Bauprojekte im Lyoner Quartier (Bürostadt Niederrad)

  • Lyoner Straße 14 ("We Live Tower") und Lyoner Straße 11 ("Livinit Frankfurt")

    Kurzes Update zu den beiden mehr oder weniger ins Stocken geratenen Umbauprojekten. Grundlage ist eine aktuelle Stellungnahme des Magistrats (PDF).

    Demnach liegt eine Genehmigung für den geplanten Umbau des Hochhauses Lyoner Straße 14 bisher nicht vor. Ein Bauantrag für die Umnutzung in ein Studierendenwohnheim mit 236 Plätzen und ein Hotel mit 144 Zimmern ist gestellt, doch dieser befindet sich "aktuell noch in Bearbeitung".

    Bei der Lyoner Straße 11 liegt die Genehmigung zur Nutzungsänderung in ein Wohn- und Geschäftshaus mit 395 Wohnungen (Info) seit Juli 2019 vor. Baubeginn war im Februar 2021. Der Magistrat schreibt dazu, es sei "nach Mitteilung der Bauherrschaft geplant, die Anlage im April 2025 teilweise in Betrieb zu nehmen".

  • Neuentwicklung Siemens-Areal Lyoner Straße 27

    Mit einem Wisch ... . Fast alles. Im UG-Bereich müssen noch einige Überbleibsel beseitigt werden und gewaltige Mengen an Bauschutt warten auf ihren Abtransport.

    Aktueller Stand der Abbrucharbeiten:

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    Fotos: Beggi

  • Alle Bauten auf dem früheren Siemens-Areal Lyoner Straße 27 sind abgerissen. Seit dem letzten Update wurde die Menge an verbliebenem Schutt reduziert.


    Bilder: Schmittchen

    Die Ausmaße des frei gewordenen Areals zeigt ein mir überlassenes Bild aus einem Flugzeug im Landeanflug, erst wenige Tage alt. Vielen Dank.


    Bild: Rechteinhaber bekannt

  • Lyoner Straße 11 (zuletzt #483) "Livinit Frankfurt"

    Hier geht es tatsächlich etwas voran. Nicht auf den ersten Blick, aber auf der Rückseite wurden große Teile des Baugerüstes abgebaut. Die Fassade sieht dabei nicht so viel anders aus als vorher, aber man sieht, dass alles neu ist.

    Die ehemalige Ladenzeile auf der Frontseite bleibt jedoch noch ein eher abschreckender Anblick. Da gehts es scheinbar gar nicht voran und man fragt sich, wann das fertig werden soll. Ich habe den Eindruck, dass am Ende die Wohnungen bezogen werden und im EG noch gearbeitet wird.

  • Reaktivierung Büroimmobilie "Prisma" (Hahnstraße 55)

    Einige Monate vor Abschluss des umfassenden Umbaus teilte der Entwickler Sonar Real Estate heute mit, dass ein erster Mieter gefunden wurde. Der IT-Dienstleister Adesso SE hat für rund 6.500 m² Bürofläche unterschrieben (PM). Der Umzug von der Herriotstraße 1 ist im Frühjahr 2026 geplant.

    Insgesamt wird das "Prisma" über 44.000 m² Mietfläche auf 50.000 m² Grundfläche verfügen. Die Modernisierung der von Auer Weber Assoziierte entworfenen und 2001 fertig gestellten Büroimmobilie plant das Büro Holger Meyer Architektur, Frankfurt.

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    Bild: Sonar Real Estate

    Mittlerweile liegen nähere Informationen zur neuen Gestaltung des spektakulären, 45 Meter hohen Atriums vor. Der Entwurf stammt von der Ippolito Fleitz Group, Stuttgart. Wie bereits bekannt, wird das Atrium nach Fertigstellung öffentlich zugänglich sein.

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    Bilder: Ippolito Fleitz

  • Im Frühjahr 2026 wird die Nassauische Heimstätte mit dem Bau auf dem früheren Siemens-Areal, Lyoner Straße 27, beginnen. 550 Wohnungen sind geplant. Das steht in einem Artikel der FR, in dem es hauptsächlich um kleinere Neubauprojekte in der Adolf-Miersch-Siedlung in Niederrad geht.

