Stadtgespräch

  • Tourismus Studie ff

    Pressemitteilung:


    Zitat: "Der Tourismus ist für Bochum ein stabiler und wichtiger Wirtschaftsfaktor. 653 Millionen Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet der Tourismus im Jahr, er trägt rund 14,2 Millionen Euro zum städtischen Steueraufkommen bei und sichert über 15.100 Menschen ihren Lebensunterhalt. Das sind die zentralen Ergebnisse der ersten Tourismus-Studie, die die Bochum Marketing GmbH jetzt vorlegte.
    Die Entwicklung der gewerblichen Übernachtungszahlen in Bochum ist seit 2002 deutlich positiver als in NRW und in Deutschland insgesamt. Das entspricht der positiven Entwicklung im Ruhrgebiet. In den letzten fünf Jahren konnte ein Anstieg der Übernachtungszahlen von rund 29 Prozent verzeichnet werden.
    Die meisten Besucher sind jedoch Tagesgäste: 15,6 Millionen kommen laut Studie jährlich in die Stadt.


    Pressekontakt: Bochum Marketing GmbH, Matthias Glotz, Telefon: 0234/90496-0, E-Mail: glotz@bochum-marketing.de"


    Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Wie findet ihr eigentlich den Online-Auftritt der Stadt Bochum. Ich finde, provinzieller geht es garnicht mehr. Ich kenne keine Stadt (egal welcher Größe!) die einen schlechteren Auftritt hat. Und verglichen mit Do, E, Du, Ge, Her etc. stehen wir auch ganz hinten an.


    Wie sehr ihr das?

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Ich finde es geht noch.
    Immerhin ist es sehr übersichtlich und recht informativ.


    So billig und "symbolisch" (geheuchelt) grün wie die "Website"
    der durch und durch
    grauen Zone für gewerbliches Wohnen (Herne) sieht es nicht aus.


    DAS ist die zurückgebliebendste Internetpräsenz die ich mir bisher angeguckt habe...


    Auf Bochum.de springen einen (wenigstens) auf der Startseite nicht gleich schon irgendwelche "aufregenden" "Strassenbaum-news" an, wie ich gerade eben auf "Herne".de wieder mal feststellen musste...


    Ausserdem sind die Infos in Bochum noch einigermaßen nachvollziehbar im Wahrheitsgehalt und nicht lächerlich übertrieben oder gleich gänzlich ersponnen um sich selbst besser beweihräuchern zu können...

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Naja, ich bin auch kein Herne-Fan, aber unter professionellen Gesichtspunkten (Übersicht, Auffindbarkeit, etc) ist die Herner Seite schon deutlich besser als die Bochumer. Die Bochumer Seite ist in der gesamten Nutzer-Führung völlig un-intuitiv und sieht nach garnichts aus.

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Es stimmt schon, die Internetseite der Stadt Bochum ist ein wenig unübersichtlich.
    Doch finde ich sie recht informativ. Das neue Foto auf der Startseite gefällt mir auch besser als das Alte.

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Stimmt.
    Das neue Foto ist wohl ein wenig aussagekräftiger als die alte Grafik die auch sonstwo hätte her sein können...
    Und mit der Übersichtlichkeit habe ich persönlich keine Probleme...?
    Alles ist da, wo ich es erwarte...


    Ich finde auch bei Gelsenkirchen wo ich gerade mal nachgeschaut habe ist es irgendwie ähnlich provinziell wie in Herne
    irgendwelche banalen "Stadtmeldungen" direkt auf der Startseite zu positionieren.
    -Sportaktionstage, Sommerfestivals, Umstrukturierung irgendeiner Klinikbelegschaft...


    Naja.
    Wie gesagt:
    In Herne noch viel schlimmer.


    -4000 Hilferufe bei der Feuerwehr nach der kleinen Böe vor ein paar Tagen.
    -Strassenbaumschäden da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da
    ......und da
    -Keller unter Wasser
    -Laufmasche in Oma Kotzlinsky´s Rheuma-Strumpfhose...

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Die Homepage der Stadt BO kommt vom Layout ein bishen altbacken daher, "liebt sich ohne Schminke, vor Arbeit ganz grau".
    Schriftzüge und Farbgebung sind bieder bis langweilig.
    Die Suchfunktion schickt dich ins Nirvana.
    Der Newswert hält sich auch in Grenzen.
    Fazit: Da geht viel mehr!
    Ich persönlich besuche gerne die Dortmunder Homepage.

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    Nikolas
    "Der Newswert hält sich auch in Grenzen".


