"Hafenpark-Quartier" auf dem Honsell-Dreieck (in Bau)

  • ^^
    Es gibt wohl konkreteres, wenn man nach dem Bild sucht kommt man auf http://www.bl-gruppe.de/aktuelleprojekte-frankfurtH.html, dort gibt es das Rendering in leicht größere Auflösung.
    Gleichzeitig gibt es dort vier weitere angegeben Projekte: Wohnen, Büros, Hotel, Boardinghouse im Hafenpark Quartier
    Das Boardinghaus befindet sich auf dem Molenkopf und soll 18 Geschosse haben und als Fertigstellung ist 2018 angegeben.


    Dazu gibt es folgendes unscheinbares Rendering:

    Bild: B&L Gruppe


    Das Hotel soll aus der Kategorie "4 Sterne plus" und 2017 fertigstellt sein.

    Bild: B&L Gruppe


    Der Office Tower soll 60 Meter hoch werden und hat wohl schon Shopmieter :confused:(Rossmann, Alpha Apotheke, Flormar). Das Rendering findet man auch als Simtex Business Center in St. Petersburg, der Entwurf stammt wohl von AS&P. Bi da leicht verwirrt.

    Bild: B&L Gruppe


    Zu den Wohnhäuser hab ich nichts näheres gefunden, außer das es wohl Miet- und Eigentumswohnungen werden sollen.

  • Ich fand auf der Seite noch die Angabe, dass es 350 Mietwohnungen mit ca. 30.000 m² BGF werden sollen, die beidseitig der Honsellstr. angesiedelt sein sollen, sowie 350 ETWs mit 35.000 m² BGF, die im eigentlichen Honselldreieck, vor allem zur Mayfarthstr. hin angeordnet werden sollen. (Link zur Karte ("Quartiersplan anklicken"!)

  • Also… das Molen-Hotel wird sicher super. Und der Abschluss des Parks mit den Mini-Wohntürmen auch (das Konzept, Gebäude auf der anderen Seite der Straße gegenüber des Parks zu bauen ist so viel sinnvoller als eine Straße auf beiden Seiten zu bebauen und den Park – oder den Wald oder die Wiese – hinter der Bebauung zu verstecken).


    Wo ich aber Probleme sehe, ist bei den Riegeln entlang Honsell-und Eytelweinstraße. Ich glaube, man hat noch gar nicht richtig kapiert, wie groß das Potential in dieser Gegend ist. Entlang der Hanauer Landstraße fühlt es sich jetzt schon innerstädtisch an. Und am Hafenpark, am Honsellplatz und am Molenhotel wird bald ein neues Stück Stadt entstehen, das eine sehr besondere Atmosphäre bieten wird. Beide Gebiete würden sich fabelhaft ergänzen. Auf der Hanauer gibt’s Business (Autos und Möbel) sowie Ausgeh-Läden. Am Main gibt’s Erholung (und Skaten). Man sollte also unbedingt versuchen, diese beiden Gebiete durch eine "innerstädtische Brücke" miteinander zu verbinden.
    Wenn man nun aber die ganze Strecke zwischen Hafenpark und Hanauer wieder mal mit riesigen großgliedrigen Wohnblöcken zupflastert, wird für ein innerstädtisches Lebensgefühl ein Hindernis entstehen…
    Hm, jedenfalls kann ich mir beide Straßen bei der Bebauung, die man auf dem Rendering sieht, so überhaupt nicht innerstädtisch vorstellen. Da wird’s wahrscheinlich aussehen wie im Europaviertel.

  • Im Verfahren um die Änderung des Bebauungsplans Nr. 799 Ä findet eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Die Einladung für die Veranstaltung am 4. November 2014 gibt es hier. Verbunden mit der Einladung wurde eine weitere Fassung des in Beitrag #48 gezeigten städtebaulichen Entwurfs veröffentlicht, nun aber mit Beschriftungen und das Molenkopf-Areal umfassend. Interessant für allem hinsichtlich der Nutzung der zehn ausgewiesenen Bauteile und der Zahl der Geschosse. Aber auch die Planung zwischen Honsell- und Hagenstraße (s. Beitrag #59) ist auf der Grafik dargestellt.


