City & Wallring | DFB-Museum [realisiert 10/2015]

  • @DathHito Genau so ist es. Und jeder Stadt, die es letztlich bekommt, sei es von Herzen gegönnt.


    Habe dir auch ein wenig stellvertretend für die anderen Vorposter geantwortet. Da kam doch viel Kirchturmsdenken zum Vorschein. Da gönnt der eine dem anderen nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Genau das könnte den Ruhrgebietsstädten auf der Zielgeraden noch zum Verhängnis werden.

  • Citysurfer - # 34


    Tja, wohl wahr, lieber Surfer, Deine letzten 2 oder 3 Postings, die ich von Dir gelesen habe sind leider allzu wahr und der persönliche Egoismus Einzelner schnürt auch mir mitunter die Luft ab.


    Dennoch, diese Wahrheiten von einem Außenstehenden zu lesen, tut mir gut, danke :daumen:

  • Also mal die Fakten gennant, der Standort Gelsenkirchen ist für Autofahrer deutlich besser gelegen, der in Dortmund ist gut mit dem ÖPNV zu erreichen und in Köln gibt es einen CDU Bürgermeister, wäre nicht, das erste mal, dass die Regierung in Düsseldorf "schwarze" Regionen bevorzugt.

  • ^^
    @ Westropolis: Ja, genau das meine ich ja auch, es ist Wahlkampf, und da will man die größte Stand im Land natürlich halten.


    Wenn die nach dem selben Muster Ende März auch bei dem Gesundheitscampus so vorgehen würden, kein Problem :lach: :lach: :lach:

  • in Köln gibt es einen CDU Bürgermeister, wäre nicht, das erste mal, dass die Regierung in Düsseldorf "schwarze" Regionen bevorzugt.


    Da steht der Rüttgers schon drüber;)!
    Außerdem, wenn das ein Argument wäre, hätte z.B. das "U" keinen Cent bekommen, nur um ein Beispiel zu nennen.
    Freitag werden wir mehr wissen oder auch nicht, egal!
    Favorit: Noch immer Dortmund!

  • Naja ich erinner nur an die Fachhochschulen, wo Kleve den Zuschlag bekam, obwohl dort nichts existiert und Kamp-Linfort bekam nur ein kleinen Trostteil obwohl alle Gebäude dort schon existieren.


    DortmundNEU es geht nicht generell um Subventionen, aber es ist schon auffällig.


    Ich würde mir wünschen, dass Gelsenkirchen den Zuschlag bekommt, aber auch Dortmund hat einen attraktiven Standort. Im Rheinauhafen in Köln gibt es schon genug Attraktionen.

  • @#39 Benachteiligt aber wohl auch kaum – man denke nur an die großen Eingemeindungen Kölns der 70er – das war ein Landesgesetz made in Düsseldorf a. Rh. Und der FH-Neubau jetzt...


    Ich glaub ja eher, dass die neue Poldi und Daum-magic am Dom Köln wieder ins Spiel gebracht hat. ;)

  • Citysurfer - #34


    Da muss ich dir leider vollkommen zustimmen, dass die Rivalität die im Sport ziwschen den Ruhrbebietsstädten vorherrscht, sich leider auch bei solchen Themen widerspiegeln. Von Zusammenhalt oder Metroplregion Ruhr keine Spur. :nono:

  • Ich sage dir Sport ist etwas ganz anderes, das ist hier schlimmer als Pauli-HSV oder 1860-FC.B, so ist das eben, kein Derby ist brisanter. Unser Prof verteilt am Tag dannach extra Kaffee an die Anhänger des Verlierers.

  • @ Westropolis


    Das sind ja echt rosige Aussichten. Der Zusammenhalt der "Metropolregion" Ruhr ist vorbildlich. :rcain:
    Vielleicht sollte man die Ruhrgebietsstädte ja einfach durch Mauern voneinander trennen.


    Ne mal im Ernst. Auch ich bin Anhänger einer Fußballbundesliga Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. Aber die Rivalität im sportlichen Bereich vergesse ich, wenn es um Fragen wie Architektur usw. geht. Das sollte auch jeder Andere tun, weil sie hier fehl am Platze und kontraproduktiv ist.
    Die Tatsache, dass die Derbys im Ruhrgebiet nicht an Brisanz zu überbieten sind, ist mir auch bewußt. ;)

  • DarthHito ,


    da sprichst Du ein Hauptproblem an, dass hier und auch in anderen Threads schon ausgiebig diskutiert wurde. Hauptgrund für dass Kirchturmdenken ist und bleibt die Tatsache, dass jede Stadt mit ihrem eigenen Haushalt plant/ planen muss und somit versucht, zusätzliche Einnahmequellen für sich zu erschließen, sei es in Form von Attraktionen wie Arenen, Museen, Theater, Themenparks, EKZ, Events etc. oder die Ansiedlung neuer Firmen respektive Schaffung neuer Arbeitsplätze. Und da das Ruhrgebiet nun mal eine Ansammlung von Großstädten ist, die dicht an dicht liegen, ist der Konkurrenzdruck natürlich groß. So lange gewisse Voraussetzungen nicht gegeben sind, finde ich, kann man den Kommunen keinen Vorwurf machen, so zu handeln. Es gibt ja schon gute Ansätze, wo Städte übergreifend zusammenarbeiten. Das sind dann aber meistens Dinge, wo man sich nichts gegenseitig wegnimmt, wo man z. B. bei der Anschaffung von Gütern in großen Mengen profitabel wirtschaften kann. Auch nicht schlecht: Die Zusammenarbeit von Kommunen, wenn bei der Ansiedlung einer Firma die Kommune den Ansprüchen nicht gerecht werden kann und das Unternehmen dann an die Nachbarkommune unter Bedingung einer Ausgleichszahlung weiter vermitteln wird. So viel zu diesem Thema


    Ich sehe es genau so wie ein Großteil der Foris hier, dass, wenn das Ruhrgebiet bei übergeordneten Projekten wie z.B. den Olympischen Spielen, der Loveparade, der Kulturhauptstadt oder auch der Ansiedlung von Firmen in nationaler Konkurrenz zusammenarbeiten würden, mehr Aussicht auf Erfolg hätte. Gut, Loveparade und Kulturhauptstadt haben funktioniert, weil hier auch Privatinteressen (Veranstalter, Wirtschaft) Einfluss nahmen, aber bei den Olympischen Spielen oder der Ansiedlung von Firmen hat man schon gezeigt, wie es nicht geht. Und im Zusammenhang mit dem DFB-Museum müsste man sich schnell im Ruhrgebiet einigen, um vielleicht eine bessere Ausgangsposition zu haben. Sonst zieht vielleicht bald der Spruch: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte...:nono:


    Und die einzelnen Clubs sollten, wie ich denke, bei der Bewerbung um das DFB-Museum keine Rolle spielen. Höchstens sollte die Anzahl an traditionellen Fußballvereinen für den Standort Ruhrgebiet sprechen.