    Rechts unter Aktuelles findet man all die netten Banalitäten, mit denen viele andere erwähnte Städte ihre Startseite schon zuballern...
    Unterhalb des "Aktuelles"-Buttons sind auch noch einige Meldungen.


    Diese Organisation finde ich bei der Bochumer Seite gerade gut...?


    "Die Suchfunktion schickt dich ins Nirvana"
    Das hört sich aber ziemlich gut an.
    -Als ob Bochum.de als Drogenersatz taugt...
    Naja. Dann wär´s wohl eher Heroin als Koks...


    Ich gebe Dir aber Recht, dass die Dortmunder Page ansonsten professionell(er) wirkt.
    Auch das Willkommensbild vor der eigentlichen Seite ist ne gute Idee und das Foto ist geil.


    An den uninteressanten Motiven kann man in BO ausser mit Fotocollagen nicht viel ändern...
    Irgendwelche interessanten Perspektiven kann es ja auch nicht geben.
    -Es mangelt ja sogar schon an uninteressanten Blickwinkelmöglichkeiten....

  • Online-Auftritt http://www.Bochum.de

    natürlich - lieber Wohnklotz - muss ich Dir widersprechen: an attraktiven Motiven mangelt es Bochum sicher nicht.


    Nimm von mir aus das Bergbaumuseum, ein halbwegs vernünftiges City-Foto (zugegeben schwierig, aber nicht unmöglich). Die Jahrhunderthalle. Wat wes icke...


    Auch die Essener Seite finde ich sehr ansprechen.


    Wohnklotz : Ok, in Herne tobt nicht grad der Bär, aber die Art der Präsentation finde ich schon in Ordnung.

  • Gründungswelle trotz Krise


    In den letzten Monaten entwickelte sich die Gründungsdynamik im mittleren Ruhrgebiet besser als erwartet.
    Mit einem Netto-Zuwachs von 301 Unternehmen, der sich aus 217 im Handelsregister eingetragenen Firmen
    und 84 Kleinbetrieben zusammensetzt, konnten bessere Werte als im letzten Halbjahr 2008 erreicht werden (insgesamt plus 171).


    Bochum weist insgesamt mit 148 Unternehmen den größten Zuwachs
    an Unternehmen auf und übertraf das letzte Halbjahr 2008 deutlich (plus 87).
    Schwerpunkte der Gründungsaktivitäten lagen im Bereich Webdesign, Softwareentwicklung, Werbung und Telekommunikation.
    Auch die Immobilienwirtschaft (Facility-Management, Gebäudeverwaltung) entwickelte sich in Bochum dynamisch.
    Im Gesundheitswesen entstanden neue Unternehmen insbesondere im Pflegebereich und bei medizinischen Dienstleistungen.


    Die Stadt hat bei den Gründungen in erster Linie von der Nähe zur Ruhr-Universität und der Hochschule Bochum profitiert.


    Quelle: IHK

  • Gründungswelle trotz Krise

    Wenn die Stadt laut IHK vor allem durch die Nähe zur Uni und Hochschule profitiert, wäre es interessant zu wissen, wo sich die Unternehmen niedergelassen haben - rund um die Uni/Technologie-Park oder eher im Innenstadt-Bereich?
    Hast du da zufällig Infos zu?


    (P.S.: Wollte mich eigentlich ein wenig rar machen, dein "Hilferuf an die Bochumer" in einem anderen Thread hat mich aber überzeugt ;-)

  • Gründungswelle trotz Krise

    Es freut mich wirklich, dass du hier im Forum wieder aktiv bist :)
    Denn Bochumer sind hier nach wie vor ziemlich ''rar'' wie du es so schön sagtest...:D


    Nun zum Thema.
    Ich konnte leider keine Informationen finden wo sich die neuen Unternehmen
    niedergelassen haben.
    Ich würde aber vemuten, dass Unternehmen aus dem Bereich Webdesign, Softwareentwicklung, Werbung und Telekommunikation aber
    auch aus dem Medizin Bereich sich eher in der nähe der Uni/Technologie-Park niedergelassen haben.
    Dort gibt es direkt auf dem Campus, z.B das Technologiezentrum-Ruhr wo junge Firmen günstig Büroräume anmieten können.
    Dort sind übrigen schon ganz viele Firmen verträten (siehe Link)
    Die Firmen aus der Immobilienwirtschaft (Facility-Management, Gebäudeverwaltung) könnte ich mir ganz gut im Spingorum vorstellen aber auch in der Innenstadt.
    Wobei die Innestadt wohl für fast alle Firmen in Frage käme.

