Norden: Diverse Bauprojekte [Sammelthread]

  • Rügen: NS-Bau Prora "Kraft durch Freude"

    Ich sehe dem Ausbau der Blöcke mit freuden entgegen, wenn dann mal etwas passieren sollte. Immerhin erzählen die Blöcke eine Gechichte, und wer einmal dort war, der kann nur behaupten, er wäre beeindruckt von den Ausmaßen dieses Bauwerkes gewesen.


    Wenn diese Gebäude schon mit ihrer Geschichte vorbelastet sind, dann kann man wenigstens versuchen etwas gutes daraus zu machen. Und Die Komplexe in Prora abzureissen, würde ein veranschaubares Stück Geschichte quasi verpuffen lassen.

  • Grüne Wände für Hannover

    Grüne Wände für Hannover, aber die Politik kann sich auf keinen Standort einigen. Und das ist traurig, denn viele Bürger und Besucher der Stadt würden sicher gerne von den "City-trees" profitieren. Hier ein Link zur Internetseite Garten und Landschaft, der zeigt, worum es sich dabei handelt:
    https://www.garten-landschaft.de/citytree/
    Aber wie die HAZ heute in ihrer Print-Ausgabe berichtete, gelingt es Politik und Verwaltung nicht, sich auf mögliche Standorte festzulegen.
    In Essen habe ich eine solche Grüne Wand mit Bänken vor dem Hauptbahnhof fotografiert. Warum es dafür in Hannover keinen Platz geben soll ist mit schleierhaft! Zumal sich die Stadt gerne als Großstadt im Grünen rühmt. Diesem Ruf wird sie in dieser Sache absolut nicht gerecht.


  • Kulturhaus Zinnowitz

    Das ruinöse ehemalige Kulturhaus im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom wird saniert, mit Anbauten versehen und mit Luxuswohnungen ausgestattet. Optisch schon sehr schick und monumental, nur finde ich es etwas ironisch, dass der ursprüngliche Zweck des Gebäudes bei der Sanierung um 180° gedreht wird ("Palast für's Volk" -> Luxuswohnungen).



    http://www.ostsee-zeitung.de/v…migung_pdaArticleWide.jpg
    Jetziger Zustand (Quelle: Ostseezeitung)


    http://archlab.de/media/projek…lturhaus_zinnowitz_01.jpg
    Planung (Quelle: archlab.de)



    Eine offizielle Projektseite mit weiteren Visualisierungen gibt es auch.


    Mod: Grafiken mussten GeUrlt werden. Grund: Hotlinking und nicht vorhanden Urheberrechte. Bitte unsere Regeln zum Einbinden von Grafiken immer beachten! nikolas

  • Harzturm (65 Meter)

    In Torfhaus im Oberharz soll auf 812 Metern ein Aussichtsturm mit Brockenblick, Skywalk und 110 Meter langer Erlebnisrutsche entstehen. Der offizielle Spatenstich ist für den 31. Mai 2021 vorgesehen. Der Betrieb des 65 Meter hohen hölzernen Turms soll 2022 beginnen. Hier geht es zur Projektseite: https://harzturm.de/.

  • Rügen: Update zu Umbau NS-Bau Prora "Kraft durch Freude" (letzter Beitrag in diesem Strang 2017), Fotos vom 29.6.21:







    So sehr ich mich grundsätzlich auch über die Entwicklung von Binz-Prora als Urlaubsort freue, die geschichtliche Dimension des ehemaligen NS-Baus geht meiner Meinung nach immer mehr verloren. Die zu NS-Zeiten vorgesehene "Überwältigung" durch Architektur lässt sich kaum noch erahnen, die Bauten wirken "nur" noch wie ein groß angelegtes Feriendomizil. Ich hoffe zumindest, das zugehörige Museum bleibt bestehen und wird als Kontrapunkt vielleicht noch deutlicher hervorgehoben.


    Quelle: Mango83

  • Gleishalle Hauptbahnhof Oldenburg


    Als einzige Stadt Niedersachsens besitzt Oldenburg noch eine historische Gleishalle. Diese wollte die Deutsche Bahn in den letzten Jahren eigentlich wegen Baufälligkeit abreißen und durch herkömmliche Bahnsteigdächer ersetzen, was zu massiven Protesten seitens der Stadt Oldenburg führte. Diskutiert wurde anschließend sowohl der Bau einer Replik als auch eine Sanierung der Gleishalle. Derzeit wird die Gleishalle durch eine Holzkonstruktion gestützt.


    Inzwischen hat sich die Deutsche Bahn offensichtlich für eine Sanierung der Halle entschieden, fordert aber offenbar eine finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadt. Aktuelle Informationen lassen sich im Netz leider kaum finden, Den aktuellen Sachstand gibt vermutlich die entsprechende Seite von Wikipedia wieder.


