Bauprojekte im Lyoner Quartier (Bürostadt Niederrad)

  • II: Bien-Ries-Wohnbauprojekt | "Lyoner Carrée"

    Die Bien-Ries-Baustelle auf der früheren Areal der Firma Röver an der Ecke Goldstein- und Hahnstraße:



    Bild: Schmittchen


    Die Umrisse der beiden Mehrfamilienhäuser und der zugehörigen Tiefgarage kann man bereits der Stadtkarte entnehmen. Der Entwurf kommt laut Bauschild von Bien-Ries selbst. Tätig ist Hochbau Engel aus Hanau.


    ................
    Geobasisdaten:
    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 12.2016,
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Außen ist das "Lyoner Carrée" der ABG Holding fertig gestellt. Die Südwestseite:



    Von Norden:



    Südostseite von der Lyoner Straße gesehen:



    Bilder: Schmittchen


    Ein dritter und letzter Teil folgt.

  • III: Mainterra-Wohnbauprojekt Hahnstraße

    In Beitrag #172 wurde das Vorhaben vorgestellt. Mainterra hat nun eine weiterentwickelte Planung online. Dargestellt ist vermutlich die Südwestseite, das im Bildvordergrund wäre dann die TG-Rampe des "Lyoner Stern".



    Bild: Mainterra Immobilien GmbH


    Die genannten Projektdaten: 130 Mietwohnungen // BGF ca. 12.000 m² // Baubeginn Anfang 2017 // Fertigstellung Ende 2018 // Gesamtinvestition 32 Mio. Euro


    Sieht man sich in diesem Bereich der Hahnstraße um, schaut es nicht nach einem Baubeginn in den nächsten Wochen aus. Offensichtlich vollständig in Nutzung sind sowohl das ältere Wohngebäude Hahnstraße 54-60 als auch die Gewerbehallen westlich davon. Hinweise, dass sich das bald ändern könnte, habe ich keine gesehen.



    Nach wie vor ist das mit dem vorgesehenen Baugelände unbestätigt. Das gilt auch für den Erhalt des Bürogebäudes Hahnstraße 52. Doch auch hier sieht es nach fortdauernder Nutzung aus.



    Bilder: Schmittchen


    Nachtrag März 2017: Wie vermutet, sollen die Neubauten anstelle der oben gezeigten Bestandsbebauung Hahnstraße 54-60 entstehen. Die zwischenzeitlich aktualisierte Stadtgrundkarte ist eindeutig:


    Bild: http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/hahnstrasse-mainterra-projekt.jpg
    Geobasisdaten:
    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 03.2017
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Projekt "Pianocourts" an der Ecke Goldstein- und Hahnstraße

    Das Bien-Ries-Wohnbauprojekt hat den Namen "Pianocourts" erhalten. Der Name leitet sich aus dem Grundriss bzw. der Kubatur ab; aus der Vogelperspektive sollen Sockel und querstehende Riegelbauten an Klaviertasten erinnern (Q). Der erste Spatenstich ist erfolgt. Geplant sind drei Bauabschnitte.

  • "Pianocourts" an der Ecke Goldstein- und Hahnstraße

    Das Projekt mit neuem Namen (^) und insgesamt 336 Mietwohnungen nimmt Gestalt an. Die Rohbauarbeiten haben begonnen und ein Teil des Kellerbodens ist schon betoniert.



    Werbetafel:


  • Bei dem BV "Wohnpark Lyoner Straße" der ABG geht es endlich weiter. Konnte gestern Abend beobachte, dass die Baugrube ausgehoben wird und bereits ein Fundamentanker für den ersten Turmdrehkran (Liebherr) positioniert wurde.

  • hab gehört das Groß und Partner das realisiert für die ABG d.h. Groß und Partner baut ab dem 1.1.17 selbst ihre Gebäude.
    Sie haben eine eigene Bauabteilung gegründet.