  • BP-Konzernumbau

    Ich weiß nicht, ob schon jemand im Forum von den Konzernumbauplänen der BP gehört hat. - Europa-Zentrale von BP soll nach Hamburg kommen, BP fasst dort die Landesgesellschaften Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande und Polen zusammen. - Hat das Auswirkungen auf den Standort Bochum und wenn ja welche? Hat jemand Infos?


    wallstreet online

  • BP-Konzernumbau

    Natürlich hat das Auswirkungen...


    Und wollte die BP nicht nach Budapest?


    BP ist ja von Hamburg erst zu ARAL nach Bochum gezogen, weil ARAL in Deutschland grösser war.


    Jetzt nach ein paar Jahren
    - wie viele waren es? 5 ? -
    wieder zurück nach Hamburg nachdem in BO. gerade (hässlich) Um- und Neugebaut wurde??


    Komisch.


    Die "geniale Idee" der "Top-Manager" nach Osteuropa umzuziehen, hätte ich ja noch "verstanden"...

  • Zum 100sten von Clemens Massenberg

    Stadtbaurat Clemens Massenberg (1909-1954) wäre heute 100 Jahre alt geworden.
    Das Bochumer Stadtbild, wie wir es heute vorfinden, entstammt im wesentlichen Massenbergs Wiederaufbaubauplänen, wie sie im Neuordnungsplan von 1948 festgeschrieben wurden. Diese „Charta von Bochum” blieb bis zum Beginn der 60er Jahre nahezu unverändert baurechtlich verbindlich.
    Aus diesem Anlass eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse meinerseits:


    Der Wiederaufbau in Bochum:

    1. Die Schäden an der Bausubstanz



    • Hochbauten waren zu 88,9% beschädigt oder zerstört, die darin enthaltene Wohnbebauung zu 95,9%



    • Industriebauten wiesen einen deutlich geringeren Beschädigungsgrad auf


    • Infrastruktur hatte einen Schadensgrad von 37,2%
    • Insgesamt waren im Innenstadtgebiet die stärksten Schäden zu verzeichnen


    2. Die Bochumer Bauverwaltung

    • 9.1.1946 Amtseinsetzung Clemens Massenbergs als Leiter der Bauverwaltung



    • Nachdem dieser installiert worden war, ging man nun daran die Bauverwaltung personell auszubauen. 227 Stellen waren vorgesehen, wovon 106 Stellen nach der durchgeführten Entnazifizierung neu besetzt werden sollten.



    • Wegen der Dringlichkeit der Aufgabe wurden die ohnehin schon weitreichenden Zuständigkeiten der Bauverwaltung noch weiter ausgedehnt. (Grundstücksamt, Katasteramt, Umlegungsabteilung)



    • Die Bauverwaltung war somit eines der einflussreichsten und bestversorgtesten Dezernate der Stadt Bochum.



    • Diese Machstellung wurde in den Folgejahren von der Bauverwaltung auch voll ausgespielt. So wurde keinem Versuch der Öffentlichkeit u.a. nachgegeben, Einfluss auf die Planungen zu nehmen.



    • Die Einflussnahme der britischen Militärbehörde beschränkte sich auf anfängliche Organisation der Trümmerräumung und erste Instandsetzungsmaßnahmen, jedoch nicht auf die Planung der Bauverwaltung.



    • Die SPD Mehrheitsfraktion unterstützte die Bauverwaltung in allen Planungsstadien uneingeschränkt.



    • Mit dem SVR stand man in jeder Planungsstufe in ständigem Kontakt und Einvernehmen



    • Weit weniger harmonisch gestaltete sich das Verhältnis mit der Bochumer Architektenschaft. Diese sah sich v.a. durch die erlassenen Gestaltungsvorschriften in ihrer gestalterischen Freiheit eingeschränkt.




    3. Die Baugesetzgebung


    • Zwischen 1946 und 1950 erfolgte ein Rückgriff auf Erlasse und Gesetze der Vorkriegs- und Kriegszeit.



    • Die 1946 erlassene „Trümmerverordnung“ ermöglichte ein Eingreifen in die privaten Grundstücksverhältnisse.



    • Das Landesbaugesetz NRW erfolgte 1950; das Bundesbaugesetz erst 1960



    • Das Umlegungsverfahren führte zu einer Neuregelung der Grundstücksverhältnisse: Bis zu 10% der Gesamtfläche eines Grundstückes konnten so unentgeltlich in das Eigentum der Stadt übergehen. Das erklärte Ziel dieser Verordnung war es Verbreiterungsflächen für Straßen und Plätze zu schaffen.



