Molkenmarkt, Klosterviertel - Neuplanung

  • Mit einem der dichtesten und gutausgebautesten Autobahnnetzwerks der Welt.

    Dort gibt es tatsächlich viele Autobahnen, die Bevölkerungsdichte ist auch viel höher als hier. Die Autobahnen sind dort aber nicht in der Stadt sondern wurden z.B. In Utrecht wieder zurückgebaut, Hier haben wir eine Autobahnbrücke mitten in der Stadt die nicht auf das historische Maß reduziert werden soll. Auch in vielen anderen Metropolen ist man da schon viel weiter.

  • Also: besser zu spät als nie umplanen und Fehler auch einmal einsehen.

    Zumal die Zeit für eine Umplanung durchaus gegeben sein könnte.

    Denn wie weiter oben schon angemerkt die Gertraudenbrücke ja auch erst geplant werden müßte, sonst wäre am Petriplatz für die Straßenbahn erstmal Endstation.


    Bezüglich der Gertraudenbrücke scheint man ja außer über Absichtserklärungen, die alte Brücke verbreitern zuwollen (und die neue abzureißen), noch nicht wirklich hinaus zu sein, jedenfalls ist mir bisher nichts anderes bekannt.



    Gruß, Jockel

  • Update vom 20.04.2021, fotografiert durch mich


    Die Pflasterarbeiten direkt am Roten Rathaus haben begonnen

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    Auch auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite sind alle Begrenzungssteine gesetzt und das Pflastern kann beginnen. Die Beleuchtung ist in diesem Abschnitt vollständig installiert

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    Das Stück bis zum Haupteingang des Rathausforums hat auch große Fortschritte gemacht, auch hier sind viele Begrenzungssteine schon gesetzt, es fehlt aber noch die Straßenbeleuchtung und die erste Teerung auf der Fahrbahn ggü. dem Stück direkt am Roten Rathaus

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    Die spätere Kreuzung zur Spandauer Straße macht auch Fortschritte

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    Die Lampenmaste am Fußgängerbereich sind gesetzt, die Pflasterung weitgehend gemacht

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    Man sieht es hier nur schlecht, aber der Bereich auf dem später die Straßenbahn verkehr ist "aufgbuddelt". Ob hier nun Ausgrabungen stattfinden, konnte ich in meiner Eile nicht prüfen. Vielleicht das nächste mal...

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    d.

  • könnte es sein das Fahrradwege besonders bei Projekten mit BVG Bahn und Bussteigen viel zu schmal gebaut werden?


    es gibt ja einen stark zunehmenden Fahrradverkehr und bald auch mehr Lastenräder etc die breiter sind....


    was meint ihr? Gibt es da ne alte Norm?

  • Der Bebauungsplan für den Molkenmarkt wurde ja bereits 2016 beschlossen. Damals galten leider noch niedrigere Standards für Radwege - das zeigt aber auch, wie viel sich hier in den letzten 5 Jahren zum besseren getan hat.


    Da der Bebauungsplan auch einen "Planfeststellungsersetzenden Teil" mit detaillierten Straßenraum- und Radwegsbreiten enthält (brauch er auch zwingend wegen der Bundesstraße), ließ sich das wohl leider nicht mehr ändern, ohne das ganze Planverfahren neuaufzurollen. In Anbetracht der nun 29-jährigen Planungschronik kann ich verstehen, dass hier nun erstmal die städtebaulichen Missstände behoben werden sollen. Es lohnt sich aber sicher mal zu prüfen, ob es möglich wäre eine Auto-Fahrspur nachträglich zu einem geschützten Radfahrstreifen umzuwandeln :)


    Edit: Vielleicht erscheinen besonders bei BVG-Planungen die Radwege oft zu schmal, weil für deren Planungen meist besonders lang dauernde Planfeststellungen erforderlich sind. Das führt dann dazu, dass die Planungen technisch etwas anachronistisch wirken. Gerade bei den Radwegbreiten, Farben und Schutzelementen (wie Pollern) verändern sich die Ansprüche ja gefühlt jährlich.

  • Weitere Perspektiven vom 24.04.2021, fotografiert von mir


    Ich hab nochmal ne Runde dort gedreht und vor allem versucht, Perspektiven zu "erwischen" die ich im letzten Beitrag noch nicht hatte


    Der Abschnitt zwischen Motel1 und dem Haupteingang der Rathauspassagen

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    Der gleich Abschnitt nochmal gen Alex fotografiert

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    Der nächste Abschnitt

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    Die Kreuzung Jüdenstraße / Gustav-Böß-Straße

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    Inzwischen ist hier der Boden für die Pflasterung bereitet, die Platten liegen rechts im Bild

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    Hier geht es schon ins Detail, die Rillenplatten sind verlegt, hinten steht schon ein Bushaltestellenhäuschen zum Einbau bereit

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    Mal aus der Perspektive von der Spandauer Straße aus

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    Hier wird sich später offenbar mal der Gehwegübergang befinden, die Fläche links bleibt Grünbereich, die Spandauer behält bis hier ihr heutiges Profil

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    Hier liegt noch so mancher Rest aus den vergangenen Jahrhunderten im Boden

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    Die Gruben sind schon wieder verfüllt, ich meine hier könnte bald die Verschwenkung der rechten Fahrbahn erfolgen um dort dann Platz für die Ausgrabungen und Umbauarbeiten zu haben. Zu erkennen sind bspw. schon rot-weiße Markierungsstäbe, vermutlich um die Fahrbahnfläche zu markieren

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    Die Fläche vor dem Stadthaus ist weiterhin von den Ausgrabungen gezeichnet

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    Was für ein Chaos, möchte man sagen. Aber so ist es wohl wenn hier praktisch alles "unter rollendem Rad" angefasst wird...

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    Und als "Beifang" der Neubau in den Littenstraße

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    d.

  • Kleines Update vom 30.04.2021, fotografiert von mir


    So wahnsinnig viel kann in einer Woche nicht passieren, aber es geht hier durchaus gut voran


    Ganz offensichtlich hat man beim Bushäuschen auf den letzten Metern nochmal umdisponiert. Bei meinem letzten Besuch stand da das übliche Modell zum Einbau bereit. Inzwischen wurden vorm Rathaus zwei (eines je Fahrtrichtung) installiert, jedoch eine schickere Variante mit umlaufender Beleuchtung.

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    Auch am Mittelstreifen ging es weiter, hier wurden Platten entlang der Begrenzungssteinen verlegt. Ich gehe davon aus, das der Rest dann begrünt wird.

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    Am Kreuzungsbereich Jüdenstraße werden die Kanaldeckel neu einbetoniert, dann kann es wohl los gehen mit dem Straßenbelag

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    d.