sinn hat einen Mietvertrag bis Mitte 2023. Eventuell könnten die Umbauarbeiten bereits im kommenden Jahr starten.


    Interessant ist auch die Frage, ob Saturn seine Fläche im Zuge der Umbau- und Sanierungsarbeiten verkleinern wird. Schließlich wird der Trend zum Onlinehandel immer stärker und auch andere Händler wie die Mayersche oder C&A haben sich bereits verkleinert oder denken zumindest darüber nach.


    https://www.ruhr24.de/dortmund…-geschaefte-91597217.html

  • Neuer Nutzer für das ehemalige Spielwarenhaus Lütgenau


    Das traditionsreiche Spielwarengeschäft hat bereits vor einiger Zeit seine Türen für immer geschlossen. Nun wird die Fläche entkernt und für einen neuen Nutzer umgebaut, der bereits bekannt ist. Künftig wird Kik dort eine weitere Innenstadt-Filiale betreiben.


    Damit setzt sich die ungute Entwicklung des Ostenhellwegs weiter fort, der sich in den letzten Jahren immer mehr in eine Billigmeile verwandelt hat.


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    Bild: Eigene Aufnahme


    https://www.ruhr24.de/dortmund…ffnung-2022-91621989.html

  • Ist erstmal besser als Leerstand und zumindest wird mal in die Immobilie investiert. Das wird Frequenz bringen und einen besseren Eindruck ins Erdgeschoss. Leider scheint es am Ostenhellweg (aber auch am Westenhellweg) eine ungute Eigentümermischung zu geben, die mehr wert auf Rendite als Stadtentwicklung und Weitsicht legt. Und machen wir uns nichts vor, bei den mieten halten sich nur Billigketten, wenn ein Großteil der Kundschaft lieber im Internet bestellt.

  • Fassadensimilation am ehemaligen Kaufhof-Gebäude


    Am Westenhellweg ist in den letzten Tagen vor dem Saturn eine Fassadensimilation entstanden, die offenbar einen ersten Ausblick darauf gibt, wie das Gebäude nach der Sanierung aussehen könnte.


    Es ist interessant, dass sie vor dem Saturn errichtet wurde. Denn auch hier gibt das Gerücht, dass auch Saturn seine Fläche verkleinern könnte und Künftig wohl nur noch Erd- und Untergeschoss nutzen wird.


    Schon die Simulation zeigt, wie positiv sich eine neue Fassade auf die Umgebung auswirken würde.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen


    (Vielleicht wäre es gut, für die Sanierung der Ex-Kaufhof Fläche einen eigenen Thread aufzumachen)