Polnische Botschaft - Neubau UdL [in Planung]

  • @ mkwiteaux:


    Ich bezog mich auf die Archtektur. Und ein Aspekt der Berliner Architektur, der nach dem Fall der Mauer stärker akzentuiert wurde, (was ich gut finde, weil es die Weidererkennbarkeit der Stadt stärkt) scheint mir eben ihre Strenge und Schnörkerlosigkeit zu sein. Deswegen störe ich mich auch nicht an Entwürfen wie den vorliegenden, die diese Tendenz fortsetzen.
    "Wild und kreativ" ist Berlin - aber gewiss nicht in Bezug auf die Architektur.

  • Was genau zeichnet den erstplatzierten Entwurf denn aus? Repräsentativ sind ja wohl eher die beiden anderen...es sieht leider irgendwie so aus als hätte die Geldbörse entschieden.

  • Gute Frage! Alle drei Entwürfe kann man wenn man so will bereits/demnächst in der Stadt finden: der erste Platz sieht aus, wie "Stellas Schloss"; der zweite erinnert an die Mexikanische Botschaft (die ich eigentlich ganz gut finde) und der dritte an den Henry-Ford-Bau bzw. an die - sicherlich deutlich kleinere - FU-Bibliothek dahinter (und auch die Mex. Botschaft).


    Also alles weder sonderlich innovativ noch idealistisch noch sonstwas...Im Grunde auch quadratisch-praktisch wie jetzt nur eben nicht so heruntergekommen. Die die britische oder die - mehr als unpassende - belgische haben wenigstens etwas ausgefallenes. Die ungarische ist zwar sehr 90er, aber hat wenigstens überhaupt eine Fassadengestaltung...


    @Bato
    Danke für die Info. Hach ja, der Denkmalschutz...Fluch und Segen zugleich...

  • ElleDeBe: ich verstehe schon, dass Du Dich auf die Architektur bezogst :)


    Die Frage war auch eher in den Raum gestellt. Warum baut man streng und schnörkellos, wenn es ja eigentlich gar nicht zur Stadt (im Sinne, was die Stadt darstellt, was sie ausstrahlt) passt. Ist es dann nicht eher ein Verharren in Mutlosigkeit? (Ich weiß, einabgelutschter Begriff). So sehr ich bereits einen Berliner Stil erkenne, so wenig möchte ich, dass Berlin "streng und schnörkellos" wird.


    Aber wie kann es zu so einer Entwicklung kommen? Bauen Architekten an der Wirklichkeit vorbei? Warum entwirft man diese Art von Ästhetik?


    Ich weiß, OT.

  • ^^
    Weil schlicht, streng und schnörkellos bei vielen Menschen (inklusive meiner Person) als stilvoll, edel, unaufdringlich und dezent gilt. Wobei neben teuren Designprodukten auch z.B. das Ikea Expedit Regal oder Apple Produkte anscheinend massenkompatibel sind.


    Ich glaube nicht so recht, dass sich die Gesamtheit der Neubauten in Berlin wirklich erkennbar von anderen Städten unterscheidet. Aber ich komme zu wenig herum um das nachprüfen zu können.


    Der Entwurf der polnischen Wettbewerbsgewinner für eine Bibliothekserweiterung in Posen mit dem sie dort auch den Wettbewerb gewonnen haben sieht jedenfalls auch nicht weniger streng aus als die Neubauten in Berlin und Stellas Schloss-Ostfassade.


    http://www.grontmij.com/highli…ld-library-extension.aspx

  • Chandler : Der Trend zu Humboldtforum-Ost-artigen Rasterfassaden scheint mir zentraleuropaweit zu sein. Allerdings in Berlin schon ein wenig ausgeprägter als anderswo - zu Lasten der dort häufigeren Glasfassaden. Es ist jedenfalls aus meiner Sicht das einzige Phänomen weit und breit, an dem unsere Nachfahren das, was heute in Berlin gebaut wird, einmal zu einer "Epoche" zusammenfügen können

  • Geht man nach deinen Beispiele (Ikea und Apple), sagste also im Grunde "Schlicht und Schnörkellos = Massenware und Mainstream". Europaweit oder regional, eine Botschaft (oder auch jedes andere öffentliche Gebäude) sollte schon mehr zu bieten haben, als einem Ikea-Regal zu gleichen. Andererseits wollte ich schon immer mal ne Botschaft im Wohnzimmer haben!