    4. Die Vorbereitung und die Organisation des Wiederaufbaus


    • Detaillierte Bestandsaufnahme der erhaltengebliebenen unter- und oberirdischer Bauten (März 1944 - Mai 1947)



    • Ziel: Beurteilung wie das neu zu erstellende Straßensystem zu erstellen war.



    • Ergebnis: Da die unterirdische Infrastruktur zu „nur“ knapp 40% zerstört war, einigte man sich aus finanziellen und rechtlichen Gründen das alte Straßenraster in der Neuplanung zu übernehmen.



    • Entschluss: nicht „Neubau“, sondern "Wiederaufbau“



    5. Die Leitlinien in der Organisation des Wiederaufbaus
    5.1. Der Neuordnungsplan I


    • Als erste Großstadt in NRW verabschiedete Bochum am 1.10.1948 einen Neuordnungsplan



    • Durch den Neuordnungsplan sollten v.a. Planungsfehler der Vorkriegszeit behoben werden.



    • Neben den technischen Voraussetzungen waren auch bestimmte ästhetische Vorstellungen für die Planung ausschlaggebend



    5.2. Die Leitlinien des Neuordnungsplanes I
    5.2.1. Die Verlegung des Hauptbahnhofes

    • Gründe: wichtige Nord- Südverbindungen berührten den Bahnhof nicht. Erst durch die Verlegung des Bahnhofsverlegung entstand z.B. eine Eisenbahnverbindung nach Gelsenkirchen.



    • Zudem sollte die neue Lage des Bahnhofes die Bildung eines Geschäfts- und Verwaltungsviertels fördern.



    5.2.2. Die Planung des Verkehrsnetzes

    • Feststellung: Bochum als Ganzes weist eine gesunde Struktur auf, Neuordnungen sind also nur in der Innenstadt notwendig. Propagiert wurde das Modell der „Sternstadt mit Trabanten“, d.h. des Geschäfts- Verwaltungs- und Kulturzentrums, umgeben von im Grünen eingebetteten Siedlungsräumen.



    • Die Dimensionierung des Straßensystems sollte eine „Großstädtische Breite“ erhalten. Dabei spielte der Wunsch nach „Luft, Licht und Sonne“ ebenso eine große Rolle wie die „Beachtung der neuesten Luftschutzforderungen“



    • Bochum sollte nicht zur auto-, wohl aber zur verkehrsgerechten Stadt ausgebaut werden, d.h. Priorität im geplanten Straßennetz hatte der öffentliche Nahverkehr. Die Rangfolge setzte sich fort mit dem fußläufigen Verkehr, den Radfahrern sowie dem gewerblichen LKW/PKW- Verkehr. Erst an letzter Stelle war an ein privates PKW- Aufkommen gedacht.



    • Erst ab 1954 setzte sich die Erkenntnis durch, dass man sich hier wohl verschätzt hatte. So erfolgte ab 1959 der Umbau der Stadt zur auto-gerechten Stadt, mit Wiedereinführung der Einbahnstraßen und der Umwidmung des weitläufigen Radwegenetzes zu Parkstreifen.



    • Mit der Hauptgeschäftsstraße "Kortumstraße", sollte Bochum als eine der ersten Städte Nachkriegsdeutschlands ein reine Fußgängerzone erhalten.



    5.2.3. Die Planung des kubischen Aufbaus

    • Grundtendenz aller Bestimmungen war das Erreichen eines ruhigen, einheitlichen Stadtbildes mit Großstädtischem Eindruck.



    • Das Planungsamt lenkte bewusst alle Tendenzen in der Baugestaltung, die dann in den Einzellösungen von Bauherren und Architektenschaft nachvollzogen werden mussten.



    • Eine Grundlegende Maßnahme hierfür war die Festlegung von Mindestgrößen für Baugrundstücke sowie die Festlegung der maximalen Bebaubarkeit in Grundfläche und Höhe.



    • Die Fassadengestaltung unterlag ebenfalls genauen Vorschriften



    • Die Straßenabwicklungspläne erfassten die Straßenhöhen, die Eingangshöhen zum Laden oder zum Treppenhaus, die Geschosshöhen, die vorhandene Nachbarbebauung sowie die angestrebten Fensterformate.



    • Für die äußere Baugestaltung galt folgende Faustregel: "An`s Ganze gebunden, im Eigenen frei!"



