Stadtquartier Hallesche Straße (Kreuzberg | in Nutzung)

  • Ich sehe statt des Fussballplatzes ja immer einen eleganten, teilweise gepflasterten Ort, der zwischen Tempodrom und künftigem Emigrations-Museum vermittelt und der Begegnung dient – vielleicht auch einen Bauriegeln an der Langseite, um dem Gesamtbild mehr Fassung zu geben.


    Damit habe ich garantiert eine überwältigende Mehrheit aus Sportbegeisterten gegen mich und bin denen auch gar nicht böse. Ich finde nur das so eine doch recht banale Nutzung irgendwie nicht passt an der Stelle.

  • ... aber wir haben in Berlin auch einen Bolzplatz genau dem Jüdischen Museum gegenüber oder im Regierungsviertel zwischen den Ländervertretungen und dem Mahnmal für die ermordeten Juden.

    Ich finde das nicht weiter schlimm. Es banalisiert nicht das Umfeld sondern zeigt nur, dass für die Bürger wichtige vielleicht banale Plätze auch neben dem Repräsentativen koexistieren können. Vielleicht sogar eine typisch Berliner Koexistenz.

  • Sicher sicher, es hat ja auch was sehr Berlinerisches, oder sogar auch ein bisschen was von Manhattan. Nur halt kein "Old School Europa-Metro-Feeling".


    Wie gesagt, mir soll's recht sein, aber mein innerer Urbanist will dort was bauen ...

  • Das Pulse ist jetzt nahezu fertiggestellt. Das Alleinstellungsmerkmal liegt wohl weniger an der doch sehr konventionellen Fassade, sondern in der Fassadenbegrünung am Eingang und im obersten Geschoss.


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    Haupteingang von beiden Seiten begrünt.


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    Blick in den Innenhof


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    Hier die begrünte oberste Etage


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    Und etwas herangezoomt



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    Wie so oft in Berlin treffen auch hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander.


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  • ^ und ^^


    Das Glas ist nicht halbleer, sondern halbvoll. Es ist ein Erfolg, dass solche Fassdenbegrünungen umgesetzt werden. Und das ist erst der Anfang. Davon wird es in Zukunft noch viel mehr geben, wenn wir die Klimaproblematik (Hitzeinseln) in den Griff bekommen wollen.


    P.S.. Hier begrüße ich die Begrünung aussdrücklich. Parallel läuft ja eine ähnliche Diskussion im Unter den Linden-Thread, wo ich die geplanten zusätzlichen Begrünungen für sinnlosen Aktivismus halte.

  • ... ich denke nicht, dass man eine partielle Fassadenbegrünung mit dem Pflanzen einer Baumreihe unter den Linden vergleichen kann. Das sind wieder Äpfel und Birnen lieber Architektur-Fan

  • Und in 5 Jahren kommt ein Management Consultant und sagt, die Gärtnerstunden, die sparen wir uns mal.

    Oder es passiert, wie in der Glogauer Str. 19 in Kreuzberg, nichts und die Fassade ist auch etliche Jahre nach der Anbringung in Schuss.


    Bei der richtigen Pflanzenwahl und ordentlichen Installation sind Fassaden dieser Art erstaunlich wartungsarm.