Nahverkehr

  • @ Killer

    Das ganze ist ohnehin ein Witz. Da du aus Asseln kommst, kennst du sicherlich auch den Kurler Bahnhof. Seit Jahren verkommt das eigentlich schöne Empfangsgebäude inklusive dem Passantentunnel, von einer Barrierefreiheit mal ganz ab, siehe Bild. Es gab immer mal wieder Ideen zur Sanierung und Neunutzung. Natürlich wurde nichts drauß. Und zu guter Letzt habe ich gehört, dass die Bahn allen Ernstes plant, Parkplatzgebühren zu erheben.



    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Stefan st-fl

  • 25 Jahre H-Bahn in Dortmund

    Die weltweit erste führerlose Hängebahn feiert ihren 25. Geburtstag, siehe hier. Rund 26 Mio. Fahrgäste nutzten seit 1984 den über 3 km langen Fahrweg. Zwei Linien, vier Fahrzeuge, fünf Haltestellen und eine Verfügbarkeit von 99 Prozent - das sind die wesentlichen Kennzahlen. 1980 wurde die H-Bahn-Gesellschaft gegründet, im September 1981 erfolgte die Grundsteinlegung. 1983 startete der Probebetrieb zwischen Campus Nord und Süd. Am 2. Mai 1984 fiel der Startschuss für den Personennormalbetrieb. 1990 erfolgte der erste Spatenstich zur Erweiterung nach "Eichlinghofen" und zum S-Bahn-Haltepunkt "Dortmund-Universität". Fertig gestellt wurde sie am 3. Dezember 1993. 2003 wurde schließlich der (vorerst) letzte Abschnitt in Betrieb genommen. Dieser führt zum "Technologiepark".



    Quelle: Google Earth



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Torben Henke



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Torben Henke



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Torben Henke



    Quelle: Wiki Commons, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Torben Henke

  • Chronik der H-Bahn in Dortmund

    • 07.05.1980: Gründung der H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH. Gesellschafter: Nordrhein-Westfalen 55 %, Stadt Dortmund 35 %, Siemens AG 5 %, DUEWAG Aktiengesellschaft 5 %.



    • 03.09.1981: Grundsteinlegung die Strecke Campus Süd – Campus Nord



    • 31.08.1983: Gesellschafter Siemens AG und DUEWAG scheiden nach Abschluß der Planungs- und Errichtungsphase planmäßig aus, ihre Anteile gehen an die Stadt Dortmund.



    • 02.05.1984: Eröffnung der Stammstrecke für den öffentlichen Personenverkehr.



    • 26.01.1990: Erster Spatenstich für die Erweiterung der H-Bahn nach "Eichlinghofen" und zum S-Bahn-Haltepunkt "Dortmund-Universität".



    • 03.12.1993: Eröffnung der erweiterten H-Bahn für den öffentlichen Personenverkehr.



    • 25.08.1995: Übertragung der Gesellschaftsanteile des Landes Nordrhein-Westfalen auf die Dortmunder Stadtwerke AG.



    • 11.07.1996: Übertragung der Gesellschaftsanteile der Stadt Dortmund auf die Dortmunder Stadtwerke AG.



    • 20.11.2001: Erster Spatenstich für die Erweiterung der H-Bahn zum "Technologiezentrum Dortmund".



    • 21.05.2003: Richtfest für die Erweiterungsstrecke zum "Technologiezentrum".



    • 19.12.2003: Eröffnung der erweiterten H-Bahn für den öffentlichen Personenverkehr.



    • 18.10.2006: Baubeginn für den Erweiterungstrakt der Wartungshalle.



    • 15.08.2007: Inbetriebnahme des Anbaus der Wartungshalle.



    • Fotostrecke



    • Ruhrnachrichten.de
  • H-Bahn: Ausbau der Hauptstrecke

    Da die zentrale Strecke zwischen Nord- und Südcampus zweigleisig ausgebaut wird, siehe #32, folgend, Infos zum eigentlichen Streckenbau. Dieser erfolgt nach dem Baukastenprinzip, die vorbereiteten Stützen und Träger werden vor Ort zusammengefügt:


    Phase 1: Fundamente erstellen



    Quelle: H-Bahn21


    Am geplanten Streckenabschnitt werden zuerst die Fundamente für die Stützen erstellt. Aufgrund des Abstandes von 25-30 Metern ist der Platzbedarf für den Fahrweg äußerst gering.


    Phase 2: Stützen montieren



    Quelle: H-Bahn21


    Die einzelnen Stützen können in kurzer Zeit auf die vorbereiteten Fundamente montiert werden. Beeinträchtigungen des übrigen Verkehrs werden so vermieden.


    Phase 3: Fahrwegträger aufhängen



    Quelle: H-Bahn21


    Schließlich werden die fertig ausgerüsteten Fahrwegträger zur Montagestelle gebracht und an den Stützen aufgehängt.

