Altona - Projekte in der Neuen Großen Bergstraße

  • Altona - Projekte in der Neuen Großen Bergstraße

    Forum & Frappant Altona



    Quelle: Google Map



    Quelle: Google Map
    Links: Frappant | Rechts: Forum
    Google Maps Karte



    Forum Altona


    Sanierung
    ~ 40.000m² (Nutzfläche)
    Immobilienunternehmens Planen + Bauen Altfeld Gnotke & Implan Projektentwicklung
    Kosten: 50 Millionen Euro
    Architekt: nps tchoban voss
    Neue Fenstergliederungen, bodentiefen Glasflächen und Eckfenstern im Stil der 20-er Jahre.
    Der Komplex wird um zwei Etagen auf elf Stockwerke gekürzt.


    http://neuesforumaltona.net/



    Quelle: nps tchoban voss



    Quelle: neuesforumaltona.net



    Quelle: neuesforumaltona.net



    Quelle: neuesforumaltona.net



    Expose


    375-385 Wohnungen
    3.810 m² / 2.000 m² + Künstlerwerkstadt (unterschiedliche Angaben) Büro / Praxisfläche
    5.200 m² Einzelhandel




    Aktuell:












    Frappant Altona


    Ikea plant hier die Eröffnung einer Stadtfiliale.
    Das Frappant wird hierfür abgerissen und durch eine neue Stadtfilliale ersetzt.
    25.000m² Verkaufsfläche wird Ikea auf diesem Grundstück bald bieten.


    Für nur 11,5 Millionen € wurde Ikea Eigentümer des Gebäudes.
    Weitere Planungen wie Kostenrahmen und Optik stehen noch nicht fest. Gebäude wird wohl abgerissen.
    Der Bestand beläuft sich hier auf etwa 16.700 m² Verkaufsfläche, 120 Wohneinheiten und 220 Stellplätzen im Parkhaus.















    http://neuesforumaltona.net/


    Aktuelle Bilder sind von mir.

  • Vielen Dank Waxo, für diesen informativen Einführungsbeitrag!


    Das Forum ist recht gelungen. Vielleicht hätte man ein paar Fassadenrücksprünge vermeiden sollen. Wirkt auf mich insgesamt ein wenig chaotisch. Insgesamt aber eine klasse Entwicklung, die mich entfernt an das Friedrichswerder erinnert.


    Dass der Frappant verschwindet, ist ebenfalls klasse, jetzt kommt es auf die Entwürfe an, inwieweit das Gebäude auch eine optische Verbesserung ist. Ladentechnisch aber ein echter Glücksfall. Der Ikea wird eine ähnliche Magnetfunktion entwickeln, wie die großen Kaufhäuser an den Enden von Einkaufszentren, davon werden die kleinen Läden entlang der Fußgängerzone massiv profitieren. Wer diesen Teil der Altonaer Bahnhofsgegend kennt, der weiß, dass hier auch akuter Handlungsbedarf dringend erforderlich war.


    Es bleibt spannend!

  • Ein wichtiger Schritt zur Aufwertung Altonas. Hoffentlich sehen die Gebäude im Original mindestens so hochwertig aus, wie in den Renderings. Weiß jemand, ob es hier schon etwas Neues gibt?


    Sorry, wollte niemanden nerven mit meinen Kommentaren. Wollte eben nur meine Zustimmung zu meiner Meinung nach sinnvollen Projekten kundtun. Und es interessiert mich wirklich, ob da jemand was neues gehört hat. Ich bin leider kein Insider und habe kein Ohr an den entsprechenden Türen, um über Fortschritte informiert zu werden.


    Da ist wohl meine Begeisterung über die Stadtentwicklung einfach mit mir durchgegangen. Wird nicht wieder vorkommen, werde mich jetzt zurück halten. :bash2:

  • @ Oeconom


    Sei mir nicht böse,aber es ist unglaublich anstrengend deinen Beiträgen zu folgen,da sie selten für die Allgemeinheit informativ sind sondern eher nur aus der persönlichen Meinung + der Frage "Gibts was neues?" bestehen.

  • 1887-HH, dem wuerde ich mich anschliessen. *bump*


    Nicht boese sein, Oeconom aber ein Dutzend alte Threads in denen seit Monaten nichts geschrieben wurde wieder nach oben zu kramen ist voellig okay - nur dann muss man darunter mehr schreiben als "finde ich auch" oder "gibt's hier was neues?" oder "XZY hat bestimmt viel potential".


    So wird's irgendwann sehr nervig!

  • Ja, hier gibt es etwas neues.


    Grünes Licht aus Schweden. Frappant wird abgerissen.



