Hachestraße [Planung&Bau]

  • derwesten.de berichtet, dass die Firma Aurelis - wie hier schon erwähnt - zur Zeit die Stützmauer abbricht und das Gelände auf das Niveau der Hachestraße abträgt. Hintergrund dieser - kaufvertraglich vereinbarten - Maßnahme ist, die Hachestraße für den letzten Bauabschnitt des Berthold-Beitz-Boulevards schon jetzt vorzubereiten. Um die später zu erwartenden Verkehrsströme aufnehmen zu können, muss die bisherige Trasse erweitert werden, da die Möglichkeit, eines Tages die Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof weiterzuführen, noch nicht vom Tisch ist.

  • Am interessantesten finde ich den letzten Satz des Artikels, nämlich, dass es ernsthaftes Interesse von Investoren an dem Grundstück gebe.
    Ich habe das Gefühl, dass die Gebäude sehr viel früher stehen werden, als, dass der BBB an die Hachestraße angeschlossen sein wird. Die Abtragung des Grundstücks ist nicht zuletzt auch Voraussetzung für alle weiteren Projekte.

  • Eine kleine Zeitreise: 29. September 2010

    Die Bilder sind leider etwas unscharf, da sie in der Abenddämmerung aus einem Zug heraus aufgenommen wurden. Die grauen Kreise im Vordergrund sind betonverfüllte Stützen, die den Bahndamm stabilisieren sollen, wenn die dahinter liegende Fläche abgetragen worden ist (wie unter #35 beschrieben).



    (Meine Bilder)

  • Eine kleine Zeitreise: 08. Oktober 2010

    ...und schrumpft!



    Die Schaltkästen werden mit dicken Matten und Holzplatten gegen herunterstürzende Brocken geschützt.




    Hinter dem Gerüst wurde die Mauer vertikal zerschnitten. In der kommenden Woche wird sie wohl in kleinere Stücke zerschnitten, und abtransportiert werden. Schon jetzt ist dazu die rechte Fahrspur gesperrt worden.
    (Meine Bilder)


    Wäre schon ganz lustig, wenn jemand die Mauer in etwa so dekorieren würde... Dies ist natürlich kein Aufruf zum Vandalismus.

  • Tja Leute! Das Gelände ist jetzt komplett eingeebnet; Der Bahndamm gesichert; Pflöcke markieren die Grundstücksgrenzen.


    Und was passiert als nächstes?
    Es ist doch unwahrscheinlich, das der ganze Aufwand betrieben wurde um die Hachestraße auf den Anschluss des BBB in 5 Jahren oder so vorzubereiten!?

  • RiCoH , vielen lieben Dank für deine zeitnahe Antwort! :lach:


    Na, da wünsche ich Aurelis (ausnahmsweise) mal Glück bei der Vermarktung! Hoffentlich liegt ihre Motivation in Essen aktiv zu werden nicht ganz ab Boden wegen des Konflikts mit Bahn und Stadt über das Hochhaus... In dem konkreten Fall wünsche ich der Bahn (ebenfalls ausnahmsweise) ein starkes Durchsetzungsvermögen gegen ihre ungezogene Tochter (vielleicht wurde sie ja deswegen zur Adoption freigegeben?)!


    Aber zurück zum Thema:
    Wenn das Hache-Carree im laufe des Jahres 2012 fertig gestellt werden soll, müsste der Entwickler bald mit dem Bau beginnen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Baufeld frei wird. Und dieses wurde bislang teilweise von Baucontainern belegt, und teilweise durch einen Parkplatzbetreiber gepachtet.
    Ich war schon länger nicht mehr in der Gegend (und werde es wohl auch nicht in den nächsten Wochen schaffen dort hinzukommen).
    Weiß jemand, wie es an dieser Front aussieht?

  • Ist-Zustand Hachestraße / Selmastraße (12.04.2011)

    Die Bauarbeiten entlang der Semastraße sind mittlerweile abgeschlossen.
    Von vorbereitenden Maßnahmen für das Hache-Carree ist allerdings noch nichts zu entdecken.







    Quelle: Eigene Bilder


    Das Malteser-Wohnheim wirkt nach der Fertigstellung eigentlich ganz nett und harmoniert gut mit dem InterCityHotel sowie dem nördlich gelegenen Haus.

  • ^^Das trifft aber nur auf den Straßenausbau zu (Anschluss des Berthold-Beitz Boulevards).


    Laut B-Plan sollen entlang der erweiterten Hachestraße drei Bürogebäude entstehen. Bislang sind keine Interessenten für die Grundstücke bekannt geworden. Diese Bauten könnten auch schon vor 2016 entstehen.

  • Naja, so wirklich attraktiv ist der Standort ja bis heute auch noch nicht, das gegenüberliegende Viertel ist nicht die beste Ecke der Innenstadt und bis der Boulevard kommt wird es glaub ich schwer hier was zu entwickeln.

  • ^^ NOCH nicht, aber der Boulevard dürfte auch eine Straßenbahnhaltestelle mitbringen. Dann läge der Standort wahlweise fußläufig in Hbf Nähe, oder eben nur eine Straßenbahnhaltestelle von selbigem entfernt.

  • Genau so meinte ich das. Man muss sich auch die Frage in der Stadtverwaltung stellen, ob man das Gebiet zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt dringend entwickeln will oder muss oder ob man eventuell wartet und schaut was sich mit der Boulevardanbindung dort alles ansiedeln lässt und vielleicht das ganze Areal aufzuwerten. Den schnöde 5- bis 7-stöckige Bürobauten werden sich spätestens mit dem Boulevard ohnehin dort entwickeln lassen. Vielleicht bieten sich in ein paar Jahren aber dann mit der tollen Anbindung andere Möglichkeiten die eine Initialzündung für die ganze Ecke sein können. Ich finde den Ist-Zustand nicht so schlimm das man diese Fläche zwanghaft innerhalb der nächsten Jahre entwickeln muss nur um sie voll zu bekommen.