    Ich hoffe, es ist einigermaßen lesbar (beim Hochhaus sollen 17 Geschosse festgesetzt werden), für ein PDF den Link zur Einladung klicken:



    Entwurf: AS&P- Albert Speer und Partner, Frankfurt am Main; Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main


    Das Vorhaben auf der Molenspitze kennzeichnet die B&L-Gruppe übrigens auf einem Lageplan auf ihrer Website als Boardinghouse.


    Die aktuelle städtebauliche Rahmenplanung für das Honsell-Dreieck, mit Nummer 23 ist hier auch der geplante Grünzug als Lückenschluss zwischen Ostpark und Mainufer einschließlich "Rampenanlage im Grünzug Holzmannstraße" verzeichnet:



    Plan: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

  • Update aus den Magistratsstuben: Die Vorlage M102/2015 (PDF) ergänzt M172/2014 und wird konkreter. Mit Abschluss der Verträge muss die Entwicklungsgesellschaft innerhalb von neun Monaten einen Bauantrag einreichen und danach, wie gehabt, innerhalb von drei Jahren das Bauprojekt fertigstellen. Enthalten ist der schmale "Schwanzl"-Streifen östlich der Honsellstraße ebenso wie das Hotel-Grundstück auf dem Molenkopf. Der genannte Streifen trägt den Namen "Hafenpark-Quartier, Baufeld Ost" und wird nun ohne Erbbaurecht direkt veräußert. Ausschnitt aus dem verwaschenen Lageplan der Vorlage:



    Bild: Stadt Frankfurt am Main, aus der genannten Magistratsvorlage


    Desweiteren heißt es in der Vorlage: "Der Kaufpreis beruht auf einer Ausnutzung des Kaufgrundstücks mit einer WGFZ von 2.0." Auf dem Projektsteckbrief der Investorin B&L ist Albert Speer & Partner als Architekt genannt. Ich hoffe, damit ist nur die städtebauliche Ausarbeitung gemeint und es ist weiterhin ein Wettbewerb insbesondere für den Molenkopf vorgesehen. Gebaut werden soll bis 2017 ein erster Bauabschnitt.

  • Im ersten Quartal 2016 geht es los

    Das Änderungsverfahren für den Bebauungsplan dauert immer noch an, es kann auf dem Honsell-Dreieck demnach nichts passieren. Anders verhält es sich mit dem sogenannten "Baufeld Ost" östlich der Honsellstraße (dazu auch der Vorbeitrag). Hier gibt es keinen Bebauungsplan, ein Genehmigungsverfahren richtet sich nach § 34 Baugesetzbuch. Die Hamburger B&L-Gruppe will dort im ersten Quartal 2016 mit dem Bau von Wohnungen beginnen. Ein Bauantrag wird derzeit vorbereitet, schreibt die FAZ in der heutigen Printausgabe (Nachtrag: jetzt auch online).


    Einen Architekturwettbewerb für dieses Baufeld haben die Büros Albert Speer und Partner, Frankfurt, und Prasch Buken Partner, Hamburg, gewonnen. Geplant sind 250 Wohnungen, 70 davon nach dem städtischen Mittelstandsprogramm gefördert. Ein Gebäude an der Hanauer Landstraße mit acht Geschossen hat das Büro AS&P entworfen. Im Erdgeschoss ist Nahversorgung und eine Kita geplant. So wird es aussehen:



    Bild: B&L-Gruppe / AS&P


    Die Lage des "Baufelds Ost" auf dem Quartiersplan zum Thema Wohnen, rechts der Honsellstraße:



    Grafik: B&L-Gruppe


    Naturgemäß weniger konkret in dem Artikel sind die Ausführungen zum Honsell-Dreieck selbst. Am weitesten fortgeschritten scheinen Pläne für ein Vier-Sterne-Hotel mit rund 350 Zimmern an der Eytelweinstraße zu sein. Dazu zeigt die B&L-Gruppe neuerdings eine Visualisierung, wobei mir nicht bekannt ist, ob es sich um eine weitere Studie oder um einen konkreten Entwurf handelt:



    Bild: B&L-Gruppe


    Auf folgendem Plan farblich hervorgehoben die Lage des Hotels innerhalb des Quartiers:



    Grafik: B&L-Gruppe


    Bestimmt nicht umgesetzt wird ein visualisierter Entwurf für das 60 Meter hohe Bürohochhaus an der Hanauer Landstraße. Denn dessen Architektur soll bekanntlich in einem Wettbewerb gefunden werden. Aber eine Vorstellung kann man sich machen:



    Bild: B&L-Gruppe


    Was sonst noch in dem Artikel erwähnt wird, ist hier im Wesentlichen bekannt: Zwischen 350 und 550 weitere Wohnungen, unter anderem in einem Wohnriegel und in zehngeschossigen Punkthäusern. Und das ebenfalls 60 Meter hohe Hochhaus auf dem Molenkopf. Wie wir wissen, ist auch hier ein Architekturwettbewerb vorgesehen. Neu ist die Information, dass es als Boardinghouse konzipiert werden soll. Dies ergibt sich neuerdings auch aus dem Gesamt-Quartierplan der B&L-Gruppe.

  • Es ist vielleicht ein bisschen untergegangen bei den vielen Neuigkeiten, aber man sollte nochmal hervor heben, dass es absolut ermutigend ist, was hier entstehen soll. Man sollte diese erfreuliche Bebauung dennoch nicht als selbstverständlich erachten, denn hier hätte nach Jahren der Stagnation weitaus Schlimmeres hingestellt werden können. Diese Bauten mit abwechselnden Fassaden werden der überragenden Lage an Mainufer, Hafenpark, EZB, Hanauer Landstr Infrastruktur und Ostpark durchaus gerecht. Vielleicht eine der besten Lagen seit langem, die in Frankfurt auf den Markt kommen. Relativ wenig Verkehr, Fluglärm spielt eher eine untergeordnete Rolle, sehr gut angebunden an die Öffis und kein preistreibender "Nordend-Sachsenhausen-Hype".


    Ich hatte gehofft, dass der hohe Standard des „Globetrotter“-Baus mit der wertigen Klinker-Fassade sich im EZB-Umfeld fortsetzt und man darf mit Abstrichen zufrieden sein. Auch das Schwedler-Carrée und die Wohn-Bebauung gegenüber der EZB zeigen eindeutig in die richtige Richtung. Hier entstehen viele anspruchsvollere Bauten, die sich aus dem 0815-Standard abheben wollen.


    Etwas weniger gut finde ich, dass das Hotel am Molenkopf ein Boarding House werden soll. Hier wäre die Chance gewesen Hyatt oder Ritz Carlton nach Frankfurt zu holen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man diese verwaiste Fläche aber zur Zwischennutzung nutzen sollte (Gastronomie, Mainkino, etc.).

  • Baufeld Ost

    Das Büro AS&P wird auf dem "Baufeld Ost" lediglich den nördlichen Gebäudeteil realisieren, also den Teil zur Hanauer, der Entwurf ist in Beitrag #66 zu sehen. Wenn ich die spärlichen Informationen richtig interpretiere, richtete die B&L-Gruppe 2014/15 einen Wettbewerb aus, in dem die Teilnehmer das gesamte Baufeld überplanen sollten. Realisieren werden drei Büros aber nur jeweils einen Teil. Also ganz ähnlich wie bei dem Verfahren der ABG Frankfurt Holding für das Areal nördlich des Bockenheimer Depots (mit ansprechendem Resultat).