    Informationen gibt es noch in diesem Artikel hinter der Paywall: klick


    Edit: Wie ich gerade gesehen habe, war die Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs bereits 2017 (!!!) Thema im Strang "Norden: News - Fragen -Info". Bis auf die Absichtsbekundung der Bahn, die Halle erhalten zu wollen scheint sich seitdem nichts getan zu haben. Traurig, die Halle ist tatsächlich eine von nur sechs noch existierenden historischen Gleishallen im ganzen Nordwesten von Deutschland - wenn man den Rest der Originalhalle in Kiel mit rechnet.

    Einmal editiert, zuletzt von Orakel ()

  • Rügen: Update zu Umbau NS-Bau Prora "Kraft durch Freude" (letzter Beitrag in diesem Strang 2021), Fotos vom 12.7.22:


    Seit meinem letzten Besuch vor einem Jahr sind die Bauarbeiten an Block III vorangeschritten. Ebenso Block V wird nun in Angriff genommen. Bei letzterem war bisher nur die Jugendherberge vollendet gewesen.


    Die Fotos laufen von Block I bis V durch, wobei ich auch deren Übergänge und geplante Bauvorhaben in der unmittelbaren Umgebung festgehalten habe:



    Block I (vollendet):




    Übergang Block I zu Block II ("Brache"):



    Hier endet der Gehweg plötzlich und es bleibt einem nichts übrig, als auf der Straße weiterzugehen.



    Block II (vollendet):




    Ergänzung Neubauvorhaben gegenüber von Block II




    Block III (unvollendet):


    Zu Block III gehören nicht nur die Aufgänge, welche weitestgehend saniert sind, sondern auch Teile des in der NS-Zeit zwischen Block III und Block IV geplanten großen Mittelbaus. Zwischen Block III und IV ist derzeit laut einer Tafel im Dokumentationszentrum Prora eine Einkaufsstraße geplant, von der aber noch nichts zu sehen ist. Stattdessen gibt es dort einen üppigen Baumbestand.


    fast vollendete Aufgänge:


    zu Block III gehört dann wieder ein großer Gehweg:



    Nach den Aufgängen folgt der seitliche Teil von Block III. Hier sind ein Hotel und ein Center geplant:


    Abbildung zu den Bauvorhaben:


    Übergang vom letzten Aufgang zum geplanten Hotel:


    Bereich des geplanten Hotels:


    Bereich des geplanten Centers:



    Um von Block III zu Block IV zu gelangen, ging es durch den oben genannten Waldabschnitt.




    Block IV (vollendet):





    Übergang Block IV zu Block V ("Ruine"):


    Um letztlich zu Block V zu gelangen, musste ich einen Umweg um eine Ruine machen:



    Block V (unvollendet):


    In Block V ist nur die Jugendherberge vollendet, der Rest scheint nun in Angriff genommen zu werden.








    Ich bin gespannt darauf, wie sich Prora in den nächsten Jahren entwickeln wird. Es ist geplant, die Strandpromenade von Binz bis nach Block V zu verlängern, zwei weitere Seebrücken zu bauen und wie gesagt eine Einkaufsmeile zwischen Block III und IV zu errichten.


    Falls dies alles so kommt, wäre vielleicht ein eigener Thread angebracht?



    Quelle: Mango83

  • Aus dem Urlaub eine kleine Übersicht zum Bauvorhaben "Speicherquartier" in Kappeln an der Schlei. Rund um einen historischen Getreidespeicher am Südhafen wurden aufgeteilt auf 4 Gebäude (2 nördlich, 2 südlich) 40 Ferienwohnungen neu errichtet. Diese werden schon genutzt. Der mittig liegende Speicher wird aktuell noch saniert und soll als Hotel mit 32 Zimmern und Bistro im Erdgeschoss noch im Herbst eröffnen. Die Projektwebsite zum Hotel findet man hier.


    Die zweifarbige Klinkerarchitektur der Neubauten und Öffnung zur Schlei mit innenliegender Frei-/Grünfläche finde ich ganz nett. Direkt vor dem Komplex auf der Schleiseite liegen die Gleisanlagen der Angelner Dampfeisenbahn. Die fußläufige Erschließung der Ferienwohnungen erfolgt über den Bahnhofsweg. Die Gebäude liegen deutlich erhöht, hinter den rotbraun geklinkerten Stützmauern liegen zwei Tiefgaragen (einmal für die nördlichen Häuser A+B, hier erfolgt die Zufahrt vom Hafen und einmal für die südlichen Häuser C+D, hier erfolgt die Zufahrt ebenfalls vom Bahnhofsweg). Das Hotel wird eine Freitreppe zum Hafen erhalten.


