Wuppertal: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Barmen: Neugestaltung Fußgängerzone

    Die Stadt Wuppertal hat einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Fußgängerzone (der Werth) in Wuppertal-Barmen ausgelobt.

    Auszug aus der Wettbewerbsauslobung:
    "Der Werth ist die zentrale Einkaufsstraße in der Fußgängerzone in Wuppertal-Barmen. Durch die Neugestaltung sollen als übergeordnete Ziele eine Stärkung der Innenstadt Barmen als Wirtschafts- und Wohnstandort sowie Impulse für eine Wiederbelebung der Handelsfunktion erreicht werden. Es sind umsetzbare realitätsnahe Teilkonzepte zur Freiraumplanung (bspw. Möblierung, Begrünung und der Pflasterflächen) und zur Beleuchtung (Beleuchtungskonzept) sowie erste entwerferische Ansätze einer Gestaltungsfibel als Grundlage für ein Satzungsverfahren zu entwickeln."


    Quelle: http://www.baunetz.de/wettbewe…kaufsstrasse_5286202.html

  • Wall 39: Holiday Inn Express

    Die Baustelle wurde zuletzt im November unter #97 gezeigt, seitdem ist der Rohbau deutlich gewachsen:





    Vom Wall gesehen:





    Aus dieser Perspektive sieht man, wie nah der Schwebebahn das Hotel stehen wird:





    Als Thumb noch eine Aufnahme mit dem schwebenden Zug und der Baustelle im Hintergrund:


  • Elberfeld: Neue Pflasterung der Fußgängerzone

    Große Teile der Elberfelder Fußgängerzone bekommen neues Pflaster - die abfotografierte Tafel zeigt (gelb) den Umfang der Arbeiten:



    Ein Blick auf die Arbeiten und auf das neu verlegte Pflaster. Ich fand die einfarbige Pflasterung um den Düsseldorfer Kö-Bogen langweilig, doch dort bilden Pflastersteine Streifen verschiedener Breite. Hier gibt es noch nicht einmal diese wechselnden Breiten:



  • Wall 39: Holiday Inn Express

    An der Fußgängerzone wurde anscheinend die geplante Höhe erreicht, dort werden bereits Fenster eingesetzt:





    Auf der Wupper-Seite wächst der Rohbau noch:





    Bei Gelegenheit die Arbeiten an der Fußgängerzone-Pflasterung in der Nähe:



  • Vohwinkel: Lienhardplatzkarree

    Unter #82 knippste ich vor 2,5 Jahren die Baustelle im Ortsteilzentrum. Der Bau ist inzwischen fertig (vermutlich schon länger - auch wenn die EG-Lokale immer noch nicht bezogen sind) - belanglos und austauschbar, wie die meiste gegenwärtige Architekturproduktion:





  • Wall 39: Holiday Inn Express

    ^^/^^^ Zwei Blicke auf die Hotel-Baustelle nach dem Richtfest - die Fenster wurden alle eingesetzt:







    Die auf den Gerüsten ausgehängten Visualisierungen wirken langweilig, aber das kann keine Überraschung sein - die beiden neuen Düsseldorfer Filialen am Wehrhahn bzw. im Quartier Central wurden genauso anspruchslos gestaltet. Auf dem ersten Foto links sieht man etwas vom wesentlich schöneren Nachbarsbau, hier im Thread auf den vorherigen Seiten gezeigt.

  • Wall 39: Holiday Inn Express

    Die oberen Geschosse wurden abgerüstet, wodurch eine viel zu oft gesehene grau-graue Putzfassade sichtbar wurde. Hätte man wenigstens die random Flecken in verschiedenen Farben gemacht - oder Fassadenplatten mit Lochmustern verwendet wie auf dem Döppersbeg:







  • Wuppertaler Zooterrassen Bonava

    Hallo zusammen, wohnt jemand in der Nähe oder hat jemand zufällig aktuelle Bilder der Entwicklung des Projektes "Wuppertaler Zooterrassen" von Bonava? Meines Wissens nach wurde mit den ersten Rohbauten bereits begonnen.

