Stadtgespräch

  • HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018

    Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg haben zum vierten Mal nach 2012, 2014 und 2016 die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht. Dabei ist Bochum auf Platz 12 geklettert und lässt alle anderen Ruhrgebietsstädte weit hinter sich. Essen bleibt unverändert auf Platz 17. Dortmund verliert ein Platz und landet nun auf Platz 27. Gelsenkirchen Platz 28 und Duisburg Platz 30 bleiben unverändert auf ihren Plätzen wie bereits vor zwei Jahren.


    Untersucht wurde das kulturelle Klima in den Städten, wobei zahlreiche Aspekte der Kulturproduktion wie auch das Nutzerverhalten verglichen wurden. Dabei geht es genauso um die Künstlerdichte und Anzahl von Kinoplätzen wie die Ausleihen in den Bibliotheken. Bochum ist dabei in den zurückliegenden Jahren im Ranking kontinuierlich nach oben geklettert.


    Bochum ist führend in der Kulturbildung und punktet bei den Kinositzplätzen und Bibliotheken. Neben dem besucherstarken Festival Bochum Total dürfte vor allem die erfolgreiche Arbeit der Musikschule Bochum – eine der größten Musikschulen Deutschlands – ein wichtiges Argument für die ausgezeichnete Einstufung Bochums gewesen sein. Vor zwei Jahren belegte die Stadt Platz 16. Im Jahr 2012 belegte die Stadt noch den 22 Platz.


    Hier gibt es die komplette Studie


    Pressemitteilung: https://www.bochum-tourismus.d…es/Kulturranking-2018.php

  • Bochum bekommt ein Start-up-Center

    Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hebt ihre Gründungsförderung auf ein neues Level. In einem landesweiten Wettbewerb hat sie sich erfolgreich durchgesetzt. Die RUB erhält vom NRW-Wirtschaftsministerium in den kommenden fünf Jahren Mittel, um ein Exzellenz-Start-up-Center aufzubauen. Beantragt hat die RUB rund 24 Millionen Euro, die genaue Fördersumme steht noch nicht fest.


    Der Rektor hat die Auszeichnung im Wettbewerb der Universitätsstandorte Nordrhein-Westfalens am 17. Januar 2019 in Düsseldorf von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart erhalten. Das Land hat insgesamt sechs Anträge auf Förderung mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro ausgewählt. Am Vormittag war ein dreiköpfiges Team ins NRW-Wirtschaftsministerium gereist, um die Jury von den Bochumer Plänen zu überzeugen. Gemeinsam mit Marc Seelbach, Leiter Transfer und Entrepreneurship der RUB, und Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung, stellte Prorektor Prof. Dr. Andreas Ostendorf die Idee des Bochumer Exzellenz-Start-up-Centers vor. Am Abend schon wurde die RUB als einer der Gewinner des Wettbewerbs gekürt.


    Aufbauend auf den Erfolgen des Gründungskonzepts Worldfactory seit dem Jahr 2014 verfolgt die RUB nun in den kommenden fünf Jahren hoch gesteckte Ziele. Sie will unter anderem


    • einen Platz unter den Top Ten der Gründungsuniversitäten in Deutschland erreichen,
    • das Transferpotenzial aus der Spitzenforschung in ihren Schwerpunkten – den Exzellenzclustern und Research Departments – weiter erschließen,
    • die Gründungskultur und -förderung noch besser in die fachliche Breite mit ihren 20 Fakultäten bringen und
    • auf dem Technologiecampus Mark 51°7 im ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude einen der größten Makerspaces Deutschlands aufbauen. Hier soll ein besonders starker Ort für Kreativität und Austausch, Prototyping und Ideenentwicklung entstehen.


    Gebündelt werden die diese Aktivitäten fachübergreifend unter dem Dach des Worldfactory Start-up-Center Bochum, kurz WSC. Es wird lückenlos alle Phasen der Gründung und Start-up-Förderung abdecken – von der Sensibilisierung über die Ideenentwicklung bis hin zum Unternehmensaufbau und -wachstum. Dabei setzt die RUB besonders auf die bewährte Partnerschaft und Arbeitsteilung mit der Bochum Wirtschaftsentwicklung sowie auf die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Ruhr-Hub.


    Pressemitteilung: Ruhr Universität

  • Umbauarbeiten am Deutschen Bergbau-Museum Bochum abgeschlossen

    PM: "Nach drei Jahren sind die Umbauarbeiten am Deutschen Bergbau-Museum Bochum abgeschlossen: Am 13. und 14. Juli präsentiert das Haus die neue Dauerausstellung mit einem Museumsfest. Auf dem Programm stehen neben Führungen durch den neuen Ausstellungsbereich Mitmach-Workshops für Kinder, Musik und Comedy sowie Präsentationen der Abteilung Forschung. Der Eintritt ist frei. Die Schau des Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen fußt auf vier Rundgängen zu den Themen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Die ersten beiden Rundgänge waren bereits im Februar eröffnet worden. Sie alle thematisieren die Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus sowie epochen- und spartenübergreifend die Zusammenhänge zwischen Mensch und Bergbau.
    Die Sanierung des Museums und die Konzeption der neuen Dauerausstellung wurden durch die RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts "Glückauf Zukunft!" mit 15 Millionen Euro gefördert."


    Quelle: idr
    Infos: www.bergbaumuseum.de

  • 700 Jahre Bochum

    Eine klassische „Gründungsurkunde“ mit einem bestimmten Stichtag ist für Bochum nicht überliefert. Aber am 8. Juni 1321 erhielt Bochum erweiterte Handlungs-, Selbstbestimmungs- und Marktrechte auf der Burg Blankenstein. Diese Urkunde von Graf Engelbert II. von der Mark ist ein Meilenstein im Stadtwerdungsprozess Bochums. Dies ist seit Jahrzehnten Bezugspunkt für Stadtjubiläen. Und deshalb feiert die Stadt 2021 „700 Jahre Bochum“.


    Neben zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen während des gesamten Jahres stellt die Festwoche vom 8. bis zum 13. Juni 2021 das zentrale Element im Jubiläumsjahr dar. Auftakt ist am 8. Juni ein Festakt im Anneliese Brost Musikforum. 700 Bürgerinnen und Bürger können daran teilnehmen, denn die Plätze werden verlost.


    • Am 9. Juni findet ein Mittelalterfest auf Burg Blankenstein statt.
    • Am 10. Juni ist die „Zeittunnel-Eröffnung“ – die Präsentation der Stadthistorie als „Zeitstrahl“ in einer begehbaren digital-analogen Röhre in der Innenstadt. Sie bleibt den Sommer über in der City stehen.
    • Am 11. Juni ist der „Tag des offenen Bochums“. Normalerweise nicht öffentlich zugängliche Orte werden begehbar, Unternehmen und Institutionen in Bochum laden zum Besuch ein.
    • Am 12. Juni findet ein „Spiel ohne Grenzen“ statt. Stadtteile treten an dezentralen Austragungsorten (z.B. Stadion, Westpark, Kemnader See) gegeneinander an.
    • Am 13. Juni heißt es: „Bochum International“. Kultur und Kulinarik der 150 Nationalitäten, die in Bochum ansässig sind, eine Präsentation der Bochumer Partnerstädte sowie der Stadtbezirke in der Innenstadt bilden das bunte, weltoffene und kulturreiche Bochum ab.


    Pressemitteilung: 700 Jahre Bochum - die Planungen für das Festjahr laufen