    25.000 m² Verkaufsfläche für Ikea. Eröffnung 2012.


    http://www.property-magazine.d…ikea-in-altona-18088.html od. hier http://www.ottensen.info/2009/…frappant-wird-abgerissen/



    Neuigkeiten über ein Projekt finden sich recht einfach mit Google.


    Ein paar Stichworte eingegeben. z.B. Ikea Altona dann auf erweiterte Suche klicken und den Zeitraum auf eine Woche od. einen Monat eingrenzen.


    So etwa


    Schon kann dieses Forum mit Informationen gefüttert werden.




    //Edit: Ich hab mal meinen Eröffnungsbeitrag an die aktuelle Lage angepasst.

  • Grade noch mal im Abendblatt:


    250-400 Arbeitsplaetze, 70 Millionen Euro Investition, Verkaufsfläche von ca 20 000 Quadratmetern, sechsstöckiges Gebäude, Voraussichtlicher Eröffnungstermin ist 2012.


    Das beste daran: Der alte Frappant-Komplex auf dem anvisierten Grundstück soll dazu komplett abgerissen werden :daumen:

  • Grundidee: ueberzeugend
    Ikea im Altonaer Einzelhandelsmix: passt!
    Lage in der Stadt: super
    Anbindung: perfekt.
    Wirkung auf das Quartier: positiv
    Baukoerper: akzeptabel.


    aber:


    Die Fassadengestaltung in dieser Lage muss m.E. dringend noch einmal ueberdacht werden. Der von Ikea vorgelgegte Entwurf passt nicht in der Lage: Zumindest eine schlichte helle Sandsteinfassade wie beim Neubau auf dem Bismarckbad-Areal muesste doch drin sein.

  • Zitat aus der Mopo:


    "Die Planung stellt den ersten Entwurf dar und wird sich im Zuge der weiteren Planungsschritte natürlich noch verändern", sagt Ikea-Sprecher Kai Hartmann. Der Bezirk hat beispielsweise den Wunsch geäußert, dass die Fassadengestaltung noch einmal überdacht wird.


    Da sollte hoffentlich noch eine Verbesserung drin sein, zumindest lässt sich das daraus schliessen.

  • Ich kann Midas bezüglich der Auflistung nur zustimmen! Aber das abgebildete Bild in der Mopo tut ja nur weh! Völlig hässlich, selbst für das Gewerbegebiet würd ich mir was Schöneres, Anspruchsvolleres vorstellen, diese lieblose Anordnung der Fensterflächen, das in der Innenstadt völlig unpassende kräftige Blau, wahrscheinlich noch Wellblech, etc. völlig inakzeptabel! Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Vom architektonischen Anspruch hat das Frappant ja mehr zu bieten! Die jetzige Version wäreuf jeden Fall eine erneute Bausünde! Warum nicht Sandstein, Scheinfenster, vielleicht auch taubenblauer Backstein als Verkleidung, Die Parkdecks auch zur Bergstrasse teilweise zurückstaffeln um der gegenüberliegenden, niedrigen Gründerzeitbebaung gerecht zu werden?! Hier stimmt nur das Gebäudevolumina, die Gestaltung ist der reinste MIST!

  • Ich kann eure Meinung zu IKEA gar nicht teilen.
    Ich wohne in der Altona-Altstadt und finde die Große Bergstrasse klasse.
    Über die Ästhetik des Gebäudes muss man nicht streiten, aber seid ihr schon mal drin gewesen im Gebäude? Mittlereweile sind dort über 170 Künstler aktiv. Mit dem HAFENKLANG-EXIL ist von der Location der Beste Klub in Hamburg dort beheimatet. Zusätzlich gibt es mittlerweile mit der Blinzelbar einen Ort für avantgardistische Musik.
    Warum mal nicht mutig sein und die Chance nutzen um einen Platz für Kunst und Kultur zu schaffen? Überall werden in Hamburg die Freiräume eng in der Hansetadt. Es gibt kaum noch Platz für Subkultur, Freiräume und Kunst, die fernab vom Mainstream liegen und sich nicht reibungslos verwerten lassen. Hier wird eine riesige Chance vertan. Schaut euch doch mal in Berlin das Tacheles an, welches dort als reines Kunsthaus dient. Dieses Haus zieht Touristen aus der ganzen Welt an und ist eine reine Bereicherung für die Stadt. Wie wäre es mit dem Frappant als einen Ort für Kunst, Kultur sowie sozialen und ökologischen Wohnprojekten. Zusätzlich unkommerzielle Räume für die Anwohner, Tanzgruppen etc. WÄre das nicht einmal mutige und weitsichtige Stadtpolitik!?
    Lasst doch mal den Künstlern die Fassade verändern. So würde das Frappant-Gebäude schon gleich ganz anders aussehen.
    Ich hab als Anwohner keine Lust auf 10.000 Autos täglich vor meiner Haustür. Ikea dagen neben der Autobahn ist Klasse und sinnvoll.
    Ich hab auch keine Lust mehr anzusehen, wie alles was ich in dieser Stadt mag verschwindet durch einseitige Stadtaufwertung, die nicht den Anwohnern dient, sondern nur den Investoren. Auch Stadtplanung ist eng verwoben mit der Sozialpolitik. Dieses darf einfach nicht immer wieder verdrängt werden.