  • Neuentwicklung Siemens-Areal Lyoner Straße 27

    Die vom Abriss des Bestandsgebäudes übrig gebliebenen und in den Beiträgen #484 und #485 zu sehenden Bauschuttberge wurden abtransportiert. Das ca. 25.000 m² große Areal wartet auf die angekündigte Bebauung mit Wohngebäuden (s. Vorbeitrag).

    Aktuelle Situation auf dem großen Areal:

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    Fotos: Beggi

  • Neuentwicklung Nestlé-Campus Lyoner Straße 23

    Schon vor knapp 5 Jahren war einem Beitrag von Schmittchen (#345) zu entnehmen, dass auf dem Nestlé-Areal eine Neuentwicklung ansteht. Zwischenzeitlich hat Nestlé ein neues Domizil am Baseler Platz bezogen, das rund 8.000 m² große Areal wurde 2020 verkauft. Das denkmalgeschützte Büro-Hochhaus soll entkernt und saniert werden, das restliche Grundstück, auf dem noch die Kantine, eine Kindertagesstätte und ein Parkhaus stehen, steht für eine Wohnbebauung zur Verfügung.

    Von außen ist sofort zu sehen, dass größere Baumaßnahmen anstehen. Der Leerstand fällt gleich anhand der leeren Räumlichkeiten, an den Jalousinen und Rollos und am fehlenden Firmenlogo auf dem Hochhausdach auf. Zudem ist das gesamte Hochhaus von einem Bauzaun umstellt. Konkrete Baupläne für das Projekt sind laut Gemini noch nicht bekannt geworden.

    Bilder der Lyoner Straße 23 von gestern:

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    Nordseite mit Übergang zur Kantine:

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    Auch der Kantine sieht man den Leerstand an:

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    Auf dem oben verlinkten Foto von Schmittchen und auch >>> hier<<< prankte das Nestlé-Logo noch auf dem Hochhausdach, jetzt sieht es dort so aus:

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    Fotos: Beggi


    Mod: Dazu auch Beitrag #472.

  • Auch beim We Live Tower dürfte sich zeitnah etwas tun. Das Restaurant Suppenglück im EG hat sich für die Umbauzeit nach einer Ersatzunterkunft umgesehen, das müsste sehr zeitnah umgesetzt werden wenn ich die damalige Information richtig verstanden habe.

    Edit: siehe Meldung

  • Hahnstraße 30

    Es tut sich was... allerdings weiß man (wieder mal) nicht, wohin die Reise bei dem Projekt gehen soll. Nachdem vor einigen Jahren mit großen Aufwand der Außenbereich zu Straße in eine riesige Betonfläche verwandelt wurde - Gerüchten zufolge sollte dort eine große Terrasse für die angekündigte Gastronomie entstehen - wird die ganze Fläche jetzt wieder aufgebrochen.

  • Beim Projekt We live Tower gibt es Neuigkeiten. Das Hochhaus wird eingerüstet und auf der Westseite hat man schon begonnen, die Fassade abzumontieren.

    Es besteht die Hoffnung, dass dieses Projekt vielleicht nicht nur begonnen, sondern auch zu Ende gebracht wird. Mich würde es nicht überraschen, wenn es vor LivinIt auf der anderen Straßenseite seine Vollendung erlebt.

  • Bürohochhaus-Projekt "FOREST", Hahnstraße 45

    Das in diesem Strang schon mehrmals erwähnte Hochhausprojekt auf dem Grundstück Hahnstraße 45, das derzeit noch mit einem Volvo-Autohaus bebaut ist, wird konkreter. Es handelt sich um ein städtisches Areal, für das bereits ein Erbbaurecht bestellt ist. Nun soll eine Verlängerung bis ins Jahr 2119 sowie eine Zweckänderung des Erbbaurechts erfolgen, künftig zugunsten einer Projektentwicklungsgesellschaft, der Hahnstraße Frankfurt GmbH & Co. KG. Der Erbbauzweck soll geändert werden in: „Errichtung und Unterhaltung einer Büroimmobilie, insbesondere der Errichtung und Unterhaltung eines Bürohochhauses inklusive Tiefgarage mit ergänzenden Nutzungen“.