  • @ #33

    Wie sieht das denn überhaupt mit einer Verlängerung der Strecke aus? Gibt es dazu schon konkretere Planungen? Ich persönlich wäre überrascht, da der Dortmunder ÖPNV ja eigentlich schon eine ziemlich runde Sache ist.

  • @ #35

    ^^
    Konkrete Planungen wäre zuviel des Guten, aber immerhin wurden Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben sowie Denkmodelle weiterentwickelt. Hier, noch ein paar Infos zum Netzausbau.

  • Erweiterungen wird es erstmal nicht geben... Die wurden im Zuge der Neubewertung der Stadtbahnausbauplanungen zurückgestellt.


    Für den bevorstehenden Ausbau der bestehenden Strecke halte ich zwei Möglichkeiten für wahrscheinlich:


    1. Richtungsbetrieb der Fahrträger. Problem: Plangleiche Verzweigungen im Norden und Süden.


    2. Die Linie 1 aus Richtung Universität (S) nutzt den östlichen Fahrbalken und endet am Campus Süd. Die Linie 2 vom Campus Nord nutzt den westlichen Fahrbalken und endet in Eichlinghofen.

  • zu Beitrag #37


    2. Die Linie 1 aus Richtung Universität (S) nutzt den östlichen Fahrbalken und endet am Campus Süd. Die Linie 2 vom Campus Nord nutzt den westlichen Fahrbalken und endet in Eichlinghofen.


    Diese Variante halte ich persönlich für die wahrscheinlichste. Eine "Entkopplung" der Linien 1 und 2 auf Höhe des "Vogelpothsweg", am "MatheTower", ist relativ unkompliziert umzusetzen, siehe hier. Die Linie 1 würde somit von der Mensa am Campus Nord bis zum Campus Süd verkehren. Die Linie 2 vom Technologiezentrum bis zur Endstelle in Eichlinghofen.

  • "Hörder Bahnhof", siehe z.B. #7

    Dass der neue Bahnhof + Empfangsgebäude + EKZ in trockenen Tüchern sind, zeigt schön das Verhalten der Kommunalpolitiker. So streiten sich momentan die CDU und SPD wem der Bürger zu Dank verpflichtet ist, siehe hier !:D Mal von den Streitereien und von "zwischen den Zeilen lesen" abgesehen, hört man aber sonst wenig bis gar nichts von offizieller Seite. Ich bin sehr gespannt auf den Gesamtentwurf und hoffe, dass der neue Baukörper mit der angrenzenden, fertig gestellten Bezirksverwaltung, siehe hier, harmonieren wird.

  • Bahnhof Mengede

    Der Umbau auf der Nordseite des Mengeder Bahnhofes kann in Kürze beginnen und auch auf der Südseite kommt offensichtlich Bewegung in die Modernisierungspläne. Mit den umfangreichen Umbaumaßnahmen auf der Nordseite soll der Zugang zu den Bahnsteigen attraktiver, sicherer und barrierefrei gestaltet werden. Dazu soll insbesondere die Erweiterung des Tunnelkopfes mit Treppenanlage und Zwischenpodest beitragen. Im Umfeld des Bahnhofes sollen der Omnibusbahnhof an den heutigen Bedarf angepasst sowie die "Park & Ride"- bzw. "Bike & Ride"-Anlage hinsichtlich ihrer Kapazität verdoppelt werden. Der gesamte Bahnhofsvorplatz erhält zudem ein aufwendiges Blindenleitsystem, das durch Doppelquerungsstellen ergänzt wird. Kosten hierfür: 3,5 Mio. €. Auf der Südseite ist durch die Bahn AG, mit finanzieller Unterstützung der Stadt Dortmund, ebenfalls eine attraktive Neugestaltung mit einer barrierefreien Rampen- und Treppenanlage geplant.


    Ruhrnachrichten.de

  • Hörder Bahnhof

    Die DB wird in drei Wochen die Pläne zum Hörder Bahnhof, siehe hier, hier und hier, vorstellen. 10 Mio. € wird alleine Investor Martin Steinfort in ein neues EKZ inkl. Bahnhofshalle investieren. Architekt des Neubaus ist Diego Rodriguez. Dieser hat ein dreistöckiges Gebäude entworfen, das sich der Länge nach vom Standort des heutigen Bahnhofs bis zur Brückenstraße erstrecken soll. Die Fassade besticht durch viel Glas. Für 5 Mio. € werden des Weiteren Bahnsteige (Barrierefreiheit), Bahngleisdächer und Gleisanlagen saniert/erneuert. Geplante Eröffnung: Ende 2010. Mit Blick auf das durch den PhoenixSee erwartete Verkehrsaufkommen, plant die Bezirksverwaltung einen großen Kreisverkehr im Dreieck Hörder Bahnhofstraße, Aldinghofer Straße und Hermannstraße. Eingebunden wird die Zufahrt zum Parkdeck des EKZ.