  • Ich wohne auch in Altona und kann Maarten keineswegs zustimmen! Zwar teile ich vollends die Ansicht das die angesiedelten Künstler eine große Bereicherung der Gegend darstellen, aber die Gegend ist mit einem Wort gesagt: VERSIFFT. Nur durch die Ansiedelung eines Einkaufsmagneten kann sich an diesem Zustand etwas ändern! Für mich ist es immer wieder eine Tortur dort mal was einkaufen zu müssen:die Gehwege (obwohl sie erst vor wenigen Jahren neu gepflastert wurden) sind an vielen Stellen völlig verdreckt und vermüllt, an vielen Stellen, in den Ecken riecht es nach Pisse, es gibt null Verweilatmosphäre, keine gemütlichen kleinen Lokale, wie in Eimsbüttel, Schanze, wo man Abends noch was kleines essen, trinken würde. Fast jedes zweite angesiedelte Geschäft hat was mit Sportwetten zu tun (dazu gibts auch eine Bedenklichkeitsbescheinigung des Bezirksamtes), der Rest teilt sich auf Internetcafes, 1€-shops, etc auf... Ich kann die Ärgernis über die Verdrängung der Künstler völlig begreifen, aber wer findet, dass hier eine insgesamt erhaltenswürdige Wohlfühlatmosphäre zerstört wird, täuscht! Hier muss noch viiiiiel mehr weichen und geändert werden, als nur dieses ein Gebäude!

  • Warum mal nicht mutig sein und die Chance nutzen um einen Platz für Kunst und Kultur zu schaffen? Überall werden in Hamburg die Freiräume eng in der Hansetadt. Es gibt kaum noch Platz für Subkultur, Freiräume und Kunst, die fernab vom Mainstream liegen und sich nicht reibungslos verwerten lassen.


    Das sehe ich ganz anders. Die Welt ist eben nicht statisch sondern in Bewegung und das Einfrieren des Status Quo waere doch genau das Ende der Subkultur und nicht dessen Rettung. Nicht- oder wenig-kommerzielle Kultur braucht meiner Ansicht nach eben genau die Aura und den Reiz eines Zwischenzustandes. Wenn sie sich dauerhaft an einem Ort etabliert wird sie doch am Ende genauso oede wie ein IKEA und nicht weniger Kommerziell.


    Allgemein wundert mich in Hamburg und ueberall das Sich-Weheren gegen Veraenderungen in der Struktur der Stadt und der Stadtquartiere. Alle schimpfen zum Beispiel gegen die angebliche Yuppiesierung der Schanze. Ich hab nichts gegen Yuppies. Soll die Schanze doch von mir aus spiessig werden und sich bis 2025 zum Faminienwohnviertel entwickeln. Dafuer werden halt andere Orte die jeweiligen Funktionen uebernehmen - Demographie sei dank.

  • Die Stadt will in unserer Strasse die Wackersteine entfernen und stattdessen Teer auslegen. Ich glaube ich werde mal mit meinen Nachbarn ein Volksbegehren starten...!

  • Habe ich auch heute gelesen und mich ziemlich aufgeregt darüber, dass einige Kleingeister mal wieder notwendige Schritte zu verhindern suchen. Das ist wahrscheinlich die letzte Chance die Altonaer Innenstadt noch einmal wiederzubeleben.


    Da kann man echt nur den Kopf schütteln. :nono::nono::nono:

  • ist ein großes blaues einkaufshaus eines billigen einrichtungsdiscounters die richtige aufwärtung für eine "altstadt"?
    ist nicht eine kleinteilige hochwärtige architektur und gute gestaltung des öffentlichen raumes in der bergstr die richtige form von aufwärtung und anreiz dort zu bummeln, eisessend zu spazieren oder zu wohnen/arbeiten?


    es ist denkbar das die vielen billigläden und 1-euro-geschäfte dicht machen wenn ikea aufmacht, weil ikea alle ihre kunden absorbiert.
    das es für die aufwertung des viertels interessante andere geschäfte anzieht ist nich so wahrscheinlich, oder?


    in der abendblattumfrage scheint ikea nicht so begehrt zu sein