    Dann komm mal weg von deiner preisgekrönten Grünanlage und schau dir die Welt an.

  • Was genau zeichnet den erstplatzierten Entwurf denn aus? Repräsentativ sind ja wohl eher die beiden anderen...es sieht leider irgendwie so aus als hätte die Geldbörse entschieden.


    Mal von der Fassade abgesehen, die könnte schon abwechslungsreicher daherkommen, bietet der Siegerentwurf mehrere seperate Innenhöfe. Dies dürfte zu einem angenehmeren Arbeitsklima beitragen. Auch kann man sich dort zu einer Besprechung mal in einen der Höfe zurückziehen. Die getrennten Höfe dürften machen vor allem Sinn, wenn sich die Botschaftskanzlei und die private Wohnung des Botschafters zusammen in diesem Gebäude befinden.


    Entwurf Nr. 3 sieht mit seinem großen begrünten Innenhof zwar recht repräsentativ aus, aber alles richtet sich zu diesem Innenhof hin aus, zudem ist er nur durch eine transparente Stein-/Glasfassade von der Straße Unter den Linden getrennt. Als Mitarbeiter dort würde ich mich ständig von draußen und den Kollegen beobachtet fühlen. Ein bischen zuviel Offenheit für ein Botschaftsgebäude.
    Entwurf Nr. 2 hat eine sehr wuchtige, eher monumentale Fassade, die sehr viel Selbstbewusstsein ausstrahlt. Wollte ich mich als offenes modernes Land präsentieren, wäre mir dies ein wenig zuviel Machtdemonstration. Auch dieser Entwurf hat faktisch nur einen großen Innenhof.


    Mein Fazit, die Stärke des Siegerentwurfs liegt nicht in seiner Fassade, sondern in seiner inneren Gestaltung. Baukostenmäßig wird zwischen den Entwürfen wohl kein großer Unterschied sein.


    Hätten Kostengründe den Ausschlag gegeben wär wohl Entwurf Nr. 4 der Sieger geworden.

    Einmal editiert, zuletzt von Kieselgur () aus folgendem Grund: Ergänzung/Korrektur

  • Geht man nach deinen Beispiele (Ikea und Apple), sagste also im Grunde "Schlicht und Schnörkellos = Massenware und Mainstream". .......


    Kann man so nicht sagen. Um etwas besonders elegant und stilvoll wirken zu lassen wird häufig (nicht immer) eine stark reduzierte "Form- und Farbsprache" angewandt.


    Beim Telefonbeispiel ; ist ein LG-Handy in der Prada Version nicht nur ganz glatt sondern die Icons sind auch schwarz-weiß und nicht bunt.
    http://www.lg.com/de/handy/lg-PRADA-phone-by-LG-3.0

  • Ich hab noch mal in die Gestaltungsvorschriften reingeschaut.
    Hinsichtlich Höhe und allgemeinen Prinzipien steht da folgendes (pdf):

    (1) Die Bauflucht sowie Traufhöhen von maximal 22 m über Oberkante Gelände dürfen nicht überschritten werden. Die Gesamthöhe der Gebäude darf einschließlich Dach 30 m nicht überschreiten.


    (2) Die Fassaden sind differenziert zu gliedern und zurückhaltend zu gestalten.


    (3) Für die Farbgebung der Fassaden sind gedeckte und ortstypische Farbtöne zu verwenden.