  • Neubau: Pina Bausch Zentrum

    PM: "Der Rat der Stadt Wuppertal hat Mitte Dezember 2018, den Weg für die Planung und Errichtung des Pina Bausch Zentrums freigemacht. Bis zum Jahr 2026 soll am ehemaligen Schauspielhaus ein Gebäudekomplex mit rund 16.000 qm Bruttogeschossfläche entstehen. [...]


    Die Investitionskosten betragen zum heutigen Stand 58,4 Millionen Euro; dazu kommen fünf Millionen Euro Einrichtungskosten. Von diesen Aufwendungen will der Bund die Hälfte tragen. Das Land hat 12,5 Millionen Euro zugesagt und bereits den Großteil verschiedener Gutachten zur Machbarkeit finanziert. [...]


    Die einzelnen Planungs- und Bauabschnitte für das Pina Bausch Zentrum sollen nach und nach von einer Ratskommission freigegeben werden. Wenn sich nach der Planungsphase die Annahmen bestätigen, dass alle Kosten gedeckt sind, kann mit dem Bau begonnen werden. Der nächste für die Öffentlichkeit sichtbare Schritt wird die Präsentation der Planungsergebnisse sein."


    Quelle: https://www.sueddeutsche.de/ku…-wuppertal-tanz-1.4258088
    siehe auch: https://www.sueddeutsche.de/ku…-wuppertal-tanz-1.4258088

  • Utopiastadt Campus Wuppertal

    Die Initiative und Gesellschaft Utopiastadt hat ein ca. 11.000 m² großes Grundstück in der Nähe des Mirker Bahnhofs von Aurelis gekauft. Gleichzeitig haben beide Vertragsparteien die Kaufoption für einen weiteren, rd. 24.700 m² großen Geländeabschnitt vereinbart. Auf den Flächen soll das Kultur- und Kreativquartier "Utopiastadt Campus Wuppertal" verwirklicht werden. Das Campus-Konzept sieht eine Verbindung von Coworking-Flächen, alternativen Ladenkonzepten, Kultur-, Kunst- und sozialen Initiativen sowie Gastronomie und Wohnungen vor.

    Quellen:
    Thomas Daily vom 17.12.2018
    http://www.wuppertaler-rundsch…tadt-campus-aid-1.7668802

  • Barmen: Neubaugebiet am Heubruch [ca. 350WE]

    Eine ehemalige Bahnfläche direkt an der Nordbahntrasse soll zu einem Wohngebiet mit ca. 350 WE entwickelt werden.


    Die aktuellen Pläne sehen vor, auf der derzeit in Teilflächen als Parkplatz und als Recyclinghof genutzten fünf Hektar großen Fläche rund 350 neue Wohneinheiten zu schaffen.

    2016 waren im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens fünf Architektur- und Stadtplanungsbüros beauftragt worden, Pläne für die innenstadtnahe Brachfläche zu entwickeln. Der Siegerentwurf vom Düsseldorfer Architekturbüros HGMB sieht etwa 350 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau sowie Stadthäuser – also Einfamilienhäuser – vor. Geplant ist zudem ein vierzügiger Kindergarten und ein großzügiger Spielplatz auf etwa 3.000 Quadratmetern.

    Der Entwurf berücksichtigt öffentliche Grünfläche und urbane Plätze sowie die Blickachse zum denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Konsumgenossenschaft Vorwärts an der Münzstraße. Entlang der Nordbahntrasse wird eine begleitende Grünfläche realisiert.

    Es ist darüber hinaus vorgesehen, rund 20 Prozent der geplanten Wohneinheiten für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen.

    Quelle: https://www.wuppertal.de/press…s+geht+voran+%28316424%29

  • Elberfeld: Neugestaltung Von der Heydt-Platz

    Der Platz wird komplett neu gestaltet und mit goldfarbenen Sitzgelegenheiten, Wasserspielen und Bäumen zum Bleiben einladen.Eine neue Beleuchtung und Glasfaser-Kabel für schnelles Internet komplettieren die Neugestaltung. Eingerichtet wird die Baustelle Mitte März. [...]