    WR

  • Die Fassade besticht durch viel Glas.


    Das ist genau die Formulierung des Artikels. Die umfangreiche Glasbenutzung mag im Fall eines Verkehrsbauwerks verständlich sein, aber bestochen fühle ich mich nicht. Dieses Gebäude in der Nachbarschaft kann das Auge registrieren, aber was bringt da irgend etwas nach vorne? Ein durchschnittliches Gebäude wie Tausende andere.

  • @ Le-Wel

    Ich habe zwar noch keinen Entwurf gesehen, du aber auch nicht. Eins steht aber fest: In den Vorort-Bahnhof Hörde fließt fast so viel Kohle wie in den Duisburger Hbf(!) und: Einer der schmuddeligsten Bahnhöfe Deutschlands wird dem Erdboden gleich gemacht. Hörde wird in fünf Jahren richtig sehenswert sein, der neue Bahnhof ist ein wichtiger Baustein!

  • Ich hoffe nur das die sich mit dem Bahnhof nicht verkalkulieren und die zu ansprechende Zielgruppe des Einkaufszentrums wirklich da vorbei kommt, denn in Hörde ist der Markt für Boutiquen mehr als verschwindend gering. Es gibt doch 1-2 in Hörde, aber die befinden sich doch im Mittelpreissegment und ein EKZ zieht doch meistens die etwas teureren Läden an.


    Was ansonsten in dieses EKZ soll, könnte ich mir nicht genau so recht vorstellen, doch würden wohl Bekleidungsläden eher die Masse sein. Ich möchte einfach nicht einen tollen Bahnhof hier sehen, aber keiner geht rein. Bestes Beispiel ist das Westfalen Forum in der Innenstadt. Hoffentlich reicht der Phoenix See aus, damit sich da ein EKZ etablieren könnte.


    Speziell in Hörde ist mir aufgefallen, das in den letzten Jahren verstärkt "Billig-Shops" aufgetaucht sind.

  • Man muss auch sagen das zZ. Hörde eher als schlechtes Wohnviertel gilt, somit passt sich der Einzelhandel auch der Bevölkerung an.


    Hörde war Phoenix, nach dem Wegfalle dieses Arbeitgebers war/ist ein Großteil der Bevölkerng arbeitslos geworden. Dann liegt er noch mitten in der Einflugschneiße vom Flughafen, ehemaligen Industriebrachen (jetzt riesige Baustelle) deshalb sind lukrative Neuansiedlungen schwer.

  • BuddhaBrot

    Mir ist nach Bekanntgabe der Pläne ein Stein vom Herzen gefallen. Der Bahnhof liegt sehr zentral (Hörde-Zentrum). Leider ist der momentane Zustand bekanntermaßen indiskutabel, daher verstehe ich die Skepsis komplett gar nicht. Da kommt ein Investor mit einem jungen Architekten im Schlepptau und investiert an markanter Stelle 10 Mio. €. 5 Mio. kommen noch von der Bahn und ein paar Milliönchen macht auch noch die Stadt für die Neugestaltung von Vorplatz und U-Bahnhaltestelle locker. Man sollte sich nur einmal vorstellen was wie eine Wirkung die 1950er Jahre Baracke zwischen Phoenix-See, Phoenix-West und dem umstrukturierten Hörder Zentrum gehabt hätte. Vor fünf Jahren hat in Hörde eine neue Zeitrechnung begonnen: Nach und nach wird die Agenda Hörde abgearbeitet und das vorbildlich. In einigen Jahren wird aus dem Problemviertel eine bevorzugte Wohngegend. Die Aufwertung rund um den Bahnhof wird den Prozess noch weiter beschleunigen.

  • In einigen Jahren wird man den Hörder Bahnhof nicht mehr wiedererkennen. Ich denke, dass der Bahnhof mit dem neuen EKZ ein echter hingucker wird und das wird dem gesamten Hörder Zentrum nutzen.


    Der neue Hörder Bahnhof wird nicht nur neue Bahnsteige, neue Dächer und drei Aufzüge (zwei zu den Gleisen und ein Aufzug im Eingsngsbereich) bekommen, sondern auch einen Sanierten und verlängerten Tunnel mit neuen Ausgängen an der Schilstraße.

  • Hörder Bahnhof

    Es gibt mal wieder Neuigkeiten zum Bahnhofs-Neubau (u.a. EKZ, Umbau der Bahnsteige und des Passantentunnels). Und wieder einmal nur am Rande, dafür aber gute! Laut Bezirksbürgermeister Manfred Renno "sei das Projekt nicht mehr zu stoppen". Der Grund der dürftigen Berichterstattung über das wichtigste Hörder Infrastruktur-Projekt liegt wohl in der Tatsache, dass NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper die Pläne persönlich vorstellen möchte.


    Ruhrnachrichten.de