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    Quelle: Bilder alle von mir

  • Harzturm (65 Meter)

    In Torfhaus im Oberharz soll auf 812 Metern ein Aussichtsturm mit Brockenblick, Skywalk und 110 Meter langer Erlebnisrutsche entstehen.


    Der Turmbau schreitet nach Angaben der Harzturm GmbH gut voran. Das Bauwerk hat demnach bereits eine Höhe von rund 30 Metern erreicht. Die ursprünglich für dieses Jahr geplante Eröffnung verschiebt sich dennoch auf das Frühjahr 2023, da Lieferengpässe die Fertigstellung verzögern.


    Mehr: https://regionalheute.de/baute…tel-wolfsburg-1666007908/


    Das Projekt hat inzwischen auch seinen eigenen Wikipedia-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Harzturm

  • Fragt sich nur, wer den Harzturm nutzen soll. Wer will denn ernsthaft Urlaub in einem Katastrophengebiet machen?


    Wer es noch nicht mitbekommen hat: Der Hochharz ist in den letzten 3 Jahren komplett kollabiert und hat aufgehört zu existieren. Die endlosen Fichtenwälder zwischen Clausthal-Zellerfeld und Braunlage existieren nur noch auf Fotografien der Tourismusindustrie. Es gibt im kompletten Hochharz im Prinzip keine einzige Fichtennadel mehr. Was Dürre und Winde alleine nicht geschafft haben, hat der Borkenkäfer erledigt. Sieht aus wie nach einem Atomschlag. Ich war vor 2 Monaten im Eisstadion in Braunlage. Unterwegs habe ich ein junges Pärchen gesehen, das durch die Totenstille gewandert ist, auf deren Gesichtern nur Fassungslosigkeit und Entsetzen. War definitiv mein letzter Besuch im Eisstadion Braunlage, und wer diese Erlebnisrutsche am Harzturm nutzen will, der braucht wirklich beinharte Nerven. Jegliche Aufforstung wird Jahrzehnte brauchen. Vielleicht wird das aber auch mal eine Heidelandschaft.

  • Ich finde es schade, dass dort so ein - sorry - optischer Schrott - neu entsteht. Ich hätte mir stattdessen eine möglichst weitgehende Befreiung des Areals von Gebäuden und eine Renaturierung gewünscht.

  • ^^ Verehrtes Orakel, du wirst es vielleicht nicht glauben, aber wir sind öfter im Harz und waren zuletzt dieses Frühjahr eine Woche in der Gegend von Braunlage und haben auch zwei Tageswanderungen in den Hochlagen von Torfhaus gemacht. (Wir waren auch nicht die einzigen.) Ich bin auch ganz gut in diesem Thema drin. Daher ein paar Korrekturen bzw. Aktualisierungen zu deinem doch etwas negativen und einseitigen Beitrag:


    Richtig ist, dass die höheren Lagen so ab 500 m großflächig vom Fichtensterben betroffen sind. Ein Großteil vor allem der monokulturellen Fichtenwälder ist entweder abgestorben oder wurde inzwischen abgeholzt. Das betrifft daher auch die Gegend um Braunlage. Teilweise hat man mit dem Wiederaufforsten begonnen, zum Glück überwiegend mit Mischwald, aber es wird natürlich lange dauern, bis diese Lagen wieder durchgehend richtig bewaldet sind. Teilweise sieht es zurzeit tatsächlich apokalyptisch und einfach nur schlimm aus, vor allem, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.


    Was die ganz hohen Lagen um Torfhaus betrifft, also so ab 700-750 m, sieht es inzwischen schon wieder deutlich besser aus. Hier ist fast alles Nationalpark, man überlässt die Natur und die toten Bäume sich selbst. Da das Baumsterben hier schon ein paar Jahre früher eingesetzt hat als in den nicht ganz so hohen Lagen, ist hier schon wieder eine deutliche Erholung durch nachwachsende Bäume zu verzeichnen und es sieht bereits wieder richtig nach Natur aus. Die hier oben natürlich vorkommenden jungen Fichten haben in diesem Gebiet schon wieder Höhen vom mehreren Metern erreicht. Das lässt hoffen, dass es mittelfristig überall wieder besser wird und im Idealfall ein gesünderer, ökologisch wertvollerer Wald heranwächst. Und das wirst höchstwahrscheinlich auch du noch erleben.


    Den in Bau befindlichen Turm hatten wir natürlich auch gesehen. Wir fanden den Entwurf auf dem Bauschild eigentlich ganz interessant und gelungen. Und glaube mir, er wird genutzt werden.


    Wenn ich dran denke, stelle ich in den nächsten Tagen evtl. noch ein paar Bilder von der Gegend zur Veranschaulichung ein.