    Die Verlängerung und Zweckänderung sind Gegenstand einer Magistratsvorlage vom 13. Februar 2026 (PDF). Daraus ergeben sich auch die Gesellschafter der künftig Erbbauberechtigten: die ECE Work & Live GmbH & Co. KG und die Max Baum Holding GmbH.

    Die Gesellschaft muss sich verpflichten, innerhalb einer bestimmten Frist mit dem Bau des Bürohochhauses zu beginnen und es innerhalb einer weiteren Frist fertigzustellen. Man erfährt in der Vorlage auch, dass der künftige Erbbauberechtigte bereits ein Gutachterverfahren durchgeführt und die Planungsstudien mit dem Stadtplanungsamt und der Bauaufsicht abgestimmt hat. Der Neubau muss mindestens den Passivhaus-Standard einhalten.

    Richten muss sich das Hochhaus nach dem Bebauungsplan Nr. 885 aus dem Jahr 2014. Dieser ermöglicht an dieser Stelle eine Höhe von bis zu 60 Metern und eine Geschossfläche von maximal 26.000 m². In der Vorlage erfährt man zudem, dass eine Wohnnutzung auf dem betreffenden Grundstück (Kerngebiet MK-3) aufgrund der Lärmemissionen des Bahnbetriebs als nicht möglich erachtet wird. Dies ist insofern bemerkenswert, als frühere Planungen an dieser Stelle ein Wohnhochhaus vorsahen.

    Umfassende Informationen zur damals bekannten Planung enthält der Beitrag #430. Daraus ein Bestandsfoto:

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    Bild: Schmittchen

    Einschlägigen Makler-Portalen ist zu entnehmen, dass das Hochhausprojekt inzwischen den Namen "FOREST" erhalten hat. Geplant sind 16 Etagen und eine Gesamtmietfläche von 20.811 m². Vermietet wird demnach, wenn eine Vorvermietung von circa 8.000 m² erreicht ist beziehungsweise wird. Der Entwurf wurde offenbar gegenüber dem Stand des Beitrags #430 weiterentwickelt. Aktuelle Visualisierungen:

    Bild: https://i.ibb.co/xqWvPHjh/111.jpg Bild: https://i.ibb.co/XZJXJjG2/222.jpg Bild: https://i.ibb.co/FkzX06MY/333.jpg
    Bilder: Hahnstraße Frankfurt GmbH & Co. KG, Quelle: blackolive advisors GmbH

  • In der Hahnstraße ist richtig was los. Am anderen Ende (Nummer 8) wurde gerade ein ehemaliges Autohaus abgerissen. Das befand sich nördlich des Friedhofs, quasi fast schon am Niederräder Ufer.

    Nach mehreren Nutzern (zuletzt wurde es von der Bahn für deren Autofuhrpark genutzt), stand es die letzten Jahre dann leer. Jetzt der Abriss - leider konnte ich noch nicht herausbekommen, was dort entstehen soll.

    Nach der Meldung zuvor wäre es ja eventuell eine Alternative für Volvo gewesen (wenn auch nicht so nah an der S-Bahn wie aktuell). Aber jetzt ist es abgerissen.

  • Shurgard hat mir noch ein bisschen mehr zu dem Projekt erzählt. Im ersten Quartal 2027 soll der Standort fertig werden und dann rund 5.150 qm Nutzfläche bieten. Das Unternehmen lässt für den eigenen Bestand bauen. Rund 11,7 Mio. Euro werden an dieser Stelle investiert. Neben dem Projekt in Niederrad und der bereits im Betrieb befindlichen Niederlassung in Rödelheim weist der Jahresbericht 2024 des Unternehmens noch einen weiteren in Entwicklung befindlichen Standort in Frankfurt auf, dieser mit 5865 qm, aber ohne Adressnennung. Mal schauen, ob man mir dazu noch etwas sagt.