    Geplant ist, zunächst die Fouriersgasse, danach die Bankstraße und dann die Herzogstraße mit neuem Pflaster zu versehen. Bis Dezember diesen Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 2021 bis 2022 kommen dann der Von der Heydt-Platz selbst und die Grünstraße an die Reihe. Das gesamte Projekt für einen attraktiveren Platz und dessen Umgebung wird rund drei Millionen Euro kosten. Hierfür bekommt die Stadt Mittel aus der Städtebauförderung. Der Umbau der Herzogstraße wird über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert.

    Quelle: https://www.wuppertal.de/press…+wird+gebaut+%28329752%29

  • Elberfeld: Ausschreibung zur Neugestaltung der Alten Freiheit und Poststraße

    Zunächst müssen die Büros ihre Eignung nachweisen, bevor fünf ausgewählte Teilnehmer sich in einer ersten Planungsaufgabe mit dem Bereich der City Arkaden beschäftigen. Dort soll ein neu gestalteter Aufenthaltsbereich entstehen. Die eingereichten Arbeiten werden anschließend durch ein Expertengremium bewertet und ein Büro mit der Umsetzung beauftragt. Aufgabe des Büros wird es sein, eine moderne und attraktive Gestaltung mit viel Aufenthaltsqualität zu entwerfen, dabei aber auch die Anforderungen der Stadtwerke, der Feuerwehr und der Lieferverkehre zu berücksichtigen.


    Die Stadt hat vor, mit der Umgestaltung der Poststraße und der Alten Freiheit eine attraktive Verbindung von der Elberfelder Innenstadt zum neu gestalteten Döppersberg zu schaffen. Im Rahmen der Qualitätsoffensive Innenstädte sollen unter Einbeziehung von Maßnahmen der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) die Alte Freiheit, die Poststraße und der Kerstenplatz neu gestaltet werden. Die Stadt plant jetzt einen ersten Schritt, um die Straße aufzuwerten und damit eine Grundlage für weitere Maßnahmen aus dem ISG – Konzept zu schaffen.

    Quelle: Neugestaltung Alte Freiheit und Poststraße: Ausschreibung läuft

  • Es gibt leider keinen anderen passenderen Themenstrang, daher einfach hier.

    Das MoMA hat den berühmten Schwebebahnfilm aus dem Jahre 1902 überarbeiten lassen, vergrössert auf 4k, coloriert usw.

    Ein toller Rückblick:



    Und hier ein Vergleich mit dem Jahr 2015:


  • Grundsteinlegung für das Besucherzentrum am Museum Industriekultur (MIK)

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    Quelle: https://www.wuppertal.de/press…ntrum+gelegt+%28361726%29 | (C) hmp ARCHITEKTEN

    Das neue gläserne Empfangsgebäude wird in Zukunft Anlaufstelle für Besucher aller Gebäudeteile sein. Von dort aus werden das Engelshaus, die Reddehas’sche Remise und die Kannegießer‘sche Fabrik, in denen das Museum Frühindustrialisierung untergebracht ist, barrierefrei erreichbar sein.


    Dabei soll das Museumsfoyer das historische Gebäude-Ensemble ergänzen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Der Neubau wurde vom Büro hmp Architekten Allnoch und Hütt GmbH als eigenständiges Gebäude entworfen. So wird das neue Gebäude nicht direkt an die historischen Nachbarn herangebaut, sondern mit verglasten Stegen mit den anderen Gebäuden verbunden. Mit dem luftigen Foyer wird eine große Transparenz erzeugt, die Einblicke in die historischen Museumsbauten bietet. Der Verbindungsbau wird drei Geschosse in die Höhe wachsen. Das Erscheinungsbild des dreigeschossigen Kubus wird geprägt von Sichtbeton- und Glasfassaden, die gebäudehoch mit verschattenden Metallgewebebahnen überspannt sind. Diese erinnern an gewebten Stoff und damit an die Vergangenheit Wuppertals als früher Standort der Textilindustrie. [...]


    Im zweiten Obergeschoss des Kubusses entsteht ein Veranstaltungsraum, der unabhängig von den Besucherströmen während des Museumsbetriebs genutzt werden kann und Platz für bis zu 100 Personen bietet.

    Quelle: https://www.wuppertal.de/press…ntrum+gelegt+%28361726%29