  • Verehrter Backstein, zu dem Thema noch ein paar Anmerkungen: Das Abholzen der abgestorbenen monukulturellen Fichtenwälder wurde weitestgehend gestoppt, um einer Bodenerosion vorzubeugen. Das ist zumindest mein Kenntnisstand. Ob ein zukünftiger Mischwald mit den fortschreitenden Klimaveränderungen wird mithalten können, bleibt abzuwarten. Ich wollte den Post von Ted Mosby nur nicht so alleine stehen lassen. Schließlich ist ja auch die Bauindustrie maßgeblich an der Misere mitschuld, um die es in diesem Forum ja geht. Und dass der Turm genutzt werden wird, da habe auch ich nicht den geringsten Zweifel dran. Menschen sind Meister darin, Probleme zu verdrängen oder für diese unzulängliche Lösungen zu ersinnen, wenn es um die Wahrung eigener Interessen geht. Man siehe nur dieses Forum: quasi im Stundentakt werden von an Architektur interessierten Usern neue Projekte gepostet - teils im Fortschrittsglauben, teils in der Hoffnung auf bessere Architektur (da will ich mich selber gar nicht ausschließen). Dabei spielt ein ernstzunehmender Wandel der Baukultur hin zu mehr Nachhaltigkeit kaum eine Rolle. So viel Selbstreflektion muss sein.

  • ^ Weitgehende Zustimmung. Ich wollte nur nicht den entstandenen Eindruck so stehenlassen, dass der gesamte Hocharz Katastrophengebiet sei, dort keine einzige Fichtennadel mehr exisitiere und niemand mehr dort Urlaub machen wolle.


    Zumindest als wir dort waren (Juli 22), wurden abgestorbene Waldbereiche noch fleißig abgeholzt. Und klar, ob der Waldumbau nachhaltig zum Erfolg führt, ist natürlich nicht sicher. Ich bin aber zumindest vorsichtig optimistisch, auch wenn ich den viel zu zaghaften Kampf gegen den menschegemachten Klimawandel vehement kritisiere. Und dir völlig recht gebe, dass auch die meisten der im Forum gezeigten Bauprojekte letztlich dazu beitragen.


    Auch wenn es OT ist - hier ein paar Bilder, zunächst die Gegend von Torfhaus, wo schon wieder junge Bäume zwischen den toten Stämmen wachsen:


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    Hochmoore (natürlich unbewaldet):


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    Zwei Bilder, wo es wirklich schlimm aussieht (die richtig fiesen abgeholzten Flächen habe ich gar nicht fotografieren wollen):


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    Um den Bezug zur Architektur nicht völlig auszulassen, ein Foto der Turmbaustelle. 2022 wird natürlich nichts.


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  • Rügen: Umbau KdF-Komplex Prora

    Zuletzt hier


    Noch ein paar (verspätet eingestellte) Eindrücke vom November 2023. Erstaunlich, was man daraus gemacht hat. Der nördliche Hälfte des riesigen Komplexes (insgesamt gut 4 km lang) ist zu geschätzt 80 % saniert (nur die nie vollendeten Teile und Skelette ganz im Norden und die Funktionsbauten und Anlagen in der Mitte dämmern weiter vor sich hin), die südliche Hälfte ist komplett saniert.


    Auch die Nutzungsmischung geht im Rahmen der Möglichkeiten in Ordnung. Neben Jugendherberge und Museum/Ausstellung sind es natürlich viele Fewos, Ferienapartments, Hotels und Wellness, aber auch Wohnungen für Einheimische, Praxen, ein paar Cafés und kleine Läden usw.


    Ich finde es duchaus gelungen, man hat die Monumentalität und Gleichförmigkeit erhalten und trotzdem das Ganze recht freundlich und mit etwas Abwechslung gestaltet. Eindrücke von Nord nach Süd:


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    Die Seeseite:


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    Der nie vollendete Riesenanleger für KdF-Schiffe ist weiterhin eine Ruine:


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    Funktions- und Vergnügungsbauten in der Mitte des Komplexes. Hier wird es wohl noch dauern, bis man diese saniert und einer neuen Nutzung zuführt:


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    Die südliche, über 1,5 km lange Hälfte:


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    Auch hier viele Balkone mit Seeblick:


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  • Meine persönliche Wahrnehmung: Ein architektonischer Horror, zerstörte Landschaft.


    Urlaub würde ich dort selbst geschenkt nicht machen wollen. Ich bedaure, dass das Teil nicht abgerissen wurde. Was solle das jetzt denn bitte sein? Selbst aus der Perspektive heraus, Prora aus denkmalschutzspezifischen Gründen erhalten zu wollen, kann doch eigentlich keiner glücklich sein, denn mit der ursprünglichen Gestaltung hat der jetzige Zustand - zumindest die Rückfront - kaum noch etwas gemein.