    5.2.4. Die Gestaltung der Stadtinhalte

    • In erster Linie war in der Innenstadt zwischen Geschäftsgebieten, gemischten Wohngebieten und Gewerbegebieten zu unterscheiden. Die Festlegung der verschiedenen Gebiete war aufgrund der bis zum Krieg vorherrschenden Nutzung erfolgt, das Geschäftsgebiet wurde daher auf den engeren Stadtkern beschränkt, in dem keine gewerblichen Betriebe größeren Umfangs zugelassen werden durften



    5.2. 5. Die Grünflächen

    • Erklärtes Ziel war es, das für das gesamte Stadtgebiet vorgesehene Grünflächennetz möglichst tief in den Stadtkern einzuführen, so dass es dem Fußgänger möglich sein sollte, „ohne die Hauptstraßen benutzen zu müssen, durch Grünanlagen in die äußeren Grünfreiflächen und die freie Landschaft zu gelangen“.



    5.2. 6. Die Städtebaulichen Dominanten

    • Städtebauliche Dominanten (= Gebäude mit überdurchschnittlichen wichtigen inhaltlichen Funktionen) sollten die City- Bildung unterstützen und an sog. „Erlebnislinien“ errichtet werden.



    • „Erlebnislinie“ Nord-Süd: Bergbaumuseum, die Bergschule, das Rathaus, Gerichtsgebäude, Schauspielhaus...



    • „Erlebnislinie“ Ost-West: Verwaltungsgebäude des Bochumer Vereins, Rathaus, Hallenbad, Stadtwerke, Hauptbahnhof, Hauptpost, Aral, Verwaltungsakademie...



    6. Fazit
    Es gelang der Bauverwaltung bis 1959, das geschlossene Konzept des Neuordnungsplanes, im wesentlichen unverändert durchzusetzen.
    Dem Sachverhalt folgend, dass den zu 90% zerstörten Hochbauten, nur 40% zerstörte unterirdische Bauten gegenüber standen, wurden die alten Straßenzüge in den Neubauplanungen weitestgehend übernommen.
    Durch diese Festlegungen führte der Wiederaufbau in Bochum zu keiner radikalen Neugestaltung der Stadtfläche.

    Literatur:



    • Wagner Johannes Volker (Hrsg.): Wandel einer Stadt. Bochum seit 1945. Daten, Fakten, Analysen, Bochum 1993



    • Hanke Hans H.: Architektur und Stadtplanung im Wiederaufbau. Bochum 1944 bis 1960. (Inauguraldissertation, Bochum)



    weiterführende Informationen [online]:

  • Raumfahrtindusrie bald in Bochum ???


    Im Zuge der geplanten deutschen Mond/Marsmissionen überlegt man bei
    dem privaten Raumfahrtunternehmen Amsat, (einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern,
    Technikern, Ingenieuren und interessierten Amateuren)
    das Institut und damit den Satelliten-Bau von Marburg nach Bochum zu verlagern.


    Man wolle damit in erster Linie dem ständigen Wechselspiel zwischen Bochum und Marburg entgegen wirken.
    In Bochum befindet sich die einzige 20-Meter-Parabolantenne der Sternwarte, die in der Lage ist einen Kleinwagen-großen Satelliten zu steuern.


    Zunächst müsste aber das Mond-Projekt von der neuen Bundesregierung nach der Wahl
    formell beschlossen werden.
    Kostenpunkt: mindestens 1,5 Milliarden Euro.
    Vom Erfolg einer Mondmission würde dann ein zukünftiges Projekt Mars abhängig gemacht.


    Quelle: WAZ


    Ein Foto der Sternwarte Bochum (Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung (IUZ)

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation


    Weitere Informationen:
    Sternwarte Bochum
    Amsat

  • Neues Zentrum für Elektrochemie an der RUB


    An der Ruhr-Universität Bochum entsteht in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf,
    und mit Unterstützung durch ThyssenKrupp Steel ein Zentrum für Elektrochemie.
    Als Exzellenzzentrum soll es die elektrochemische Forschung international sichtbar machen und ein Anknüpfungspunkt
    für Unternehmen sein, die Kooperationspartner suchen.
    Kern des CES wird ein hochmodern ausgestattetes Labor, das sowohl Forschung und Entwicklung (F&E) ermöglicht als auch dazu dient,
    Anfragen zur Problemlösung aus der Industrie zu bearbeiten.
    In den nächsten drei Jahren erhalten die Projektpartner insgesamt 3,75 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen.


    Für die Ruhr-Universität Bochum und für das CES ist die Förderzusage durch das NRW-Innovationsministerium gleich ein doppelter Erfolg.
    Die Wissenschaftler des CES erhielten vergangene Woche 1,15 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium
    für die Forschung an neuen Lithium-Ionen-Batterien für die Autos der Zukunft.


    Quelle: idw