    Nachtrag: Der erwähnte andere Standort befindet sich nach Unternehmensangaben in Offenbach und soll Anfang 2027 seinen Betriebsstart haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Thies (25. Februar 2026 um 09:34)

  • Projekt "We Live Tower" - Umbau Bürohochhaus Lyoner Straße 14 in Wohnhochhaus

    Zur Zeit wird die Fassade des früheren Bürohochhauses zurückgebaut. Unterdessen zeigt der Bauherr, die Mainzer Aufbaugesellschaft, in einem Social-Media-Beitrag den mittlerweile dritten veröffentlichten Entwurf des umgebauten Hochhauses. Zuvor wurde diese und jene Gestaltung bekannt. Übrigens könnte die "Bauchbinde" den Zweck haben, eine weiterhin nicht feststehende Gestaltung der unteren Geschosse und des Neubaus zu kaschieren.

    we_live_tower_(c)_mainzer_aufbaugesellschaft.jpg
    Bild: Mainzer Aufbaugesellschaft mbH / AI+P Planungs GmbH

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    Auf der Seite der MAG (Link: mag-mainz.de/) sind da über dem Eingang ein paar farbige vertikale Dreiecke zu sehen. Vom Anbau aber nur das begrünte Dach.

    In der Beschreibung heißt es :

    Dekoratives Anführungszeichen

    Geplant sind insgesamt 364 Apartments. Diese teilen sich in 220 vollmöblierte i Live Micro-Living Apartments und 144 Serviced Apartments der Marke Rioca - The Brazilian Design Hotel auf. Im Erdgeschoss des Gebäudes entstehen zusätzliche gewerbliche Flächen. Ergänzend soll das Areal um rund 1.800 m² Neubau-Nutzfläche erweitert werden. Dadurch können neben einer 6-zügigen Kindertagesstätte weitere 12 Wohnungen realisiert werden.

    Sind diese Micro-Living Appartments und Serviced Appartments eigentlich eine Wohn- oder eine Gewerbenutzung ( ähnlich wie ein Hotel ) ?

  • Auf die MAG-Website habe ich vor dem Absenden des Beitrags natürlich auch geschaut. Zu der Zeit waren PM und Visualisierung noch nicht online. Also:

    we_live_tower_ganz_(c)_mainzer_aufbaugesellschaft.jpg

    Mit weiterer Umgebung (Thumb):

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/we_live_tower_ganzer_(c)_mainzer_aufbaugesellschaft.jpg
    Bild: Mainzer Aufbaugesellschaft / AI+P Planungs GmbH

    Bezüglich der baurechtlichen Einordnung kommt es auf die Konzeption in Einzelfall an, vor allem auf die Frage, ob längerfristiges Wohnen oder Kurzzeitaufenthalte überwiegen. Ein Konzept wie "Rioca" der i Live Group ist gewerblich ("Beherbergungsbetrieb"). Der PM nach werden es 144 Einheiten. Dagegen sind die "i Live Micro-Living Apartments" desselben Unternehmen wohl dem Wohnen zuzurechnen (220 Einheiten).

    Aus dem Bauschild geht eine solche Differenzierung auch hervor. Offenbar sind die "Micro-Living Apartments" als Studierendenwohnheim ausgewiesen.

    Bild: https://i.ibb.co/PvRCf3Hy/bauschild-lyoner14.jpg

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    Danke Schmittchen für die Erklärung.

    Das Hochhaus sieht ja nicht schlecht aus.

    Nur frage ich mich, was eine Mainzer Aufbaugesellschaft da in Niederrad tut. Zuviel Geld auf dem Konto, zu hohe offene Kreditlinie ?

    Kein Grundstück in Mainz oder im Mainzer Umland für ein Studentenwohnheim ? Ein Neubau in Niederrad dürfte den im Mainz Studierenden recht wenig bringen. Das Risiko trägt auf jeden Fall direkt oder indirekt die Stadt Mainz.

  • Wat? Seit wann darf die MAG nur in Mainz bauen, und wohl ausschließlich Studentenbuden? In deren Leitbild steht doch extra "für ganz Rhein-Main".