Herne: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Hochbunker Mont-Cenis wird zum Wohnhaus

    Den ursprünglich für Sommer 2019 geplanten Baubeginn des Umbaus des Sodinger Weltkriegsbunker zu einem nachhaltigen Öko-Wohnprojekt musste verschoben werden. Man rechnet nun mit der Baugenehmigung im ersten Quartal 2020. Unterdessen wurde der Wohnbunker am Kurt-Edelhagen-Platz als allererstes Herner Projekt von der Energieagentur NRW und der Landesregierung ins Programm „100 Klimaschutzsiedlungen“ aufgenommen.


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    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…programm-id227998355.html


    Siehe auch: https://www.energieagentur.nrw…tzsiedlung_herne-sodingen

  • Neubau Ifürel Firmenzentrale

    Das Herner Industriedienstleistungsunternehmen Ifürel baut eine neue Firmenzentrale. Dafür wird ein Haus an der Bahnhofstraße 120 abgerissen. Der Entwurf für den Neubau stammt vom Herner Architektenbüro Wallmeier Stummbillig. Vorgesehen ist eine rote Klinkerfassade. Die Investitionssumme liege im einstelligen Millionenbereich, die Baugenehmigung hat die Stadt Herne erteilt, im Sommer könnten die Arbeiten starten.


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    Bild: WallmeierStummbillig


    Der Neubau entsteht übrigens direkt neben dem neuenWohngebäude K111, für das bereits September 2019 Richtfest gefeiert wurde.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…zentrale-id228121717.html

  • Neue Wohngebiete geplant

    In Herne sollen fünf neue Baugebiete entwickelt werden. Mit der ehemaligen Dannekampschule in Unser Fritz will die Stadt „Wohnen am Wasser“ realisieren. Auf dem 1,2 Hektar großen Areal am Rhein-Herne-Kanal ein Mix aus Wohnungen und Dienstleistungen entstehen. Dazu soll das denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude eingebunden werden.


    An der Wiescherstraße in Herne-Süd soll auf dem städtischen Gelände des Fuhrparks eine Klimaschutzsiedlung entstehen. Die Vermarktung für Eigentums- und Mietshäuser soll nächstes Jahr starten. Auf dem ehemaligen Sportplatz an der Nordstraße (an der Grundschule Ohmstraße) will die Stadt auf einer Fläche von 1,1 Hektar Platz für Mietshäuser schaffen und einen Quartierspark errichten.


    Auf dem Grundstück des ehemaligen Sportplatzes an der Schaeferstraße in Herne-Mitte sollen in Kürze auf 1,7 Hektar 22 Grundstücke für Einfamilienhäuser bereitgestellt werden. Ab Sommer sollen die Grundstücke vermarktet werden. Es gibt auch Pläne für die Bebauung des ehemaligen Sportplatzes an der Reichsstraße. Hier plane die Stadt die Vermarktung für das kommende Jahr. Auf 2,2 Hektar sollen Wohnungen entstehen, der Schwerpunkt seien viergeschossige Mietshäuser, in Teilen aber auch Einfamilienhäuser. Rund 120 Wohneinheiten.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…t-werden-id228079189.html

  • "Klimaschutzsiedlung"? Ich weiß nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

    In einer der am dichtesten besiedelten Städte Deutschlands ist eine ÖPNV-Anbindung durch einen Bus, der alle 20 Minuten fährt, ein Witz. Und der nächste Supermarkt ist mit 700 Metern und der Überquerung des Hölkeskampringes auch zu weit weg, um realistisch zu Fuß erreicht zu werden. Also eine Siedlung mit einem Stellplatz je Wohneinheit, und genug Stellplätzen an den Straßen für den Zweitwagen, denn hier geht ohnehin keiner zu Fuß oder nutzt den ÖPNV für irgendetwas. ist zwar etwas aus der Zeit gefallen und deswegen ein Beispiel, wie Stadtplanung nicht mehr gemacht werden sollte, aber OK.

    Nur bitte: Wenn man die Erreichbarkeit zu Fuß oder mit dem ÖPNV nicht mitplant (Oder eine Busanbindung drei mal die Stunde und Richtung für ausreichend hält), sollte man sich und die Interessenten nicht belügen, indem das ganze "Klimaschutzsiedlung" nennt.

    Ich weiß, ich bin mal wieder zu kritisch. Noch ist ja gar nichts passiert, und ich bin unfair gegenüber der Stadt, die natürlich an einen Supermarkt in der Siedlung gedacht hat, und vielleicht auch den Takt des Busses verdichtet. Sehr, sehr gerne nähme ich mein Geschimpfe zurück, und würde mich sehr darüber freuen, beim Veröffentlichen der Pläne und des Konzepts kleinlaut um Entschuldigung bitten zu müssen.

    PS: Noch ein wenig Rechereche ergab, dass die Stadt hier "individuellen Wohnungsbau" für die einzig mögliche Form hält. Also keine Mehrgeschossigkeit, sonder klassischer Suburban Sprawl: Wenig Bewohner pro neu zu versiegelnder Fläche. Die Chancen für eine Entschuldigung meinerseits sind mal wieder gesunken. Im Gegenteil: Zur MIV-Ermunterung kommt noch Flächenversiegelung hinzu.
    Im Ruhrgebiet sollte die Botschaft ankommen, dass kein CO2-Fußabdruck kleiner wird davon, dass man Klimanotstände ausruft und irgendwelche Hoffnung verheißenden Namen vergibt und trotzdem weiter macht wie bisher.