    Den südlichen Gebäudeteil werden die Hamburger Architekturbüros Prasch Buken Partner Architekten und Felsensteinproject Architekten realisieren. Welchen Teil jeweils, war nicht herauszufinden. Es folgen Ansichten der Entwürfe der beiden Büros, die wohl auf irgendeine Weise kombiniert werden sollen. Die Planung von Prasch Buken Partner Architekten, zu sehen ist der südliche Teil mit der Ecke zur Lindleystraße:



    Bild: Prasch Buken Partner Architekten, Hamburg


    Und dieser Teil von Felsensteinproject Architekten:



    Bild: Felsensteinproject Architekten, Hamburg


    Felsensteinproject Architekten haben auch einen Lageplan online. Demnach reicht der AS&P-Entwurf weit in die Hagenstraße hinein. Also soll das Areal des Ingenieurbüros Schönborn (Street View) und wohl auch das südlich angrenzende (Pneumobil) bereits im ersten Abschnitt überbaut werden. In einem zweiten Abschnitt ist die Vervollständigung der Blockrandbebauung an der Hagenstraße geplant.



    Plan: Felsensteinproject Architekten, Hamburg

  • Gefällt mir sehr gut, was hier geplant ist. Der geschlossene Blockrand, das Staffelgeschoss, die unterschiedlichen Fassadenfarben, die Balkone, und natürlich die runde Ecke. Sehr stimmig das Ganze, erinnert mich auch an die Wohnbebauung am Bockenheimer Depot.


    Mich erstaunt gerade, dass südlich der Mayfarthstraße und östlich der Honsellstraße ebenfalls scheinbar eine Neubebauung ansteht, jedenfalls ist das so auf dem Plan eingezeichnet. Also da, wo heute die großen Hallen von Raab Karcher und der Welt der Farbe stehen... ist mir das nur entgangen oder ist das tatsächlich bisher unbekannt?

  • Rahmenplan Hanauer Landstraße

    Mir gefällt dieser städtebauliche Plan für das derzeitige Raab-Karcher Areal auch sehr gut.


    Über das Stadtplanungsamt bekommt man die Karte im Rahmenplan Hanauer Landstraße: Link

  • Baufeld Ost

    Hier gehts wohl bald los, an der Ecke Honsellstraße/Hanauer Landstraße sind Sträucher und Bäume entfernt, der KFZ-Prachtbau ist komplett ausgeräumt und wartet auf den Abriss


  • ^ Ich habe gehört, dass man nur noch darauf wartet, dass die benachbarte Baustelle bald fertig wird und dann gebaut werden soll. Die Situation vor Ort ist tatsächlich etwas beengt derzeit.

  • Von den Gebäuden des Ingenieurbüros Schönborn, im vorletzten Beitrag noch zu sehen, ist nur noch Schutt übrig.



    Die südlich angrenzenden Bauten, Hagenstraße 13, bleiben wohl vorerst stehen. Das höchste Gebäude dort ist ein Wohnhaus, und das ist offensichtlich noch bewohnt.



    Alle Bilder: Schmittchen


    Bauschild Abbruch:


  • Wettbewerb für Quartier Süd entschieden

    Nach einer kurzen Meldung in der Samstagsausgabe der FAZ wurde ein Architekturwettbewerb für das Teilprojekt "Quartier Süd" entschieden. Gewonnen hat diesen Hadi Teherani Achitects, Hamburg, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Angaben des Projektentwicklers und Investors B&L Gruppe. Sechs Architekturbüros haben demnach an dem Wettbewerb teilgenommen.


    Nähere Informationen gibt es bisher nicht, sieht man davon ab, dass Teheranis Entwurf nach Süden geöffnet sein soll, um allen Wohnungen einen Blick auf den Main zu ermöglichen und eine begrünte Freifläche im Blockinneren entstehen soll. Ich denke, wenn man sich Entwürfe dieses Büros für die Hamburger Hafencity und vielleicht auch für das Ex-Rundschau-Areal in der Innenstadt in Erinnerung ruft, dann dürfte die Richtung nicht ganz falsch sein. Aber warten wir Konkretes ab.

  • Erste Visualisierungen des Gewinner-Entwurfs von Teherani für das Baufeld Süd sind heute in der F N P zu finden:
    Zumindest die Farb- und wie es scheint auch die Materialwahl(?) des Flare sind im Gebäudeensemble wiederzufinden, wie mir scheint.


    Demnach soll der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen. Die Fertigstellung sei bis 2019 geplant. Was lange währt...!