  • Heute war Spatenstich für den "Wohnpark Lyoner Straße". Die leicht gekürzte Pressemitteilung:


    Die Umgestaltung der Bürostadt Niederrad zu einem urbanen Büro-, Geschäfts- und Wohnviertel geht weiter. Am heutigen Mittwoch setzen der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Vorsitzende der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding Frank Junker gemeinsam mit Projektpartnern den Spatenstich für zwei Wohngebäude mit insgesamt 118 Mietwohnungen in der Lyoner Straße 54-56. Das nicht mehr genutzte Bürogebäude an diesem Standort wurde abgerissen. [...]


    Der Wohnungsmix in den beiden achtgeschossigen, an das Fernwärmenetz der Mainova angeschlossenen Gebäuden, die von dem Architekturbüro Berghoff & Haller geplant wurden, reicht von 2- bis 5-Zimmern. Alle Wohnungen sind barrierefrei erschlossen und mit Balkon, Mietergärten oder Dachterrassen ausgestattet. 19 Wohnungen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzbar.


    Als „Wohnpark im Grünen“ bezeichnete ABG-Geschäftsführer Frank Junker das Wohnbauprojekt in Niederrad: „Wir haben sehr großen Wert auf die Gestaltung der Außenbereiche gelegt und uns hier auch eng mit dem Investor auf dem Nachbargrundstück abgestimmt“. Die großzügig angelegtem Grünanlagen mit einem Kinderspielplatz werden von den Bewohnern beider Gebäude gemeinsam genutzt und bieten den direkten Zugang zum Frankfurter Stadtwald.


    „Ebenso intensiv haben wir uns bei diesem Projekt mit Fragen der Mobilität auseinandergesetzt, aus unserer Sicht muss Mobilität im Wohnungsbau neu definiert werden“, so Junker weiter. Mit fußläufig in wenigen Minuten erreichbaren S-Bahn, Straßenbahn- und Bushaltestellen sei der Standort in der Lyoner Straße sehr gut über den ÖPNV an den Frankfurter Hauptbahnhof, den Flughafen und die Innenstadt angebunden. Außerdem würden in Zeiten von Carsharing bereits viele Menschen Mobilität nicht mehr über das eigene Fahrzeug definieren. Das Carsharing-Unternehmen „book-n-drive“, an dem die ABG beteiligt ist, biete mehrere Mietfahrzeuge in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Neubau an. Die Tiefgarage in der Lyoner Straße ist für 101 Stellplätze ausgelegt, von denen fünf mit einer Ladestation für Elektroautos ausgerüstet sind. Außerdem werden für Radfahrer im Außenbereich 140 überdachte und in der Tiefgarage weitere 97 Fahrradabstellplätze geschaffen.


    Die ABG hat die Groß und Partner Grundstückentwicklungsgesellschaft aus Frankfurt als Generalübernehmer mit dem Bau des „Wohnpark Lyoner Straße“ beauftragt, in den die Wohnungsbaugesellschaft 45 Mio. Euro investiert. Die ersten Mieter können ab Februar 2019 in der Lyoner Straße 54-46 einziehen.


    Der Entwurf von Berghoff & Haller, von dem bisher eine Ansicht von der Bautafel bekannt war, aus anderer Perspektive (Klick vergrößert):



    Bild: ABG Frankfurt Holding

  • Hahnstrasse 37-41 und Pianocourts

    Der ABG-Neubau hat in weiten Teilen bereits seine Endhöhe erreicht. Die ersten Fenster werden montiert. In den oberen Etagen wurden die Wände nicht mehr voll aus Beton erstellt, sondern aus großen Porenbetonsteinen.


    Pianocourts an der Ecke zur Goldsteinstraße wächst sehr zügig in die Höhe. Die nördliche Seite geht in die zweite Etage und man kann die Grundstruktur des Objekts ganz gut erkennen (Durchgang in die Innenhöfe, die Gebäuderiegel). Interessant ist die Umsetzung des Baus. Während der eine Teil in die Höhe wächst, ist im hinteren Teil des Grundstücks nicht mal eine Baugrube zu erkennen.

  • Neue Bauvorhaben

    Das Umkrempeln des Viertels geht munter weiter. Offenbar soll die Filiale des Discountmarkts Lidl an der Goldsteinstraße (SV) geschlossen, abgerissen und mitsamt dem großen Kundenparkplatz neu bebaut werden. Das ergibt sich aus der aktuellen Stadtgrundkarte. Entsprechende Genehmigungen dürften also beantragt oder bereits erteilt sein. Näheres ist mir nicht bekannt.



    Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04.2017,
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Die Anschrift des an der Ecke zur Lyoner Straße gelegenen Areals ist Goldsteinstraße 155-157. Nachbar im Südosten ist der Bürokomplex "Astropark" von 1992.



    Bild: Google


    2.


    Des weiteren plant die Frankfurter Benchmark Real Estate Development GmbH, durch Umwandlung 430 neue Mikro-Apartments zu schaffen. Das sagte der Geschäftsführer des Projektentwicklers laut Frankfurter Rundschau beim Richtfest für das Projekt "Headquarter Frankfurt II" Mitte März 2017. Welches Gebäude umgewandelt werden soll, ergibt sich leider nicht aus dem Artikel.


    3.


    Ferner gibt es ein Vorhaben auf dem bisher unbebauten Grundstück Colmarer Straße 4. Das liegt sehr nahe zur A5, nördlich der neu errichteten Weishaupt-Niederlassung (#41). Der Grundriss ist originell.



    Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04.2017,
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Die Transformation des Viertels ist selbst auf einem schäbigen Handy-Bild zu erkennen. Vorne im Bild etwa wächst das ABG-Wohnprojekt an der Lyoner Straße 54-56 (Ex-Allianz), das ehemalige Woolworth-Gelände links daneben liegt hingegen noch brach. Der Rohbau an der Hahnstraße 37-39 + 41 scheint komplettiert, und die Piano Courts rechts neben dem sternförmigen Astropark (im Vorbeitrag erwähnt) wachsen auch schon langsam in die Höhe. Man vergleiche nachfolgendes Bild mit dem Stand von Ende 2015 bzw. mit der Satellitenkarte (Mitte 2016?) und klicke für eine große Version:



    Bild: epizentrum

  • Lyoner Straße 11

    Ein Umbauprojekt für das Bürohochhaus Lyoner Straße 11 wurde hier bereits vor fast eineinhalb Jahren vorgestellt. Damals fertigte das Frankfurter Büro Fritz Ludwig Architekten eine Studie für den Umbau in ein Wohnhochhaus. Zu Verzögerungen dürfte die Erwägung geführt haben, das 1971 nach Plänen des Architekten Alfred Caspari erbaute Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.


    Nun ergibt sich aus einer Pressemitteilung der Verkauf des Gebäudes an ein Investorenkonsortium, betreut von Arbireo Capital. Demnach ist ein Umbau für Wohnnutzung "in der Prüfung". Der Meldung zufolge besteht mittlerweile Denkmalschutz (was sich allerdings weder im B'plan 885 noch im PlanAS noch in der Liste des LfDH wiederfindet).


    Die Liegenschaft verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 14.900 m². Die Grundstücksgröße beträgt 6.726 m². Das Hochhaus hat elf Geschosse, im Erdgeschoss gibt es eine Ladenzeile. Bestand, Ostseite und südliche Schmalseite:



    Bild: Schmittchen

  • Lyoner Straße 38-40

    Im Juli 2015 wurde in diesem und dem folgenden Beitrag vom Verkauf des Ensembles Lyoner Straße 38-40 an die Hamburger Garbe-Gruppe berichtet. Schon damals war eine Sanierung mit möglicher Umnutzung im Gespräch.


    Heute schreibt die FNP, dass das Areal mittlerweile an die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen weiterverkauft wurde. Eventuell auch nur Teile davon, zumindest aber das 20-geschossige Hochhaus und ein weiteres Grundstück. Noch in diesem Jahr soll die Entkernung der Lyoner Straße 40 beginnen. 151 frei finanzierte Wohnungen sind in dem Hochhaus geplant, Fertigstellung 2019. Das weitere Grundstück liegt laut FNP in der Nachbarschaft und ist etwa 11.000 Quadratmeter groß. Hier ist der Bau von 200 Eigentumswohnungen geplant, Baubeginn im Herbst 2018.