    (4) Technische Einrichtungen wie Antennen, Satellitenanlagen, Be- und Entlüftungsanlagen dürfen nicht an der Straßenfassade angebracht oder aufgestellt werden.


    (5) Vollglasfassaden, großflächige polierte und spiegelnde Fassadenflächen sind unzulässig. Die Fassaden sind in Stein, mit stumpfer Oberfläche oder Putz auszuführen.


    (6) Im Bereich der Straße Unter den Linden (§ 1 Absatz 3) und im Bereich des Weltkulturerbes „Museumsinsel“ (§ 1 Absatz 4) sind die Fassaden in eine Sockelzone, eine Dachgeschosszone (einschließlich Staffelgeschoss) und den zwischen beiden Zonen liegenden Mittelteil zu gliedern. Die Gliederung der Erdgeschosszone hat auf die darüber liegenden Geschosse, die Gliederung der Dachgeschosszone hat auf die darunter liegenden Geschosse Bezug zu nehmen.


    Hinsichtlich Dächer und Dachaufbauten gilt:


    (1) Oberhalb der Traufhöhe kann ein maximal zweigeschossiges geneigtes Dach oder Staffelgeschoss ausgebildet werden. Es ist nur eine Staffelung zulässig. Das Staffelgeschoss muss so weit zurückgesetzt werden, dass der Neigungswinkel der Ausbildung einer Dachschräge von bis zu 60 Grad entspricht. Für das geneigte Dach ist zur Straßenfront ein Winkel zwischen 30 und 60 Grad einzuhalten.


    (2) Geneigte Dächer sind ruhig zu gestalten und farblich an die bestehenden Dächer der Umgebung anzupassen. Die Summe der Breite von Gauben und Dachflächenfenstern darf pro Geschoss die Hälfte der Gesamtbreite des Daches nicht überschreiten. Gauben dürfen nicht in zwei Reihen übereinander angeordnet werden. Die einzelnen Gauben müssen sich in ihrer Form und Maßstäblichkeit in die Gesamtgestaltung einfügen. Die Gauben müssen mindestens 80 cm von der Fassadenvorderkante zurückgesetzt werden. Sie dürfen die Größe der Fenster des letzten Vollgeschosses unterhalb der Traufe nicht überschreiten. Dacheinschnitte sind unzulässig.


    (3) Aufbauten für technische Einrichtungen wie Aufzüge oder Be- und Entlüftungsanlagen sowie Antennen und Satellitenanlagen sind in das Dach bzw. das Gebäude zu integrieren; soweit dies aus technischen Gründen nicht möglich ist, sind sie auf der dem Straßenraum abgewandten Seite zulässig, wenn sie aus der Fußgängerperspektive nicht sichtbar sind und die maximal zulässige Gesamthöhe des Gebäudes nicht überschritten wird.


    (4) Im Bereich des Weltkulturerbes „Museumsinsel“ (§ 1 Absatz 4) sind Staffelgeschosse unzulässig.


    Hinsichtlich Fenstern und sonst. Öffnungen gelten folgende Richtlinien:


    (1) Verspiegelte Fensterflächen sind unzulässig.


    (2) Sonnenschutzeinrichtungen sind in die Fassadengestaltung zu integrieren. Zulässig sind einfarbige, nicht glänzende Materialien.


    (3) Einbruchsicherungen im Erdgeschoss müssen so gestaltet werden, dass dahinterliegende Fenster- und Türöffnungen sichtbar sind. Geschlossene Roll- und Fensterläden sind nicht zulässig. Sämtliche Sicherheitskonstruktionen sind in die Fassadengestaltung zu integrieren.


    (4) Grundstücks- und Tiefgaragenzufahrten sind bis zu einer Breite von 4 m zulässig.