    6 Mal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: "Link verschönert"

  • Danke für den Fund, skyliner. Ok, ein Schiff soll es darstellen, mit zwei Segeln drauf. Verstanden. Eine hübsche Andeutung. Davon abgesehen, bekomme ich gemischte Gefühle beim Anblick solcher Versuche der Art Berliner Straße 2.0: Einen Blockrand gibt es, er wird aber zerlegt bzw. neu interpretiert, wie man so schön sagt. Dem Fußgänger stehen die aufmüpfigen Baukörper dann optisch im Weg. Dann lieber gleich selbstbewusste Solitäre. In diesem Fall könnte das Ganze aber funktionieren. Die beiden Türme haben eine gefällige elliptische Form, die Kopfbauten des Ensembles geben ihm Halt, und die Annäherung aus der Mayfarthstraße wird sicher für schöne Perspektiven sorgen. Auch von Süden über den Main und den Hafenpark hinweggesehen könnte der Bau ein Blickfang werden.


    Dass der Sockel wenigstens zwei Geschosse (bzw. optisch ein hohes Geschoss) hat, ist deutlich angenehmer als bspw. am Rundschau-Areal die geduckte Ladenzeile. Und - vielleicht als Wiedergutmachung für das Rundschau-Areal? - abgerundete Ecken an den Köpfen. Auch positiv: Die Türme haben klar definierte Eingänge. Insgesamt könnte das was werden.

  • Den Entwurf finde ich besser, als die bisherigen Visualisierungen für dieses Gelände.


    Die runden Baukörper der "Türmchen" gefallen mir ebenso.


    Dass hier nicht reine Solitäre geplant sind, finde ich sehr gut. Nach meinem Dafürhalten hätte man die zwei Stockwerke unter den Türmen jedoch noch gerne doppelt so hoch machen können.


    Einzig die unruhige Fassadengestatlung der Randbauten vermag mich nicht zu überzeugen.


    Warten wir weitere Visualisierungen ab.
    Bisher erinnert es mich ein bisschen hieran: LINK


    EDIT:
    Eine etwas größere Visualisierung gibt es auch hier

    Einmal editiert, zuletzt von Gaius () aus folgendem Grund: Weiteren Link eingefügt

  • Ich bin angenehm überrascht. Gerade auch, weil Teherani beim Rundschau-Areal so völlig daneben gegriffen hatte mit seinem Entwurf. Mit den runden Elementen wäre es ein schöner Baukörper in dem Bereich und irgendwie auch ein netter Akzent gegenüber der ausgeprägten Kantigkeit der EZB.


    Interessanter Link von Gaius. Wobei hier die Lage ja nicht so direkt am Wasser wäre - die Terrassengestaltung also in dieser Form nicht möglich ist.

  • Die Ansicht des Teherani-Entwurfs in höherer Auflösung als in der genannten Zeitung (Klick auf Bild vergrößert nochmals):



    Bild: Hadi Teherani Architects


    Der Bauteil links im Bild wird das angekündigte Hotel sein. Es erhält dem IZ-Bericht zufolge 400 Zimmer. Im übrigen Komplex entstehen demnach 250 Eigentumswohnungen.


    Bei den beiden aus dem zweigeschossigen Sockel aufgehenden Wohnhochhäusern zähle ich elf bzw. 13 Wohnetagen. Insgesamt also 13 bzw. 15 Geschosse plus Schaft zwischen Sockel und Wohnetagen. Um die 50 Meter Höhe dürften es beim westlichen Wohnturm also werden.


    Eine gewisse Eleganz lässt sich dem Entwurf nicht absprechen. Gelungen der verbindende Sockel - m. E. eine bessere Lösung als die in der städtebaulichen Rahmenplanung vorgesehenen Solitärbauten.

  • Für mich ein Highlight an dieser Stelle und der Umgebung, wenn man bedenkt, wie viele Wohnhäuser in der dortigen Gegend errichtet wurden und noch gebaut werden. Und was ich auch ganz nett finde, ein unverbauter Blick auf das Gebäude Ensemble vom Mainufer oder auch vom Main selbst aus.