    Die Lyoner Straße 40 ist ein Hochhaus von 1974, Höhe laut Wikipedia 73,2 Meter. Es war lange Zeit Sitz der Deutschen Hospitality, besser bekannt unter dem alten Namen Steigenberger Hotel Group. Wie ich gerade sehe, ist das Hotelunternehmen bereits umgezogen und nun ansässig in der Lyoner Straße 25, also im "Campus Carré" schräg gegenüber. Das Hochhaus hat epizentrum im Jahr 2013 fotografiert:



    Bild: epizentrum


    Das weitere Grundstück ist womöglich die südlich an das Hochhaus-Grundstück angrenzende Lyoner Straße 40a, bebaut mit einem Parkhaus. Allerdings dürften das keine 11.000 Quadratmeter sein. Eventuell gehört auch das Grundstück Lyoner Straße 38a mit zum Verkauf. Stadtkarte:



    Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 05.2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • ^ Von der anderen Seite inklusive halbem Parkhaus und ein wenig Umgebung hätte ich noch ein Bild im Angebot. Es ist von 2014:



    Bild: epizentrum


    Diesen Turm mit seiner aus dem Kern heraustretenden Glasfassade in ein Wohnhochhaus mit Eigentumswohnungen umzuwandeln, ist ein mutiges Vorhaben. Die Lage ist allerdings gar nicht so übel: Die Straßenbahn fährt direkt vor der Tür, die Aussicht ist in beide Richtungen interessant bis spektakulär, und der Turm liegt direkt an Wiese, Wald, Pferdekoppeln, Golfplatz bzw. Schrebergärten. Die Fenster sollte man angesichts der nahen Einflugschneise allerdings geschlossen halten.

  • Fluglärm habe ich in diesem Bereich nie wahrgenommen.


    Vorwärts geht es auch mit dem Green Gate, Lyoner Straße 52, Thema zuletzt oben in #179 f. Mittlerweile muss ein Baugenehmigungsverfahren laufen, offensichtlich erst einmal für einen ersten Bauabschnitt, denn in der Stadtkarte findet sich jetzt diese Markierung (rechts der sich in Bau befindende "Wohnpark Lyoner Straße", links das bestehende Arabella Center):



    Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 05.2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • ^Dem entspricht, dass die Untere Wasserbehörde der Projektgesellschaft Hahnstraße 52-60 mbH, Alleestraße 24, 65812 Bad Soden die Genehmigung erteilt hat, im Zuge der Baumaßnahme Hahnstr. 54-60 für die Dauer von vier Monaten 200.000 m³ Grundwasser zu entnehmen; solche Notizen waren immer ein Indiz dafür, dass es bald losgeht mit dem Bau.


    Q: Amtsblatt v.30.5.17, S. 812


    Komisch, dass die Gesellschaft Hahnstr. 52-60 heißt, das BVH aber Hahnstraße 54-60.

  • Dieses Projekt meint tunnelklick. Das mit den Hausnummern wird daran liegen, dass die Gesellschaft die Hahnstraße 52-60 erworben hat, die geplanten Neubauten aber nur die Nummern 54-60 umfassen. Die Hahnstraße 52 ist ein neueres Bürogebäude (Foto), das mit der Deutschen Bahn einen Mieter hat und stehen bleiben dürfte. Hier nochmals die Stadtkarte:


    Bild: http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/hahnstrasse-mainterra-projekt.jpg
    Geobasisdaten:
    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 03.2017
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Lyoner Straße 38-40

    Zur Lyoner Straße 38-40 habe ich inzwischen noch ein paar Details rausbekommen:


    - Das kleinere Bürohaus mit der Nummer 38 wird fallen, ebenso das Parkhaus, das ebenfalls zum Kaufumfang gehört.


    - An die Stelle des Parkhauses kommen eine Tiefgarage und darüber Eigentumswohnungen. Die Gesamtzahl 200 bezieht sich also auf die ETW, die unter der Adresse 38 und anstelle des Parkhauses entstehen.


    - Zur Kubatur der ETW-Gebäude will man derzeit noch nichts sagen. Es sei noch zu früh.


    - Die Mietwohnungen werden nahezu komplett Zwei-Zimmer-Einheiten sein.