    (5) Im Bereich der Straße Unter den Linden (§ 1 Absatz 3) und im Bereich des Weltkulturerbes „Museumsinsel“ (§ 1 Absatz 4) darf die Summe der Flächen aller Fassadenöffnungen der Obergeschosse einen Anteil von 50 vom Hundert der Gesamtfassade nicht überschreiten. In den Obergeschossen sind durchgehende horizontale Fensterbänder unzulässig.


    (6) Im Bereich der Straße Unter den Linden (§ 1 Absatz 3) ist für Einzelfenster mit Ausnahme von Schaufenster- und Eingangsöffnungen ein stehendes Format vorzusehen.


    So ganz Unrecht hat Japher daher nicht. Mit Verzicht auf ein Dachgeschoss verstößt der Entwurf eigentlich gegen die Gestaltungsvorschrift für die historische Mitte. In den Neunziger wurde schon mal ein Entwurf für die Poln. Botschaft gestoppt weil er nicht den Gestaltungsvorschriften entsprach. Geschichte könnte sich somit wiederholen.

  • ^
    Da steht aber auch, dass im Bereich der Straße Unter den Linden die Fassaden in eine Sockelzone, eine Dachgeschosszone (einschließlich Staffelgeschoss) und den zwischen beiden Zonen liegenden Mittelteil zu gliedern sind. Eine DG-Zone sehe ich beim Siegerentwurf nicht.

  • Oje, hab den Entwurf heute schon im "U-Bahn-TV" gesehen. Was soll man dazu sagen? Es wird mal wieder eine Gitterbox. Mit Polen hat der Entwurf ähnlich viel zu tun wie z. B. die LV MV/BRB mit eben diesen Ländern - nämlich nichts.


    Auf Bild 1 in Batos Beitrag #27 sieht das Gebäude aus wie oben horizontal gerade abgesäbelt. Da ist gar nichts, was an ein wie auch immer gestaltetes "Dach" erinnert. Die "Querleiste" über der obersten Loch- äh, Fensterreihe ist genauso schmal wie zwischen den Etagen.


    Speziell auf den ersten drei Bildern sieht es aus, als gäbe es kein Glas in den Fenstern. Dadurch wirken die Visialisierungen immerhin extem luftig. Nur, in der Realität wird das naturgemäß nicht so sein, da die Polen kaum auf Fensterglas verzichten werden. Oder soll die Fassade ein "vorgestelltes" Hohlgerüst sein und die eigentlichen Fenster befinden sich erst etwas zurückgesetzt in der zweiten Reihe? Auf Bild 2 und 4 sieht das fast so aus.


    Und welche Farbe wird es denn werden? Ich nehme doch an, hellgrau-weiß und nicht holz-ocker-farben wie in Bild 2 und 3? Die BZ schreibt allerdings "hellbraun", und die weiß ja stets, wovon sie schreibt... ;)


    Wenn diese Tiefenwirkung und Plastizität der Fensterlöcher später auch erkennbar ist, wäre das immerhin ein Pluspunkt. Siehe Bild 4, wo der Entwurf für mich noch am interessantesten aussieht.


    Ansonsten finde ich ihn auch eher langweilig und monoton. Leider wird er diesen eh schon unspannenden Teil der Linden wohl kaum nennenswert aufwerten.

  • Jest śmiertelnie nudno!!


    Was auf polnisch soviel heißt wie "es ist totlangweilig". Das Gebäude ist m.E. klar um ein Geschoss zu niedrig. Es sieht schrecklich aus, wenn der Nachbarbau ein Dach hat, was ein Geschoss höher ist. Kann man gegenüber schön sehen bei dem Altbau zwischen russischer Botschaft und dem Bundestagsbau Ecke Wilhelmstraße.
    Die Kubatur bringt keinerlei Verbesserung zu der Misslungenen der jetzigen Platte. Zudem ist mir die ganze Fassade zu 90er-mäßig. Umso schlimmer, wenn sich Backsteins Interpretation als vorgestelltes Hohlgerüst bestätigt. Schade, dass ausgerechnet die traditionsbewussten und kultivierten Polskis sich Unter den Linden (!) so shoppingmallartig präsentieren....