  • Seniorcampus“ an der Forellstraße

    Es gibt Pläne für ein weiteres Pflegeheim an der Forellstraße in Baukau. Es soll auf einem Teil des Schulhofs der Grundschule Forellstraße entstehen. Ergänzend sollen zu den 80 Einzelzimmern – ähnlich wie im Pflegeheim „Wohnen am Schloss“ – in dem neuen Gebäude Geschäfte, zum Beispiel ein Restaurant und Eiscafé, sowie ein Begegnungsraum und eine Verwaltungseinheit unterkommen. Der Investor will ein viergeschossiges Gebäude mit einem Staffelgeschoss bauen. 2020/21 soll das alte Grundschulgebäude abgerissen und der Neubau bezogen werden.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…-geplant-id228096421.html

  • Neue Mitte Baukau

    Die Pläne für die Neue Mitte Baukau werden umfangreicher. So wird neben dem 50 Millionen Euro teuren Wohn-, Handels- und Dienstleistungszentrum auch die neue Grundschule für 8-10 Mio Euro in der neuen Mitte entstehen. Bezogen werden soll sie im Schuljahr 2021/22. Dafür wird der benachbarte Studentenpark kleiner als zuvor geplant. Soll aber durch Gastronomie ergänzt werden. Gebaut werden sollen zwei Wohnheime mit insgesamt 270 Zimmern, geplant waren zunächst über 400 Zimmer. Zwischen die beiden „Studentparks“ soll auch eine Gastronomie entstehen. Auch die angrenzende Kita wird erweitert. Die Pläne für die Studentenheime sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…umziehen-id228141617.html


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    Quelle: http://hohlfeldamsoneit.de/

  • International Technology World Herne

    Das 30 Hektar große ehemalige Gelände der Zeche General Blumenthal soll zum International Technology World Herne entwickelt werden. In einer zukunftsorientierten Verbindung sollen dort Hochschulforschung, technologische Entwicklung und industrielle Produktion zusammengebracht werden. Das über Jahrzehnte durch hohe Mauern abgeschottete Zechengelände öffnet sich zu den Stadtteilen und wird für Mensch und Natur ökologisch und ökonomisch erschlossen. Wenigstens die Hälfte des 30 Hektar großen Grundstücks wird als Grünfläche (Landschaft, Wald, Gründächer oder Wasserfläche) geplant.


    In einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Stadtentwicklung sowie Umweltschutz und der Bezirksvertretung Eickel legt Architekt Prof. Wolfgang Krenz vom Büro Archwerk eine entsprechende Projektskizze für die „International Technology World Herne“ (ITW • H) vor. Die Stadt Herne sieht aufgrund verschiedener Förderprogramme gute Chancen für eine Finanzierung und Realisierung der wirtschaftlichen und ökologischen Zukunftsgestaltung. Die Besonderheit an der vorliegenden Projektskizze besteht im städtebaulichen Gesamtkonzept, das abschnittsweise realisiert werden kann.


    Wichtige gestalterische Elemente der Ideenskizze sind die Tech Hall mit Studiengebäuden, Gebäuden für Unternehmen und Start-Ups sowie Workshops, Institute, zentralen Mensen, Verwaltungen und ein Auditorium. Weit sichtbar sein könnte der Multi-Turm. Hier sind Kongress- und Co-Workingflächen, ein Shared-Service-Center, ein Boardinghouse, ein Hotel, Wohnungen sowie ein Skyclub mit Lounge denkbar.


    Die sogenannte Passerelle – als drittes gestaltgebendes Hauptelement - ist multifunktionale Produktionsstätte für High-Tech-Technologien. Auf einer Breite von rund 40 Metern und einer Länge von rund 600 Metern erstreckt sich dieser multifunktionale Komplex als sechsgeschos­sige Gebäudeanlage. In einem von Bestandsgebäuden geprägten Bereich wird lokales und regionales Handwerk Platz finden.


    Alle diese Elemente befinden sich eingebettet in einer großen und von Wasserflächen durchzogenen parkähnlichen Landschaft. Eine weitere Idee ist eine Seilbahn, die das Areal klimafreundlich mit dem Hauptbahnhof Wanne-Eickel und dem ÖPNV in Herne verbindet. Dieser gestalterische Masterplan für die Zechenbrache soll die „International Technology World Herne“ (ITW • H) unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten zur ersten Adresse für Wirtschaft 4.0 im Ruhrgebiet machen.


    Pressemitteilung: https://inherne.net/herne-ersc…he-fuer-mensch-und-natur/


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    Bilder: Archwerk Architekten, Bochum

  • International Technology World Herne

    Eine Seilbahn mit einer Länge von etwa 1,2 Kilometern soll das Areal mit dem Hauptbahnhof Wanne-Eickel verbinden. Dies soll ein Baustein bei der klimafreundlichen Erschließung sein. Nach der ersten vorsichtigen Schätzung der Stadt könnten rund 1500 Arbeitsplätze entstehen. Um die Vision komplett zu realisieren, muss das Kraftwerk Shamrock abgerissen werden. Allerdings können die anderen Teile des Projekt auch unabhängig vom Kraftwerksgelände geplant und umgesetzt werden. Die ersten Baumaßnahmen könnten im Jahr 2023 beginnen.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…schaffen-id228097465.html