    Wie sich doch immer wieder in einzelnen Ecken der Stadt ein gewisser lokaler "Look and Feel" verbreitet. Etwa Neogründerzeit in der Spittelmarkt-Wohngegend (Fellini, Beuth usw...) oder 1990er-Look in der KPM-Gegend. Zur umliegenden Bebauung passt die neue polnische Botschaft so gesehen schon, was nichts Gutes für diesen gesamten Lindenbereich heißt. In Sachen Architekturstil ist Berlin eben auch "kiezig".

  • Auf Wikipedia findet sich ein freies Bild aus dem Jahre 1952. In diesem Gebäude an der Luisenstrasse war einst die polnische Botschaft untergebracht.
    http://upload.wikimedia.org/wi…_Botschaft%2C_Denkmal.jpg
    Das Bild steht zur freien Verfügung, und kann unter folgendem Link eingesehen werden:
    http://commons.wikimedia.org/w…he_Botschaft,_Denkmal.jpg


    Wo soll denn dieser Altbau in der Luisenstraße stehen? Hab nichts dergleichen gefunden. Hat jemand ein aktuelles Foto?

  • IMHO ein annehmbarer Entwurf.Schnörkellos,meinetwegen kann es auch klassisch genannt werden.Wenn die Ausführung stimmig ist,könnte es ein solides,würdiges Gebäude für eine 1b Lage darstellen.
    Nichts Großes entsteht hier,aber mit der Hypothek einer grotesk anmutenden Gestaltungssatzung belastet,eine einzige Anleitung zum Mittelmaß,ist das Ergebnis vertretbar.


    Die Leute,die für diese Gestaltungssatzung zuständig sind,einschliesslich ihres geistigen Übervater Stimmann,sollte man vom Hofe jagen.

  • Wenn dder Bauer nicht schwimmen kann, liegt´s an der Badehose?


    Trotz der gleichen Gestaltungssatzung wurde an der Ecke Friedrichstr./ UdL die "Upper Eastside" mit einigermaßen interessanten Fassaden, Versprüngen und ordentlichem Dachabschluss gebaut.
    Und das soll bei der polnischen Botschaft nicht möglich sein? :lach:

  • Die Fassade an sich ist banal, unaufdringlich bzw. wenigstens nicht störend. Die fehlende Dachgestaltung empfinde ich hingegen bei der Lage als inakzeptabel. So ensteht leider kein stimmiges Gesamtbild mit der Nachbarschaft.

  • ^ Sehe ich genauso. Da muss noch ein Dach drauf. Es ist einfach unfein die Brandwand des Nachbarn oben frei zu lassen. Ich verstehe nicht warum Architekten so etwas machen.
    Die anderen beiden Entwürfe finde ich hingegen geradezu abstoßend in ihrer hässlichen Monumentalität, die an die späte Sowjetzeit erinnert: http://www.deutsches-architekt…php?p=360201&postcount=48.
    Schade, dass die Polen keinen schöneren Bau für Berlin haben. Aber Briten, Franzosen und Amerikaner haben ja auch nichts überzeugendes geschaffen. Unterm Strich ist es trotzdem schön die Botschaften dieser Freunde hier am Brandenburger Tor zu haben.
    Dennoch gefällt mir der russische Bau, bei aller Ambivalenz gegenüber seinem Inhalt, einfach besser. Wie genial sind auch die Japaner, ein Lieblingsbau von mir aus dunkler Zeit.


    Aber Hauptsache der Plakatträger verschwindet endlich und es kommt leben Unter die Linden. Es ist noch viel zu tun und ich würde mir wenigstens ein lebendiges, überraschendes und schönes Projekt um die komische Oper wünschen.